Getaggte Posts ‘vegan’

Kartoffelkonfitüre mit Birne aus „Selbstgemacht – Das Buch“ von EDEKA {Rezension/enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Habt ihr schon mal Currypaste selbstgemacht? Oder Kimchi? Oder einen Sauerteig angesetzt? Ich muss ja zugeben: All das steht auf meiner Liste, aber ich habe mich bisher nicht rangetraut. Selber machen ist toll, aber manchmal weiß man einfach nicht, wo man anfangen soll. Da kam mir das Buch „Selbstgemacht – Das Buch“* von EDEKA gerade recht, denn: Hier geht es um’s Selbermachen von der Pike auf. Mehr als 150 Rezepte sind hier zusammengetragen, die sich rund ums beizen, kandieren, räucher, einkochen, einlegen und fermentieren (und viel mehr) drehen. Eine kleine Selbermacher-Bibel.

Wie koche ich eigentlich richtig ein? Und wie lange ist das dann haltbar? All solche Fragen werden ganz einfach im Buch erklärt. Ein weiteres schönes Gimmick: Gleich zu Anfang des Buchs gibt’s einen Saisonkalender. So landet zu jeder Jahreszeit das richtige Obst und Gemüse auf dem Telller oder im Glas. Spätestens bei der selbstgemachten Curry-Mango-Sauce war es um mich geschehen.

Kartoffelkonfitüre mit Birne - www.kuechenchaotin.de

Das Buch nimmt sehr schön die Hemmschwelle bei unbekannten Verarbeitungstechniken, denn diese sind so einfach erklärt, dass man sofort den Eindruck bekommt „Ja, das kann ich auch“! Bei mir wird es sicherlich das eine oder andere Rezept daraus geben. Eins habe ich euch vorab schon ein mal mitgebracht: Die Kartoffelkonfitüre mit Birnen.

Kartoffelkonfitüre? Ja, ihr lest richtig. Sie ist nicht ganz so süß, wie ihre rein fruchtigen Kollegen und für mich ein perfekter Start in den langsam anbrechenden Herbst.

Kartoffelkonfitüre mit Birne - www.kuechenchaotin.de

Kartoffelkonfitüre mit Birne

Rezept für 1 L Konfitüre (4x 250 ml Gläser)

250 ml naturtrüber Apfelsaft
500 g Kartoffeln (mehligkochend)
500 g Birnen
3 EL Birnengeist
1/2 TL Zitronenzeste
300 g Gelierzucker 2:1
4 kleine Zweige Rosmarin

Kartoffelkonfitüre mit Birne - www.kuechenchaotin.de

Den Apfelsaft in einen Topf geben. Die Kartoffeln schälen, fein reiben und zum Saft geben. Die Birnen schälen und 2/3 davon fein reiben. Ebenfalls zum Saft geben. Die restliche Birne in kleine Würfel schneiden und mit dem Birnengeist beträufeln.

Die Zitronenzeste und den Gelierzucker in den Topf geben und alles zusammen aufkochen lassen. Die Konfitüre 5-6 Minuten köcheln lassen und die Birnenwürfel hinzugeben. Alles zusammen noch ein mal 3 Minuten köcheln lassen und in 4 sterilisierte Marmeladengläser á 250 ml abfüllen. Jeweils einen Zweig rosmarin hineindrücken und fest verschließen.

Die Gläser für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Die Konfitüre ist mindestens 1 Jahr haltbar.

Fertig!

Kartoffelkonfitüre mit Birne - www.kuechenchaotin.de

Das Buch ist bei EDEKA, im Internet und im „analogen“ Buchhandel erhältlich.

Guten Appetit,
Mia

___
*=Affiliate-Link

Grüner Smoothie mit Spinat, Mango und Melone – Smoothietime

von Mia | Küchenchaotin

Im Hause Küchenchaotin/Kochhelden zeichnet sich gerade eine ernstzunehmende „Smoothiephase“ ab. Ganz plötzlich hat es uns gepackt, das Smoothiefieber und auf ein mal haben wir angefangen, jede Menge Obst und oft auch Gemüse durch unseren Mixer zu jagen. Nichts ist vor uns sicher. Und ich würde behaupten, dass wir inzwischen zu kleinen Smoothie-Experten geworden sind! Optimale Mischungsverhältnisse, kleine Tricks und Kniffe – wir können das. Grüne Smoothies, Rote Smoothies, gelbe Smoothies. Wir mögen das. So landet im Moment fast jeden Tag eine kleine, pürierte Vitaminschleuder auf unserem Tisch.

Heute habe ich eine grüne Variante im Gepäck – und noch dazu eine meiner liebsten! Grüne Smoothies mit Spinat sind nämlich mein Topfavorit. Die kleinen Babyspinatblätter haben so ein feines Aroma und schmecken nicht so „grün“ wie Rucola, und Grünkohl. Rucola und ich werden in Getränkehinsicht keine richtigen Freunde und Grünkohl ist im südliichen Teil Deutschlands selbst zur Hauptsaison nur recht schwer zu bekommen. Deswegen bleibe ich dem Babyspinat treu.
EIn bisschen Melone und ein bisschen Mango machen diesen grünen Smoothie viel fruchtiger, als er aussieht. Und die Gurke verleiht ihm eine angenehme Frische, die jetzt an den letzten wirklich heißen Tagen unfassbar gut tut. Die Chiasamen (alternativ auch geschrotete Leinsamen) sind gut für die Verdauung und reich an guten Nährstoffen. Ich sagte doch: Vitaminschleuder.
Für mich sind die Smoothies einfach eine tolle Möglichkeit, einen ordentlichen Vitamischub in meinen Alltag einzubinden. Und wenn das Obst einen halben Tag zu lang gelegen hat und nicht mehr so ansehnlich ist, ist das halb so schlimm. Püriert sieht man das ja nicht. Ihr kennt das.

gruener-smoothie-spinat-mango-melone

Grüner Smoothie mit Spinat, Mango und Melone

Für 2-3 Portionen

2 Handvoll Spinat
1/4 kleine Galiamelone
1/2 Mango
1/4 Salatgurke
1/2 Glas Kokoswasser
1 Handvoll Eiswürfel
evtl. einige geschrotete Leinsamen oder Chiasamen

gruener-smoothie-spinat-mango-melone-3

(mehr …)

Grüne Minestrone – von der kulinarischen Heimat {Verlosung/enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Lasst uns über kulinarische Heimat und kulinarische Kindheitserinnerungen reden. Wie ich auf sowas komme? Ganz einfach: bofrost* hat mich danach gefragt.
Ich glaube, kulinarische Heimat ist für jeden, ganz egal, wo die tatsächliche Heimat liegt, etwas ganz regional unabhängiges und individuelles. Ich habe die 26 ersten Jahre meines Lebens im hohen Norden verbracht. Theoretisch müsste meine kulinarische Heimat dementsprechend aus Krabben, Fischbrötchen, Labskaus und Rübenmus bestehen. Das tut sie jedoch nicht – was natürlich auch ein bisschen daran liegt, dass diese Gerichte als Kind auf der Hitliste nicht unbedingt ganz weit oben stehen. Meine kulinarische Heimat ist der Duft von Milchreis mit Zimt und Zucker. Der Geschmack von Eierfrikassee (ja, das ist die vegetarische Variante von Hühnefrikassee) zum Geburtstag. Nudeln mit pinker Sauce und Rührei nach der Schule. Meine kulinarischen Kindheitserinnerungen sind aber auch feinster Kartoffelbrei, der nur von Mutti gemacht so schmeckt, wie er schmecken soll, Bohnensalat und Senfeier. Aber eine der größten Erinnerungen und damit ein ganz großes Stück Heimatgefühl, wenn ich krank bin? Das ist die Nudelsuppe.

Die klare Suppe mit Nudel- und Gemüseeinlage war ein Gericht, das besonders Krankheitstagen vorbehalten war. Noch heute ist es so, dass ich nur den Geruch mit einem wohlig warmen Gefühl von „alles wird gleich besser“ verbinde. Buchstabennudeln, Herzchennudeln oder ganz normale Hörnchen – das war egal. Hauptsache heiß und deftig. Wenn so eine Suppe auf meinem Tischchen lande, dann fühle ich mich sofort gut. Bis heute. Wenn also ein Gericht meine Kindheit in bestimmten Momenten besonders geprägt hat und damit ein „Stück zu Hause“ ist, dann wohl dieses.

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Für bofrost‘ habe ich ein bisschen am Rezept geschraubt, denn meine erste selbstkomponierte Minestrone sollte grün werden. Grün in grün in grün! Wenn man krank ist, soll es sowieso schnell gehen und da ist eine Suppe mit Tiefkühlgemüse ungemein praktisch: Das Gemüse kommt einfach in die heisse Suppe, taut darin auf und wird gar. Weniger Aufwand geht kaum! Und auch der gesundheitliche Aspekt wird hier durch TK-Ware noch mal größer, denn: Das Gemüse wird direkt nach der Ernte Schockgefrostet und alle gesunden Inhaltstoffe konserviert. Das macht Tiefkühlgemüse in manchen Fällen sogar gesünder, als firsche Ware aus dem Supermarkt, die dort manchmal schon einige Tage liegt.
Das Sortiment, aus dem ich frei wählen durfte, ist riesig!  Falls ihr es auch mal ausprobieren wollt, verlose ich ein bisschen weiter unten 3 Gutscheine für euch. Aber erst mal zum Rezept:

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Grüne Minestrone mit Hörnchennudeln

Rezept für 4 Portionen

100 g Zuckerschoten
1 1/2 L Brühe
200 g Hörnchen-Nudeln
100 g Lauch in Ringen (gefroren)
150 g dicke Bohnen (gefroren)
150 g Brechbohenn (gefroren)
100 g Erbsen (gefroren)
Salz + Pfeffer
4 EL Petersilie (gefroren)

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Die Zuckerschoten kleinschneiden und den Stiel entfernen.
Die Brühe erhitzen und den Lauch, die dicken Bohnen, die Brechbohnen und die Erbsen hineingeben. Alles zusammen zum Kochen bringen und die Nudeln hinzugeben.
Die Suppe ca. 5 Minuten kochen und die Zuckerschoten hineingeben. Weiterkochen, bis die Nudeln al dente sind.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Suppe mit Petersilie bestreut servieren.

Fertig!

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Und weil Freude das einzige ist, was sich verdoppelt, wenn man es teilt, sollte ihr auch etwas davon haben:

Ich verlose 3 Guscheine von bofrost* á 30€! Was ihr dafür tun müsst:

Hinterlasst hier bis zum 18.09.16, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was eure ganz persönliche, kulinarische Kindheitserinnerung ist
Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der/die Gewinner/in wird per Zufallsgenerator ausgewählt.
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?Verratet doch mal: Was für Gerichte verbindet ihr ganz besonders mit eurer Kindheit?

Guten Appetit,
Mia

Lauwarmer Linsensalat – eine Blitzliebe

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht verbloggen. Und dann habe ich mich plötzlich so spontan verliebt, dass ich Sicherheitshalber doch ein Foto davon gemacht hab. Auf die Schnelle, bevor die letzte Portion auch noch verdrückt war. Dass das eher unerwartet kam, liegt vermutlich daran, dass ich zwar Hülsenfrüchte liebem, aber eigentlich aus der Sparte der Linsen nur die roten Vertreter esse.
Linsensuppe und Linsensalat – das war lange ein Graus für mich. Aber der Geschmack verändert sich ja bekanntlich im Laufe des Lebens immer wieder und als ich für ein Projekt diesen Linsensalat machen musste, kam ich natürlich auch nicht drum herum, ihn zu probieren.

Ein bisschen skeptisch habe ich einen ersten Löffel probiert. Mein direktes Fazit: auch dunkle Linsen können ganz schön lecker sein. Mit ein bisschen süße von Tomate und Karotte und ein bisschen Säure von Balsamico und Zitrone werden sie für mich ein echtes Festmahl. Diesen Salat gibt es garantiert wieder! Neben des guten Geschmacks ist er nämlich auch noch eine echte Eiweißbombe und gar nicht mal so ungesund.

Linsensalat-2

Lauwarmer Linsensalat

Rezept für 2 Portionen

200 g Berglinsen
1/2 kleine Karotte
2 Lauchzwiebeln
5 Cherrytomaten
1/2 Bund Petersilie
3 EL dunkler, guter Balsamico
1 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer
etwas Zitronensaft

Linsensalat

(mehr …)

1 2 3 22