Getaggte Posts ‘Zucchini’

Schneller Salat mit Zucchini – wenn die Zucchinischwemme kommt

von Mia | Küchenchaotin

Den Großteil meines „Erwachsenenlebens“ habe ich bedingt durch meinen Arbeitsalltag sehr unregelmäßig gegessen. Meistens waren es 2-3 Mahlzeiten zu komplett unterschiedlichen Zeiten und diese Mahlzeiten fielen auch grundsätzlich sehr unterschiedlich aus. „Satt“ gab es da selten – entweder ich hatte unbändigen Hunger oder mir war wahnsinnig schlecht.

Heute genieße ich den Luxus, meinen Tag vollständig selbst planen zu können und sehr viel von zu Hause aus zu Arbeiten.
Deshalb habe ich vor einiger Zeit auch angefangen, regelmäßig zu essen und zwar: 4-5 Mahlzeiten am Tag.Heisshunger war gestern! Alle bis auf eine sind eher kleiner gehalten, weil ich mich jeden Abend auf ein reichhaltiges Abendessen freue. Und bei den kleinen Mahlzeiten freue ich mich, stetig neues ausprobieren zu können.

Etwas, das ich Mittags gerne mag: Salat! Aber ein einfacher Salat ist ja irgendwie langweilig. Ich versuche immer neues einzubauen und auch von den Dressings zu variieren.
Der Salat, den ich euch heute mitgebracht habe, ist genau genommen eine Resteverwertung. Denn mein Opa hat mir aus seinem wunderschönen Garten eine Zucchini mitgegeben, von der ich ganze 3 Tage essen konnte!

Da die Zucchinischwemme in vollem Gange ist, freue ich mich über jedes Essen, in das ich eins meiner Lieblingsgemüse einbauen kann. Und roh sind Zucchini so lecker! Der Salat ist perfekt für das Mittagessen, denn er ist schnell mit wenig Zutaten gemacht und trotzdem lecker!

Schneller Salat mit Zucchini - http://kuechenchaotin.de

Schneller Salat mit Zucchini

Rezept für 2 Portionen

Für den Salat
1 mittelgroße Zucchini
1 kleiner Salatkopf
150 g Kirschtomaten
1 Handvoll Sonnenblumenkerne

Für das Dressing
4 EL Saure Sahne
1/2 ungespritzte Zitrone
Pfeffer und Salz

Schneller Salat mit Zucchini - http://kuechenchaotin.de

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Blitzschnelle afrikanische Erdnusssuppe – weil verrückt manchmal unfassbar gut ist

von Mia | Küchenchaotin

„Was machst du denn da Leckeres?“, fragt mich der Kerl.
„Eine afrikanische Erdnussuppe!“, antworte ich.
„Oh. Das hört sich doch nicht so lecker an…“, entgegnet er enttäuscht.
„Welcher Teil DAVON hört sich denn bitte nicht lecker an?“, frage ich nun – fast ein wenig entrüstet.
„Na afrikanisch. Mit Erdnuss. So als Suppe.“

Um es gleich vorweg zu nehmen: Er wollte nur eine ganz kleine Portion probieren und am Ende war er es, der den Topf fast leer gemacht hat. Denn manchmal ist es so: Was sich total weit weg von dem anhört, was wir normalerweise essen oder tun, das lässt uns schnell zu dem Schluss kommen, dass es nicht gut sein kann.
Es war schon bei der One Pot Pasta mit Erdnusssauce so und nun auch zum Beispiel bei dieser afrikanischen Erdnusssuppe. Die klingt ein bisschen verrückt und wenn ich nicht der festen Überzeugung wäre, dass es gar nicht möglich ist, dass ein Gericht mit Erdnüssen nicht schmeckt, dann hätte ich es vermutlich gar nicht gewagt. Und was hätte ich verpasst! Denn auch, wenn die afrikanische Erdnusssuppe ein bisschen verrückt klingt – sie ist nicht nur unfassbar schnell gemacht (die Suppe ist fertig, sobald der Reis gegart ist), sondern sie schmeckt auch wirklich umwerfend.
Aber ich erwähnte ja bereits, dass es gar nicht möglich ist, dass ein Gericht mit Erdnüssen nicht schmeckt.

Das Originalrezept habe ich übrigens bei HurryTheFoodUp gefunden und nach meinem Geschmack adaptiert.

Blitschnelle afrikanische Erdnussuppe - www.kuechenchaotin.de

Blitzschnelle afrikanische Erdnusssuppe

Rezept für 2 große Portionen

125 g Naturreis
1 TL Öl
1/2 große rote Zwiebel
1 kleine Möhre
1/2 Zucchini
1 Handvoll Erdnüsse (ungesalzen)
3 EL Tomatenmark
4 EL ungesüßte Erdnussbutter
700 ml heiße Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
2 EL Sojasauce
einige Spritzer Tabasco-Sauce

Blitschnelle afrikanische Erdnussuppe - www.kuechenchaotin.de

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{Umzugshelfer} Erdnuss-Gemüse-Pasta mit Kokosmilch – von Stefanie von [schmeckt wohl.]

von Mia | Küchenchaotin

Darf ich vorstellen? Meine Umzugshelfer!
Statt um Möbelpacker habe ich mich um eine ganz andere Hilfe bemüht – ab sofort werden mir nämlich sonntags eine Hand voll meiner liebsten Blogs kulinarisch unter die Arme greifen.
Wer und was da kommt? Ihr dürft gespannt sein! Wir starten hier und jetzt!

„Schmeckt wohl.“ Das hört sich so herrlich unprätentiös an. Doch es ist der „Deckname“ eines ganz wundervollen Blogs! Stefanie schreibt auf ihrem Blog [schmeckt wohl.] über Food & Inspiration und präsentiert Rezepte, die bei mir voll ins Schwarze treffen. Linsen, Curry, kleine, selbstgemachte Geschenke aus der Küche, Oreo-Pralinen und Zimtschnecken am Stiel sind nur ein paar tolle Beispiele, für das, was einen auf diesem – übrigens noch recht frischen – Blog erwartet.

Ich freue mich riesig, dass Stefanie heute meine Umzugshelferin ist! Statt Möbel mit mir zu schleppen, hat sie sich für mich in die Küche gestellt und euch eine ganz besondere Leckerei aus der Kategorie „Soulfood“ gezaubert. Aber lest selbst!


Für liebe Menschen packt man doch gern mal mit an, nicht wahr? Deshalb habe ich auch keine Sekunde gezögert, als mich die liebe Mia gefragt hat, ob ich für sie als Umzugshelfer tätig sein mag, während sie schwere Kartons von eine Wohnung in die nächste schleppt. Ganz im Gegenteil: Es war mir eine Ehre, denn ich bin schon lange regelmäßige Leserin ihres wundervollen Blogs.

Ich bin übrigens Stefanie und blogge eigentlich auf meinem Foodblog [schmeckt wohl.].

Bei Mias Umzugsaktion packe ich heute in Form von wunderbar soulfoodigen Pasta mit an, die sich in einer cremigen Kokos-Erdnuss-Soße wälzen und von ganz vielen verschiedenen Gemüsesorten Gesellschaft bekommen.

              

Wenn ihr die Kokosmilch für die Soße in den Topf gießt und dann die Erdnussbutter dazu gebt – ich sag euch, es duftet dann sowas von unglaublich lecker in eurer Küche, dass ihr ganz schnell alle Türen schließen solltet, sonst bleibt nix mehr für euch…

Das Rezept könnt ihr übrigens problemlos mit den Gemüseorten eurer Wahl abändern. Wer zum Beispiel keine Paprika mag oder verträgt, kann auch toll Möhrenscheibchen mit Zucchiniwürfeln kombinieren. Oder kleine Brokkoliröschen, die sich mit Zucchinis oder Möhren zu einer Soßen-Clique vereinen – lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Nun zum Rezept: Erdnuss-Gemüse-Pasta mit Kokosmilch

Zutaten für 2 Portionen:

200g Penne
150 ml Kokosmilch
1 EL Erdnussbutter (crunchy)
Sesamöl
2 kleine Scheiben frischen Ingwer
1 gestrichenen TL grüne Currypaste
1 gestrichenen TL Salz
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Paprikaschoten nach Wahl
1 Zucchini
250g Blattspinat (aufgetaut)
2 EL Erdnüsse, geröstet
Kräuter nach Belieben

Zubereitung:

Blattspinat auftauen und abtropfen lassen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer abziehen und fein würfeln. Gemüse ebenfalls waschen und zerkleinern. Etwas Sesamöl in einer großen Pfanne erhitzen, Currypaste, Zwiebelwürfel, Ingwer und Knoblauch hinzugeben und anbraten. Gewürfeltes Gemüse und Blattspinat hinzugeben und kurz mit anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und 10 Min. bei kleiner Hitze und geschlossenem köcheln lassen.

Währenddessen die Pasta aufsetzen und nach Packungsanleitung zubereiten.

Die Erdnussbutter in das heiße Gemüse rühren und schmelzen lassen. Gut vermengen und mit Salz abschmecken. Die Pasta abtropfen lassen und mit dem Erdnuss-Kokos-Gemüse vermengen. Mit Erdnüssen garnieren und servieren.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und vor allem guten Appetit bei diesem Seelenfutter-Essen!

Macht es euch schön!
Stefanie


Liebe Stefanie, ich danke dir für dieses wunderbare Gastspiel und deine Unterstützung!
Ich habe die Pasta übrigens schon ausprobiert – mit Broccoli statt Paprika – und war hellauf begeistert!

Guten Appetit,
Mia

Zucchini-Zitronen-Risotto – Vorräte und Frühlingsgefühle

von Mia | Küchenchaotin

Ich gebe zu: Ich bin ein Vorrats-Messie.
Ich horte Vorräte. So viele, Vorräte wie ich vermutlich gar nicht vor Ende des Ablaufdatums verbrauchen kann. In meinem Schrank befinden sich unter anderem mehrere Kilo Mehl und Zucker („Hab ich noch Mehl/Zucker zu Hause? Ach, ich nehm einfach noch ein Paket zur Sicherheit mit, Mehl/Zucker kann man ja immer gebrauchen!“), mehrere Kilo Linsen (Die „guten“ waren im Angebot), Nudeln in allen Formen und Farben („Ach sind die hübsch! Und ach sind DIE hübsch! Und DIE erst! Die brauch ich auch!“) und vor allem: eine gefühlte Tonne Risottoreis („Risotto ess ich ständig, da kann man kaum genug haben!“).
Eigentlich habe ich mich mit meinem Vorrats-Messie-Dasein versöhnt und nehme hin, dass ich halt Lebensmittel (und Geschirr. Hust.) shoppe wie andere Frauen Schuhe, aber ich stehe ja gerade vor einem Umzug. Und das bedeutet: All diese Vorräte werden aus dem Schrank geholt, das Mindesthaltbarkeitsdatum und bei abgelaufenen Lebensmitteln zusätzlich der Zustand des Inhalts gecheckt und dann liebevoll in Umzugskartons verpackt. Und „irgendwann“ wird sie jemand schleppen müssen.
Deshalb versuche ich gerade, noch schnell so viele Vorräte wie möglich aufzubrauchen. Und ich beginne mit dem größten Posten: Dem Risottoreis.

Das schöne an Risotto ist ja: Es geht immer. Man braucht eine Handvoll Grundzutaten (ein „How to: Risotto“ gab es letztes Jahr auch hier bei mir) und kann dann Jahreszeiten- und gefühlsabhängig mit neuen Zutaten immer wieder ein neues, leckeres Gericht zaubern.
Und im Moment habe ich Frühlingsfgeühle. Deshalb habe ich zwei meiner Lieblingsrezepte in einen Topf geworfen und etwas Neues daraus gemacht: Aus dem Zitronenrisotto und dem Zucchinirisotto wird: Zucchini-Zitronen-Risotto!

Zucchini-Zitronen-Risotto - www.kuechenchaotin.de

Zucchini-Zitronen-Risotto

Rezept für 2 große Portionen

1 kleine Zwiebel
1 Zucchini
etwas Olivenöl
200g Risottoreis (z.B. Arborio)
Schale und Saft von einer Bio-Zitrone
ca. 600ml heiße Gemüsebrühe
2 EL kalte Butter
1 Handvoll Parmesan
Pfeffer zum Abschmecken
Parmesan zum Garnieren

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