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Müslitorte – Torte zum Frühstück

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich den Geburtstag meines Kochhelden feiern darf, dann gibt es schon Torte und Sekt zum Frühstück. Versteht sich ja wohl von selbst!
Aber wenn der Liebste eher auf der gesunden Seite der Ernährung zu Hause ist, dann kann es natürlich nicht der Buttercreme-Traum sein, der auf dem Tisch landet.
Deshalb habe ich gegrübelt. Gegoogelt. Pinterest um Hilfe angebettelt. Und irgendwann rein zufällig auf einem meiner liebsten Blogs, nämlich bei Lykkelig ein Rezept gefunden, das einfach perfekt passt.

Denn was hätte ich besser machen können, als eine Torte aus Müsli? Je nach Müsli, das für den Boden verwendet wird, ist diese kleine Schweinerei im Vergleich zu normalen Torten fast schon „gesund“ – und ganz sicher morgens viel besser verträglich, als Fondant, Marzipan & Co.

Gebacken wird hier übrigens nix. Nur ein bisschen gerührt, ein bisschen gekühlt und ein bisschen aufgeschlagen. Schnell, einfach, toll! Ich mag das so.

Ich finde, wir sollten eine Petition für mehr Torte zum Frühstück starten! Ein Tag, der mit so einem Stückchen Torte beginnt, der kann nämlich nur gut werden. Ein Happy Day-Kickstart in den Tag!

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Müslitorte

Rezept für eine 28 cm-Torte

100 g Butter
70 g Ahornsirup
300 g Kokos-Müsli (oder anderes Müsli eurer Wahl)
200 ml Sahne
1 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Frischkäse
400 g gemischte Beeren

Mueslitorte

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Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen – schnell und einfach

von Mia | Küchenchaotin

Achtung, Achtung! Dieser Beitrag enthält Werbung und nen heißen Tipp!

Ich liebe Food-Zeitschriften. Für mich sind sie wie Bilderbücher – ich könnte zur Entspannung stundenlang durch ihre Seiten blättern. Bilder gucken, Inspiration und Hunger holen, neue Produkte entdecken… Das geht einfach am Besten, wenn man etwas in der Hand hat.

Deshalb freue ich mich ganz besonders, über die neue Ausgabe der „Essen & Trinken für jeden Tag„, die ich zugeschickt bekommen habe – denn die erstrahlt seit neuestem in neuem Gewand. Das Innenleben ist moderner geworden und die neuen Rubriken wie „Lecker to go“, „High Five“ mit Tim Mälzer oder „1x klassisch – 2x anders“ treffen meinen Geschmack auf den Punkt. Das tolle an der E&T für jeden Tag: Die meistens Rezepte sind wirklich einfach umzusetzen und die Zutatenlisten sind nicht ellenlang. Trotzdem sind die Gerichte nie langweilig. Genau so liebe ich es!

Denn bei mir ist es im Normalfalll nun mal so: Ich suche – schon halb ausgehungert – nach Inspiration für das Essen, flitze wie der Blitz zum Lebensmitteldealer meines Vertauens, um alles zu besorgen, was auf meiner Einkaufsliste gelandet ist und dann springe ich in die Küche und lege los. Es darf dann auch nicht ZU lange dauern. Und im Bestfall muss es ein paar ordentliche Kohlenhydrate enthalten, denn wenn man erst mal richtig Kohldampf hat, sind Kohlenhydrate Futter für die Seele.
Im Alltag mag es unkompliziert und direkt. Aber bitte trotzdem so richtig schön lecker und wenn es geht auch mit nem kleinen Twist!

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen - www.kuechenchaotin.de

Genau deshalb habe ich euch heute auch den Kartoffelsalat mit Radieschen und Gurke mitgebracht. Er hat mich einfach angelacht! Ist bodenständig, mit wenig Arbeit verbunden und trotzdem ein bisschen besonders. Außerdem kann ich zu Radieschen nicht nein sagen!

Und falls euch das Rezept auf den Geschmack gebracht hat: hier auf der Seite der „Essen & Trinken für jeden Tag“ könnt ihr euch ein Gratis-Exemplar bestellen!
(Ein kleiner Hinweis, damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Ihr bestellt hier eine Ausgabe gratis und bekommt danach theoretisch jede weitere Ausgabe kostenpflichtig frei Haus. Wenn ihr die weiteren Ausgaben haben möchtet, müsst ihr nichts tun, ihr könnt das „Abo“ aber auch jederzeit kündigen ( dafür reicht eine Nachricht an den essen&trinken Für jeden Tag-Kundenservice) und z.B. nur die Gratis-Ausgabe mitnehmen und euch an ihr erfreuen. Es gibt keinen Haken dabei, wenn ihr nur die kostenlose Ausgabe mitnehmt.)

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Kartoffelsalat mit Radieschen und Gurke

Rezept für 4 Portionen

Grundrezept
1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
6 EL Öl (z.B. Rapskernöl)
250 ml Gemüsebrühe
50 ml Weißweinessig
Salz
Zucker
Pfeffer
1-2 TL mittelscharfer Senf

außerdem
3 EL Mandelstifte
1 Bund Radieschen
2 Mini-Gurken
1 Bund glatte Petersilie

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen-4

 

Die Kartoffeln ungeschält mit kaltem Wasser bedeckt aufkochen und für 25.30 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind. Danach kurz abkühlen lassen.

Die Zwiebel fein würfeln. In einem Topf 2 EL Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und ein mal kurz aufkochen lassen.
Den Topf vom Herd nehmen und den Essig einrühren. Mit Salz, Pfeffer, ZUcker und Senf abschmecken.

Die Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Sofort mit der Brühe-Mischung übergießen. Den Kartoffelsalat mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anröstne.

Die Radieschen halbieren und die Mini-Gurke in Scheiben schneiden. Die Petersilie hacken. Alle Zutaten zusammen mit dem restlichen Öl aus dem Grundrezept vermengen. Und den Kartoffelsalat lauwarm oder gekühlt servieren.

Fertig!

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen

Guten Appetit,
Mia

Frozen Yogurt mit Himbeeren, Mandelsplittern und Baiser – und der Total Control Stabmixer Pro {Testbericht}

von Mia | Küchenchaotin

Kennt ihr die Marke Morphy Richards? In Deutschland ist sie eher unbekannt, aber mir war sie tatsächlich ein Begriff, als ich gefragt, wurde, ob ich ihren neuen Stabmixer für euch testen wollen würde. Allerdings war sie mir weniger mit „normalen“ Küchengeräten ein Begriff, als mit Slow Cookern – denn ihre Slow Cooker waren lange Zeit die einzigen, die einigermaßen bezahlbar waren und nicht importiert werden mussten – und ich stand sehr auf diese Teile!

Deshalb war die Frage „Willst du mal testen?“ für mich eher rhetorischer Natur. Natürlich möchte ich! Schließlich sind gerade die Mixgeräte in unserem Haushalt die meistgenutzten. Und ich glaube, die Frage nach einem „bezahlbaren Pürierstab“ ist eine derjenigen, die mir am Meisten gestellt wird.
Heute erzähle ich euch deshalb mal, was ich von dem Stabmixer-Set so halte! Und außerdem habe ich euch ein blitzschnelles Frozen Yogurt-Rezept mitgebracht – aber das kommt erst weiter untern!

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Erst mal die Hard Facts:
Das Set besteht aus einer ganze Menge Teilen! Neben dem Mixstab selbst (mit Ice-Crusher-Klinge) finden sich ein „Kartoffelstampfer“ (ein ganz lustiges Gadget, mehr aber auch nicht), ein Messbecher, ein Schneebesenaufsatz, ein Blitzhacker und passende Deckel für die Schüsseln im Karton. Der Stab hat 650 Watt, die man in 8 Geschwindigkeitsstufen voll und ganz ausreizen kann. Das Besondere am Gerät: Die sogenannte „Smart Response Technologie“, bei der durch unterschiedlich starken Druck die Geschwindigkeit des Geräts gesteuert wird. So wird „langsam anfangen und dann stärker werden“ nur durch den Druck des Daumens stufenlos möglich. Die meisten Teile bestehen aus weißem und schwarzem Plastik, was ich persönlich nicht so mag – das ist aber auch das einzige, was ich an der Optik bemängeln würde. Immerhin macht die Farbgebung das Gerät zeitlos und geschlechtsunabhängig.

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Schon vor zwei Wochen habe ich die Baiser-Masse für meine Meringue-Bites mit dem Schneebesenaufsatz aufgeschlagen und mich so vorsichtig an das Gerät herangetastet. Einen zweiten Schneebesen wie bei handelsüblichen Geräten habe ich nicht vermisst und die Masse wurde genau so gut wie in der Küchenmaschine. Warum ich das explizit erwähne? Weil sie im Rezept von heute noch mal Verwendung findet!

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Dass der Morphy Richards Suppen und Dips problemlos pürieren würde, habe ich von Anfang an nicht bezweifelt. 650 Watt haben schon „bumms“!
Deshalb bin ich relativ zügig nach seichten Feldtests zum ultimativen Härtetest übergegangen: Gefrorene Früchte. Unangetaut. Mit nur ein bisschen Joghurt. Frozen Yoghurt!
Meinen ersten Mixer habe ich bei meinem allerersten Frozen Yogurt-Versuch (falls ihr mal über meine alten Bilder lachen wollt: hier ist der Beitrag von 2012) zerlegt. Er war zu schwach und ist einfach durchgebrannt. Insgesamt habe ich durch Nuss- und Eismassaker in meiner Küche schon mehrere Pürierstäbe auf dem Gewissen, aber das ist eine andere Geschichte. Bei einem Gerät, das schon auf der Verpackung „Ice Crushing Serrator Blade“ stehen hat, ist die Versuchung natürlich groß!
Und um es kurz und knackig zu machen: Er hat die Früchte geschnitten wie Butter. Keine zimmerwarme, aber trotzdem wie Butter. Ein Mal von oben bis unten glatt durch – beim zweiten Runterdrücken waren schon keine groben Stückchen mehr zu erkennen. Mehr geht nicht! Und wenn er das kann, dann kann er auch alles andere.

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Manchmal lassen die Motoren von Stabmixern über einen längeren Zeitraum nach – da habe ich natürlich nach wenigen Wochen noch keinen Erfahrungswert. Das Gerät wird aber für den Langzeittest in die Hände von guten Freunden weitergegeben und sollte sich da etwas tun: Werde ich berichten!

Das Fazit: Als Stabmixer-Set der mittleren Preiskategorie (der Mixer kann hier z.B. für rund 95€ im Set* oder für 50€ einzeln erworben werden), kann ich die Total Control-Serie absolut empfehlen.

Aber nun kommt das Rezept für den Frozen Yogurt!

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Himbeer Frozen Yogurt mit Baiser und Mandelsplittern

Rezept für 3-4 Portionen

300 g gefrorene Himbeeren
300 g griechischer Joghurt
3 EL Honig
4 Baiser-Schalen (z.B. nach diesem Rezept)
3 EL geröstete Mandelsplitter

Die gefrorenen Himbeeren mit dem griechischen Joghurt und dem Honig in ein hohes Gefäß geben und zügig durchpürieren.
Sofort in (am Besten vorgekühlte) Schüsseln geben und mit dem Baiser und den Mandelsplittern bestreuen. Eiskalt genießen!

Fertig!

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Guten Appetit!
Mia

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Das Pürierstab-Set wurde mir für diesen Test zur Verfügung gestellt.
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Spargelsalat mit Tomate und Mozzarella – Meine neue Lieblings-Grillbeilage

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin typisch deutsch, denn: Ich liebe Spargel. In allen Variationen.
Während die meisten anderen Nationen nur lächelnd den Kopf schütteln können, bin ich mit dem Spargel-Mann an der Ecke per du und schaufele die herrlichen Stangen in mich rein, als gäbe es kein Morgen. Es ist ja auch fast so, als gäbe es keinen, denn die Spargelsaison ist immer viel zu schnell vorbei.

Ob grün oder weiß (oder violett!) – ich liebe sie beide, wie sie sind. In allen Varationen. „Pur“ mit Butter, als Risotto, zu Pasta, vom Grill oder als Aufstrich und auch in jeder anderen Verarbeitungsform: Ich würde niemals eine gute Mahlzeit mit Spargel verschmähen.

Heute habe ich mal wieder einen Spargel-Salat im Gepäck, der sich direkt zu meiner neuen liebsten Grillbeilage gemausert hat. Er ist leicht und sommerlich und hat trotzdem die volle Spargel-Power!
Ich habe den Spargel in unserem Sous Vide-Gerät* gegart, aber für euch auch eine Variante ohne Wasserbad entwickelt, da die Geräte leider bisher ja nicht gerade erschwinglich sind.
Sous Vide wird der Spargel genau auf den Punkt gegart, bleibt bissfest und verliert kein bisschen Geschmack – ganz im Gegenteil! Ich liebe dieses Teil! Aber ohne das Nieddriggaren im Wasserbad dürfte der Salat nicht weniger himmlisch werden.

Spargelsalat mit Tomate und Mozzarella - www.kuechenchaotin.de

Spargelsalat mit Tomate und Mozzarella

Rezept für 6 Personen als Beilage
oder 2-3 Personen als Hauptspeise

15 Stangen weißer Spargel
3 EL Butter
3 EL Zitronensaft
Salz + Zucker
3 Zweige Thymian
250 g Kirschtomaten
150 g Mini-Mozzarrella (Abtropfgewicht)
1 Bund Basilikum
1 Schalotte
3 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
3 EL Pinienkerne
Salz + Pfeffer

Spargelsalat mit Tomate und Mozzarella - www.kuechenchaotin.de

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