Getaggte Posts ‘Zucker’

Mini Meringue-Bites mit Lemon Curd Füllung – Kindheitserinnerungen

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe Meringue! Als ich klein war, durfte kein Besuch beim Bäcker um die Ecke ohne mich stattfinden. Und dabei hatte ich es nur auf eins abgesehen: Die köstlichen Baiser-Wölkchen, die pappig süß in der Auslage auf mich warteten.
Ja, Meringue/Baiser ist schrecklich süß! Und das ist auch kein Wunder – besteht das Gebäck doch nahezu ausschliesslich aus Eiweiß, der mit Zucker aufgeschlagen wird. Aber als Kind sieht man das nicht so eng und für mich ist eine gute, kleine Portion davon heute immer noch ein großes Stück Kindheitserinnerung.
Dass die weiten Welten der Meringue-Wölkchen ganz weit über den einfachen „Baiser-Klumpen“ hinausgehen, war mir als Kind nicht klar. Heute weiss ich, dass man mit der Meringue-Masse wahnsinnig viele tolle Sachen anstellen kann (z.B. Karamell „hineinswirlen“) und kann deswegen Experimentiere ich damit so gerne herum.

Heute habe ich deshalb ganz kleine Meringue-Bites im Angebot, die mit ein bisschen Minze und einem großen Klecks Lemon Curd gefüllt sind. Ja, das ist kein Rezept für Zuckerverweigerer. Aber ebenfalls ja: Es ist schon sehr geil.

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Mini Meringue-Bites mit Lemon Curd Füllung

Rezept für 15-20 Meringue-Bites

4 Eiweiß
180 g Zucker
1 EL Zitronensaft
15-20 TL Lemon Curd
 (Rezept hier)
30-40 Blättchen Minze (Pfefferminze)

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Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream – nach dem Rezept von echten kanadischen Großmüttern

von Mia | Küchenchaotin

Ich habe euch gewarnt und heute mache ich es wahr! Heute kommt die ultimative, wahnsinnig sättigende, unfassbar mächtige, aber herrlich leckere Nachspeisen-Sauerei, an die ich in Kanada mein Herz verloren habe.

Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream - www.kuechenchaotin.de

Doch ganz auf Anfang: Letztes Jahr durfte ich zusammen mit Mel von Gourmet Guerilla, Ricarda von 23qm Stil, Nicoletta von Livelifedeeply – now, Nic von luziapimpinella und meinem Kochhelden schauen, wo eigentlich die wilden Blaubeeren herkommen und wie es ihnen da geht.
Es war ein Fest! Und eines Abends waren wir beim Kilted Chef eingeladen, der in Neuschottland wohl eine echt große Sache ist. Zusammen mit ihm haben wir ein Blaubeer-Menü gekocht, dass es in sich hatte: Mehrere Gänge und der Nachtisch, den ich euch heute auch hier auf dem Blog serviere – alles mit Blaubeeren!

Cooking with the Kilted Chef

Wir haben gelernt, wie man Lobster auseinandernimmt, darüber gesprochen, was die kanadische Küche geprägt hat und ausmacht, eine ganze Menge Bier und Wein vernichtet und Alain ein paar exklusive Rezepte entlocken können.
Welches mein Favorit ist, war sofort klar: Der Nachtisch! Ein Blueberry Bread Pudding, so wie ihn die kanadischen Omis in ihren Küchen machen. Ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen, denn diese Nachspeise ist für mich der Inbegriff von Kanada! Sie ist schlicht, aber nicht zu einfacht, relativ mächtig, relativ süß, bodenständig und enthält die magischen zwei: Blaubeeren und Ahornsirup.

Cooking with the Kilted Chef

Ich habe ein paar Kleinigkeiten beim Nachbacken in Deutschland abwandeln müssen, da es einige Zutaten hier bei uns leider nicht gibt. Die frischen wilden Blaubeeren im Originalrezept werden eingekocht – ich habe stattdessen wilde Blaubeeren aus Kanada aus dem Glas genommen (die findet ihr in jedem Supermarkt) und statt Ahorn-Extrakt habe ich Ahornsirup verwendet.
Und wenn ich ihr wäre, dann würde ich die Zuckermenge ein wenig reduzieren, denn der Blueberry Bread Pudding ist wirklich sehr, sehr, sehr süß. Wenn ich das sage, dann soll das schon was heißen!

Cooking with the Kilted Chef

Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream

Rezept für 1 20×30 cm-Backform

Für den Blueberry Bread Pudding
1 Sandwich-Toastbrot
6 Eier (M)
250 ml Sahne
400 g brauner Zucker
300 g weißer Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
4 EL Ahornsirup
150 g wilde Blaubeeren (Waldheidelbeeren) aus dem Glas (Abtropfgewicht)
1 EL Stärke

Für die Chantilly Maple Cream
250 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
1 Esslöffel Ahornsirup

Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream - www.kuechenchaotin.de

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Ein „wildes“ Blaubeer-Eis – frisch geklaut aus Kanada

von Mia | Küchenchaotin

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

Letztes Jahr in Kanada habe ich nicht nur geschaut, wo eigentlich die wilden Blaubeerchen wohnen, sondern durfte mir auch typisch Ost-kanadische Küche ansehen. An einem der schönen Tage führte unser Weg deshalb zu einem Ernte-Fest, auf dem in familiärer Atmosphäre lokales Obst und Gemüse zu Leckereien verarbeitet wurden, die man gegen eine Spende für einen guten Zweck vernaschen konnte.
Frischer geht’s nicht!

Ernte-Fest in Kanada - www.kuechenchaotin.de

Und als mir eine nette junge Dame ein herrliches Blaubeer-Eis mit wilden Blaubeeren in die Hand drückte habe ich mich gefragt: Warum ist eigentlich kein Blaubeer-Eis auf meinem Blog?

Ernte-Fest in Kanada - www.kuechenchaotin.de "Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

Über diese Frage habe ich bei dem Blaubeer-Eis gründlich nachgedacht. Und bei einem frischen Maiskolben. Und bei einem heißen Gebäck mit Blaubeersauce und einer weiteren Kugel Eis. Auf einer Veranda. Vor einer blaubeerfarbenen Tür. Ihr merkt: ich hatte es wirklich sehr schwer!

Kanada - www,kuechenchaotin.de

Ich hatte ehrlich gesagt ein wenig bedenken, ob das Eis zu Hause mit gefrorenen und wieder aufgetauten Blaubeeren genau so gut schmecken könnte, wie mit den ganz frischen vor Ort, aber ich kann euch beruhigen: Das tut es! Wichtig ist – wie erwähnt – dass die Blaubeeren aufgetaut werden, bevor sie ins eins kommen, sonst bilden sich unschöne Eiskristalle.

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

„Wildes“ Blaubeer-Eis

Rezept für ca. 1 L Eis

3 Eier
100g Zucker
180ml Milch
250ml Sahne
Mark von 1 Vanilleschote
1 Päckchen Vanillezucker
250 g wilde Blaubeeren (TK)

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

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Weihnachts-Cantuccini – Merry X-Nuts mit EDEKA {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Die Weihnachtsbäckerei hat mich dieses Jahr nicht so richtig gepackt – das gebe ich zu. Vanillekipferl, Lebkuchen, Zimtsterne und die restliche volle Weihnachtsdröhnung stehen bei durchschnittlich 15 °C einfach nicht ganz oben auf meiner Hitliste.
Dabei liegen hier seit ein paar Wochen so herrliche Bio-Nüsse und -Süße von EDEKA herum, die eigentlich zu einer weihnachtlichten Leckerei verbacken werden wollen. „Merry X-Nuts“ ist das Thema! Die Nüsse (und die Süße) stammen übrigens aus kontrolliertem biologischen Anbau – und mit der Süße kann ganz natürlich ohne weißen Zucker gebacken werden.

Weihnachts-Cantuccini - www.kuechenchaotin.de

Und ich gebe zu: ich habe ein bisschen geschummelt. Ich habe eins meiner liebsten Rezepte für Cantuccini einfach ein bisschen verweihnachtlich – und auf dem Weg zu den leckeren Kekschen habe ich ganz spontan auch meine Weihnachtsstimmung wiedergefunden.
Wenn es in der Wohnung lecker nach Weihnachtsgewürzen duftet, dann kommt die Stimmung nämlich von ganz allein. Egal, wie das Wetter draussen ist!
Und die Zucker-Spekulatius-Kruste auf den Cantuccini sorgt für einen so herrlichen Weihnachtsduft in der ganzen Wohung, dass sogar der Postbote beim Überreichen von Paketen ein fröhliches „Bei Ihnen riecht es ja herrlich! Da wirds mir gleich ganz weihnachtlich zumute“ hervorstößt.

Weihnachts-Cantuccini - www.kuechenchaotin.de

Warum ich Cantuccini so liebe? Das ist ganz einfach: Manchmal mache ich meinem Blognamen alle Ehre und vergesse meine Kekse im Ofen. Die meisten Weihnachtskekse und -plätzchen sehen dann nicht mehr ganz so schön aus – bei Cantuccini machen 5 Minuten mehr oder weniger allerdings nicht gleich das ganze Werk zunichte. Sie gehören sehr knusprig. Und kein anderer Keks schmeckt so herrlich, wenn man ihn in seinen Kakao tunkt!

Weihnachts-Cantuccini - www.kuechenchaotin.de

Weihnachts-Cantuccini

Rezept für 1 großes Blech voll Cantuccini

260 g Mehl
120 g + 3 EL Zucker
1 1/2 Tl Backpulver
Mark von 1 Vanilleschote
1 Messerspitze Zimt
Salz
25 g Butter
2 Eier
2 EL Agavendicksaft
75 g Paranüsse, grob gehackt
75 g Haselnüsse, grob gehackt
Mehl
1 TL Spekulatiusgewürz

Weihnachts-Cantuccini

Das Mehl, 100 g Zucker, das Backpulver das Vanillemark, den Zimt und das Salz vermengen und auf die Arbeitsfläche geben
Eine Mulde formen. Die Butter, die Eier und den Agavendicksaft in die Mulde geben und vorsichtig alles zu einem Teig verkneten. Der Teig soll klebrig und zäh sein – ggf. noch etwas Mehl hinzugeben, bis er sich gerade so verarbeiten lässt.
Die Nüsse hinzugeben und unter den Teig kneten. Mit Hilfe von etwas Mehl eine Kugel formen und diese in Frischhaltefolie eingeschlagen für etwa 45 Minuten im Kühschrank ruhen lassen.

Die Teigkugel in 4 gleichgroße Teile teilen und 4 Rollen von ca. 30 cm Länge daraus formen.
Den restlichen Zucker mit dem Spekulatiusgewürz vermengen und die Teigrolllen darin wenden.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen und die Cantuccinirollen darin für ca. 15 Minuten vorbacken. Dann die Hitze auf 160 °C reduzieren.

Die Rollen anschließend etwas auskühlen lassen und schräg in Scheiben schneiden. Die Scheiben auf dem Backblech verteilen und mit Alufolie abgedeckt erneut für ca. 15 Minuten backen.

Fertig!

Verratet ihr mir, was euer liebstes Gebäck mit Nüssen ist? Ich hab hier noch ein paar liegen!

Guten Appetit,
Mia

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