Getaggte Posts ‘vegetarisch’

Bärlauch-Gnocchi mit Spargelsalat – ein Dreamteam

von Mia | Küchenchaotin

Während ich diesen Text schreibe, sitze ich auf der Terrasse und denke über meine Ernährungsgewohnheiten nach. Im Großen und Ganzen würde ich behaupten, dass ich mich recht gesund ernähre. Ich koche gerne jeden Tag mindestens ein mal frisch, achte darauf, genügend Gemüse und Obst zu mir zu nehmen und ich liebe es, mich saisonal zu ernähren. Und während ich so dasitze und darüber nachdenke, was ich die letzten Wochen so (größtenteils Gesundes, ich schwöre!) gegessen habe, muss ich zugeben: Das mit dem Spargel und dem Bärlauch und mir ist dieses Jahr vielleicht ein bisschen eskaliert.

Man munkelt, da fliesst auch noch etwas Blut durch meinen Spargel- und Bärlauch-Kreislauf, aber ich kann da nichts genaueres zu sagen. Ohne meine tägliche Portion Bärlauch oder Spargel oder am liebsten gleich beides zusammen fühle ich mich unvollständig. Gibt es da Selbsthilfegruppen, die mir helfen können? Vielleicht sollte ich eine gründen! Denn auch, wenn es ein sehr schönes Laster ist, dem ich verfallen bin, habe ich jetzt schon Angst vor dem Ende der Saison. Vor dem Abschied von diesen beiden herrlichen Lebensmitteln. Ich hoffe, die Beerchen und Tomätchen aus dem eigenen Garten können mir helfen, darüber hinweg zu kommen!

Was ich euch heute kredenze, ist der optimale Frühlingsschocker. In der Hauptrolle: feinster weißer Spargel und Bärlauch im Kartoffeldeckmäntelchen.

Bärlauch-Gnocchi mit Spargelsalat - www.kuechenchaotin.de

Bärlauch-Gnocchi mit Spargelsalat

Rezept für mindestens 4 Portionen

Für die Bärlauch-Gnocchi
500 g Kartoffeln (mehlig kochend)
1 Bund Bärlauch
1 TL Öl
ca. 150-200 g Mehl (z.B. Pastamehl)
1 Ei
Salz
etwas Muskat
Mehl zum Bestäuben

Für das Spargel-Ragout
500 g weißer Spargel
3 Frühlingszwiebeln
100 g Zuckerschoten
1 EL Butterschmalz
3-4 El Schmand
Salz
Zucker

Bärlauch-Gnocchi mit Spargelsalat - www.kuechenchaotin.de

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Fast and delicious: Chocolate mug cake // Schnell und lecker: Schokoladen-Tassenkuchen

von Mia | Küchenchaotin

Post sponsored by Volkswagen // enthält Werbung

 

It takes only 5 minutes (baking time included!) to make these moist chocolate mug cakes! A simple and fast recipe. Check out more the collaborative Pinterest board https://de.pinterest.com/volkswagen/food-bloggers-for-volkswagen/ by Volkswagen.

Sometimes “cake happens” and I love a spontaneous cake. The only problem: a whole big cake is way too much for me alone. And often when I feel like having a cake, I don’t even have all the necessary ingredients at home or I’m too impatient to wait until it’s finally done. But there’s a solution: mug cake! Exactly one serving of cake, and it’s easy and fast to make. How could you not love that?

Ich liebe „spontanen Kuchen“. Da gibt’s nur ein Problem: Ein ganzer, großer Kuchen ist viel zu viel für mich alleine und meistens überkommt mich der Hunger darauf so überraschend, dass ich weder genügend Zutaten dafür im Haus habe, noch warten möchte, bis er durchgebacken ist.
Aber da gibt es eine Lösung: Tassenkuchen! Genau eine Portion Kuchen, die schnell und einfach gemacht ist. Wie toll ist das denn?

It takes only 5 minutes (baking time included!) to make these moist chocolate mug cakes! A simple and fast recipe. Check out more the collaborative Pinterest board https://de.pinterest.com/volkswagen/food-bloggers-for-volkswagen/ by Volkswagen.

What you need:

a mug
a microwave
a bowl
2 tbsp. all-purpose flour
2 tbsp. unsweetened cocoa powder
1/4 teaspoon baking powder
2 tbsp. brown sugar
1/8 teaspoon salt
70 ml milk
2 tbsp. vegetable oil
1 tbsp. chocolate spread
2 tbsp. chocolate chunks



Was ihr dafür braucht:
einen Becher
eine Mikrowelle
eine Schüssel
2 EL Mehl
2 EL Kakaopulver
1/4 TL Backpulver
2 EL brauner Zucker
1 Prise Salz
70 ml Milch
2 EL Öl (geschmacksneutral)
1 EL Schoko-Brotaufstrich
2 EL Schoko-Chunks

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Directions

First, mix all the dry ingredients, except for the chocolate chunks, in a bowl. Add milk and oil, and blend until all ingredients are mixed well. Then gently fold in the chocolate chunks.
Pour the batter in a mug (make sure it’s microwave safe!) and place the chocolate spread in the middle of the batter. “Microwave” the mug cake for 70 seconds at 900 watts. Baking time may be shorter or longer depending on the power of your microwave. Carefully remove the mug from the microwave (it may be very hot!) and enjoy your little cake!

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Anleitung:

Alle trockenen Zutaten bis auf die Schoko-Chunks in einer Schüssel vermengen. Die Milch und das Öl hinzugeben und rasch zu einem Teig verkneten. Dann die Schoko-Chunks unterheben. 
Den Teig in eine Tasse geben, die für die Mikrowelle geeignet ist. In die Mitte des Teigs den Esslöffel des Schoko-Brotaufstrichs geben. Den Kuchen bei 900 Watt für ca. 70 Sekunden „backen“. Die Backzeit kann bei anderen Leistungen variieren. Den Tassenkuchen vorsichtig aus der Mikrowelle nehmen (er könnte sehr heiß sein!) und sofort genießen!

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Lust auf weitere Food-Ideen? Schau doch mal auf dem Pinterest-Gemeinschaftsboard von Volkswagen vorbei, dort gibt es viele kreative Beiträge verschiedener Blogger zum Thema Auto & Volkswagen!

Bon appétit!

Guten Appetit!

Mia

It takes only 5 minutes (baking time included!) to make these moist chocolate mug cakes! A simple and fast recipe. Check out more the collaborative Pinterest board https://de.pinterest.com/volkswagen/food-bloggers-for-volkswagen/ by Volkswagen.It takes only 5 minutes (baking time included!) to make these moist chocolate mug cakes! A simple and fast recipe. Check out more the collaborative Pinterest board https://de.pinterest.com/volkswagen/food-bloggers-for-volkswagen/ by Volkswagen.

Tortellini mit grüner Spargelcreme-Füllung – Frühling in der Pasta

von Mia | Küchenchaotin

Mein Kochheld und ich lieben es, für Freunde und Familie zu kochen. Deshalb haben wir uns am letzten Wochenende liebe Freunde eingeladen und sie mit einem Frühlings-Menü beglückt. In der Küche sind wir ein eingespieltes Team. Die unterschiedlichen Arbeiten werden wortlos, fair und sinnvoll aufgeteilt und eine Hand greift in die andere. Auch, wenn es von außen manchmal vielleicht chaotisch aussieht (mein Blog trägt den Namen ja nicht umsonst), steht am Ende immer das fertige Essen so auf dem Tisch, wie wir es uns vorgestellt haben. Oder anders, aber trotzdem gut. Ihr kennt das.

Unser gemeinsamtes Menü am Wochenende stand ganz unter dem Motto „Frühling“. Für sind Spargel und Bärlauch die beiden Frühlings-Lebensmittel schlechthin. Ich liebe beides heiß und innig! Vor zwei Jahren habe ich es sogar geschafft, den ganzen Mai über jeden Tag Spargel in einer anderen Form zu essen – klingt für manche vielleicht verrückt, aber für mich war es ein Traum! Diese beiden Zutaten durften also auf keinen Fall in unserem Menü fehlen. Und auf dem Teller der Vorspeise auf dem Bild, dass jetzt kommt, entdeckt ihr sogar beides!

Tortellini mit grüner Spargelcreme-Füllung - www.kuechenchaotin.de

Tortellini mit grüner Spargelcreme-Füllung

Rezept für 4 Personen als Hauptspeise

Für den Pastateig
400 g Mehl
1 Prise Salz
4 Eier (M)

Für die Füllung
1 Schalotte
400 g grüner Spargel
1 El Butterschmalz
2 EL Mascarpone
1 Stängel Thymian
2 Handvoll geriebener Parmesan oder Montello
Salz und Pfeffer
1 Ei (M)

Tortellini mit grüner Spargelcreme-Füllung - www.kuechenchaotin.de

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Selfmade Sunday – Pasta selber machen

von Mia | Küchenchaotin

Pasta selber machen ist nicht einfach nur „ein Essen machen“, es ist eine Leidenschaft. Von mir. Wenn ich die Zutaten für einen Pastateig in meine Rührschüssel werfe und langsam anfange, ihn zu kneten, kann mein Hirn abschalten. Wenn ihr mich fragt, sollte das Kneten von Pastateig als Mediationstechnik anerkannt werden. Das Kneten sorgt für einen körperlichen Ausgleich, gleichzeitig ist es entspannend. Und das Glücksgefühl, dass eine selbstgemachte Nudel beim Essen auslöst – davon will ich gar nicht erst anfangen.

Natürlich habe ich nicht schon immer meine Nudeln selber gemacht. Warum nicht? Weil ich dachte, dass es wahnsinnig schwierig ist. Dass man dazu immenses Fachwissen und atemberaubende Technik braucht. Und mindestens einen Italiener in der Verwandschaft. Das Pasta-Gen!
Doch das ist nicht so. Pasta machen ist ganz einfach! Natürlich brauch es ein bisschen mehr Zeit, als eine Tüte aufzuschneiden und fertige Pasta in einen Topf zu werfen, aber ich sage euch ganz ehrlich: Es schmeckt auch einfach besser.

Mein Standard-Rezept für selbstgemachte Pasta ist ganz einfach:

Selbstgemachte Pasta

Rezept pro Portion:

100 g Mehl
1 kleine Prise Salz
1 Ei (M)

Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, gut vermengen und eine kleine Mulde in der Mitte formen. Das Ei/die Eier in die Mitte geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in etwas Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur (wenn die Temperaturen es zulassen) oder mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Nun den Teig ausrollen und in die gewünschte Form bringen. Weitere Infos siehe Tipps!

7 Tipps für tolle, selbstgemachte Nudeln

  1. Das Mehl machts
    Theoretisch kann die Pasta mit jedem handelsüblichen Weizenmehl hergestellt werden. Ich bin irgendwann dazu übergegangen, spezielles Pasta-Mehl/“Semola„* oder Spätzlemehl*/“Weizendunst“ zu verwenden. Das Ergebnis wird damit einfach noch ein bisschen besser.
  2. Möge die Konsistenz mit dir sein
    Ei ist nicht immer gleich Ei. Manchmal ist ein bisschen mehr drin, manchmal ein bisschen weniger. Ein Naturprodukt eben! Deshalb ist der Teig manchmal auch ein bisschen weicher und manchmal ein bisschen fester. Auch ich muss meistens noch Nachjustieren! Der Teig ist dann perfekt, wenn er beim kneten nicht mehr an den Händen klebt, aber auch nicht bröselig ist. Klebt er, kann einfach noch etwas Mehl dazugegeben werden, bröselt er, gibt man ein wenig Wasser dazu. Immer in klein(st)en Mengen. Ganz einfach!
  3. Kneten, kneten, kneten
    Eine Zeit lang dachte ich, ich komme drumherum, den Teig selbst zu kneten. Leider wird er jedoch bei mir in der Küchenmaschine niemals so gut, wie selbstgeknetet! Der Teig ist dann „fertig“, wenn er sich ganz glatt geschmeidig in der Hand anfühlt und leicht elastisch ist. Je nach Muskelkraft kann das schon mal bis zu 5 Minuten Knetzeit bedeuten – 5 Minuten, die aber hervorragend investiert sind!
  4. In der Ruhe liegt die Kraft
    Ich weiß, das Warten ist schwer. Aber dieser Schritt darf nicht übersprungen werden! Ist der Teig fertig geknetet, wird er in Frischhaltefolie (oder ein feuchtes Küchentuch) eingeschlagen und darf ziehen. Hier verbinden sich das Mehl und die Flüssigkeit optimal. Ich lasse den Teig, wenn die Temperaturen es zulassen, mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur oder mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Am liebsten bereite ich den Teig morgens zu und lasse ihn bis abends ziehen.
  5. Walzen, falten, walzen (and repeat)
    Sobald der Teig aus der Frischhaltefolie ausgewickelt ist, knete ich ihn noch ein mal grob und „plätte“ ihn mit der Hand schon ein mal vor. Danach kommt er in die Nudelmaschine, die auf den breitestmöglichen Abstand eingestellt wird. Nun wird der Teig durchgewalzt, ein mal gefaltet und wieder durchgewalzt. Das wiederhole ich so lange, bis der Teig 1. die typische Plattenform erhalten hat und 2. schön glatt und geschmeidig ist. Klebt der Teig an der Walze, kann er mit etwas Mehl bestäubt werden. Die fertigen Platten können auf einem mit Mehl bestäubten Küchentuch zwischengelagert und dann in die gewünschte Form gebracht werden
  6. Formen und lagern
    Die selbstgemachte Pasta mit einem Messer oder der Nudelmaschine in die gewünschte Form bringen. Die fertigen Nudeln mit Mehl etwas Mehl bestäubt auf ein trockenes Küchentuch geben, damit sie nicht aneinanderkleben. Soll die Pasta gefüllt werden, muss sie sofort weiterverarbeitet werden, da sie sonst beim Formen brüchig wird. Spaghetti & Co hängend trocknen (z.B. auf einem Nudelständer*)
  7. Kochen
    Frische Pasta wird in der Regel viel kürzer gekocht, als getrocknete. Je nach Dicke und Form des Teigs, und je nachdem, wie lange die Pasta vor dem Kochen angetrocknet ist, braucht sie zwischen 4 und maximal 9 Minuten bis zur perfekten Konsistenz.

Was ihr mir der selbstgemachten Pasta anstellen könnt? Hier auf dem Blog findet ihr etliche Pasta-Rezepte und mein neues Buch „Mia liebt Pasta„* kann ich euch natürlich auch nur ans Herz legen, vor allem, weil dort noch mehr Infos zum Pasta selber machen enthalten sind. Ansonsten: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Guten Appetit!
Mia

P.S.: Weil ich immer wieder nach meinem Arbeitsmaterial gefragt werde: Ich selbst habe mit einer Mercato Classic* Nudelmaschine angefangen, Pasta selbst zu machen und kann sie wirklich empfehlen.
Durch den erhöhten Nudelkonsum im Hause Küchenchaotin, habe ich mir irgendwann die Pastaaufsätze* und den Röhrnudelaufsatz* von Kitchenaid gegönnt, die ich während der Buchproduktion einem umfangreichen Härtetest unterzogen habe (den sie bestanden haben).
Wenn ich Ravioli mache, benutze ich dafür dieses Raviolibrett*, dass mir sehr gute Dienste leistet, sofern es gut bemehlt wurde und dieses Teigtaschenformer-Set* ist bei mir ebenfalls in Dauerbenutzung.

*=Amazon Affiliate-Link. Ihr zahlt nicht mehr, ich bekomme aber eine kleine Provision, wenn ihr über den Link einen Artikel kauft

 

Die Bilder, auf denen ich zu sehen bin, sind für mein neues Buch entstanden von meiner lieben Freundin und Herzensfotografin Ines Dogan.

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