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Vanille-Orangen-Plätzchen – jetzt schon vorsorgen!

von Mia | Küchenchaotin

Winterzeit ist Plätzchenzeit. Und weil ich ein kleiner Weihnachtsfetischist bin, kann ich gar nicht früh genug anfangen, Plätzchen zu backen!
Doch weil der Herbst dieses Jahr im Süden des Landes nicht nur sehr golden ist, sondern immernoch tapfer anhält und uns mit Temperaturen um die 20 °C beglückt, gehe ich dieses Jahr noch nicht direkt Mitte November in die Vollen. Keine Sorge! Wir fangen ganz gemächlich an, mit einer Sorte meiner liebsten Plätzchen, die aus mir völlig unerfindlichen Gründen bisher den Weg auf den Blog noch nicht geschafft hatten: Vanille Orangen-Plätzchen! Die sind schön mürbe und herrlich knusprig. Und genau so wenig (oder viel, das liegt im Auge des Betrachters) winterlich, wie ich es gerade brauche.

Der Aufwand für diese Plätzchen ist so gering, dass man sie eigentlich jederzeit auf die schnelle backen kann. Und: Wer vorsorgen möchte, versteckt so wie ich ein paar Teigrollen im Eisfach und zaubert sie heraus, sobald der Plätzchen-jieper Überhand nimmt!

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

Vanille-Orangen-Plätzchen

Zutaten für 1 Blech

150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Bio-Orangenschale
200 g Mehl
2 EL Milch

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Knallgelbe Kürbis Crème brûlée zum Réserve Mouton Cadet – farbenfrohes Bordeaux {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Gäbe es die Show „Familienduell“ noch, könnte ich mir folgende Szene gut vorstellen:

„Wir haben 100 Leute gefragt: Nennen sie etwas, das sie mit Bordeaux in Verbindung bringen!“

Die Top-Antwort ist eindeutig. „ROTWEIN!“ ruft der Kandidat, der in Windeseile den Buzzer gedrückt hat. Und vermutlich hat er gerade einen ganzen Haufen Punkte kassiert.

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Schwere und durchaus sehr teure Rotweine – das verbindet man mit „Bordeaux“. Und dabei tut man einem ziemlich großen Anbaugebiet in Frankreich wirklich unrecht, denn: Bordeaux kann so viel mehr als rot, schwer und teuer.
Rund 6.800 Winzer produzieren hier eine Vielfalt an unterschiedlichen Weinen in allen Farben, Preisklassen und mit einer herrlichen Geschmacksvielfalt. Und weil es höchste Zeit ist, das mal in voller Pracht zu zeigen, freue ich mich riesig, dass ich euch zusammen mit 3 anderen Bloggern in insgesamt 4 Gängen das farbenrohe Bordeaux ein mal Näher bringen darf.

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Ich bin übrigens in allerbester Gesellschaft. Denn das Dessert, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist der Abschluß eines wunderbaren Menüs, dass sich aus den Beiträgen von Highfoodality, My Cooking Love Affair und Culinary Pixel ergibt. Jeder Gang erstrahlt in jeweils leuchtenden Farben zusammen mit und für einen Bordeaux-Wein.

Banner_Blogger_Dessert

Ich nehme mich heute des Desserts an und freue mich riesig darüber. Wer öfter hier vorbeischaut, der weiss: Ich habe etwas übrig für edelsüße Weine.
Der Réserve Mouton Cadet 2011 aus der Appelation Sauternes hat es mir besonders angetan – er ist ein schön lebendiger, fruchtiger Vertreter der süßen Bordeaux-Weine, duftet herrlich nach Honig und Karamell und ein bisschen nach Orange.
An seine Seite stelle ich das, was mir als erstes dazu einfiel (der erste ist manchmal der beste Gedanke!): Eine Kürbis Crème brûlée mit einem winzigen Hauch Ingwer und einer großzügigen Karamellkruste.

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Kürbis Crème brûlée

Rezept für 4 Portionen

1 sehr kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 400 g)
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1/2 Vanilleschote
250 ml Sahne
50 g Zucker
1 Messerspitze Zimt
3 Eigelb
4 EL brauner Zucker

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Hokkaidokürbis waschen, halbieren und die Kerne herauskratzen. Die Kürbishälften in Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken.
Die Kürbisscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Ingwer bestreuen. Alles zusammen (je nach Dicke der Scheiben) ca. 20 Minuten backen bis der Kürbis weich ist. Den Ingwer entfernen und mit einer Gabel das Fruchtfleisch von der Schale des Kürbis kratzen. Das so entstandene Kürbispüree beiseite stellen.

Die Ofentemperatur auf 150°C reduzieren.

Das Mark der Vanilleschote herauskratzen. Sahne, Zucker, Zimt und Vanillemark in eine Schüssel geben und das Kürbispürree hinzugeben. Die Masse durch ein feines Sieb streichen um Klumpen herauszufiltern.

Das Eigelb gut unter die glatte Kürbissahne rühren und die Masse auf 4 flache, ofenfeste Formen aufteilen.

Die kleinen Formen in eine große Auflaufform stellen. Wasser zum Kochen bringen und so weit in die große Auflaufform gießen, dass die Förmchen vom Wasserbad ummantelt sind.

Die Kürbis Crème brûlée für ca. 25 Minuten backen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend muss die Masse für mindestens 3 Stunden, besser aber über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Direkt vor dem Servieren den braunen Zucker auf den Creme verteilen und mit einem Bunsenbrenner o.ä. gleichmäßig flambieren, sodass eine Karamellkruste entsteht.

Fertig!

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Guten Appetit,
Mia

 

Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig – So schmeckt sächsisch {Blogparade, Verlosung + Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Vor mir steht ein Teller mit einer – mir bis dato unbekannten – „sächsischen Kirschpfanne mit Quark und Honig“. Und der Anblick, der sich mir bietet, ist echt nicht so richtig schön. „Hab ich was falsch gemacht?“, frage ich mich. „Muss das so?“
Ich steche mit der Gabel hinein. Die Konsistenz: unerwartet. Sicherheitshalber hole ich noch mal das Kochbuch hervor – doch offensichtlich habe ich alles nach Anleitung befolgt. Das gehört so. Also nehme ich einen Bissen.
Und jetzt kommts: Es schmeckt wie der Himmel auf Erden. Ich putze das Stück auf meinem Teller weg und hole mir das nächste. Und fahre fort, bis die halbe Auflaufform geleert ist und ich kurz vom Platzen bin. „Seelenfutter können sie, die Sachsen“, denke ich in mich hinein und schmunzele ein bisschen. Denn ich hatte vorher ja sowas von überhaupt keine Ahnung.

Wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ich ein mir vollkommen fremde, sächsische Süßspeise auf den Tisch zaubere? Ganz einfach: In einem „lustigen“ Moment habe ich zugesagt, an der Blogparade „So schmeckt sächsisch“ von so-geht-saechsisch teilzunehmen. „Lustig“ muss ich in diesem Moment gewesen sein, weil Sachsen und ich gar nicht mal so viel gemeinsam haben. Genau genommen sogar gar nichts. Keine direkte Verwandschaft, keine bewussten Besuche. Sachsen liegt für mich „gefühlt“ irgendwo bei Australien: Ich weiss, wo es liegt und ich weiss kleine Details, die wohl jeder kennt, aber ansonsten weiss ich eigentlich nicht viel, was damit zu tun hat. Und genau deshalb war ich neugierig, mich ein mal an einem unbekannten Süß zu versuchen. Und zu schauen: Was bietet Sachsen so, das ich bisher verpasst habe?

Ich sag euch was: Es ist eine ganze Menge. Allein der Gedanke an Dresdner Christstollen! Holundersuppe mit Zwieback! Sächsische Eierschecke! Es war nicht so einfach, ein Rezept auszusuchen. Und zwar nicht, weil die Auswahl klein war, sondern weil ich mich einfach nicht auf eins der vielen Leckerchen festlegen konnte.

Letztendlich ist es – wie ja schon erwähnt – die sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig geworden. Und das Rezept, das ich im Buch „Sächsische Küche“ vom Fachbuchverlag Leipizig im Carl Hanser Verlag gefunden habe, habe ich euch natürlich auch mitgebracht.

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig

Rezept für 1 mittelgroße Backform

300 g Sauerkirschen aus dem Glas
30 ml Milch
150 g Honig
1 Prise Salz
25 g Butter
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1/2 Päckchen Vanillezucker
75 g Grieß
500 g Quark
2 Eier (M)
etwas Speisestärke

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Die Kirschen über einer Schüssel gut abtropfen lassen und die Flüssigkeit auffangen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Milch mit dem Honig, dem Salz, dem Zucker, der Butter, der Zitronenschale und dem Vanillezucker in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Den Grieß einrieseln lassen und alles zusammen ca. 5 Minuten kochen lassen. Gelegentlich umrühren. Und am Ende den Topf vom Herd ziehen.

Den Quark mit den Eiern gut verrühren und mit einem Schneebesen unter die Grießmasse heben.

In eine Auflaufform erst eine Hälfte der Quark-Grieß-Masse geben. Die Kirschen darauf verteilen und mit der zweiten Hälfte der Masse bedecken.
Die Kirschpfanne für ca. 35 Minuten backen. Dann die Hitze auf 250°C erhöhen und so lang weiterbacken, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Den aufgefangenen Kirschsaft mit etwas Speisestärke aufkochen und rühren, bis er zu einer Sauce eindickt. Die Kirschpfanne mit der Kirschsauce servieren.

Fertig!

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Übrigens: Wenn ihr nur halb so gierig seid, wie ich, dann lasst euch gesagt sein: Solang die Kirschpfanne noch heiss ist, ist sie noch nicht richtig fest. Das kommt erst, wenn man sie abkühlen lässt. Dann lässt sie sich auch besser in Stücke schneiden.

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Und damit ihr noch ein bisschen mehr von der Blogparade habt, als nur ein sächsisches Rezept, habe ich noch etwas für euch dabei: ich verlose 3x das Buch „111 Orte in Sachsen, die man gesehen haben muss“ von Oliver Schröter!
Was ihr tun müsst, um dabei zu sein?

Hinterlasst hier bis zum 13.10.15, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was ihr mit Sachsen verbindet. Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
Der Gewinner wird wie immer per Los ermittelt.

Guten Appetit,
Mia

P.S.: Weitere Rezepte der Blogparade findet ihr z.B. bei What Ina Loves und Highfoodality!

Kleine Pavlovas mit NERGI® und Brombeeren {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin eine Zauberin – ich kann aus den gesündesten Kleinigkeiten eine Kalorienbombe machen. Und den Beweis dafür trete ich heute mal wieder an!
Denn aus einer Hand voll Kiwibeeren habe ich eine riesengroße Schweinerei gemacht.
Kiwibeeren? Ja genau! Die Rede ist von den kleinen NERGI®-Beeren, die ihr vielleicht in den letzten Tagen schon im gut sortierten Supermarkt entdeckt habt. Die kleine Beerenfrucht sieht aus wie eine Kiwi und schmeckt wie eine Kiwi – ist aber (wie der Name ja auch sagt) eine Beere. Was sie dann anders macht, als eine sehr, sehr kleine Kiwi? Sie ist tatsächlich mit einem Haps im Mund, aber vor allem muss man sie nicht schälen. Eine Früchtchen für Faule. Also eins für mich!
Und ganz ehrlich: sie schmecken pur so gut, dass sie eigentlich nur von einem kleinen Zusammentreffen mit einer Meringue-Schale, ein bisschen Sahne und ein bisschen Schokolade getoppt werden können.

Pavlova mit Nergi

Kleine Pavlovas mit NERGI® und Brombeeren

Rezept für 4 kleine Pavlovas

2 Eiweiß (Größe M)
90 g Zucker
1 TL Speisestärke
1/2 TL Weißweinessig
einige Tropfen Vanilleexktrakt
150 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
125 g NERGI®
125 g Brombeeren
50 g Zartbitterschokolade
2 TL Kokosöl

Pavlova mit Nergi - www.kuechenchaotin.de

Den Backofen auf 170° vorheizen.
Das Eiweiß sehr steif schlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Die Masse weiter aufschlagen, bis sie anfängt zu glänzen. Nun die Speisestärke, den Weißweinessig und den Vanilleextrakt hinzugeben und unterrühren.
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 4 Kleckse der Meringue-Masse platzieren und in die Mitte mit einem Löffel eine Mulde für die Füllung drücken.
Die Pavlova-Schalen für ca. 50 Minuten backen, bis sie hohl klingen, wenn man darauf klopft. Sollten sie während des Backens zu dunkel werden, können sie einfach mit einem weiteren Bogen Backpapier abgedeckt werden.
Nun einen Löffel o.ä. in die Tür des Ofens klemmen und die Schalen darin komplett auskühlen lassen.

Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und die NERGI® halbieren.
Die Zartbitterschokolade zusammen mit dem Kokosöl in einem kleinen Topf schmelzen und gut verrühren.

Nun die ausgekühlten Pavlova-Schalen mit der Sahne bestreichen, mit den Beeren belegen und mit der Schokolade beträufeln.

Fertig!

Pavlova mit Nergi - www.kuechenchaotin.de

Mehr Infos über die kleinen süßen Kiwibeerchen findet ihr übrigens hier* und hier*.

Habt ihr die kleinen Kiwibeeren schon entdeckt? Und probiert?

Guten Appetit,
Mia

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