Getaggte Posts ‘Zimt’

Mia liebt Pasta – ein Rezept für Milchnudeln nach Omas Art und eine Verlosung!

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon viel früher schreiben. Mit der Betonung auf: VIEL. Und dann kam irgendwie das Leben dazwischen!
Ich saß in Kuba, da bekam ich ein Bild per Whatsapp-Nachricht. Auf diesem Bild: Mein Buch. In meinem Gesicht: Der Schock.

Könnt ihr euch das vorstellen? Ich habe die Veröffentlichung meines eigenen, zweiten Buchs* verpasst! Irgendwo zwischen Jahresende, Neujahr und Sachen packen für den Urlaub und einen taktisch vielleicht etwas unklug direkt nach dem Urlaub geplanten Umzug ist mir die Veröffentlichung einfach durch die Lappen gegangen. Und dann wollte ich darüber schreiben, aber irgendwo brannte es immer. Und jetzt gerade liege ich erkältet auf der Couch und habe beschlossen, euch endlich davon zu erzählen.

Nachdem „Mias süße Kleinigkeiten“ erschienen war, fragte der Verlag mich „Hast du Lust, noch eins zu machen?“. Natürlich wollte ich! Und so machten wir uns ans Brainstormen, was das Thema betrifft. Es gab da so ein paar Vorschläge und Vorstellungen. Und letztendlich wurde es doch etwas ganz anderes.
„Wenn ich die freie Wahl hätte, dann würde ich ein Pasta-Buch machen. Ich liebe Pasta! Und mein Kochheld nannte mich schon bei unserer ersten Begegnung „Nudeltier“. Das wäre was fürs Herz!“, meinte ich. Und war überrascht, als die Antwort kam: „Weisst du was, wir machen das!“. „Mia liebt Pasta„* entstand.

Mia-liebt-Pasta-Cover Ein bisschen Angst hatte ich ja schon. Denn nach den süßen Kleinigkeiten konnte/wollte ich eine ganze Zeit lang nichts Süßes mehr sehen. Ich hatte in einem so kurzen Zeitraum (das Buch entstand mehr oder weniger in 2 Monaten und es gingen in etwa 120 Kuchen, Desserts und Eisportionen durch meine Küchen (und meinen Magen)). Und mit der Pasta wollte ich es mir wirklich nicht verderben. Aber es gab einfach kein Thema, dass ich mir so gut zutraute und bei dem ich so mit vollem Herzen dabei war.

Also habe ich Pasta gemacht. Viel Pasta. Ich habe geknetet und gewalzt und gerührt und gekostet und vor allem habe ich eins getan: ich habe es geliebt. Selbst an den Tagen, an denen 3 unterschiedliche Portionen Pasta auf meinem Tellerchen landeten. Auch, als der Nudelgott mich für meine schlampige Falttechnik bestrafen wollte und jede einzelne Ravioli, die ich ich stundenlanger Kleinarbeit geformt hatte, im Topf aufging und fröhlich getrennt von der Füllung herumschwamm. Und ja, auch selbst an dem Tag, an dem mir um 23 Uhr auf dem Weg ins Bett einfiel, dass ich vergessen hatte, Pellkartoffeln für die Nudelfüllung vom Folgetag zu kochen und ich statt ins Bett noch mal in die Küche tapste.

Herausgekommnen ist ein Buch mit ungefähr 60 Rezepten für Nudelteige, Saucen, Pesto und natürlich ganze Nudelgerichte, die ich allesamt jederzeit wieder kochen würde. Aufgeteilt in Grundrezepte, gekochte Gerichte, gekühlte Speisen, gebackenes Nudelglück und – die für mich größte Herausforderung – süße Pasta. Läuft euch das Wasser im Munde zusammen, wenn ich Schlagworte wie Rotolo mit Spinat und Nussbutter, Pfannenlasagne, Nudelsuppe Thai-Style, Schokoravioli mit Vanillefüllung und Kirschkompott, Nudelsalat mit Melone und Avocado oder Möhrenpasta Stir-Fry in den Raum werfe? Im Buch findet sich so viel mehr! Meine persönliche Liebeserklärung an die Pasta.

Ein Rezept aus dem Buch habe ich euch heute auch mitgebracht. Ein Rezept fürs Herz – aus dem süßen Kapitel!

Milchnudeln - www.kuechenchaotin.de

Milchnudeln nach Omas Art

Rezept für 4 Portionen

900 ml Milch
300 g Sahne
400 g Fusilli
Mark von 1 Vanilleschote
5 EL Zucker
Zimt und Zucker zum Bestreuen

Milchnudeln - www.kuechenchaotin.de

Die Milch mit der Sahne aufkochen. Die Fusili, das Vanillemark und den Zucker hinzugeben und die Pasta unter ständigem Rühren so lange in dem Milch-Sahne-Gemisch kochen lassen, bis sie gar ist und die Sauce eindickt.
Die Milchnudeln in 4 Portionen teilen und mit Zimt und Zucker bestreut servieren.

Fertig!

Tipp: Nicht nur Zimt und Zucker sind ein toller Begleiter zu den Milchnudeln! Beerenfans können frische Früchte oder Kompott dazu servieren und Puristen etwas zerlassene Butter. Einer meiner Favoriten: einen Apfel würfeln, in etwas Zucker karamellisieren lassen und Nusssplitter dazugeben. Perfekt!


Und damit ihr auch sehen könnt, was ich mit Liebe, manchmal Schweiß und hin und wieder sogar einem klitzekleinen Tränchen zusammengetragen habe, verlose ich 3 signierte Exemplare von „Mia liebt Pasta„*!

Was ihr dafür tun müsst?

  • Hinterlasst hier bis zum 19.03.17, 23:59 Uhr,  einen Kommentar – und verratet mir in einem ganzen Satz, was euer liebstes Pastagericht ist.
  • Hinterlasst bitte UNBEDINGT eure (korrekte) E-Mail-Adresse, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
  • Die 3 Gewinner werden per Los ausgewählt und erklären sich damit einverstanden, ihre Adresse zwecks Versand des Gewinns an mich weiterzugeben

Guten Appetit,
Mia

*=Amazon-Partnerlinks

 

Weihnachts-Pasta mit Rotkohl – Pasta zu Weihnachten!

von Mia | Küchenchaotin

Wer hat eigentlich gesagt, dass Pasta kein Weihnachtsessen sein kann? Denkste! Diese Pasta zu Weihnachten – da kann sicher keiner widerstehen.
Auch, wenn es alles andere als klassisch ist: Seit Jahren träume ich von einer „Weihnachtspasta“ und dieses Jahr habe ich sie mir einfach gebaut. Mit Rotkohl, Orangen, einem Hauch Zimt und ein paar Nelken ist die nicht nur echt festlich und echt weihnachtlich, sondern auch überraschend lecker!

Diese Pasta lässt sich wunderbar sowohl frisch machen, als auch mit den Rotkohl“resten“ vom Vortag zubereiten.
Und die Zubereitung von Rotkohl mit Orangensaft ist übrigens meine allerliebste – ich mag sie sogar lieber, als den guten alten Apfelrotkohl! Sie ist viel weihnachtlicher und vor allem würziger und „deftiger“, als jeder Apfelrotkohl, der mir jemals auf den Teller gekommen ist.

Weihnachtspasta mit Rotkohl - www.kuechenchaotin.de

Weihnachtspasta mit Rotkohl und Orangen

Zutaten für (mindestens) 6 Portionen

800 g Rotkohl
3 Orangen
6 EL Butter
3 EL brauner Zucker
125 ml Rotwein
2 Zimtstangen
3 Nelken
2 Lorbeerblätter
2 rote Zwiebeln
1 EL Butterschmalz
frische Pasta nach Appetit
Salz + Pfeffer

Weihnachtspasta mit Rotkohl - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

Ofengeröstetes Erdnussbutter-Honig-Müsli – nicht nur für Erdnussbutteroholiker

von Mia | Küchenchaotin

Meine Erdnussbutterobsession dürfte sich inzwischen auf dem Blog verdeutlicht haben. Ich liebe Erdnussbutter und ich bin bereit, alles damit auszuprobieren. Kein Rezept zu einfach/schwer/lang/kurz/ungewöhnlich, keine Anwendungsmöglichkeit zu abgefahren. Ein Leben ohne Erdnussbutter ist für mich möglich aber sinnlos.

Nachdem ich Erdnussbutter schon hinreichend in süßen Leckereien verarbeitet habe (z.B. hier, hier und hier), sie zu Getränken verarbeitet habe (z.B. hier und hier) und sogar bei herzhaften Hauptspeisen mich nicht aufhalten konnten (z.B. hier und hier), komme ich nun zu ihrem Ursprung zurück: Dem Frühstück.
Ich muss euch vermutlich nicht sagen, dass eine gute Erdnussbutterstulle zu meinen Grundnahrungsmitteln gehört. Aber da geht noch so viel mehr!

Als ich also bei „Sallys Baking Addiction“ ein Rezept für ein „Honey Roasted Peanut Butter Granola“ entdeckte, war direkt klar: Ich muss das haben. Am besten sofort! Und da das Müsli ganz schnell zusammengerührt und gebacken ist, habe ich es auch direkt getan: Ich habe mein erstes, eigenes Müsli gemacht!
Das Rezept von Sally habe ich lediglich als Grundlange und groben Leitfaden genommen und einiges abgeändert. Ich bin mir sicher, dass ihre Version ganz toll ist, aber meine ist mindestens genau so gut!I

Ofengeröstetes Erdnussbutter-Honig-Müsli - www.kuechenchaotin.de

Ofengeröstetes Erdnussbutter-Honig-Müsli

Rezept für 4-6 Portionen

60 g Kokosöl (z.B. von hier*)
180 g Honig
125 g ungesüßte (!) Erdnussbutter (z.B. von hier*)
1 Vanilleschote
260 g kernige Haferflocken
140 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
1 Prise Zimt

Ofengeröstetes Erdnussbutter-Honig-Müsli - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

Churro-Waffeln – große Zimt-Zucker-Frühstücksliebe!

von Mia | Küchenchaotin

Immer wieder stelle ich erstaunt, fest, dass es Menschen gibt, die keine Churros kennen. Kennt ihr sie? Churros sind eine Art längliche Krapfen, die aus Brandteig in heißem Fett ausgebacken und anschließend in Zucker und Zimt gewälzt werden.
Das hört sich erst mal gar nicht so super spektakulär an, aber: Wer sie ein mal probiert hat, ist süchtig. Warum diese auf positivste Art und Weise fett- und zuckerzimt-triefenden Stänglein noch nicht die ganze Welt erobert haben, ist mir einfach ein Rätsel.

Das große Manko des Fettgebäcks ist natürlich der exorbitante Fettanteil, der die Churros zu einer echten Kalorienbombe macht. Umso mehr aus dem Häuschen war ich dementsprechend, als ich das erste mal eine Churro-Waffel entdeckte.
Den Brandteig einfach ins Waffeleisen werfen? Warum bin ich nicht selbst auf die Idee gekommen?

Churro-Waffeln - www.kuechenchaotin.de

Eines morgens lag ich also im Bett und konnte an nichts anderes mehr denken, als an Churro-Waffeln. Das letzte und einzige Problem: Am Abend vorher hatte ich das letzte Ei verbraucht und mein Standard-Brandteigrezept enthält gleich zwei Stück davon. Doch auch hierfür gibt es natürlich schon eine Lösung. Bei Chef De Home habe ich ein Brandteigrezept für Churro-Waffeln ohne Ei entdeckt. Es gab also Churro-Waffeln zum Frühstück! Und das ganz sicher auch nicht zum letzten Mal.

Churro-Waffeln - www.kuechenchaotin.de

Churro-Waffeln

Rezept für 4 Waffeln

60 g Butter
2 EL Zucker
1/2 TL Salz
250 ml Wasser
135 g Mehl

1 EL Zimt
4 EL Zucker

Churro-Waffeln - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

1 2 3 9