Getaggte Posts ‘Vanille’

{Umzugshelfer} Versunkener Apfelkuchen mit Vanillesoße – von Anna von “Anna im Backwahn”

von Mia | Küchenchaotin

Anna im Backwahn” war einer der ersten richtigen Backblogs, die mir über die ich gestolpert bin und ist bis heute auch einer der wenigen, denen ich so richtig folge.
Auf der BLOGST-Konferenz 2013 in Essen hatte ich dann die Ehre, Anna, die auch noch Geburtstag hatte, so “ganz in echt” kennenzulernen und auch, wenn wir es nicht geschafft haben: Wenn’s passt, dann passt’s. Und das merkt man ganz fix!

Anna ist die bezaubernde Backfee, die ich gerne wäre. Und umso mehr freue ich mich natürlich, dass sie euch und mich heute als meine Umzugshelferin mit einer ihrer wunderbaren Köstlichkeiten verwöhnt. Das Apfelküchlein, das jetzt kommt, hätte ich jetzt gern auf meinem Frühstückstisch!


Gastbeitrag von Anna im Backwahn

Hallo liebe Leser von Küchenchaotin, mein Name ist Anna und ich freue mich sehr, dass ich heute mit meinem Beitrag zu Gast in Mias Küche sein darf. Ganz ähnlich wie bei der Küchenchaotin findet meine Freizeit nämlich zu einem großen Teil dort statt. Und alles, was ich dort aus dem Backofen ziehe, zeige ich auf meinem Blog Anna im Backwahn. Dort schreibe ich seit vier Jahren über genau diesen: was ich backe, was mich an der süßen Welt von Motivtorten fasziniert und was mir sonst noch an schönem Gebäck begegnet. Seit einiger Zeit bin ich auch aktiv in der Bloggerszene Deutschlands unterwegs. Ich bin gerne gut vernetzt und habe deswegen auch einen Bloggerstammtisch in meiner Heimatstadt Stuttgart auf die Beine gestellt.

Auf Blogevents trifft man dann nämlich all die netten Blogger, die man sonst nur im virtuellen Leben kennt. Und auf genau so einem sind Mia und ich uns dann auch endlich mal im echten Leben über den Weg gelaufen und zum Glück fanden wir uns auch genauso sympathisch wie zuvor im Netz. Und so war es gar keine Frage, dass ich aushelfen würde, wenn sie Hilfe braucht.

Während eines Umzuges leiden die Nerven ja schon mal immens. Und dann ist es wichtig, dass man sich kleine Pausen gönnt. Glaubt mir, dass ist für alle gut, vor allem für die um euch rum. Und wenn dann der Transport der Lieblingstortenplatten gut über die Bühne gegangen ist, hat man doch auch kurz Zeit, um sich hinzusetzen und ein kleines Stück Kuchen zu essen. Und wenn die Löffel schon ausgepackt sind, kann man es sogar wagen, einen Schluck hausgemachte Vanillesoße drüber zu löffeln. Oder zwei. Oder siebzehn. Je nach Bedarf und Stresspegel. Ich glaube nämlich fest daran, dass Vanillesoße gut tut. Ist statistisch erwiesen! Am lebenden Objekt (alias Umzugshelfer).

Gastbeitrag von Anna im Backwahn

Und hier kommt nun das Rezept.

Für einen Apfelkuchen mit 4 Portionen (Durchmesser 18cm) braucht ihr:

  • 125gr Butter
  • 200gr brauner Zucker
  • 3 EL Vanillezucker
  • 3 Eigelb
  • 200gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 5 EL Orangensaft
  • 3 steif geschlagene Eiweiß
  • 2 kleine Äpfel

Für die Vanillesoße braucht ihr:

  • 200ml Sahne
  • 50ml Milch
  • 4 EL Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Zucker
  • 1 gestrichener EL Speisestärke

Gastbeitrag von Anna im Backwahn (15)

1. Heizt den Backofen auf 170Grad vor. Trennt die Eier in Eigelb und Eiweiß.

2. Dann schlagt die Butter und den braunen Zucker so lange bis sich eine Creme daraus bildet. Unter diese rührt ihr die Eigelbe.

3. Mehl, Backpulver und Natron verrührt ihr in einer Schüssel und gebt dies abwechselnd mit dem Orangensaft zur Buttermasse.

4. Dann verrührt ihr alles gut bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Das geschlagene Eiweiß hebt ihr zuletzt unter den Teig.

5. Reibt eine 18er Springform mit Butter aus und gebt den Teig hinein. Die Äpfel entkernt ihr und schneidet sie in Schnitze. Diese legt ihr kreisförmig auf den Teig. Die Form der Äpfel ist nicht ganz so wichtig, weil die Äpfel einsinken werden.

6. Dann backt ihr den Kuchen bei 170Grad für 45 Minuten.

Gastbeitrag von Anna im Backwahn (7)

7. In der Zwischenzeit könnt ihr die Vanillesoße zubereiten. Dafür kocht ihr die Sahne, die Milch und den Vanillezucker zusammen auf. Das Ei, den normalen Zucker und die Stärke verrührt ihr in einer kleinen Schüssel. Wenn die Sahne/Milch kocht, schaltet ihr den Herd aus und lasst den Topf auf der Restwärme stehen. Mit einem Schneebesen rührt ihr das Eigemisch unter die Sahne/Milch. Durch die Hitze wird das Ei schnell gebunden und ergibt eine cremige Konsistenz. Mit einem Teigschaber könnt ihr die letzten Reste des Eigemisches aus der Schüssel holen.

8. Wer die Soße noch vanilliger haben möchte, kann in der Sahne/Milch eine aufgeschnittene Vanilleschote mit kochen. Diese dann einfach entfernen, bevor das Eigemisch dazu kommt.

9. Ich persönlich würde den Kuchen noch heiß mit der warmen Vanillesoße verspeisen, aber da meine Oma immer gesagt hat, dass man davon Bauchweh bekommt, würde ich ein paar Minuten warten. Vielleicht so fünf

Gastbeitrag von Anna im Backwahn (17)

Vielen Dank, liebe Mia, dass ich heute zu Gast sein durfte. Ich wünsche dir eine schöne Zeit in der neuen Wohnung und verabschiede mich mit süßen Grüßen,
deine Anna


Liebe Anna, ich danke dir für deine Unterstützung! Meine Mutti hat mir beim Schreiben dieses Posts übrigens über die Schulter geschaut und wünscht sich dein Apfelküchlein jetzt zu Ostern. Wollen wir mal sehen, wie ich das – ja im Moment ohne Backofen – anstelle. Hihi!

Guten Appetit,
Mia

Glutenfreie Woche – Tag 5 – ein Mandel-Orangen-Kuchen-Rezept

von Mia | Küchenchaotin

Glutenfrei backen? Das habe ich mir ganz schön schwierig vorgestellt.
Eine Variante mit glutenfreiem Mehl habe ich euch ja schon gezeigt – aber heute soll es eine Alternative geben.
Nur: Wie soll denn das klappen – so ganz ohne Mehl?

Dabei habe ich natürlich gar nicht bedacht, dass es da draussen unglaublich tolle Rezepte gibt, die schon von Haus aus glutenfrei sind, weil sie komplett ohne Mehlprodukte auskommen.
Eins meiner liebsten Rezepte habe ich euch heute mitgebracht – ein Mandelkuchen mit Orange.
Selten schafft eine komplette Teigportion den Weg in die Backform. Noch seltener kann ich mich gut konzentrieren, sobald der herrlich süßliche Duft durch die Wohnung zieht. Und am allerseltensten überlebt dieser Kuchen länger als einen Tag.

In diesem Rezept wird das Mehl vollständig durch gemahlene Mandeln ersetzt. Aber ich erwähnte es ja: Von Haus aus glutenfrei – ganz ohne “Sonderprodukte”.

glutenfreier Mandelkuchen mit Orange-2

Glutenfreier Mandelkuchen mit Orange

Rezept für einen kleinen Kuchen (18 cm)

7 Eier (M)
1 Prise Salz
250g Puderzucker

abgeriebene Schale von 1 Bio Orange
Mark von 1 Vanilleschote
200g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
(glutenfreies Backpulver gibt es z.B. von Dr. Oetker (Backin) oder Weinsteinbackpulver)

etwas Margarine zum Fetten der Form
gemahlene Mandeln zum Ausstäuben
etwas Puderzucker zum Bestäuben

glutenfreier Mandelkuchen mit Orange-3

Die Eier trennen. Das Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz aufschlagen, bis es sehr steif ist und beiseite stellen.
Das Eigelb zusammen mit dem Puderzucker, der Orangenschale und dem Vanillemark verrühren, bis die Masse weiß ist. Anschliessend die gemahlenen Mandeln und das Backpulver unterrühren. Zum Schluss vorsichtig das geschlagene Eiweiß unterheben und nur so lange rühren, bis keine weißen “Flocken” mehr zu sehen sind.

Nun die Backform mit etwas Margarine fetten und mit den gemahlenen Mandeln ausstäuben.
Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei ca. 175°C für 45-60 Minuten backen. Nach 20 Minuten sollte der Kuchen abgedeckt werden, damit er nicht zu dunkel wird.
Stäbchenprobe nicht vergessen!

Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, kann er mit Puderzucker bestäubt und serviert werden.

Fertig!

glutenfreier Mandelkuchen mit Orange

Der Kuchen ist herrlich fluffig und mandelig-süß. Ich liebe ihn heiß und innig und habe sogar schon mal ein ganzes Küchlein an nur einem Tag allein verdrückt. Es ist wie mit Chips: Man kann einfach nicht aufhören, so lange noch etwas da ist!
Übrigens: weitere Rezeptideen findet ihr auch hier!

Kennt ihr auch Rezepte für glutenfreie Kuchen? Ich bin gespannt, was ihr in petto habt!

Guten Appetit,
Mia

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Diese Themenwoche wird unterstützt durch Dr. Schär, den führenden Experten für glutenfreie Ernährung. Meine Meinung und meine Berichterstattung sind und bleiben jedoch – wie immer – frei.

 

Erdbeer-Eton-Mess – ein Gastbeitrag für “Kino in der Küche” von Miss Blueberrymuffin

von Mia | Küchenchaotin

Kennt ihr den Film “Der Gott des Gemetzels”?
Bis zu der tollen Aktion “Kino in der Küche” von Miss Blueberrymuffin, kannte ich ihn auch nicht wirklich.
Kurz zur Geschichte: Ein kleiner Junge schlägt einem anderen Jungen die Zähne aus und die Eltern treffen sich, um “die Sache aus der Welt zu schaffen”: Im Wohnzimmer einer Elternpartei eskaliert die Situation und es gibt ganz großes Drama. Sie versuchen noch, die Situation mit einem Cobbler zu retten, aber es hilft nichts.
Inszeniert ist das ganze von Polanski und in den Hauptrollen finden sich renommierte Darsteller – also eigentlich ein Film, den man sich durchaus angucken kann.

Erdbeer-Eton-Mess - kuechenchaotin.de

Warum ich euch das alles erzähle? Bei der Aktion “Kino in der Küche” geht es darum, passend zu einem Film ein Rezept zu finden und mein Film war eben “Der Gott des Gemetzels”. Was könnte zu dem außerordentlichen Chaos dieses Films besser passen, als ein Eton Mess?

Erdbeer-Eton-Mess - kuechenchaotin.de

Wenn Sahne, Erdbeeren und Baiser in einer Schüssel aufeinandertreffen, dann bedeutet das nämlich nicht nur eine ordentliche Sauerei in der Schüssel (ordentlich darf das Eton Mess nämlich NIEMALS sein!), sondern auch eine gehörige Portion Glück auf der Zunge.

Erdbeer-Eton-Mess - kuechenchaotin.de

Das Rezept findet ihr heute nicht hier bei mir, sondern bei Miss Blueberrymuffin. Klickt einfach hier, dann seid ihr direkt da!

Guten Appetit,
Mia

Kleiner Chai-Gugelhupf – Post aus meiner Küche 3/4

von Mia | Küchenchaotin

Dass Kaffee im Gebäck sehr gut funktionieren kann, ist ja gemeinhin bekannt. Mit Tee im Gebäck ist es da schon ein bisschen schwieriger. Hättet ihr mich vor 2 Wochen gefragt, ob mir spontan ein Backwerk mit Tee einfällt – ich hätte euch nur die Chai-Latte-Kekse aus dem letzten Winter nennen können.
Diese Kekse hatten es mir jedoch so angetan, dass ich zur letzten Runde von Post aus meiner Küche, in der ich mit der lieben Lou von Happy Serendipity getauscht habe, gern wieder etwas mit dem Pülverchen backen wollte.
Herausgekommen ist dabei ein herrlich lockerer, winterlicher Gugelhupf. Natürlich in klein – denn in klein ist ja bekanntlich alles viel besser!

 Kleiner Chai-Gugelhupf - www.kuechenchaotin.de

Kleiner Chai-Gugelhupf

Rezept für 4 kleine oder 1 großen Gugelhupf

225 g Butter
275 g brauner Zucker
2 Eier (L)
1 TL Vanillearoma
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Tüten Chai-Latte-Pulver
Puderzucker zum Bestäuben

Kleiner Chai-Gugelhupf - www.kuechenchaotin.de

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Candy Cane Cookies – Post aus meiner Küche 2/4

von Mia | Küchenchaotin

“Lasst uns froh und lecker sein” war die Ansage bei dieser Runde von Post aus meiner Küche, bei der ich mit Lou von Happy Serendipity getauscht habe.
Das Vorhaben (froh und lecker zu sein) wäre an der Köstlichkeit, die ich euch heute präsentieren will, fast gescheitert. Statt “froh und lecker” war ich eher “schweissgebadet und kurz vor der Weißglut”.

Dabei sehen sie so hübsch und einfach aus, die Candy Cane Cookies, die ich auf Pinterest entdeckt habe. Kann doch nicht so schwer sein. Keksteig einfärben, verdrehen und backen, oder?

Nun ja. Wenn man einen Teig hat, der schön geschmeidig zusammenhält, dann sollte es wirklich kein Problem sein. Wer allerdings wie ich mit sehr warmen Händen gesegnet ist, für den sind diese Kekse eine echte Herausforderung. Deshalb muss ich meine Hände immer wieder in Eiswasser tauchen – damit der Keksteig unter meinen heißen Fingerchen nicht flöten geht.
Dafür sind die Candy Cane Cookies allerdings so hübsch, dass der ganze Frust schnell vergessen war. Hach.

Für den Teig habe ich mein liebstes Sugarcookie-Rezept aus dem Buch “Klitzekleine Glücklichmacher*”

Candy Cane Cookies - www.kuechenchaotin.de

Candy Cane Cookies

Rezept für mindestens 2 Bleche

Für die Kekse
230 g Butter (Zimmertemperatur)
165 g Puderzucker
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
475 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
rote Lebensmittelfarbe (ich nehme diese hier*)
etwas Mehl für die Arbeitsfläche

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