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Tomatensalat mit Burrata – mein perfektes Sommeressen

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin eigentlich eine große Verfechterin von „eine warme Mahlzeit am Tag“. Ein Tag ohne warme Mahlzeit fühlt sich für mich unvollständig an. Ein Tag ohne Kochen ebenso. Aber wenn die Temperaturen die 30°C überschreiten, dann knicke sogar ich ein und sehne mich einfach nur nach etwas leichtem, das den Magen füllt, aber weder zu Schweißausbrüchen führt, noch dieses eklige Sommer-Völlegefühl verursacht.

Meine aktuelle Sommerliebe: Tomatensalat. Darin könnte ich baden! Und ich entdecke immer wieder neue Varianten. Brotsalat. Antipasti-Salat. Oder mein momentaner Liebling für das Abendessen an besonders heissen Tagen: Ein einfacher Tomatensalat mit Burrata. Tomaten, Zwiebel, Pinienkerne und etwas Basilikum, mehr brauche ich da im Salat nicht. Wenn ich dann den köstlichen Burrata anschneide, der zwar wie Mozzarella schmeckt, aber mit seinem flüssigen inneren so viel cremiger ist, ist das für mich kein „Ausweichessen“ mehr, sondern ein kleines Festmahl.
Die Burrata landet bei mir übrigens eisgekühlt auf den zimmerwarmen Tomaten. Ein echter Frischekick!

Burrata und ich – das ist eine heiße Liebe. Meinen ersten Kloß habe ich beim Italiener aus reiner Neugier bestellt und er war eine echte Offenbarung für mich. Da kann Mozzarella einpacken!

Der nun folgende Salat ist meiner Meinung nach übrigens nicht nur das perfekte Essen an viel zu heißen Tagen, sondern auch eine exzellente Vorspeise für ein sommerliches Menü.

Tomatensalat mit Burrata

Rezept für 2 Portionen

300 g Kirschtomaten (gerne bunt)
1/2 rote Zwiebel
8 EL Balsamico
8 EL Olivenöl
3 EL Pinienkerne
2 Burrata
Salz und Pfeffer
etwas Basilikum

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Thailändisch angehauchtes Massaman Curry mit Kartoffeln – mein Beitrag zur Blogparade „Die Kartoffel weltweit“

von Mia | Küchenchaotin

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Was haben Laura, Sieglinde, Linda, Bintje, Selma und Solana gemeinsam? Nein, sie gehen nicht in den selben Buchclub, sondern sie sind allesamt schmackhafte und beliebte Kartoffelsorten. Und auch, wenn sie nach außen viele Gemeinsamkeiten haben, sind sie innen drin doch recht verschieden.
Kartoffel ist doch eh gleich Kartoffel? Denkste!
Einige von ihnen sind festkochend und damit perfekt z.B. für Bratkartoffeln oder auch Pommes geeignet, einige sind vorwiegend festkochen und damit die perfekte Salzkartoffel und diejenigen unter ihnen, die meligkochend sind, werden zu den feinsten Pürees und Backkartoffeln.
Sie werden alle unterschiedlich früh oder spät reif, was in sehr frühe und frühe Kartoffeln, in mittelfrühe sowie in späte und sehr späte Sorten eingeordnet wird. Aber in eine Schublade stecken sollte man sie trotzdem nicht, der Geschmack ist nicht der gleiche: jede Sorte hat ihre Eigenheiten. Im direkten Vergleich auf dem Teller merkt man das ganz schnell.

Thailändisch angehauchtes Curry mit Kartoffeln - www.kuechenchaotin.de

Ich gebe zu: als Kind war ich auch nicht so „offen“ für Kartoffeln. Für mich waren sie lange Zeit die notwendige, lästige Sättigungsbeilage auf dem Teller. Aber je älter ich wurde, desto mehr konnte ich mich für die kleinen Knollen begeistern.
Das hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, dass sie so unfassbar vielseitig einsetzbar sind! Während die Salzkartoffel auf dem Mittagsteller immer noch nicht zu meinen Favoriten gehört, liebe ich sie in so vielen anderen Varianten dafür um so mehr.

Wie vielseitig und international die Kartoffel ist, versuchen ein paar andere Blogger und ich bei der Blogparade „Die Kartoffel weltweit“ von diekartoffel.de zu zeigen. Auf der Seite zur Parade werden gerade all die schönen Beiträge gesammelt!
Die einzige Bedingung zur Teilnahme an der Blogparade: Es muss ein Gericht mit internationalem Einfluss sein ­– und natürlich mit Kartoffeln.

Beim Titel „Die Kartoffel weltweit“ musste ich sofort an mein liebstes thailändisches Restaurant aus Kiel denken, dass ich selbst nach fast 2 Jahren im Schwabenland immer noch schmerzlich vermisse. Hier gab es nämlich das beste Gäng Massaman Curry mit Tofu außerhalb von Thailand. Die Hauptzutat (neben Tofu): Kartoffeln! Das fand ich am Anfang befremdlich, habe es aber lieben gelernt. Und mit dem thailändisch angehauchten Kartoffel-Rezept, dass ich euch heute mitgebracht habe, schicke ich liebe Grüße in meine alte Heimat!
Die Kartoffeln habe ich nicht einfach im Curry gekocht, sondern vorher im Ofen knusprig gebacken, damit ihr Aroma noch besser zur Geltung kommen kann. Ein extra Schritt, den ich nur empfehlen kann!

Thailändisch angehauchtes Curry mit Kartoffeln - www.kuechenchaotin.de

Thailändisch angehauchtes Massaman Curry mit Kartoffeln

Rezept für 2-3 hungrige Esser

1 kg festkochende Kartoffeln
1 EL + 1 TL Erdnuss-Öl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
2-3 EL Massaman-Currypaste (alternativ: rote Currypaste)
400 ml Kokosmilch
2 Kaffirblätter
1 Handvoll Cashewkerne
2 Frühlingszwiebeln
1 kleiner Bund Koriander
Salz und Pfeffer

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Gefüllte Tomaten mit Couscous, Linsen und Ziegenkäse – vom Tomatenduft verführt

von Mia | Küchenchaotin

Neulich lief ich durch Lebensmittelmarkt meines Vertrauens und konnte meiner Nase gar nicht glauben: denn in der Gemüseabteilung roch es so wunderbar nach Tomaten! Wie ferngesteuert lief ich auf die Auslage zu und griff hinein. Ein Ästlein wanderte zu meiner Nase. Tatsächlich. DIE riechen so gut! Vielleicht bin ich einem ausgezeichneten Einkaufspsychologen auf den Leim gegangen, der hier Tomatenduft verströmt hat, aber ich konnte einfach nicht anders, eine große Tüte voll mit diesen aromatischen Tomaten mitzunehmen. Ja, sie kamen aus dem Gewächshaus. Ja, sie waren deshalb eigentlich zu teuer. Und Ja, saisonal ist anders. Aber diese Tomaten. YOLO! Ihr wisst schon.

Was ich mit 2 Kilo der vielleicht bestduftensten Tomaten auf diesem Kontinent angestellt habe? Ich habe sie gegessen wie Äpfel, sie zu feinstem Tomate-Mozzarella verarbeitet und 8 besonders hübsche Exemplare habe ich gefüllt. Womit, das verrate ich euch heute!

Gefüllte Tomaten - www.kuechenchaotin.de

Gefüllte Tomaten mit Couscous, Linsen und Ziegenkäse

Rezept für 2-3 hungrige Esser

75 g Puy-Linsen
75 g Couscous
1 kleine Zwiebel
2 EL Butter
120 g Ziegenfrischkäse (Ziegentaler)
2 Stängel Thymian
1/2 Bund Petersilie
8 Tomaten
Salz und Pfeffer
2 EL Olivenöl

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Schnelle Maultaschenpfanne – von Mealplanning und dem Leben, das dazwischenkommt

von Mia | Küchenchaotin

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Seit Ende letzten Jahres beschäftige ich mich ausgiebig mit dem Thema Meal-Planning. Das Problem: Wir schmeißen relativ oft Lebensmittel weg, weil wir sie nicht rechtzeitig verbrauchen. Die Lösung: Die Mahlzeiten so zu planen, dass am Ende möglichst alles verbraucht wird. Das klingt doch ganz einfach, oder?

In der Praxis ist es aber gar nicht so ein Kinderspiel. Denn eins kommt immer mal wieder dazwischen: Das Leben!
Ich gehöre zu den Menschen, die jeden Tag sehr gerne kochen. Für mich ist das kein Stress, sondern es entspannt mich. Wenn ich meine Zutaten schnippele und zubereite und am Ende mit einer leckeren Mahlzeit belohnt werde, finde ich das großartig.
Doch so sehr ich das Kochen liebe: Manchmal ist einfach echt wenig Zeit und ich kann nicht 2 Stunden jeden Abend in der Küche stehen. Da kommt auch mal spontan ein beruflicher Termin oder ein privates Treffen rein und – zack – ist der Plan dahin und Lebensmittel, die gekauft und eingeplant wurden, wurden nicht verarbeitet und landen im Mülleimer.

Auf die Lösung für dieses Problem bin ich erst gekommen, als bofrost* bei mir anfragte, ob ich Lust hätte, eins der neuen bofrost*veggie-Produkte zu testen, die schnell und einfach zuzubereiten sind (Anmerkung von mir: Die Maultaschen! Die sind der absolute Oberknaller!): Ich plane einfach ein oder zwei Mahlzeiten pro Woche ein, deren Zutaten teilweise oder ganz aus dem Tiefkühler kommen. Das hat gleich mehrere Vorteile:
1. dass es sehr schnell geht (die Zutaten sind geschnitten und müssen nur noch gekocht/gebraten/gebacken oder gar aufgewärmt werden)
2. trotzdem sehr gesund ist (Tiefkühlgemüse enthält oft noch mehr Vitamine und Nährstoffe, als frisches aus dem Supermarkt, da es direkt nach der Ernte schockgefrostet wird)
3. die Mahlzeit mit einer anderen getauscht werden kann, wenn die Zeit drückt oder auch ausfallen kann, falls ein Restaurantbesuch dazwischenkommt, ohne, dass die Zutaten schlecht werden

Der Plan für eine Woche (in diesem Fall tatsächlich der Plan für die letzte Woche) kann dann z.B. so aussehen:
Montag: Spaghetti mit rote Linsen-Bolognese (übriggebliebene Nudeln aufbewahren)
Dienstag: (wird stressig!): schnelle Maultaschen Pfanne (z.B. mit den tiefgekühlten bofrost*veggie Maultaschen) und den Gemüseresten aus dem Kühschrank
Mittwoch: überbackene Spaghettinester aus dem Ofen (mit den Nudelresten von Montag)
Donnerstag: herzhafter Rahm-Blattspinat aus dem Tiefkühler mit frischem Ei
Freitag: Omelette aus den restlichen Eiern mit Wirsing und Pilzen (Reste vom Wirsing-Kopf aufbewahren)
Samstag: Essen bei/mit Freunden
Sonntag: Gemüse-Curry (TK Gemüse) mit dem restlichen Wirsing

Mit diesem Plan sollten die frischen Zutaten am Sonntag aufgebraucht worden sein und falls doch etwas übrig bleibt, können sie direkt für den Anfang der nächsten Woche eingeplant werden. Ihr merkt: Ich steh auf Mealplanning.

Maultaschenpfanne mit Möhren und Brokkoli - www.kuechenchaotin.de

Das Rezept für die Maultaschen-Pfanne habe ich euch heute auch mitgebracht. Zusätzlich zu den tiefgekühlten Maultaschen habe ich einfach geschaut, was die Gemüseschublade des Kühlschranks so hergibt. Gefunden habe ich eine Möhre, die ich zu viel für die Rote-Linsen-Bolognese am Montag gekauft hatte und einen halben Brokkoli, der von der Vorwoche übrig geblieben war. Möhren und Brokkoli sind eine perfekte Kombi! Wäre kein Gemüse übrig gewesen, hätte ich einfach mit etwas aus der Tiefkühltruhe aufgestockt.

Maultaschenpfanne mit Möhren und Brokkoli - www.kuechenchaotin.de

Schnelle Maultaschenpfanne mit Brokkoli und Möhren

Rezept für 2 Portionen

5 gefrorene Maultaschen (z.B. die bofrost*veggie Maultaschen)
1 kleine Zwiebel
1 Möhre
1/2 Kopf Brokkoli
2 EL Butterschmalz
1-2 TL Chiliflocken
Salz

Maultaschenpfanne mit Möhren und Brokkoli - www.kuechenchaotin.de

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