Getaggte Posts ‘Tomate’

Ich koche mich in Urlaubsstimmung – Baguettes in grün-weiss-rot

von Mia | Küchenchaotin

Ich schwebe gerade im siebten-Urlaubsplanungs-Himmel. Eigentlich wollte ich dieses Jahr Irland erkunden, doch dann hatte ich in einer Mittagspause plötzlich eine göttliche Eingebung (zwar nicht mit gleißendem Licht und Engelsfanfaren, aber fast!) und ich habe meinen kompletten Urlaub innerhalb weniger Minuten komplett umgebucht und umgeplant.
Es geht nach Rom! Bella Italia – mit seinem wundervollen Wetter, seinen schönen Männern, seinen kulinarischen Verführungen und seinen unglaublichen Sehenswürdigkeiten – is calling!

Bei einem bin ich mir ganz sicher: Mit dem richtigen drumherum ist Urlaubsplanung schon fast wie ein kleiner Urlaub für sich. Für meinen Urlaub bedeutete das für mich: „That’s amore“ von Dean Martin auf voller Lautstärke, ein guter italienischer Wein und ein gutes Essen, dass nicht nur die Landesfarben des Reiseziels, sondern auch typisch italienische Zutaten beeinhaltet. Bells will ring ting-a-ling-a-ling ting-a-ling-a-ling and you’ll sing „Vita Bella“!
Ich wandere durch imaginäre Gassen, atme wundervollen (auch imaginären) Pizzaduft ein und fühle mich plötzlich wie Gott Mia in Frankreich Italien.

Baguettes in grün-weiß-rot

Zutaten (für 4 Baguettebrötchenhälften)

2 Baguettebrötchen zum Aufbacken
3 Tomaten
2 Mozzarella
1/2 Glas Pesto a la Genovese (Für mich nur Barilla!)

Die Baguettebröchten nach Anleitung aufbacken und danach aufschneiden. Den Ofen nicht ausschalten! Die Tomaten und den Mozzarella in Scheiben schneiden und abwechselnd („gefächert“) auf die Brötchenhälften legen.
Nun die Brötchen belegt zurück in den Ofen schieben und so lange backen, bis der Mozzarella ordentlich verlaufen ist.
Kurz abkühlen lassen (nicht komplett! Warm sind sie am besten!), alle Hälften mit etwas Pesto bestreichen und schnell verdrücken.

Fertig!

Das „Rezept“ gehört definitiv in die Kategorie „einfach aber ohooo!“. Das Essen ist super schnell fertig, steht aber einem aufwendigem Menü in nichts nach. Cremiger, zerlaufener Mozzarella auf Tomate mit würzigem Pesto – mehr brauche ich heute nicht zum Glücklichsein!
Ich hab mir die Idee übrigens von meiner Freundin Paola von Pink Pixel Photography gemopst, die mir vor ein paar Monaten überbackenes Mischbrot mit Tomate, Mozzarella und grünem Pesto serviert hat!

Und ihr? Verreist ihr diesen Sommer? Wo geht es hin?

Guten Appetit,
Mia

Übrigens: Ich zwitschere jetzt auch! Wer mir folgen mag, der kann das gern *HIER* tun!

Linsen-Tomaten-Suppe. Macht satt und wärmt bei diesen Temperaturen wunderbar!

von Mia | Küchenchaotin

Ich liege seit Dienstag flach. Na bin ich froh, dass ich diesen Eintrag schon vor einigen Wochen vorbereitet habe! Mag nicht jemand dieses Rezept nachkochen und mir eine Schüssel vorbeibringen?

In Kiel hatten wir -15°C und der Wetterdienst behauptet, dass die Temperaturen noch weiter sinken können. Als waschechtes Nordlicht bin ich selbstverständlich relativ wetterunempfindlich. Aber im Moment warte ich jeden Tag, dass mir Mammuts oder Säbelzahntiger über den Weg laufen. Die Leute fangen an, Lebensmittel zu hamstern, auf der Förde schwimmen Eisschollen – Eisbären habe ich noch nicht gesichtet – und an meinem Fenster ranken sich Eisblumen. Eisblumen sind vielleicht meine Lieblingsblumen. Aber 10°C mehr UND Eisblumen …das würde ich noch mehr mögen!

Doch wie wir ja alle wissen, gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Und definitiv richtiges Essen.
Richtig ist hier geschmacksbedingt von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für mich sind Suppen richtig. Und für eine gute Suppe lasse ich gerne jede Festtagstafel stehen.
Bei diesen Temperaturen hat sich die folgende Suppe als gute Wärmequelle herausgestellt. Sie ist – auch fleischlos – deftig, macht sehr satt und ist ziemlich gesund und eiweißreich. Je schärfer gewürzt, desto mehr heizt sie ein und gerade bei beginnender Erkältung ist sie unglaublich wohltuend.

 

Zutaten (für 2 große Portionen)

100g Linsen
1 Dose stückige Tomaten (400g)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
300ml Gemüsebrühe
2 TL Currypulver
1 gehäufter TL Koriander (getrocknet, als Pulver)
1 ordentliche Prise Cayennepfeffer
1/2 Bund Koriander
etwas Öl
Salz zum Abschmecken

Die Linsen waschen und gut abtropfen lassen.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in sehr feine Würfel schneiden und in einem Topf mit etwas Olivenöl glasig anschwitzen.
Die Temperatur sollte nun runtergeregelt werden.
Curry dazugeben und kurz mit anrösten. Zum Schluss die abgetropften Linsen kurz anbraten und anschließend mit den stückigen Tomaten und deren Flüssigkeit ablöschen.
Nun die Gemüsebrühe dazugeben und das ganze ca. 15 Minuten kochen lassen, bis die Linsen langsam zerfallen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Wird die Suppe zu dick, einfach ein bisschen Wasser nachschütten (ich bin bei dieser Suppe allerdings der Meinung, dass „dick“ = „gut!“ ist).
Während das ganze kocht, kann man prima schon den Koriander waschen und kleinhacken. Er wird erst auf die fertige Suppe gegeben.
Bei mir gab’s noch einen Klecks  (veganen) Joghurt drauf !

Fertig!

Schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut!

Bei Currypulver lohnt es sich übrigens ganz besonders, ein bisschen mehr zu investieren. Hochwertiges Currypulver schmeckt wirklich um Welten besser, als billiges. Dadurch, dass „Curry“ eine Gewürzmischung ist, variiert der Geschmack ziemlich stark.

Und jetzt ihr! Was gibt es bei euch bei so eiskaltem Wetter? Und was gibt es bei Grippe (außer der altbekannten Hühnersuppe)?

Guten Appetit!
Mia

Pizzamuffins feat. Lilly

von Mia | Küchenchaotin

Neulich habe ich meinen Freund angerufen, bei dem ich zu Weihnachten mein Muffinblech hab stehen lassen. Die Reaktion „Ach? Willst du Muffins machen? Dumme Frage, Pizza wirst du wohl nicht machen…“. „Genau genommen will ich Pizzamuffins machen!“.

Ich mag Pizzamuffins aus drei Gründen besonders gern: Sie sind schnell gemacht, man kann sie überall mit hinnehmen und wenn jemand feststellt, was man da gerade isst, erntet man herrlich ungläubige Blicke.
Es gibt da draußen hunderte Rezepte für Pizzamuffins – was mich in Anbetracht der Tatsache, dass sie kaum jemand, den ich kenne, kennt, doch ein wenig verwundert – man kann einfach alles in den Teig tun!
Ich mag sie am liebsten mit Tomate und Mozzarella, man kann aber auch Paprika, Salami oder Schinken nehmen. Oder, oder, oder.

Heute machen wir das ganze Mal mit meiner kleinen Schwester Lilly und der Kitchenaid unserer Mutter. Was ein Traum! Die Maschine. Meine Schwester natürlich auch 😉

Pizzamuffins

Zutaten (für 12 Muffins)
Teig:
250 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Natron
2 Eier (M)
50 ml Öl
250ml Milch
Salz und Pfeffer

Und bei mir:
100 g Mozzarella
2 große Tomaten
1 Bund Basilikum
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Schalotte

Die Zubereitung könnte nicht einfacher sein. Du gibst einfach alle Zutaten für den Teig (außer Salz und Pfeffer) in eine große Schüssel und vermengst sie gut, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Danach schneidest du die anderen Zutaten klein und rührst sie unter.  Zum Schluss muss nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.
Nun befüllst du die Muffinförmchen zu 2/3. Die Muffins werden beim Backen noch ordentlich wachsen!
Wenn man sie bei 180° backt, brauchen sie etwa 25 Minuten, bis sie fertig sind.

ACHTUNG: Allzu feuchte Zutaten sollte man vorher gründlich abtrocknen oder „entschärfen) (z.B. den Mozzarella gut abtropfen und mit einem Küchentuch trockentupfen und bei den Tomaten die Kerne weglassen), ansonsten bleiben die Muffins innen flüssig. Die Muffins werden so schon viel feuchter, als die süßen, die man sonst kennt!

Lungernde Blicke vom Fußboden einfach nicht beachten. Hier wird nicht geteilt! (Darf ich vorstellen: Das ist Cleo!)

 

Am besten schmecken sie, wenn man sie direkt aus dem Ofen isst, solange sie noch warm sind. Der Käse ist dann schön zäh. Sie schmecken aber auch später noch, kalt als Snack zwischendurch.

Zum Schluss die stolze Bäckerin mit ihrem Pizzamuffin:

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