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Thai Curry-Kürbissuppe – Klassiker mit Bumms

von Mia | Küchenchaotin

Ich glaube, die Kürbissuppe ist eins der am meisten gebloggten Rezepte. Der Welt. Kein Essen schwappt im Herbst so sehr durch das Internet, wie dieses. Und ja, auch ich kann mich nicht davon freisprechen: Auf meinem Blog findet ihr bereits ein Rezept für Kürbissuppe mit Kokosmilch, Kürbis-Linsen-Suppe mit Granatapfelkernen und die Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen (liebevoll „Kürbis aus Perversistan getauft).

Nur eins koche ich nie: Normale Kürbisssuppe. Und damit fange ich auch dieses Jahr nicht an. Denn wenn ich euch ein Rezept für Suppe aus Kürbis zeige, dann soll es wenigstens was besonderes sein. Wenigstens ein bisschen!

Ich gebe zu: ich habe im Moment eine asiatische Phase. Seit wir Anfang des Jahres in Singapur waren, bin ich infiziert. Ich mag einfach die Vielfalt der Geschmäcker und Gewürze und kann mich noch nicht daran sattessen. Deswegen ist die diesjährige Kürbissuppe auch asiatisch angehaucht: Eine Thai Curry-Kürbissuppe!

Wie immer an dieser Stelle der Hinweis: Wenn ihr mit fertigen Currypasten arbeitet, geht die Sache mit dem Würzen lieber erst mal vorsichtig an! Thai Curry-Pasten unterscheiden sich beim gleichen aussehen teilweise IMMENS in der Schärfe. Wenn meine Currypaste mit zwei Esslöffeln ein pikantes Gericht auf den Tisch zaubert, kann es sein, dass ein anderes viel zu scharf oder viel zu sanft ist. Lieber erst ein bisschen weniger und nachher noch etwas dazugeben, als gleich ind ie Vollen gehen und weinend am Tisch sitzen.

Thai Curry Kürbis-Suppe - www.kuechenchaotin.de

Thai Curry-Kürbissuppe

Rezept für 4 Portionen

1 Zwiebel
1 kg Hokkaido-Kürbis
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
3 EL Kokosöl
3 EL rote Thai-Currypaste
800 ml Kokosmilch
200 ml Wasser
Saft von 1 Limette
ggf. etwas Salz
1/2 Bund Koriander
Chiliflocken

Thai Curry Kürbis-Suppe - www.kuechenchaotin.de

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Bruschetta mit Balsamico-Champignons und Ricotta – die perfekte Grillbeilage

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe es, zu grillen, aber ich hasse Salatbeilagen. So. jetzt ist es raus.
Als Vegetarierin mache ich es damit meinen Mitmenschen nicht besonders einfach. „Wie, kein Fleisch und kein Salat? Was isst du denn dann beim Grillen? Brot mit Sauce?“ ist dann die große Frage.
Und das ist nicht verwunderlich, denn für die meisten besteht ein Grillmenü aus drei Komponenten: Fleisch vom Grill, ein, zwei unterschiedliche Beilagen-Salate und ein gutes Baguette.
Dabei geht beim Grillen so viel mehr! Ich grille übrigens hauptsächlich Gemüse, fülle mir kleine Päckchen mit leckerem Käse oder backe Kartoffeln in der Glut. Und ich starte in diese Grillsaison mit meiner liebsten Beilage beim Grillen: Crostini und Bruschetta!

Das Brot für die heutigen Bruschetta mit Balsamico-Champignons und Ricotta könnt ihr entweder – so wie ich – vor dem Grillfest vorbereiten und dann direkt servieren, oder ihr beschmiert die Scheiben dünn mit Butter und röstet sie dann auf dem Grill, bevor ihr sie belegt – oder jeder sein eigenes „zusammebastelt“.

Crostini mit Balsamico-Champignons und Ricotta-4

Bruschetta mit Balsamico-Champignons und Ricotta

Rezept für 15 Crostini

10-12 mittelgroße braune Champignons
1 Schalotte
Olivenöl
1/2 TL Rohrohrzucker
2 Zweige frischer Rosmarin
2 gute Schuss Balsamico
15 Baguettescheiben
3 EL Butter
1 Knoblauchzehe
7 EL Ricotta
Salz und Pfeffer

Crostini mit Balsamico-Champignons und Ricotta

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Selbstgemachte Ramen mit Tomaten, Spinat und Champignons – eine Jugendliebe

von Mia | Küchenchaotin

Ramen. Die Liebe zu diesem Gericht hat schon sehr früh angefangen! Ich gehe einfach mal davon aus, dass die kleinen Pakete mit den typischen Instant-Nudeln und der durchschlagenenden kleinen Gewürzmischung frisch aus dem Chemielabor, die man nur kurz mit Wasser übergießt und dann herunterschlingt, jeder kennt. Und: Ich gehe ebenfalls davon aus, dass sie fast jeder zu irgendeinem Zeitpunkt in seinem Leben mal gut fand.
Meine Fertig-Ramen-Phase war ungefähr, als ich 14 Jahre alt war. Ich weiss nicht, was die Faszination wirklich ausgemacht hat, vermute aber, es lag an der Einfachheit verbunden mit dem – natürlich auf Geschmacksverstärkern basierenden – intensiven Geschmack dieses doch so einfachen Gerichts. Als ich 14 war, hätte ich jedenfalls phasenweise nichts lieber gegessen, als 3x am Tag eine Schüssel Ramen.

Doch solche Phasen gehen vorbei. Ein mal, weil ich des immergleichen und vielleicht doch ein bisschen zu intensiven Geschmacks irgendwann überdrüssig wurde, andererseits, weil ich mir im Klaren darüber wurde, dass Geschmack aus einer winzigkleinen Tüte weder natürlich, noch gesund, noch wirklich nahrhaft sein kann. Und außer maximal ein mal als Vorspeise im Restaurant war Ramen damit von meiner Essensliste gestrichen.

Als ich neulich vor dem China-Regal des Supermarktes meines Vertrauens stand, überkam mich dann aber plötzlich wieder der Appetit. Zu meinem Glück lag gleich neben den Paketen mit dem Fertig-Ramen eine große Packung Mie-Nudeln ohne Chemiebaukasten, die stattdessen in meinem Einkaufswagen landete.

Ramen selber machen – das kann doch nicht so schwer sein! – dachte ich mir. So verschwand ich zwischen den Regalen, sammelte alles ein, was ich mir in meinem selbstgemachten Ramen-Süppchen gut vorstellen konnte und machte mich zu Haus ans Werk.
Gleich vorab: Mein Gedanke war nicht falsch. Die Selbstgemachten Ramen waren inklusive Schnippelarbeit in unter 25 Minuten fertig!

Selbstgemachte Ramen mit Tomaten, Spinat und Chamignons - www.kuechenchaotin.de

Selbstgemachte Ramen mit Tomaten, Spinat und Champignons

Rezept für 4 große Portionen

80 g Mie-Nudeln*
1 Schalotte
2 Tomaten
8 Champignons
100 g Babyspinat
1/2 rote Chilischote
1 Frühlingszwiebel
2 EL Kokosöl
1 L Gemüsebrühe
Sojasauce
Koriander zum Garnieren

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Fitte Gemüsewraps mit MILRAM Burlander – nicht nur unterwegs ein Hit {enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Während ich diesen Artikel schreibe, fahre ich mit dem Zug von Kiel­ nach Stuttgart und muss ununterbrochen an Käse denken. Das liegt zum einen daran, dass ich zusammen mit bzw. für MILRAM gerade drei bezaubernde Rezepte für die drei unterschiedlichen Sorten Burlander aushecke – deren ersten Teil ihr heute lesen sollt – zum anderen aber auch einfach daran, dass ich Käse liebe; pur, dick überbacken, als Dip, auf Brot und in jeder anderen Form steht Käse weit oben auf meiner Lebensmittel-Hitliste.

Wenn andere Leute sich abends beim Einkaufen für das kleine Hungerloch an der Kasse einen Schokoriegel gönnen, lege ich ein Paket Käse aufs Band, das direkt beim Verlassen des Ladens aufgerissen wird und scheibenweise in meinem Mund verschwindet. Käse macht mich einfach glücklicher als Schokolade und ist für mich der ideale Snack. Und genau deshalb gibt es heute ein Snack-Rezept!

Ein schöner Nebeneffekt dieses speziellen Käse-Snacks: Der MILRAM Burlander mild-würzig mit nur 30% Fett aus der Heimat der Frische, mit dem ich mich heute beschäftigen darf, bietet durch den geringeren Fettanteil vollen Käsegenuss mit wenig Hüftspeck-Potential. Und dadurch, dass der Käse wunderbar sättigt, ohne den Blutzuckerspiegel allzu hoch zu pushen, beugt er auch noch Heißhungerattacken vor. Ich denke, niemand braucht noch weitere Argumente für mehr Käse auf dem Speiseplan, oder?

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Fitte Gemüse-Wraps mit frischen Gemüse, Joghurt-Dressing und MILRAM Burlander

Rezept für 2 Wraps

Salat/Babyspinat
1/2 Rote Zwiebel
½ kleine Salatgurke
1 Möhre
2 Tomaten
2 EL Kürbiskerne
4 Scheiben MILRAM Burlander mild-würzig 30%
1 Handvoll Sprossen
1 Becher griechischer Joghurt (150 g)
Schale von ½ Zitrone
ca. 1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
2 Tortilla-Fladen

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Den Salat/Babyspinat waschen und gut abtropfen lassen.
Die Rote Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden und die Möhre schälen und in Stifte schneiden.
Die Tomaten in Stücke schneiden und die Salatgurke waschen, entkernen und in Halbringe schneiden.
Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten und bereitstellen.
Den griechischen Joghurt mit der Zitronenschale verrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken.

Die Tortilla-Wraps mit dem Joghurt-Dressing bestreichen und den Salat darauf mit mindestens 3 cm Abstand zu allen Seiten verteilen.
Den Käse auf den Salat geben und restlichen Zutaten mittig darübergeben.
Die Enden der Tortilla-Fladen einschlagen und die Wraps straff aufrollen.
Beide Wraps in der Mitte teilen, ggf. mit einem Zahnstocher fixieren und zum Mitnehmen luftdicht einpacken oder direkt genießen.

Fertig!

Wraps

Die Wraps sind wahnsinnig schnell gemacht und alle Zutaten können nach Geschmack ergänzt oder ausgetauscht werden.

Guten Appetit,
Mia

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