Getaggte Posts ‘Zucker’

Erdbeer-Tiramisu – ein Erdbeerpower-Gastbeitrag für GALERIA Kaufhof

von Mia | Küchenchaotin

Wir sind Weltmeister!! Und die Jungs haben aus Brasilien offensichtlich auch den Sommer mitgebracht – denn hier scheint die Sonne wie verrückt!

Erdbeer-Tiramisu - Gastbeitrag Kuechenchaotin - Juli 2014Und wisst ihr, was ich bei so einem Wetter am liebsten Essen mag? Eigentlich gar nichts. Mein Hunger schrumpft je wärmer es draussen wird.
Doch eins geht dann doch irgendwie immer: Was frisches. Mit Erdbeeren!

Erdbeer-Tiramisu - Gastbeitrag Kuechenchaotin - Juli 2014-3Deshalb habe ich heute ein Erdbeer-Tiramisu für euch in petto. Das rutscht garantiert bei jedem Wetter in die kleinen Ritzen im Magen!
Blitzschnell zusammengerührt und sooooo voller Erdbeerpower ist es eins meiner liebsten Desserts dieses Sommers.

Erdbeer-Tiramisu - Gastbeitrag Kuechenchaotin - Juli 2014-2

Das Rezept findet ihr heute nicht bei mir, sondern hier auf dem Blog von GALERIA Kaufhof! Viel Spaß damit!

Guten Appetit,
Mia

Dieses Rezept wurde von mir exklusiv für GALERIA Kaufhof erstellt, auf deren Seite der Link führt!

 

Zitronenkuchen zum Kaffee – die Siegerehrung!

von Mia | Küchenchaotin

Als das Event “Zitronenkuchen zum Kaffee” online gegangen ist, hatte ich eine große Sorge: Was ist, wenn gar keiner mitmachen will? Wenn das hier gar keinen interessiert?
Ich war schrecklich aufgeregt und bin bei jedem teilnehmenden Rezept, das als Kommentar oder per Mail eingetroffen ist, vor Freude gehüpft. Ihr seid ja verrückt! So viele Teilnehmer und so viele unterschiedliche, klasse Rezepte!

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Am liebsten hätte ich jeden eurer Beiträge aufs Siegertreppchen gehoben. Und von jedem Kuchen ein mal genascht! Alle Beiträge, die ihr mir geschickt habt, könnt ihr übrigens hier auf einem Pinterest-Board bestaunen. Danke, dass ihr alle dabei wart!

Doch es kann nur 3 Gewinner geben. Die Wahl ist mir und Melitta so gar nicht einfach gefallen, aber nun steht es fest: Das sind die 3 Gewinner-Rezepte:

Platz 1

Zu Anfang gleich ein Trommelwirbel!! Der erste Platz geht nämlich an den fantastischen Lemon Curd Cheesecake von “immer wieder sonntags”!
Als ich das Rezept das erste mal gelesen habe, war es bereits um mich geschehen. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen! Le-mon Curd Cheese-cake! Auch von Melitta aus war es direkt der Favorit. Ich freue mich! Ein Jahresvorrat Kaffee und ein 100€-Gutschein der Firma toertchentoertchen.de macht sich auf die Reise zu Petra, Michael, Kater Bodo und dem Frosch Whopper!

lemon curd cheesecakeDas Rezept zum fabelhaften Lemon Curd Cheececake findet ihr hier! Herzlichen Glückwunsch!


Platz 2

Auf Platz 2 findet sich eine erfrischende Zitronen-Tarte, die mir Lena W. per Mail zugeschickt hat. Sie besticht durch eine cremig frische Zitronenfüllung auf einem Mandelboden, der von einer herrlichen Baiser-Schicht getoppt wird. 3 Schichten Zitronenliebe! Ein wundervoller 2. Platz, der mit einem Jahresvorrat Kaffee und einem 50€-Gutschein von toertchentoertchen.de belohnt wird!

Das Rezept habe ich hier für euch:

Zitronentarte 1

Zitronentarte mit Baiserhaube

(eingereicht von Lena Weiss)

Für den Teig
100g kalte Butter (in Stückchen)
70g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
200g Mehl
2 EL gemahlene Mandeln

Für die Füllung
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (390 ml)
1 Prise Salz
abgeriebene Zitronenschale von 1 unbehandelten Zitrone
50g Butter
130 ml Zitronensaft (frisch gepresst)
4 Eigelb

Für das Baiser
4 Eiweiß
80g Zucker vermischt mit 2 Messerspitzen Backpulver
100g gesiebter Puderzucker
1 guter EL Speisestärke

Zitronentarte 2

Für den Mürbeteig Butter, Puderzucker und Salz mit dem Knethacken verrühren. Das Ei hinzugeben und weiterrühren. Das Mehl sieben und mit den Mandeln hineinschütten.

So lange rühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, da sonst der Teig zäh wird.

Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie für 1 Std. im Kühlschrenk ruhen lassen.

Den gekühlten Teig nun zwischen zwei Schichten Frischhaltefolie ausrollen. DIe Teigplatte sollte etwa 0,5cm dick sein und etwas größer als der Boden der Form sein. Dann den Boden der Form auf die Teigplatte legen und rundherum ausschneiden. Den Boden mit dem Teig umdrehen und in die Tarteform legen. Mit dem verbliebenen Teig für den Rand eine lange Rolle formen und ringsherum hereinlegen und gleichmäßig formen. (Um das Absacken des Randes zu verhindern, für 30 Minuten in das TKfach legen)

Nach der Kühlzeit ein zugeschnittenes Backpapier auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten füllen. Den Teig bei 175 Grad 15 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und die Hülsenfrüchte sowie das Backpapier entfernen.

Die Backtemperatur auf 140 Grad reduzieren.

Für die Füllung Kondensmilch, Salz und Zitronenschale aufkochen und ca. drei Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter darin schmelzen lassen. Erst den Zitronensaft, dann die Eigelbe einrühren.

Die Masse auf den Tarteboden geben und weitere 20-25Minuten backen.

In der Zwischenzeit das Baiser herstellen. Dazu das Eiweiß sehr steif schlagen. Dabei das Backpulver sowie Puderzucker einrieseln lassen. Die Speisestärke über das Baiser sieben und vorsichtig unterheben.

Nach Ende der Backzeit das Baiser vorsichtig auf die Zitronencreme streichen. Die Tarte sollte so fest sein, dass das Baiser nicht einsinkt. Mit einer Gabel kleine Spitzen hochziehen. Die Tarte nochmals 20 Minuten backen, anschließend bei geöffneter Ofentür noch weitere 10 Minuten trocknen lassen.

Zuletzt Tarte aus den Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Fertig!

Herzlichen Glückwunsch!!


3. Platz

Auf dem dritten Platz finden wir ein ganz besonders außergewöhnliches Rezept mit exotischen Zutaten. Etwas ganz anderes, als die anderen Einreichungen!
Mit einer Kombination Zitrone, Ingwer und Rosmarin hat der Backbube Markus sich in das Herz von Melitta und mir gebacken.
Der Zitrone-Ingwer-Rosmarin-Kuchen ist so außergewöhnlich, dass ich ihn direkt noch nachbacken muss! Er wird belohnt mit einem Jahresvorrat Kaffee und einem 30€-Gutschein von toertchentoertchen.de!

ZItronen-Ingwer-Kuchen-mit-Rosmarin_1

Das Rezept für den Zitrone-Ingwer-Rosmarin-Kuchen findet ihr hier.

Herzlichen Glückwunsch!


Noch ein mal: tausend Dank, dass ihr dabei wart! Vielleicht machen wir sowas ja bald wieder mal? Hättet ihr Lust?

Guten Appetit,
Mia

Erdbeerbrause – I love Erdbeersirup!

von Mia | Küchenchaotin

Letztes Jahr gab es hier – wenn ich mich nicht täusche – nur 3 Rezepte, in denen Erdbeeren enthalten waren. Woran das lag? Erdbeeren waren mir nach vielen Jahren des exzessiven Genusses einfach über. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich kann es mir selbst kaum erklären, bin aber lieber auf Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren ausgewichen.

Doch dieses Jahr bin ich geheilt und mehrere Kilo der roten Früchtchen haben bereits den Weg in meinen Bauch gefunden. Vielleicht war es wie in einer langen Ehe – wir hatten eine schwere Zeit, aber wir haben wieder zueinander gefunden und lieben uns jetzt mehr als vorher. Tja!

Mein neuer, großer Favorit: Erdbeersirup. Damit kann man nämlich so viel anstellen! Ob als Erdbeerbrause oder als Soße über dem Eis oder, oder, oder – ich find ihn grandios. Schnell gemacht ist er auch noch. Man muss ihn am Tag vorher zubereiten, aber an sich ist die Zubereitung keine große Sache.

Erdbeerbrause und Erdbeerlikoer - http://kuechenchaotin.de

Das Rezept für den Erdbeerlikör habe ich in der Sweet Paul gefunden und nur leicht adaptiert.

Erdbeersirup

Rezept für 1 kleine Flasche

450g Erdbeeren
100g Zucker
1/2 Bio-Zitrone
1 Vanillestange
475ml Wasser

Erdbeerbrause und Erdbeerlikoer - http://kuechenchaotin.de

Die Erdbeeren mit dem Zucker fein pürieren.
Die Zitronen heiss abwaschen, grob zerschneiden. Die Vanilleschote auskratzen und sowohl Mark, als auch die Schote zusammen mit der Zitrone im Wasser aufkochen und für ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Anschliessend das Erdbeerpüree unterrühren und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Alles heiß in ein großes Schraubglas füllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Masse durch ein sehr feines Sieb streichen und in eine Flasche füllen.

Fertig!

Erdbeerbrause und Erdbeerlikoer - http://kuechenchaotin.de

Erdbeerbrause

Rezept für 1 Glas Brause

Eiswürfel
Erdbeersirup
Mineralwasser
ggf: 1 Minzstängel

Das Glas zur Hälfte mit Eiswürfeln füllen. Das Glas nun zu mit 3/4 mit Mineralwasser und mit 1/4 Erdbeersirup auffüllen.
Nach Geschmack mit einem Stängel Minze garnieren und schnell eiskalt genießen!

Fertig!

Erdbeerbrause und Erdbeerlikoer - http://kuechenchaotin.de

Ich bin gespannt: Was stellt ihr mit den süßen Früchtchen an? Ich bin nämlich noch nicht durch mit dem Thema!

Guten Appetit,
Mia

{Umzugshelfer} Bärlauchkringel von Bianca von ELBCUISINE

von Mia | Küchenchaotin

Einer meiner Umzugshelfer wäre mir beinahe durch die Lappen gegangen, doch nur fast! Denn die liebe Bianca von ELBCUISINE verschafft mir heute ein bisschen Luft zum Einrichten der neuen Wohnung, wofür ich ihr sehr dankbar bin, denn zugegebenermaßen regiert hier noch das Chaos.

Bianca habe ich schon persönlich kennengelernt und habe mich gleich wunderbar mit ihr verstanden. Ihren Blog kannte ich bis dato noch gar nicht und war total geflasht, als ich ihn mir zu Hause angesehen habe: Herrlich einfache, aber wunderschöne Desserts, Kuchen und Torten (habt ihr schon mal so ein hübsches Erdbeertörtchen auf den Tisch gestellt? Ich muss das nachmachen!), aber auch viele gesunde Rezepte finden sich in ihrem Repertoire. Ihr müsst euch das ansehen!

Und das man mich mit Bärlauch kriegt, das hat sie offensichtlich geahnt. Diese Bärlauchkringel sind der Knaller! Ich laufe jetzt jedenfalls schnell los, um noch ein bisschen Bärlauch zu ergattern und ihr solltet das auch tun – die Saison ist fast um!

Und jetzt: Vorhang auf für ELBCUISINE:


Bärlauch lacht mich gerade überall an und jedes Jahr suche ich nach neuen leckeren Rezepten. Klar, Pesto kennt jeder, aber raffinierter soll es sein und den Bärlauch richtig zur Geltung bringen. Diese Bärlauch-Kringel sind einfach wunderbar. Kartoffeln machen den Hefeteig noch luftiger und bringen den aromatischen Bärlauch wunderbar zur Geltung, dekoriert mit meinen Lieblingsnüssen, den zarten Pinienkernen. Mehr braucht es nicht!

ELBCUISINE_Baerlauchkringel_1m

Sie schmecken so, dass man einfach nicht aufhören kann, sie weg zu naschen. Bis Mai gibt es den Bärlauch noch, also schnell einkaufen gehen! Übrigens Bärlauch duftet zwar noch intensiver als Knoblauch, garantiert aber einen sorglosen Genuss, das heißt, man kann ihn unbedenklich genießen. Die Idee stammt übrigens aus der ESSEN & TRINKEN.

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Bärlauch-Kringel

Zutaten

250 g Kartoffeln
250 g Mehl
1 Prise Meersalz
1 Prise Zucker
1/2 Würfel frische Hefe
100 ml Buttermilch
50 g Pinienkerne
50 g Bärlauch
50 g weiche Butter
1 Prise Meersalz

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Zubereitung

Die Kartoffeln kochen. Ich habe sie in der Mikrowelle gekocht, das ging am schnellsten.
Kartoffeln heiß schälen und mit einer Gabel gut zerdrücken. 250 g Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen.
Hefe und warme Buttermilch verrühren. Kartoffeln und Hefe-Buttermilch zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften und abkühlen lassen. Bärlauch waschen, trocken schleudern und die Stiele, den Teil unten am Blatt, entfernen. Blätter grob hacken.
Butter etwas erwärmen mit Salz, Pinienkernen und Bärlauch verrühren. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten.
Auf bemehltem Backpapier zu einem Rechteck ausrollen. Bärlauch-Butter darauf streichen, einen kleinen Rand frei lassen. Teig mithilfe des Backpapiers von einer langen Seite eng aufrollen. Rolle halbieren und in ca. 2 cm Breite Scheiben schneiden.
Stücke in eine Muffinform setzen, locker mit Backpapier abdecken und 25 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.

ELBCUISINE_Baerlauchkringel_6m

Bon Appétit!
EURE ELBKÖCHIN


Solltet ihr übrigens einen Bärlauch zur Hand haben, so lässt sich dieses Rezept auch wunderbar mit Knoblauch und Basilikum umsetzen.

Liebe Bianca, ich danke dir von ganzem Herzen für deine Unterstützung! Ich hab die Kringel schon nachgebacken und bin total verknallt. Die wirds diesen Sommer (leider dann ja ohne Bärlauch) auf jeden Fall öfters geben!

Guten Appetit,
Mia

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