Getaggte Posts ‘vegan’

Fit & Healthy Friday – Mandelmilch und Nussmilch selbst gemacht!

von Mia | Küchenchaotin

Ich erinnere mich noch ganz genau: Es gab eine Zeit, da war die einzige Milchalternative Sojamilch. Und die Sojamilch, die man im Bioladen und im Reformhaus kaufen konnte, war – sagen wir einfach – nicht ganz so lecker.
Im Müsli wollte sie mir nicht schmecken und im Kaffee war sie einfach undenkbar. Ich war kein Fan.

Doch je prominenter Laktoseintoleranzen und Veganismus wurden, desto mehr Milchalternativen kamen auf den Markt. Mandelmilch. Haselnussmilch. Macadamia-Milch. Reismilch. Hafermilch. Die Liste könnte ich noch eine ganze Weile weiterführen und das tolle ist: Für jeden Geschmack ist etwas dabei!

selbstgemachte Mandelmilch - www.kuechenchaotin.de

Gerade die Mandelmilch ist sehr gesund. Sie ist von Natur aus laktose- und glutenfrei, enthält viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe und hat dabei erstaunlich wenig Kalorien.
Und sie ist genau so vielseitig einsetzbar wie Kuhmilch – wenn man den leicht nussigen Geschmack gern mag. Ich benutze sie gerne für selbstgemachte Eiweißshakes und auch beim gesunden Frühstück kommt sie in unterschiedlichen Varianten zum Einsatz.

Das „Problem“: Gekaufte Mandelmilch hat viel mehr Inhaltsstoffe als nötig. Stabilisatoren, Emulgatoren, Phosphate – all das muss ihr zugesetzt werden, damit sie haltbar wird und im Supermakt landen kann. Und oft ist auch eine ganze Menge Zucker enthalten. Dabei ist das alles gar nicht nötig!

Wie schön, dass Mandelmilch (und auch jede andere Nussmilch) herrlich einfach und schnell selbst gemacht werden kann! Wie einfach es ist, zeige ich euch jetzt, denn was ihr braucht, sind lediglich:

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Blitzschnelle afrikanische Erdnusssuppe – weil verrückt manchmal unfassbar gut ist

von Mia | Küchenchaotin

„Was machst du denn da Leckeres?“, fragt mich der Kerl.
„Eine afrikanische Erdnussuppe!“, antworte ich.
„Oh. Das hört sich doch nicht so lecker an…“, entgegnet er enttäuscht.
„Welcher Teil DAVON hört sich denn bitte nicht lecker an?“, frage ich nun – fast ein wenig entrüstet.
„Na afrikanisch. Mit Erdnuss. So als Suppe.“

Um es gleich vorweg zu nehmen: Er wollte nur eine ganz kleine Portion probieren und am Ende war er es, der den Topf fast leer gemacht hat. Denn manchmal ist es so: Was sich total weit weg von dem anhört, was wir normalerweise essen oder tun, das lässt uns schnell zu dem Schluss kommen, dass es nicht gut sein kann.
Es war schon bei der One Pot Pasta mit Erdnusssauce so und nun auch zum Beispiel bei dieser afrikanischen Erdnusssuppe. Die klingt ein bisschen verrückt und wenn ich nicht der festen Überzeugung wäre, dass es gar nicht möglich ist, dass ein Gericht mit Erdnüssen nicht schmeckt, dann hätte ich es vermutlich gar nicht gewagt. Und was hätte ich verpasst! Denn auch, wenn die afrikanische Erdnusssuppe ein bisschen verrückt klingt – sie ist nicht nur unfassbar schnell gemacht (die Suppe ist fertig, sobald der Reis gegart ist), sondern sie schmeckt auch wirklich umwerfend.
Aber ich erwähnte ja bereits, dass es gar nicht möglich ist, dass ein Gericht mit Erdnüssen nicht schmeckt.

Das Originalrezept habe ich übrigens bei HurryTheFoodUp gefunden und nach meinem Geschmack adaptiert.

Blitschnelle afrikanische Erdnussuppe - www.kuechenchaotin.de

Blitzschnelle afrikanische Erdnusssuppe

Rezept für 2 große Portionen

125 g Naturreis
1 TL Öl
1/2 große rote Zwiebel
1 kleine Möhre
1/2 Zucchini
1 Handvoll Erdnüsse (ungesalzen)
3 EL Tomatenmark
4 EL ungesüßte Erdnussbutter
700 ml heiße Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
2 EL Sojasauce
einige Spritzer Tabasco-Sauce

Blitschnelle afrikanische Erdnussuppe - www.kuechenchaotin.de

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No Knead Bread – aus dem gusseisernen Topf

von Mia | Küchenchaotin

Gusseiserne Töpfe fand ich schon immer faszinierend. Sie sind einfach ein Stück Wertarbeit – und meistens eine Anschaffung fürs Leben. Ich mag, dass sie schwer und massiv sind und die Hitze speichern, wie es kein anderer Topf könnte. Und auch, wenn ich immer wieder um die hübschen DInger herumgeschlichen bin – ich wusste einfach nicht, was ich damit anfangen sollte, wenn ich doch gar keine Braten etc. esse.

Und dann kam Staub* und stellte mir ein kleines, aber sehr schweres Paket vor die Tür. Inhalt: Eine gusseiserne Cocotte, an der ich mich ausprobieren durfte. Und ich verrate euch etwas: Dafür, dass ich gar nicht wusste, was ich mit ihr anfangen könnte, ist sie ganz schön viel im Einsatz.
Suppen gelingen im gusseisernen Topf nicht nur perfekt, sondern auch mit weniger Hitzeeinsatz, weil das Material die Wärme wunderbar speichert. Eintöpfe. Curries! Alles, was später im Ofen überbacken werden soll. Und geschmortes Gemüse aus dem Ofen, wie z.B. meine Rote Bete aus dem Ofen oder die ofengerösteten Möhren und Kürbisse.
Aber was mich am meisten fasziniert: Es gibt Brotrezepte, die extra für die Zubereitung im gusseisernen Topf gedacht sind.

Ich habe es ja schon hin und wieder erwähnt: Brot, der Ofen und ich sind nicht unbedingt die allerbesten Freunde. Andere haben Angst vor Hefe- oder Brandteig – ich habe einen Brotteigsperre. Ob knüppelhart oder flach wie ein Fladen – ich glaube, ich habe so ziemlich alle Brotpannen durch. Auch bei diesem Teig, der eigentlich so idiotensicher scheint, ging der erste Versuch schief. Der Fehler lag – wie so oft – bei der Person, die den Teig knetet, denn ich hatte das Rezept falsch umgerechnet.
Dafür war der zweite Versuch um so besser! Und das „richtige“ Rezept, dass ich hier gefunden habe (und das trotzdem aus mir unerfindlichen Gründen irgendwie fluffiger aussieht als meins), hab ich euch heute auch mitgebracht!

No Knead Bread aus dem gusseisernen Topf - www.kuechenchaotin.de

No Knead Bread aus dem gusseisernen Topf

Rezept für 1 Brot

375 g Mehl
1 TL + 1 Prise Salz
1 TL Trockenhefe
350 ml Wasser

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Fit & Healthy Friday – 3 Rezepte für selbstgemachte Proteinshakes

von Mia | Küchenchaotin

selbstgemachte Proteinshakes - www.kuechenchaotin.de

Wer sich mit den Themen „Fit & Healthy“ beschäftigt, wird früher oder später über Proteinshakes stolpern. Es gibt sie von etlichen Firmen und die Meinungen sind sehr geteilt: Die einen schwören darauf, während die anderen sie verteufeln. Es heisst: Die Proteine sind oft minderwertig und die meisten Shakes schmecken wie… lassen wird das.

Fakt ist: Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, sollte keine Probleme haben, seinen Eiweißbedarf zu decken. Darüber habe ich auch hier schon mal geschrieben.
Und: Chemiebaukasten lässt grüßen! Proteinshakes sind nicht unbedingt das natürlichste, was man seinem Körper zuführen kann. Wer ein mal auf die Inhaltsangabe so eines Shakes geschaut hat, der weiss, wovon ich rede.

Dabei ist es selbstverständlich möglich, Proteinshakes aus natürlichen und gesunden Zutaten selbst zu machen. Hier weiss man, was drin ist und da man die Zutaten selbst aussuchen kann, schmeckt es auch gleich viel besser.

Ein selbstgemachter Proteinshake hat grundsätzlich mehr Kohlenhydrate, als ein Eiweißshake aus Pulver, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn: Proteinpulver ist hochverarbeitet und die Kohlenhydrate werden durch komplizierte chemische Prozesse herausgefiltert. Kohlenhydrate sind jedoch grundsätzlich nichts schlechtes – sie sind ein Treibstoff für den Körper und die Kohlenhydratquellen in den selbstgemachten Eiweißshakes sind hochwertig und gesund.

Ein guter selbstgemachter Proteinshake besteht aus 4 Elementen

1. eine Eiweißquelle
(z.B: Magerquark, Sojajoghurt, Hüttenkäse, Proteinpulver, Lupinenmehl*)

2. eine Kohlenhydratquelle
(z.B: kohlenhydratreiches Obst/Gemüse (z.B. Bananen), Haferflocken, Amaranth)

3. eine Fettquelle
(z.B: Nussmuß oder Nüsse, Pflanzenöle, Leinsamen)

4. eine Geschmacksquelle
(z.B: Backkakao, Früchte, Süße (z.B. Honig, Stevia, Xucker, Ahornsirup), Gewürze)

Aus diesen Komponenten kann sich jeder seinen eigenen „perfekten“ Shake selber zusammenstellen. Drei Beispiele habe ich euch mitgebracht: Einen schokoladigen, einen fruchtig-frischen und einen Gemüse-Proteinshake!

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