Getaggte Posts ‘Tomate’

Mediteraner gebackener Feta – Fastfood a la Küchenchaotin

von Mia | Küchenchaotin

Es ist für mich immer wieder lustig, festzustellen, wie sehr sich der Geschmack im Laufe der Jahre verändert. Konnte man mich vor einigen Jahren noch mit Rote Bete jagen (ich nannte sie nur „den roten Schrecken“), haben sie sich in den letzten Jahren zu meinem Lieblingsgemüse gemausert. Während ich früher Eier nur sehr widerwillig gegessen habe, finde ich heute, dass ein Eigelb fast jedes Gericht aufwerten kann. Und während sich früher meine Fußnägel hochrollten, wenn mir jemand Käse oder gar einen heißen servieren wollte, liebe ich gebackenen Käse heute heiß und innig.
Emmentaler, Camembert und Feta in den Ofen schieben? Nichts lag mir ein mal ferner. Heute ist es eher so, dass ich mich meinen Hüften zuliebe davon abhalte, nicht jeden Tag so einen heißen, fettigen Gaumenschmaus aus dem Ofen zu ziehen.

Das schöne daran ist ja: Gebackenen Käse kann man immer wieder anders machen. Paniert und ausgebacken, mit unterschiedlichen Gewürzen, Ölen und anderen Zutaten wird einem diese kleine Köstlichkeit nie so richtig langweilig. Und weil das ganze so schnell vorbereitet und anschließend auch fertig ist, würde ich fast behaupten, es ist ein kleines „Fastfood“.

Heute habe ich euch eine mediteran angehauchte Version mitgebracht. Und weil ich ganz besonders mutig war: Da sind sogar Oliven drauf. Ich hasse Oliven. Aber wie ich erst kürzlich, dank einer Köstlichkeit, die meine bessere Hälfte auf den Tisch gezaubert hat, feststellen musste: selbst da hat sich mein Geschmack verändert. Schwarze Oliven in homöopathischen Dosen finde ich gar nicht mal so schlecht.

mediteraner gebackener Feta - www.kuechenchaotin.de

Mediteraner gebackener Feta mit Tomaten, Oliven und Kräutern

Rezept für 1 Portion

250 g Feta im Stück
2 Zweige Oregano
etwas Zitronenschale
4 Kirschtomaten
1 Prise Zucker
2 schwarze Oliven
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
Salz und Pfeffer

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Tabouleh mit Quinoa – aus Opas Garten

von Mia | Küchenchaotin

Der Garten meines Opas ist für mich der schönste Garten auf der ganzen Welt. Er ist mit wahnsinnig viel Liebe gestaltet und in ihm wachsen die herrlichsten Köstlichkeiten, die meine Küche immer wieder bereichern. Dort wachsen nämlich die besten Sachen, die es gibt: Eine Vielfalt verschiedener Tomatensorten, Möhrchen, Kräuter, Rote Bete, Bohnen, Kürbisse und sogar Zitronen und Chilis und viel, viel mehr findet man hier.
Alles ist liebevoll angelegt und sieht einfach wunderschön aus. Ein kleines Paradies.

Schon die letzten Jahre habe ich immer wieder Obst- und Gemüsekisten von meinem Opa bekommen. Diese sind voll mit meinem Lieblingsgemüse. Und aus einer dieser Kisten habe ich (schon im letzten Jahr) eine herrliche Garten-Tabouleh mit Quinoa gekocht. Die ist lecker, gesund und passt eigentlich zu jedem Wetter. Sie schmeckt warm und kalt und sättigt schön. Und weil ich sowieso ein großer Fan von Quinoa bin und es solche Salate öfter bei mir gibt, dachte ich mir, ich bringe euch heute mal ein Rezept mit!

Garten-Tabouleh - www.kuechenchaotin.de

Tabouleh mit Quinoa

Rezept für 3-4 Portionen

150 g Quinoa
450 ml Gemüsebrühe
1 Bund Petersilie (glatt)
einige Blätter Minze
1 Knoblauchzehe
3 Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
½ Gurke
1 kleine Rote Bete
1 Möhre
2 EL Limettensaft
5 EL Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

Garten-Tabouleh - www.kuechenchaotin.de

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Chili sin Carne – und Schluss mit dem Durchhängen!

von Mia | Küchenchaotin

Ich sage euch, wie es ist: Ich hänge gerade ein bisschen durch. In den ersten 2 1/2 Mai-Wochen war ich beruflich Wien. Ein bisschen zu viel und ein bisschen zu harte Arbeit, ein Postfach, das mir mit jedem Tag vorwurfsvoll eine höhere Zahl ungelesener (und damit auch unbeantworteter) Mails in roter Farbe entgegenschleudert, ein Haufen Papierkram, der bearbeitet werden muss und ingesamt eine Menge Arbeit, die liegengeblieben ist. Es war einfach alles ein bisschen zu viel, zu weit, zu hoch. Körperliche und nervliche Wehwehchen inklusive. Grütze im Kopf und Wackelpuddingkörper.

Und das hat bei mir eine Art Trotzreaktion hervorgerufen: Ich habe mich hängen lassen. Fast zwei süße Wochen lang habe ich nichts getan und dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen gehabt. Kein Schritt, kein Klick, kein Handschlag, der nicht lebensnotwendig oder aus reinem Spaß an der Freude gemacht worden ist. Und wisst ihr was? Es hat SO gut getan!

Manchmal denkt man, wenn man jetzt nicht schnell wieder aufholt, dabei ist, etwas tut und weiter bei „mehr, weiter, höher“ mitmacht, dann bricht alles um einen zusammen, aber ich habe festgestellt, dass das nicht so ist. Die meisten Dinge können warten und tun das auch. Und wenn man erst mal wirklich wieder zu Kräften gekommen ist, ist es auch viel einfacher, zu sondieren, was wirklich wichtig ist und mit frischen Wind aufgearbeitet werden sollte. Da bin ich gerade dran und komme langsam wieder in Fahrt! Mit ganz viel neuer Kraft und einem herrlich freien Kopf.

Was in solchen Zeiten wirklich hlft? Futter für die Seele! Ich habe das gute alte Chili sin Carne wieder für micht entdeckt. Deftig, würzig, heiss – mehr braucht es manchmal nicht zum Glück! Ein Rezept habe ich euch heute mitgebracht.

Chili sind Carne - www.kuechenchaotin.de

Chili sin Carne

Rezept für 4 große Portionen

adaptiert aus Für mich: Rezepte und Verwöhnideen für Körper, Geist und Seele*

4 Knoblauchzehen
4 EL Kokosöl
1 große Zwiebel
1 große Karotte
1/2 TL Chilipulver
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer
2 EL Chipotle-Sauce
800 g geschälte Tomaten aus der Dose
150 g Linsen aus der Dose
400 g Kidneybohnen aus der Dose
400 g schwarze Bohnen aus der Dose
4 EL Tomatenmark

Außerdem nach Geschmack:
Creme Fraiche
frisch gehackte Kräuter

Chili sind Carne - www.kuechenchaotin.de

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Blitzschnelle Tomatentarte – „Mini Leckerbissen“ in Topform

von Mia | Küchenchaotin

Es ist Tomaten-Zeit! Wenige Gemüsesorten sind so vielseitig, wie die roten Kugeln, die jetzt gerade wieder Hochsaison feiern. Sie schmecken im Salat, als Snack, als Sauce, gebacken, getrocknet und sogar als Süßspeise habe ich sie schon verarbeiten können. Gibt es etwas, was man mit Tomaten nicht anstellen kann? Ich bin mir nicht sicher!

Gerade bei EDEKA habe ich das wohl größte Tomaten-Sortiment entdecken können. Das liegt daran, dass EDEKA sein ganz eigenes Fruchtkontor hat und viel Wert auf Frische, Qualität und Vielfalt legt.
Es gibt hier Tomaten in groß und klein, in gelb, rot und schwarz und in den unterschiedlichsten Formen.
Welche Tomate man am besten wofür verwenden kann? Bisher habe ich da immer ganz schön wie der Ochs vorm Berg gestanden. Doch EDEKA weiß da Rat: Alle hauseigenen Tomaten haben neuerdings nicht nur zuckersüße Spitznamen, sie sind auch mit neuen Verpackungen und unterschiedlich gefärbten Stickern versehen, sodass die Entscheidung für die richtige Tomate viel leichter fällt.

Beispielsweise sind die kleinen Cherry-Rispentomaten, die von liebevoll „Naschperlen“ getauft worden, mit einem gelben Stickerchen versehen, der mir verrät, dass sie am besten zum Snacken geeignet sind, die Cocktail-Rispentomaten, die jetzt den Namen „Genusshappen“ tragen, haben einen grünen Sticker, der mir sagt, dass sie am besten für den Salat geeignet sind und die großen Pflaumentomaten, die von nun an „Big Stars“ gerufen werden wollen, zeigen mir mit ihrem roten Sticker, dass sie am besten zum Kochen geeignet sind.

In meinen Einkaufswagen ist jedenfalls eine Packung „Mini Leckerbissen“ gewandert, das ist der Tomatenkünstlername für Mini Rispentomaten, die als wahre Alleskönner gleich alle 3 Farben tragen dürfen. Soll heißen: Mit denen kann man machen, was man will und es wird immer gut!

Tomatentarte

Tomaten-Rosmarin-Tarte

Rezept für 9 Tarte-Stücke

2 Platten Blätterteig (TK)
6-8 Tomaten
40 g geriebener Parmesan
7 EL Olivenöl
3 Knoblauchzehen
2 Zweige frischer Rosmarin
1 Eigelb

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Den Ofen auf 200 °C vorheizen.

Den Blätterteig nach Packungsanweisung auftauen und die beiden Platten nebeneinander auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen.
Beide zusammen so weit rechteckig ausrollen, dass der Teig fast ein ganzes Backblech bedecken kann.
Am Rand jeweils einen ca. 2 cm dicken Streifen abschneiden. Den Streifen dünn mit einem verklepperten Eigelb bestreichen und auf den Rand setzen.

Die Tomaten schneiden. Den gerieben Parmesan auf der Innenfläche des Rechtecks verteilen und komplett mit den Tomatenscheiben belegen.

Die Knoblauchzehen abziehen, fein würfeln und die Rosmarinnadeln abtrennen und hacken.
Beides zusammen mit dem Öl vermengen und über die Tomaten geben.

Den Rand der Tarte mit dem restlichen Eigelb dünn bestreichen und alles für ca. 20-30 Minuten im Ofen backen, bis der Rand schön hochgegangen und leicht braun geworden ist.

Fertig!

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Und ich kann euch schon verraten: Nächsten Monat stehen bei EDEKA Blaubeeren auf dem Zettel! Das passende Rezept dazu bringt euch dann die liebe Nadine von Dreierlei Liebelei!

Was fangt ihr mit der Tomatenzeit an? Immer her mit euren Lieblingsgerichten!

Guten Appetit,
Mia

EDEKA O&G_Badge

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit EDEKA.

 

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