Getaggte Posts ‘Zucchini’

Zucchiniboote mit Tomate und Mozzarella – Sommer auf dem Tisch

von Mia | Küchenchaotin

Es kann nicht immer Sommer sein. Und wenn wir ehrlich sind: in den letzten Jahren hatten wir selbst immer Sommer kaum Sommerwetter.

Doch was machen, wenn der Winterblues einen überkommt und man langsam Angst kriegt, dass es draußen vielleicht nie wieder richtig hell wird und man das letzte Meeting mit der Sonne vor ein paar Wochen vielleicht das allerletzte war?
Genau. Wir packen uns ein bisschen Sommer auf den Teller.
Und weil mich so langsam genau die oben genannten Ängste quälen, zeige ich euch mein momentan liebstes „Sommer auf dem Teller“. Zucchiniboote. Mit Tomate. Und Mozzarella. Denn als ich diesen Pin auf Pinterest entdeckt habe, war es um mich geschehen.

Zucchiniboote

Zucchiniboote mit Tomate und Mozzarella

Zutaten (für 4 Boote)

2 Zucchinis
1 Kloß Mozzarella
8-12 Cocktail-Tomaten
1 Handvoll geriebener, frischer Parmesan
einige Zweige Thymian
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zucchiniboote

Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und quer halbieren. Die Hälften so weit aushöhlen, dass die Cocktailtomaten hineinpassen. Gut abtrocknen und die Innenseiten der ausgehöhlten Zucchini dünn mit Olivenöl einpinseln.
Die Tomaten waschen, gut abtrocknen, halbieren und jeweils 4-5 Hälften in die Zucchiniboote legen. mit etwas Meersalz und Pfeffer bestreuen und bei ca. 200°C im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene für 15-20 Minuten backen, bis die Zucchini weich ist.

Währenddessen den Mozarella gut abtropfen lassen und in Würfel schneiden. Sobald die Zucchini gebacken ist, erst ein bisschen frischen Thymian und dann die Mozzarellawürfel zwischen den Tomaten im Zucchiniboot verteilen und das ganze noch einmal auf der höchsten Schiene backen, bis der Mozzarella flüssig und leicht braun wird (das dauert noch einmal zwischen 5 und 10 Minuten, verbrennt aber auch schnell – lieber einmal mehr nachsehen!).
Wenn alles fertig ist, mit etwas Parmesan bestreuen und kurz ziehen lassen.

Fertig!

Zucchiniboote

Habt ihr auch ein Anti-Winterblues-Gericht? Immer her mit den Anregungen!

Guten Appetit,
Mia

Nachgemacht – Gnocchipfanne mit Feta

von Mia | Küchenchaotin

Bis vor einigen Monaten fand ich die Zeitschrift „Lecker“ ziemlich doof. Ich kann nicht mal beschreiben, warum, aber ich mochte sie nicht und ich habe sie nie gekauft. Warum sich das inzwischen geändert hat, kann ich genauso wenig erklären, aber: Inzwischen landet sie fast jeden Monat in meinem Einkaufswagen und später zum Nachkochen in meiner Küche. Es gibt jedes Mal mindestens ein Rezept, dass ich unbedingt nachmachen will. So auch in der aktuellen Ausgabe: Die Gnocchi-Gemüsepfanne mit Fetadip.

Übrigens: Jahrelang dachte ich, ich mag keinen Feta. Gab es z.B. früher in der Schulkantine gebackenen Feta, habe ich lieber den Dönermann oder Bäcker meines Vertrauens aufgesucht.
Das, was ich bis dahin als Feta kannte (diverse Kuhmilch-Verschnitte in Salzlake), mag ich auch heute noch nicht essen, aber einen ECHTEN Feta hole ich mir ab und an gerne ins Haus.

Das heutige Rezept habe ich jedenfalls am ersten Abend, nachdem ich das Zeitschriftenregal geplündert habe, nachgekocht. Es gibt zwei Dinge, die ich besonders an ihm mag: Es hat wenige Zutaten – die mir alle schmecken – und es ist schnell fertig. Und es ist schnell weg! So schnell, dass ich beim ersten Mal nicht mal ein Foto davon machen konnte.
Am zweiten Tag habe ich es etwas abgewandelt. Die Milch war alle, also gab es Feta-Würfel statt Feta-Dip, was dem Genuss allerdings keinesfalls schmälert. Das gibt’s jetzt öfter!

Gnocchipfanne mit Feta

Zutaten (für 4 Portionen)

1 Pk Gnocchi aus dem Kühlregal (500g)
1 Zucchini (250g)
1 Pk Cherrytomaten (250g)
1 Pk original griechischer Feta (200g)
etwas Öl, Salz und Pfeffer

Etwas Öl in eine Pfanne geben und die Gnocchi anbraten, bis sie goldbraun werden. Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden und ca. 5 Minuten mitbraten, bis die Scheiben weich werden. Die Tomaten waschen, vierteln und kurz mitbraten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und alles auf Tellern anrichten.
Den Feta in Würfel schneiden, in vier Teile teilen und über die Portionen geben. Schnell genießen!

Fertig!

Ich könnte mir die Gnocchipfanne auch gut mit einem Zitronen-Ricotta-Dip statt des Feta oder einfach mit einem Klacks Creme Fraiche vorstellen. Oder mit etwas Rosmarin. …oder auch ganz ohne alles.
Trotz der Gnocchi, die mir immer relativ schwer im Magen liegen, ist das Essen auf jeden Fall auch im Sommer für abends geeignet. Durch die Kombination mit der Zucchini und den Tomaten und das Weglassen einer schweren Soße ist es recht leicht bekömmlich!

Guten Appetit!
Mia

Zucchinigratin in der Singleversion

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich euch hier und heute meine ersten selbstgemachten Cake-Pops präsentieren. Habe ich mir heute Morgen jedenfalls so überlegt.
Dass in der Überschrift nun jedoch Zucchinigratin steht – mein Mittagessen heute – war so nicht geplant. Da muss was schiefgelaufen sein? So ist es!

Schon bevor ich mit den Cake-Pops angefangen habe, wusste ich, dass die Zeichen nicht besonders gut stehen. Dennoch ging es unvorbereitet, unwissend und chaotisch ans Werk. Ich hatte kein Rezept („da wird sich schon was finden!“), keinen Plan („einmal ist halt immer das erste Mal!“), kein Equipment („das wird bestimmt auch ohne Handrührgerät und so Stiele gehen!“) und auch nicht alle Zutaten („nehme ich halt einfach was anderes!“).

Leute, lasst euch gesagt sein: Wenn man von vornherein eigentlich schon weiß, dass es nichts werden kann, dann wird’s auch nichts!
In meiner Küche steht jetzt ein Topf, in dem ein zerbrochener Teigmatsch-Kloß schwimmt, der mir von meinem improvisierten Lolli- Schaschlik-Stiel gerutscht ist und sich in dem Elend, dass eigentlich mal eine Glasur werden sollte, ertränkt hat.
Cake-Pop-Suizid in der Chaosküche.
Ich habe zwei Stunden versucht zu retten, was von Anfang an nicht zu retten war und letztendlich habe ich die ganze Cakepop-Masse einfach so gegessen – wofür mich mein Bauch nun auch noch mit einem fiesen Piksen straft. Aber der Hüftspeck sagt „Danke!“.

Gottseidank gab es wenigstens etwas Leckeres zum Mittagessen. Etwas, was sowieso früher oder später hier als Rezept gelandet wäre. Nicht süß, sondern herzhaft. Muss sonntags ja auch mal sein!
Vor einigen Wochen habe ich mir eine kleine Auflaufform gekauft, die seit je her unglaublich viel in Gebrauch ist. Das tolle an ihr: Jeder Auflauf, jedes Gratin etc, dass in sie hineinpasst, passt auch in mich hinein! Die perfekte Single-Portion.

Zucchinigratin in der Singleversion

Zutaten (für eine kleine Auflaufform)

2 große, festkochende Kartoffeln
1 große Zucchini
1 große Tomate
1 Knoblauchzehe
1 Ei
1 Handvoll Edamer
1 Stängel Thymian
100ml Milch
Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln schälen, in Scheiben scheiden und ca. 5 Minuten in kochendem Wasser vorkochen. Währenddessen die Zucchini und die Tomate in Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
Das Ei mit dem Käse, dem Thymian, dem Knoblauch und der Milch verrühren und etwas Pfeffer und Salz hinzugeben.
Kartoffeln, Zucchini, und Tomate nun abwechselnd in die Form schichten. Das Zucchinigratin mit der Soße übergießen und bei 180°C ca. 20 Minuten auf unterer Schiene im Ofen backen.

Fertig!

Das tolle an so einer Single-Portion: Man kann sie direkt aus der Form genießen.

Das Messerset auf dem ersten Bild wird im Moment übrigens auch fast ununterbrochen benutzt. Scharfe Messer sind was tolles! Vorher mochte ich nie wirklich etwas mit viel „Geschnibbel“ kochen, aber wenn man gescheites Werkzeug dafür hat, macht sogar das Spaß. Ein riesengroßes, dickes „DANKE!“ an dieser Stelle an Idealo.de, die mir die tollen Keramik-Messer von Echtwerk geschenkt haben. Vom Sparschäler bin ich nicht ganz überzeugt, aber die anderen kann ich wirklich uneingeschränkt empfehlen!

Freestyle-Kochen im Chaotenclub – Spaghetti mit Zucchinicreme

von Mia | Küchenchaotin

Der Sommer ist in Norddeutschland angekommen – Jippie! Ich krame meine Sommerkleidchen und die FlipFlops hervor und freue mich wie ein kleines Kind über die ersten Sommersprossen auf meinem Nasenrücken.

Wenn meine Mutter, meine kleine Schwester Lilly und ich aufeinandertreffen, dann gibt es immer Essen. Wir verwandeln die Küche gerne  in ein Schlachtfeld, aber was auf dem Teller landet, das schmeckt meistens ziemlich gut. Egal ob süß oder herzhaft: Essen ist Liebe!
Bei unserem letzten Treffen vor ein paar Tagen standen wir vor einer besonderen Herausforderung: Improvisationsküche! Wir wussten, dass wir etwas kochen wollen und wir hatten frisch gekaufte Gewürze… Aber viel mehr stand am Anfang auch gar nicht fest! Ein bisschen hiervon, vielleicht auch noch ein bisschen davon, noch einmal umrühren, kosten und weiterkochen – die Erwartungen waren niedrig und damit nicht schwer zu erfüllen. Aber das Ergebnis war bombastisch!

Leute, ab jetzt gibt es ganz sicher öfter Zucchinicreme zu Pasta!

Spaghetti mit Zucchinicreme

Zutaten (für ca. 4 Portionen)

500g Zucchini
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
etwas Öl
100ml Brühe
ca. 120ml Sahne
1 handvoll (frischer!) geriebener Parmesan
1 handvoll Petersilie
1 handvoll Basilikum zum Garnieren
500g Spaghetti

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Zucchini vierteln und ebenfalls würfeln. Alles zusammen in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten. Mit der Brühe ablöschen und köcheln lassen, bis die Zucchini weich sind. Danach die Sahne und die Petersilie hinzugeben, alles noch einmal aufkochen lassen und gut durchpürieren.
Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen, bis sie al dente sind. Anschließend die Pasta mit der Zucchinicreme heiß servieren!

Fertig!

Die beste Köchin der Welt: Lilly!

Die Zucchinicreme schmeckt übrigens am zweiten Tag noch viel besser! Unbedingt genügend machen und ausprobieren!

Guten Appetit,
Mia

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