Getaggte Posts ‘Vanille’

Müslitorte – Torte zum Frühstück

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich den Geburtstag meines Kochhelden feiern darf, dann gibt es schon Torte und Sekt zum Frühstück. Versteht sich ja wohl von selbst!
Aber wenn der Liebste eher auf der gesunden Seite der Ernährung zu Hause ist, dann kann es natürlich nicht der Buttercreme-Traum sein, der auf dem Tisch landet.
Deshalb habe ich gegrübelt. Gegoogelt. Pinterest um Hilfe angebettelt. Und irgendwann rein zufällig auf einem meiner liebsten Blogs, nämlich bei Lykkelig ein Rezept gefunden, das einfach perfekt passt.

Denn was hätte ich besser machen können, als eine Torte aus Müsli? Je nach Müsli, das für den Boden verwendet wird, ist diese kleine Schweinerei im Vergleich zu normalen Torten fast schon „gesund“ – und ganz sicher morgens viel besser verträglich, als Fondant, Marzipan & Co.

Gebacken wird hier übrigens nix. Nur ein bisschen gerührt, ein bisschen gekühlt und ein bisschen aufgeschlagen. Schnell, einfach, toll! Ich mag das so.

Ich finde, wir sollten eine Petition für mehr Torte zum Frühstück starten! Ein Tag, der mit so einem Stückchen Torte beginnt, der kann nämlich nur gut werden. Ein Happy Day-Kickstart in den Tag!

Mueslitorte-4

Müslitorte

Rezept für eine 28 cm-Torte

100 g Butter
70 g Ahornsirup
300 g Kokos-Müsli (oder anderes Müsli eurer Wahl)
200 ml Sahne
1 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Frischkäse
400 g gemischte Beeren

Mueslitorte

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Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream – nach dem Rezept von echten kanadischen Großmüttern

von Mia | Küchenchaotin

Ich habe euch gewarnt und heute mache ich es wahr! Heute kommt die ultimative, wahnsinnig sättigende, unfassbar mächtige, aber herrlich leckere Nachspeisen-Sauerei, an die ich in Kanada mein Herz verloren habe.

Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream - www.kuechenchaotin.de

Doch ganz auf Anfang: Letztes Jahr durfte ich zusammen mit Mel von Gourmet Guerilla, Ricarda von 23qm Stil, Nicoletta von Livelifedeeply – now, Nic von luziapimpinella und meinem Kochhelden schauen, wo eigentlich die wilden Blaubeeren herkommen und wie es ihnen da geht.
Es war ein Fest! Und eines Abends waren wir beim Kilted Chef eingeladen, der in Neuschottland wohl eine echt große Sache ist. Zusammen mit ihm haben wir ein Blaubeer-Menü gekocht, dass es in sich hatte: Mehrere Gänge und der Nachtisch, den ich euch heute auch hier auf dem Blog serviere – alles mit Blaubeeren!

Cooking with the Kilted Chef

Wir haben gelernt, wie man Lobster auseinandernimmt, darüber gesprochen, was die kanadische Küche geprägt hat und ausmacht, eine ganze Menge Bier und Wein vernichtet und Alain ein paar exklusive Rezepte entlocken können.
Welches mein Favorit ist, war sofort klar: Der Nachtisch! Ein Blueberry Bread Pudding, so wie ihn die kanadischen Omis in ihren Küchen machen. Ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen, denn diese Nachspeise ist für mich der Inbegriff von Kanada! Sie ist schlicht, aber nicht zu einfacht, relativ mächtig, relativ süß, bodenständig und enthält die magischen zwei: Blaubeeren und Ahornsirup.

Cooking with the Kilted Chef

Ich habe ein paar Kleinigkeiten beim Nachbacken in Deutschland abwandeln müssen, da es einige Zutaten hier bei uns leider nicht gibt. Die frischen wilden Blaubeeren im Originalrezept werden eingekocht – ich habe stattdessen wilde Blaubeeren aus Kanada aus dem Glas genommen (die findet ihr in jedem Supermarkt) und statt Ahorn-Extrakt habe ich Ahornsirup verwendet.
Und wenn ich ihr wäre, dann würde ich die Zuckermenge ein wenig reduzieren, denn der Blueberry Bread Pudding ist wirklich sehr, sehr, sehr süß. Wenn ich das sage, dann soll das schon was heißen!

Cooking with the Kilted Chef

Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream

Rezept für 1 20×30 cm-Backform

Für den Blueberry Bread Pudding
1 Sandwich-Toastbrot
6 Eier (M)
250 ml Sahne
400 g brauner Zucker
300 g weißer Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
4 EL Ahornsirup
150 g wilde Blaubeeren (Waldheidelbeeren) aus dem Glas (Abtropfgewicht)
1 EL Stärke

Für die Chantilly Maple Cream
250 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
1 Esslöffel Ahornsirup

Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream - www.kuechenchaotin.de

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Ein „wildes“ Blaubeer-Eis – frisch geklaut aus Kanada

von Mia | Küchenchaotin

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

Letztes Jahr in Kanada habe ich nicht nur geschaut, wo eigentlich die wilden Blaubeerchen wohnen, sondern durfte mir auch typisch Ost-kanadische Küche ansehen. An einem der schönen Tage führte unser Weg deshalb zu einem Ernte-Fest, auf dem in familiärer Atmosphäre lokales Obst und Gemüse zu Leckereien verarbeitet wurden, die man gegen eine Spende für einen guten Zweck vernaschen konnte.
Frischer geht’s nicht!

Ernte-Fest in Kanada - www.kuechenchaotin.de

Und als mir eine nette junge Dame ein herrliches Blaubeer-Eis mit wilden Blaubeeren in die Hand drückte habe ich mich gefragt: Warum ist eigentlich kein Blaubeer-Eis auf meinem Blog?

Ernte-Fest in Kanada - www.kuechenchaotin.de "Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

Über diese Frage habe ich bei dem Blaubeer-Eis gründlich nachgedacht. Und bei einem frischen Maiskolben. Und bei einem heißen Gebäck mit Blaubeersauce und einer weiteren Kugel Eis. Auf einer Veranda. Vor einer blaubeerfarbenen Tür. Ihr merkt: ich hatte es wirklich sehr schwer!

Kanada - www,kuechenchaotin.de

Ich hatte ehrlich gesagt ein wenig bedenken, ob das Eis zu Hause mit gefrorenen und wieder aufgetauten Blaubeeren genau so gut schmecken könnte, wie mit den ganz frischen vor Ort, aber ich kann euch beruhigen: Das tut es! Wichtig ist – wie erwähnt – dass die Blaubeeren aufgetaut werden, bevor sie ins eins kommen, sonst bilden sich unschöne Eiskristalle.

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

„Wildes“ Blaubeer-Eis

Rezept für ca. 1 L Eis

3 Eier
100g Zucker
180ml Milch
250ml Sahne
Mark von 1 Vanilleschote
1 Päckchen Vanillezucker
250 g wilde Blaubeeren (TK)

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

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Vanille-Orangen-Plätzchen – jetzt schon vorsorgen!

von Mia | Küchenchaotin

Winterzeit ist Plätzchenzeit. Und weil ich ein kleiner Weihnachtsfetischist bin, kann ich gar nicht früh genug anfangen, Plätzchen zu backen!
Doch weil der Herbst dieses Jahr im Süden des Landes nicht nur sehr golden ist, sondern immernoch tapfer anhält und uns mit Temperaturen um die 20 °C beglückt, gehe ich dieses Jahr noch nicht direkt Mitte November in die Vollen. Keine Sorge! Wir fangen ganz gemächlich an, mit einer Sorte meiner liebsten Plätzchen, die aus mir völlig unerfindlichen Gründen bisher den Weg auf den Blog noch nicht geschafft hatten: Vanille Orangen-Plätzchen! Die sind schön mürbe und herrlich knusprig. Und genau so wenig (oder viel, das liegt im Auge des Betrachters) winterlich, wie ich es gerade brauche.

Der Aufwand für diese Plätzchen ist so gering, dass man sie eigentlich jederzeit auf die schnelle backen kann. Und: Wer vorsorgen möchte, versteckt so wie ich ein paar Teigrollen im Eisfach und zaubert sie heraus, sobald der Plätzchen-jieper Überhand nimmt!

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

Vanille-Orangen-Plätzchen

Zutaten für 1 Blech

150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Bio-Orangenschale
200 g Mehl
2 EL Milch

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

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