Getaggte Posts ‘vegan’

Nudelsuppe Thai Curry-Style – gegen Thaifood-Entzug

von Mia | Küchenchaotin

Ich leide unter akutem Thaifood-Entzug. Ich liebe es, aber ich bekomme es nicht mehr, wann ich will. Wer schuld ist? Mein liebster Thailänder. Der hat nämlich den Lieferdienst eingestellt und ist nicht gerade um die Ecke – und ich komme nicht mehr an seine authentischen Köstlichkeiten.
Deswegen muss beim Gedanken an Massaman-Curry immer ganz furchtbar seufzen. Und kriege glasige Augen, wenn ich auch nur an den herrlichen Duft meiner liebsten Speisen denke. Wenn ich Reis sehe, dann muss auch ich an ihn denken. Wenn ich Möhrchen schneide, dann sehe ich sie vor meinem inneren Auge in den thailändischsten Köstlichkeiten verarbeitet. Und dann seufze ich wieder vor mich hin.

Aber selbst ist die Frau! Wenn das gute Thaifood nicht zu mir kommt, dann will ich wenigstens versuchen, auch nur annähernd etwas in diese Richtung selbst zu machen.
Ich starte ganz einfach: Mit einer Nudelsuppe im Thai Curry-Style! Cremig und würzig, mit einer ordentlichen Portion Reisnudeln inside!
Inspirieren lassen habe ich mich hier, aber einiges abgewandelt. Und Achtung: Die ist “relativ” scharf!

Nudelsuppe Thai Curry-Style - www.kuechenchaotin.de

Nudelsuppe Thai Curry-Style

Rezept für 4 Portionen

3 Knoblauchzehen
1 walnussgroßes Stück Ingwer
2 EL Kokosöl
3 EL gelbe Currypaste
750 ml Gemüsebrühe
500 ml Kokosmilch
125 g Vermicelli
(oder andere sehr feine Reisnudeln)
1 Bund frischer Koriander
2 Frühlingszwiebeln
1 große Chilischote

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Geröstete Kichererbsen – gesunder Knuspersnack

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich mit entscheiden muss, ob ich Abends auf dem Sofa süß oder salzig will, wird meine Entscheidung nahezu jedes Mal “Salzig! Knusprig!!” sein. Tagsüber liebe ich es süß – ein Cookie hier, ein Stückchen Kuchen da, ein Pralinchen hier und auch ein Stückchen Schokolade abzulehnen, liegt mir fern, aber Abends: Immer salzig! Und knackig!
Ich bin da auch sehr einfach zufriedenzustellen. Ein paar Cracker, vielleicht ein paar Chips, oder sogar Salzstangen können den salzig-knusprig-Hunger schnell stillen. Aber eins haben sie alle gemeinsam: Auf Dauer schlagen sie alle irgendwie auf die Linie.

Aber ihr kennt ja mein Motto: Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot. Mich geißeln und auf die Knabberei verzichten? Nein, ich möchte das nicht! Auf der Suche nach einer gesünderen Alternative bin ich ja vor einiger Zeit schon auf meine heissgeliebten Rote-Bete-Chips gestoßen. Der Nachteil ist jedoch: Sie brauchen sehr lange und die Ausbeute ist relativ gering.
Doch seit einigen Wochen ist mein Pinterest-Stream voll von “Roasted Chickpeas” – also gerösteten Kichererbsen. Die sollen knusprig und lecker sein und sich in den verschiedensten Geschmacksvariationen zubereiten lassen.

Ich dachte mir: Versuchen kann mans ja mal! Und bin inzwischen süchtig nach ihnen. Und deswegen muss ich sie euch unbedingt zeigen!

geröstete Kichererbsen - www.kuechenchaotin.de

Geröstete Kichererbsen

Rezept für 1 große Portion

230 g abgetropfte, gekochte Kichererbsen
1 EL Olivenöl
2 große Prisen Salz
1 TL Paprikapulver
(oder andere Gewürze nach Geschmack)

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Wintergemüse mit Kräuteröl und Schokosalz – Upcycling mit true fruits {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe Smoothies. Leider komme ich viel zu selten dazu, mir welche selbst zu mixen, doch es gibt ja so ein paar Firmen die fleissig mitgedacht haben und leckere Variationen in die Kühlregale der Supermärkte unseres Vertrauens gebracht haben.
Meine liebsten sind in Glasflaschen abgefüllt. In einer Welt, in der schon so viel Plastikmüll entsteht, finde ich so etwas super. Ich bewahre die Flaschen gerne auf – und wenn ich dann doch mal einen eigenen Smoothie kredenze, kommen die ausgewaschenen Flaschen wieder zum Einsatz.

Mein liebster Saftladen – true fruits – geht seit neuestem im Punkto Müllvermeidung sogar noch einen Schritt weiter, als mit den Glasflaschen. Im Shop kann man seit neuestem Aufsätze für die 250 ml-Flaschen (!) erwerben, die zum Gießen und Streuen gedacht sind.
Was ich daran am meisten mag: Man kann die Flaschen nicht nur versatil wiederverwenden (neudeutsch: “upcyclen”), sondern hat auch immer einen Überblick über den Inhalt und die Füllhöhe, denn man kann direkt hineinschauen, was und wie viel drin ist in den Fläschchen.

Ich darf zwei der Aufsätze (einen zum Schütten und einen zum Gießen) mein Eigenen nennen und verrate euch heute, was ich damit angestellt habe: Ich habe ein eigenes Kräuteröl (mit viel Knoblauch, meine Mitmenschen werden es mir danken) und ein Schoko-Chili-Salz gemixt. Beide Rezepte + Idee zur Verwendung kommt jetzt und hier!

Wintergemüse mit Kräuteröl und Schokosalz

Für das Kräuteröl

Olivenöl
1 Bund gemischte Kräuter
1 TL Pfefferkörner
1-2 Knoblauchzehen

Die Kräuter waschen und trockentupfen und die Knoblauchzehen schälen und halbieren. Beides zusammen mit den Pfefferkörnen in ein Fläschchen geben, mit Olivenöl auffüllen und verschließen. Mindestens 7 Tage “ziehen” lassen.

Fertig!

Achtung: Die Kräuter sollten vollständig mit Öl bedeckt sein! Sobald sie herausstehen, können sie nach einiger Zeit einfach durch ein Sieb aus dem Öl gefiltert werden.


Für das Schokosalz

2 EL Backkakao
6 EL Meersalz
1 gestrichener TL Cayennepfeffer

Alle Zutaten in ein Fläschchen geben, gut vermischen und verschließen.

Fertig!


Und was stellt man dann mit dem Inhalt der beiden Flaschen an? Das Kräuteröl ist sehr versatil. Es lässt sich prima für Salatdressings, für Marinaden und bedingt auch zum Braten und Dünsten verwenden.
Das Schokosalz schmeckt zu deftigen und tomatigen Gerichten, zu Brokkoli und/oder zu Kürbis!
Und beides zusammen? Habe ich hier verarbeitet:

Wintergemüse mit Kräuteröl und Schokosalz-2

Wintergemüse mit Kräuteröl und Schokosalz

500 g gemischtes Wintergemüse
3 EL Kräuteröl
Chilisalz

Das Gemüse schälen und in Stücke schneiden (ich habe Kürbis, Rote Bete und Möhren verwendet. Mit dem Öl beträufeln und mit dem Schokosalz kräftig würzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 1-1/2 Stunden garen.

Fertig!

Wintergemüse mit Kräuteröl und Schokosalz-3

Beide Flaschen sind inzwischen fast leer und wollen neu befüllt werden. Was würdet ihr hineingeben, zum Schütten und zum Gießen? Immer her mit dem Input!

Guten Appetit,
Mia

Dieser Beitrag ist für true fruits entstanden. Auf meine Berichterstattung wurde zu keinem Zeitpunkt Einfluss genommen.

 

 

Kürbis-Linsen-Suppe mit Granatapfelkernen – Kürbissuppe mal anders

von Mia | Küchenchaotin

Es gibt die unteschiedlichsten Varianten der Kürbissuppe – und ich liebe sie alle. Kokosmilch? Ja, bitte! Curry? Find ich super! Orangensaft? Mag ich! Einfach mal “pur”? Ist super! Aber als ich eine Variante mit Kürbis und roten Linsen entdeckte, wusste ich: Die muss auch noch sein!
Dass ich rote Linsen ziemlch super finde, habe ich hier ja schon mehrfach erwähnt und bewiesen. Sei es als Suppe, als Curry, als Bratling oder als weltbeste rote Linsen-Bolognese – die kleinen Roten Linsen sind meine absoluten Favoriten unter den Hülsenfrüchten!

Das amerikanische Originalrezept habe ich ein wenig nach meinem Geschmack adaptiert und ich muss zugeben: ich bin ein bisschen verknallt. Die Zutaten für die Suppe sind schnell im Topf, der Duft zieht durch die ganze Wohnung und obwohl sie vegan ist, ist sie herrlich deftig, sättigend und wärmend. Das perfekte Winteressen!

Kuerbis-Linsen-Suppe-2

Kürbis-Linsen-Suppe

Rezept für 1 großen Topf

1 große Zwiebel
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 900 g)
2 große Kartoffeln
etwas Öl
350 g rote Linsen
ca. 1500 ml Wasser
1 TL Kümmel
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer
1 Granatapfel

Die Zwiebel abziehen und fein würfeln.
Den Hokkaido-Kürbis teilen, die Kerne herauskratzen und das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden.
Die Kartoffel schälen und würfeln.
In einem Topf etwas Öl zerlassen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Die Kartoffel und den Kürbis hinzugeben und für 2-3 Minuten anrösten. Anschliessend die Linsen hinzugeben und eine weitere Minute mitrösten.
Das Wasser und den Kümmel hinzugeben und alles für ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist.
Die Suppe fein druchpürieren und ggf. noch etwas heißes Wasser hinzugeben, sollte sie zu dick geraten sein. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Den Granatapfel aufbrechen und die Kerne herauslösen (das geht am besten in einer großen Schüssel voller Wasser – hier spritzt nichts, die Kerne sinken nach oben und die “Haut” nach oben).

Die Suppe in Schüsselchen füllen und mit ein paar Granatapfelkernen servieren.

Fertig!

Kuerbis-Linsen-Suppe

Die Suppe selbst ist herrlich deftig und wärmt schön von innen, während die Granatapfelkerne einen frischen Kick geben – eine super Kombination, auf die ich sehr gerne selbst gekommen wäre! Die gibt’s auf jeden Fall wieder!

Was ist eure liebste Kürbissuppen-Kombination?

Guten Appetit,
Mia

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