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Pasta mit Pilzrahm-Sauce – Rosé Dinner Party

von Mia | Küchenchaotin

Diese Woche ist Rosé Dinner Party. Was das heisst? An allen sieben Tagen dieser Woche postet jeweils ein Blogger ein herbstliches Gericht passend zu einem von 3 Roséweinen aus der Appellation Côtes de Provence.

Heute bin ich die Gastgeberin und ich habe mir einen “Château de L’Aumerade” aus dem Jahre 2013 vorgenommen. Und selbsverständlich habe ich mich vorher ein bisschen schlau gemacht. Zu meinem Wein passen helles Fleisch und Nudelgerichte. Was davon letztendlich auf meinem Herd gelandet ist, ist wohl ziemlich klar.
Der Wein ist trocken, fast ein bisschen würzig. Das erste, was mir bem Probieren dazu in den Sinn kam, waren Pilze! Ein bisschen cremig, ein bisschen würzig – für mich eine perfekte Kombination zu meinem Rosétropfen.

Uwe von HighFoodality hat mir gestern mit einer herrlichen Vorspeise schon die Steilvorlage gegeben, denn ich mache heute direkt mit dem Hauptgang weiter. Das Rezept kommt jetzt!

Pasta mit Pilzrahmsauce - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit Pilzrahm-Sauce

Rezept für 4 Portionen

400 g Bandnudeln
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
300 g Pilze (z.B. je 100 g braune Champignons, Kräuterseitlinge und Pfifferlinge)
1 EL Butter
1 Bund glatte Petersilie
1 Schuss Roséwein
150 ml Sahne
Salz + Pfeffer zum Abschmecken
Parmesan zum Garnieren

Pasta mit Pilzrahmsauce - www.kuechenchaotin.de

Die Bandnudeln nach Packungsanweisung al dente kochen und beim Abgießen etwas vom Kochwasser auffangen.
Die Schalotten und die Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Butter zerlassen und die Pilze darin anbraten.
Nun die Petersilie hinzugeben und alles mit dem Roséwein ablöschen. Die Sahne aufgießen und die Sauce etwas einkochen lassen. Einen Schuss Nudelwasser hinzugeben und die Sauce mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Nudeln unterheben und mit gehobeltem Parmesan servieren

Fertig!

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Und damit ihr auch in den Genuss von schönem Roséwein kommen könnt, darf ich die Flasche, die ich verwendet habe und zwei weitere an 3 Glückliche unter euch verlosen!

Was ihr dafür tun müsst?

 

  • Hinterlasst hier bis zum 10.11.14, 23:00 Uhr,  einen Kommentar – mit einem Vorschlag, was ihr zur Rosé Dinner Party gekocht hättet
  • Hinterlasst bitte UNBEDINGT eure (korrekte) E-Mail-Adresse, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
  • Die 3 Gewinner werden per Los ausgewählt und erklären sich damit einverstanden, dass ihre Adresse an den Sponsor zwecks Versand des Gewinns weitergeben wird.

Morgen geht die Party übrigens schon weiter! Ich bin sehr gespannt, was der Kuechenjunge uns kredenzen wird.

Guten Appetit,
Mia

Der Wein wurde mir von SOPEXA bzw. dem Verband der Provence-Weine CIVP zur Verfügung gestellt – auf das, was hier so steht wurde jedoch keinerlei Einfluss genommen.

 

 

Gemüsebrühe selbstgemacht – ganz einfach und gesund!

von Mia | Küchenchaotin

Als bekennende Risottoliebhaberin brauche ich ständig Brühe. Aber jedes Mal eine frische Brühe aufsetzen? Ganz ehrlich: Ich mach das auch nicht. Stattdessen habe ich bisher manchmal zum fertigen Fond oder hin und wieder sogar zur gekörnten Brühe gegriffen. Beides hat seine Vor- und Nachteile – aber nichts geht über eine “echte” Brühe.

Aus diesem Grund habe ich mich letztens in die Küche gestellt und meine erste eigene Gemüsebrühe auf Vorrat gekocht. Das passende Rezept dazu habe ich hier bei Steph vom kleinen Kuriositätenladen gefunden und ein wenig nach meinem Vorrat abgewandelt.

Und ich sag euch was: Den Aufwand ist es auf jeden Fall wert! Denn heraus kommt ein kleiner Vorrat feinster Brühe, die garantiert auch gleich viel besser schmeckt, als jede gekaufte. Weil sie mit echt guten Zutaten und einer ordentlichen Prise Liebe gemacht wurde.

selbstgemachte Gemüsebrühe - www.kuechenchaotin.de

Gemüsebrühe selbstgemacht

Rezept für ca. 2 Liter selbstgemachte Gemüsebrühe/Gemüsefond

1 Stange Lauch
1/2 Sellerieknolle
4 Karotten
2 Petersilienwurzeln
2 Zwiebeln
1 Fenchelknolle
etwas geschmacksneutrales Öl zum Anschwitzen
(z.B. Rapsöl oder Erdnussöl)
2 Lorbeerblätter
1 TL bunte Pfefferkörner
1 EL grobes Meersalz
1/2 TL Senfkörner
4 Pimentkörner
1 Handvoll Petersilie
ca. 2,5 l Wasser

Das Gemüse mit Schale (auch die Zwiebeln!) waschen und in Würfel schneiden.
In einem sehr großen Topf etwas Öl zerlassen und das Gemüse ca. 5 Minuten darin anschwitzen. Die Gewürze hinzugeben und das Wasser aufgießen. Alles ein mal sprudelnd aufkochen lassen, die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen.
Anschließend das Gemüse mit einer Schöpfkelle aus dem Topf nehmen und die Brühe durch ein feines, mit einem Mulltuch ausgelegten Sieb filtern. Die Brühe zurück in den Topf geben und erneut aufkochen lassen.

Wer das ganze haltbarmachen möchte, geht wie folgt vor: Gläser oder Flaschen ausspülen und für ca. 15 Minuten bei 150°C in den Ofen stellen. Die Gläser anschliessend etwas abkühlen lassen und mit einem Trichter in einen weiten Topf stellen. Den Topf mit Wasser auffüllen und zum Kochen bringen. Nach ca. 5 Minuten die ebenfalls kochende Brühe in die Gläser bis auf zwei fingerbreit füllen und diese sofort verschliessen.
Die Gläser aus dem Wasserbad nehmen und für ca. 15 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend wieder umdrehen und komplett auskühlen lassen.

Fertig!

selbstgemachte Gemüsebrühe - www.kuechenchaotin.de

Habt ihr schon mal Brühe eingekocht? Und wofür braucht ihr sie am meisten?

Guten Appetit,
Mia

Rotes Curry mit Gemüse – Curryliebe

von Mia | Küchenchaotin

Wenn Deutsche versuchen asiatisch zu kochen, dann geht das leider oft in die Hose. Die Aromen sind uns zum Großteil fremd und richtig authentisch z.B. thailändisch zu kochen lernt man wohl nur, wenn man eine Zeit lang in den betreffenden Ländern zu Gast war und den Leuten, die es so richtig drauf haben, auf die Finger guckt.
Deswegen vertraue ich, was Currys angeht eigentlich “meinem” Thailänder. Denn der macht seine Sache mehr als gut und mich regelmäßig sehr, sehr glücklich.
Ich liebe ein toll gemachtes, frisches Curry! Die vielen unterschiedlichen Aromen faszinieren mich. Außerdem: bei der Curryauswahl gibt es meistens als Vegetarier keine Probleme und eigentlich passt fast alles hinein. Buntes Gemüse, aber auch Ananas, Erdnüsse und/oder Tofu, fremde Gewürze und allerlei Kraut –  alles findet in einem Topf seinen richtigen Platz und wird zu einem neuen Geschmackserlebnis.

Ich hoffe jedenfalls, dass mein liebster Thailänder diesen Beitrag nie lesen wird, denn wahrscheinlich mache ich ihm mit meiner Variante keine Ehre. An ihn komme ich selbstverständlich nicht heran, das steht ganz außer Frage! Aber: mir schmeckt mein Versuch und deswegen habe ich euch das Rezept direkt mitgebracht!

Rotes Curry mit Moehren, Pilzen und Zuckerschoten-2

Rotes Curry mit Gemüse

Rezept für 2 große Portionen

50 g rote Currypaste
Gemüse nach Wahl (z.B:
1/2 Zwiebel,
2 Möhren,
6 Champignons,
1 Handvoll Zuckerschoten,
1/2 rote Chilischote)
ggf. 200 g Tofu (oder Hähnchenfleisch)
400 ml Kokosmilch
1 unbehandelte Limette
1 Prise Zucker
etwas Erdnussöl
125 g Jasminreis

Rotes Curry mit Moehren, Pilzen und Zuckerschoten

Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden und die Möhren ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden, die Enden der Zuckerschoten abschneiden. Den Tofu würfeln kleinschneiden.

Den Reis nach Packunganweisung kochen.

In einer Pfanne etwas Öl zerlassen und den Tofu darin scharf anbraten. Das Gemüse bis auf die Zuckerschoten hinzugeben und kurz anschwitzen. Dann die Currypaste kurz in der Pfanne anrösten und alles mit der Kokosmilch ablöschen und gut verrühren. Das Curry nun für ca. 10 Minuten köcheln lassen und 5 Minuten vor Ende die Zuckerschoten hinzugeben.

Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen. Die Schale zum Curry geben und mit dem Zitronensaft und einer Prise Zucker abschmecken.

Die ganz Harten unter uns können zusätzlich eine halbe Chilischote entkernen und in feinen Streifen geschnitten zum Curry geben. Das Curry mit dem Reis servieren.

Fertig!

Rotes Curry mit Moehren, Pilzen und Zuckerschoten-3

Liebt ihr Curry auch so sehr, wie ich? Was sind eure liebsten Variationen und was muss unbedingt rein?

Guten Appetit,
Mia

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce – Comfort Food

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich “Tiefkühlkost” sage, woran denkt ihr dann? Ich gebe zu: Ich denke immer als erstes an Fertigessen. Und die Assoziationskette führt weiter zu Pizza und anderen fettigen und eher nicht so gesunden Dingen, die hin und wieder mal den Weg ins Eisfach finden. Das ist natürlich erst mal nicht so toll.
Dabei tue ich der Tiefkühlabteilung unserer Supermärkte damit unrecht, denn: gerade bei Gemüse werden Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe durch das Schockfrosten in kürzester Zeit nach der Ernte geschützt. Ungesund ist was anderes!

Das schönste Beispiel: Spinat. Spinat verliert fast alle wertvollen Nährstoffe in Windeseile, sobald er vom Feld gepflückt wurde. Macht er sich frisch erst mal auf dem Weg zum (Super-)Markt, wo er vielleicht noch einige Tage liegt, um dann wahrscheinlich sogar noch zu Hause ein paar Tage auf seine Verarbeitung warten zu müssen, hat er endlich auf dem Teller angelangt einen Großteil seiner guten Stoffe verloren.
Natürlich gehen auch ein paar Nährstoffe beim Schockfrosten über die Wupper. Darf man aber z.B. der Stiftung Warentest glauben schenken, bleibt bei Blattspinat jedoch eindeutig mehr Gutes für den Körper übrig, als wenn nicht gefrostet wurde.
Auf ein paar Dinge sollte man jedoch achten: Die Kühlkette muss z.B. eingehalten werden. Eine Menge Tipps zum Einkaufen und zur Zubereitung von TK-Lebensmittel findet ihr hier.

Und weil ich sowieso leider so gut wie nie frischen Spinat bekomme (außer Babyspinat, denn für den habe ich seit meinem Spinatpesto einen verlässlichen Dealer aufgetan), greife ich gerade bei diesem Gemüse sowieso meistens in die Truhe. Und was ich dann damit mache? Zum Beispiel einen Spinat-Feta-Strudel! Das Rezept verrate ich euch heute!

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurt-Schnittlauch-Dip

Rezept für 1 großen Strudel

3 große Blätterteig-Blätter (TK)
700 g Blattspinat (TK)
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
200 g Feta
20 g Pinienkerne
200 g Schmand
200 g Joghurt
1 Bund Schnittlauch
1 kleines Ei
Salz + Pfeffer

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Den Blattspinat auftauen. Die Blätterteig-Blätter ca. 10 Minuten antauen lassen, überlappend aneinander legen und auf “etwas kleiner als Backblech”-Größe ausrollen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und in Würfel schneiden. Den Feta würfeln.
In einer Pfanne ohne Fett die Pinienkerne anrösten. Anschließend etwas Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln und den Knoblauch glasig andünsten. Den Blattspinat gut ausdrücken und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles zusammen einige Minuten durchschwenken.
Die Pfanne vom Herd nehmen und den Feta und die Pinienkerne hinzugeben und die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

1 EL Schmand auf den Blätterteig geben und verstreichen. Nun die Spinat-Feta Füllung länglich darauf geben. Erst die Enden einschlagen, denn den Strudel vorsichtig zu aufrollen.
1 kleines Ei verkleppern und den Strudel damit bestreichen. Bei 200°C im vorgeheizten Ofen für ca. 30 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun ist.

Währenddessen den restlichen Schmand mit dem Joghurt verrühren. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden und unterrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig!

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Und ihr? Wie steht ihr so zu Tiefkühlkost? Ich bin gespannt!

Guten Appetit,
Mia

 

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