Getaggte Posts ‘Zimt’

Gebratene Banane mit Honig und Zimt – Bananenliebe

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe Bananen. Die meiste Zeit meines Lebens waren Äpfel mein absolutes Lieblingsobst und ich habe den „An Apple a Day“-Spruch gelebt, aber seit einiger Zeit vertrage ich sie plötzlich nicht mehr so gut. Seitdem sind einfach Bananen mein „Everyday-Obst“.

Aber ich sag euch was: Immer nur „normale“ Banane oder Banane im Müsli ist auch irgendwie langweilig. Mir jedenfalls. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht: Nach leckeren Rezepten, bei denen die Banane die Hauptrolle spielt.
Und wenn ich so auf der Suche nach Rezepten bin, dann führt mich meistens einer meiner ersten Wege zu Pinterest.

Kennt ihr, oder? Pinterest ist eine Plattform, auf der man virtuelle Pinnwände anlegen kann, um dort seine liebsten Inhalte aus dem Internet „abzulegen“. Außerdem kann man den Pinnwänden anderer User „folgen“ (auch international) und so immer wieder neue, tolle Inhalte entdecken. Nichts geht verloren!
Aber vorsicht: Pinterest macht echt süchtig! Ich kann ganze Tage und Nächte „verpinnen“ und mich komplett zwischen den Pins und Pinnwänden verlieren.
Eins meiner Boards ist sogar diesen Monat in den „Pin Picks“ gelandet: Nämlich das für „süßes Frühstück„! Ich bin stolz wie Bolle und habe jetzt natürlich eine tolle ausrede, ordentlich weiterzupinnen.

Das Rezept, das ich zu meinem neuen „heiligen Bananen-Gral“ auserkoren habe, habe ich ebenfalls dort gefunden. Es ist leicht adaptiert von diesem Rezept von Fifteen Spatulas.

frittierte Bananen - www.kuechenchaotin.de

Gebratene Banane mit Honig und Zimt

Rezept für 1 Portion

1 Banane
Kokosöl
1 EL Honig
1 Schuss warmes Wasser
1 Prise Zimt

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Zimtschneckenkuchen – nachträglich zum 3. Bloggeburtstag

von Mia | Küchenchaotin

Kennt ihr diese Leute, die einem immer erst 2, 3 Tage nach dem Geburtstag nachträglich gratulieren?
Ich bin eine von denen. Meine Freunde und Familie können ein Lied davon singen und wenn ich direkt am Geburtstag anrufe, werde ich gefragt, ob bei mir alles ok ist. Ich weiss nicht, woran es liegt – egal, wie viele Erinnerungen ich bekomme: es passiert immer wieder!

Warum ich euch das erzähle? Nun ja. Vorgestern hatte mein Blog Geburtstag! 3 Jahre ist er alt geworden und ich habe es verpennt. Statt mit ihm zu feiern, habe ich faul auf der Couch gelegen und meine Pinterest-Boards komplett neu strukturiert. Gottseidank ist er nicht nachtragend – aber ich habe ihm als Entschädigung auch einen fantastischen Kuchen gebacken!
Genau diesen habe ich nämlich bei der großen Pinterest-Aufräumaktion „wiedergefunden“ und konnte nicht aufhören, an ihn zu denken, bis ich ihn gebacken hatte. Es ist ein Zimtschnecken-Kuchen, der so herrlich fluffig, saftig und duftend ist, dass er garantiert nicht das letzte Mal auf meinem Tisch gelandet ist!

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Zimtschneckenkuchen

Rezept für 1 Kuchen (frei nach Sallys Baking Addiction)

Für den Teig
345 g Mehl
3 Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
1 Packung Trockenhefe
120 ml Wasser
60 ml Vollmilch
45 g Butter
1 Ei (M)

Für die Füllung
50 g weiche Butter
1 1/2 Esslöffel gemahlenen Zimt
50 g Zucker

Für die Glasur
120 g Puderzucker
2 EL Milch

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Das Mehl mit der Hefe, dem Salz und dem Zucker vermischen. Die Milch mit dem Wasser und der Butter erhitzen, bis die Butter flüssig wird. Etwas abkühlen lassen und zur Mehl-Hefe Mischung geben. Das Ei hinzugeben und den Teig für mindestens 5 Minuten kräftig kneten.
Eine Kugel formen und abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Füllung Zucker und Zimt vermischen. Den Teig zu einem großen Viereck ausrollen und mit der Butter bestreichen. Die Zucker-Zimt-Mischung darauf verteilen. Den Teig in ca. 3 Finger breite Streifen schneiden und locker (!) zu einer großen Zimtschnecke aufrollen. Die Zimtschnecke in eine runde Backform legen, abdecken und ernuet für ca. 90 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Den Kuchen leicht platt drücken, für ca. 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen und anschließend ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Sollte der Kuchen beim Backen unterschiedlich stark aufgehen, einfach die höheren Stellen vorsichtig wieder runterdrücken.

Nun den Guss anrühren: Dafür einfach den Puderzucker mit der Milch verrühren. Den Guss über den Zimtschneckenkuchen geben und direkt lauwarm servieren.

Fertig!

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Der Kuchen ist lauwarm der Knaller – aber auch kalt schmeckt er noch mehrere Tage ganz wunderbar!

Guten Appetit und happy Birthday to my Blog!
Mia

Kürbis-Risotto mit Honig und Zimt – nicht nur ein weihnachtlicher Vorspeisen-Hit!

von Mia | Küchenchaotin

Kinder, wie die Zeit vergeht. Gefühlt habe ich gerade erst Silvester gefeiert und jetzt wird nur noch 3x geschlafen und dann ist schon wieder Weihnachten!
Seid ihr gut vorbereitet? Habt ihr alle Geschenke? Steht der Speiseplan? Nein? Ich sag euch was: Bei mir auch nicht. Ich gehe die Sache dieses Jahr ganz entspannt an, warte, dass der Postbote in den nächsten 2 Tagen die letzten Geschenken die Treppen hochträgt, packe sie dann ein und lasse mich zu Weihnachten bekochen. Drei Tage lang!

Auch hier auf dem Blog werde ich es „den Rest des Jahres“ locker angehen lassen. Ich habe noch einen Knaller zwischen den Tagen – aber dann ist Schluss!
Aber bevor es an den Jahresabschluss geht, habe ich noch euch heute auch noch ein Rezept mitgebracht. Und wie es der Zufall so will, handelt es sich dabei um eine so herrlich weihnachtliche Vorspeise, dass ich euch nur ans Herz legen kann: Wenn ihr noch keinen Plan habt: Macht das!
Es geht um Risotto. Um fruchtigen Kürbis, würzigen Zimt, süßen Honig, frischen Frischkäse und knackige, leicht salzige Kürbiskerne. Besser geht’s nicht!

Kuerbisrisotto mit Zimt und Honig-2

Kürbis-Risotto mit Zimt und Honig

Rezept für 4 Portionen

400-500 g Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
etwas Öl
250 g Risottoreis*
1 EL Honig
1 Schuss Weißwein
700-1000 ml heiße(!) Gemüsebrühe
2 Messerspitzen Zimt
1 EL Butter
2 EL Frischkäse
1 Handvoll (gesalzene) Kürbiskerne
4 EL Kürbiskernöl*

Den Kürbis waschen, aufschneiden, die Kerne herausschaben und das Fruchtfleisch würfeln.
Die Zwiebel abziehen und ebenfalls fein Würfeln.
In einer großen Pfanne oder einem großen Topf etwas Öl zerlassen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Den Kürbis und den Risottoreis hinzugeben und kurz mit anrösten, bis die Reiskörner ebenfalls glasig werden. Den Honig hinzugeben, gut verrühren und anschließend mit dem Weißwein ablöschen.
Nun nach und nach kellenweise die heiße Gemüsebrühe hinzugeben. Hier immer erst dann nachschütten, wenn die Flüssigkeit komplett aufgesogen wurde und dabei ständig rühren.
Sobald der Reis al dente ist, den Zimt und die Butter hinzugeben. Das Risotto vom Herd nehmen udn den Frischkäse unterrühren.

Die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett rösten.
Das Risotto in 4 Portionen teilen, mit ein paar Kürbiskernen bestreuen und mit jeweils einem Löffel Kürbiskernöl servieren.

Fertig!

Kuerbisrisotto mit Zimt und Honig

Seid vorsichtig mit der Dosierung des Zimts – hier ist weniger mehr! Nur ein ganz feiner Hauch soll das Risotto beduften!

Und nun meine Lieben, wünsche ich euch herrliche, besinnliche Weihachtstage mit euren Liebsten! Habt es schön!

Guten Appetit,
Mia

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Rotkohl mit Rotwein und Orange – so und nicht anders!

von Mia | Küchenchaotin

Es gibt ihn bei mir recht selten – aber ich liebe Rotkohl! Aber zu Weihnachten und in der Adventszeit ist er einfach ein Klassiker. Und was habe ich ihn schon in unterschiedlichen Varianten probiert! Bisher habe ich Rotkohl am Liebsten mit Apfel gegessen. Viel zu oft kommt er aus dem Glas, manche Leute kippen eine ganze Menge Zucker dazu, bis er süß wird und andere mischen Kümmel unter das rote Kraut, damit es bekömmlicher wird. Ich mag meine Beilagen nicht süß und Kümmel und ich waren noch nie Freunde. Und am Besten schmeckt es sowieso bei Mutti, ist doch klar! Die macht sowas alles nicht.

In der „Mit Liebe“ aus dem letzten Monat gab es unterschiedliche Rezepte für selbstgemachten Rotkohl – und eine Variante hat es mir besonders angetan: Rotkohl mit Rotwein und Orange. Ein bisschen Zimt, ein paar Gewürze. Das reicht, um mich aus der Rotkohl-Reserve zu locken und schon mal einen Testlauf für das diesjährige Weihnachten zu machen.

Rotkohl selbst zu kochen ist übrigens viel weniger Arbeit, als man denkt. Lediglich das Schnippeln macht ein bisschen Mühe – ist aber auch keine Kunst – und danach kocht sich der Kohl quasi von alleine. Herd runterstellen, Deckel drauf, andere Dinge erledigen. Und nach einer Stunde duftet die Wohnung absolut verführerisch-weihnachtlich und der Hunger kann mit einer deftigen Mahlzeit gestillt werden.

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Rotkohl mit Rotwein und Orange

Rezept für 4 Portionen als Beilage

800 g Rotkohl
3 Orangen
3 EL Butter
3 EL brauner Zucker
125 ml Rotwein
1 Zimtstange*3 Nelken*1 Lorbeerblatt*

Den Rotkohl kleinschneiden. Die Orangenschale mit einem Sparschäler abschälen und den Saft auspressen.
In einem großen Topf die Butter zerlassen und den braunen Zucker darin karamellisieren lassen. Den Karamell dem Rotwein und dem Orangensaft ablöschen und den Rotkohl hinzugeben.
Nun die Zimstange, die Nelken, das Lorbeerblatt und die Orangenschale hinzugeben, untermischen und alles mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze für ca. 60 Minuten schmoren lassen. Gelegentlich umrühren.
Die Gewürze entfernen und den Rotkohl servieren.

Fertig!

Rotkohl mit Rotwein und Orangen

Jetzt kommt ihr: Wie mögt ihr euren Rotkohl am Liebsten? Ich bin gespannt!

Guten Appetit,
Mia
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