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Fit & Healthy-Friday – 7 Health- und Fitness-Apps, die ich empfehlen kann

shutterstock_150290267Die besten Health- und Fitnessapps zu finden ist in der Masse an Auswahl gar nicht so einfach. Als ich meine Ernährung und mein Sportverhalten umgestellt habe, habe ich mich auf die Suche nach Apps gemacht, die mir bei meinen Zielen weiterhelfen und im besten Fall mein Portmonee nicht allzu sehr belasten. Eine Abo im Fitnessstudio, dass ich fleissig zahle, aber nicht wirklich nutze, habe ich schliesslich schon – das muss nicht auch noch digital weitergeführt werden.

Und ich sage euch: Durch mein Smartphone sind eine Menge Apps geflossen.
Geflossen? Ja. Geflossen. Denn die meisten habe ich geladen und schon kurze Zeit später wieder gelöscht, weil sie einfach Mist waren.
Doch ein paar Apps habe ich auf Herz und Nieren getestet, für gut befunden und diese nutze ich bis heute. Das Beste: In der Grundversion sind alle 7 Apps, die ich euch heute vorstellen möchte, kostenlos!

Hier sind meine 7 Empfehlungen:

Lifesum

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Darum gehts: Lifesum ist mein liebster Ernährungstracker. Die App hilft dir, deinen Kalorienverbrauch herauszufinden und anhand deiner Angaben deine Ziele zu erreichen – egal, ob du dich einfach gesünder ernähren, abnehmen oder Muskeln aufbauen willst.

Das ist toll: Lifesum unterstützt unterschiedliche Ernährungsformen – High Protein, „Low Carb High Fat“, 5:2, oder einfach eine gesündere Ernährung können eingestellt werden. Außerdem können z.B. Erinnerungen eingestellt werden – z.B. fpr regelmäßige Mahlzeiten und/oder eine ausreichende und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr.
Viele Workouts und Sportarten sind hinterlegt damit das tägliche Training in Kalorien angerechnet werden kann.
Die Menüstruktur ist einfach gehalten und selbsterklärend und das Design auch etwas fürs Auge.

Das gefällt mir nicht so: Die Berechnung des täglichen Kalorienlimits scheint mir teilweise viel zu gering. Sie kann allerdings auch manuell im Menü festgelegt werden.
Außerdem ist die Anzahl der „Partnerapps“, deren Daten importiert werden können, noch eher klein im Vergleich zu anderen Apps.

Das kostet es: Grundsätzlichen ist die App kostenlos – die PRO-Version mit einigen Extra-Features beginnt im Abo ab 2,99€/Monat.

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MyFitnessPal

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Darum gehts: MyFitnessPal ist genau wie Lifesum ein Ernährungs- und Kalorientracker.

Das ist toll: Bei MyFitnessPal kann man sich mit seinen Freunden verbinden und gegenseitig pushen.
Im Gegensatz zu Lifesum gibt es eine ganze Menge mehr „Partnerapps“, deren Daten in MyFitnessPal importiert werden können.

Das gefällt mir nicht so: Das Design der App ist sehr nüchtern gehalten und im Menü muss ich oft „wühlen“, bis ich finde, was ich suche.
Viele Lebensmittel sind mehrfach und leider auch oft mit falschen Nährstoff- und Kalorienangaben hinterlegt.

Das kostet es: Die App ist ebenfalls grundsätzlichen kostenlos. Eine PRO-Version mit zusätzlichen Features gibt es ab 9,99€

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Runtastic

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Darum gehts: Runtastic ist DIE App für Läufer. Mit ihr können Läufe dokumentiert und analysiert und damit ein optimaler Trainingserfolg erreicht werden.

Das ist toll: Individuelle Trainingszieel (Herzfrequenz, Tempo, Dauer etc.) können vor dem Lauf festgelegt werden. Auch bei Runtastic kann man sich mit seinen Freunden vernetzen.
Die Statistiken sind umfangreich, interessant und werden zu jedem Lauf angezeigt.

Das gefällt mir nicht so:

Das kostet es: Grundsätzlich ist die App kostenlos. Eine PRO-Version und eine Premium-Version mit vielen zusätzlichen Features können gegen Aufpreis im Abo hinzugekauft werden.

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Seven

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Darum gehts: 7 Minuten Sport am Tag und das auch noch ohne Geräte und an jedem beliebigen Ort  – das ist immerhin ein Anfang! Ein „Coach“ führt den Trainierenden durch ein siebenminütiges, sehr intensives Intervalltraining mit dem eigenen Körpergewicht. Ich habe mit dieser App mit dem Eigengewichtstraining angefangen.

Das ist toll: Der Zeitaufwand ist minimal und es kann überall trainiert werden – es gibt also keine Ausreden!
Die App animiert, täglich zu trainieren und erinnert einen bei entsprechender Einstellung auch daran. Neue Workouts können dadurch freigeschaltet werden, dass man lang genug jeden Tag durchhält – das motiviert zusätzlich!

Das gefällt mir nicht so: Wer icht abwarten kann, bis alle 2 Monate automatisch ein neues Workout freigeschaltet wird, der muss mit 1,99€einen relativ hohen Preis für jedes weitere Programm zahlen.
Und: Auf Dauer wird es – leider – langweilig!

Das kostet es: Die App ist in der Grundversion kostenlos. Trainings und neue Trainerstimmen können in der App hinzugekauft werden.

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Nike Training Club

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Darum gehts: Die App „Nike Training Club“ (NTC) bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Workouts speziell für Frauen.

Das ist toll: Das Trainingsprogramm in der App ist wahnsinnig abwechslungsreich und an verschiedene Fitnesslevels und Trainingsvorlieben angepasst. Wer nicht mit Trainingsplan arbeiten möchte, kann auch gezielt einzelne Workouts auswählen.
Man kann sich mit seinen Freunden vernetzen und somit gemeinsam an seinen Zielen arbeiten.

Das gefällt mir nicht so: Für die meisten Workouts braucht man zusätzliche Trainingsgeräte wie Hanteln, Medizinbälle oder Springseile.

Das kostet es: Die App ist kostenlos.

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Daily Yoga

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Darum gehts: Daily Yoga ist dein Yoga-Studio im App-Format.

Das ist toll: Die Anzahl kostenloser Yogasessions ist wirklich groß! Die Videos und Anleitungen sind sehr gut verständlich, sofern gute Englischkentnisse vorhanden sind.

Das gefällt mir nicht so: Leider gibt es die App noch nicht auf Deutsch. Für absolute Anfänger ist sie nur bedingt geeignet – für die richtige Ausführung der Übungen ist ein Yogalehrer unersätzlich.
Alle Sessions müssen heruntergeladen werden, was die App zu einem echten Speicherplatzfresser macht.

Das kostet es: Die App ist kostenlos. Zusätzliche Yogasessions können gegen Aufpreis in der PRO-Version freigeschaltet werden.

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Freeletics

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Darum gehts: Bei Freeletics gilt: „No excuses“ – es ist ein sogenanntes „Hochintensives Intervall-Training“ (HIIT).
Hier gibt es unterschiedliche Workouts – alle nach griechischen Göttern benannt und alle sehen erst mal einfach aus, stellen sich dann aber als sehr intensiv heraus. Alle Übungen werden mit Eigengewicht und ohne Trainingsgeräte ausgeführt.
Freeletics ist „meine“ App. Ich trainiere seit über 3 Monaten mit dem Freeletics-Coach und kann mir ein Leben ohne die App kaum noch vorstellen.

Das ist toll: Ein Freeletics-Training nimmt meistens nicht besonders viel Zeit in Anspruch. Es werden keine Geräte benötigt und die Übungen können an jedem Ort zu jeder Zeit absolviert werden.
Wer den „Coach“ gegen Aufpreis bucht, bekommt jede Woche einen auf das eigene Leistungsniveau und Ziel angepassten Trainingsplan. Verletzungen etc. können hier berücksichtigt werden.
Freeletics ist nicht nur ein Trainingsprogramm, sondern auch gleichzeitig ein „kleines soziales Netzwerk“ – man kann sich mit anderen „Free Athleten“ vernetzen, und sich gegenseitig über „ClapClaps“ (so etwas wie „Freeletics-Likes“) und Kommentare unterstützen.

Das gefällt mir nicht so: Wer kein Geld für den Coach ausgeben möchte, hat leider eine relativ begrenzte Anzahl an Workouts und Übungen zur Auswahl. Für Anfänger und komplett Untrainierte sind die Workouts im ganzen teilweise zu intensiv.
Bei allen Workouts wird die Zeit gestoppt – immer schneller werden zu wollen verleitet dazu, die Übungen nicht mehr sauber auszuführen.

Das kostet es: Die App ist kostenlos. Der Coach, der einen individuellen Trainingsplan pro Woche erstellt und zusätzliche Trainings können gegen Aufpreis im Abo freigeschaltet werden.

Und was für Apps nutzt ihr? Was darf ich nicht verpassen? Ich bin gespannt!

Alles Liebe,
Mia

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Bild 1: Young woman using a touchscreen smartphone von Shutterstock

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5 Kommentare

  • Antworten
    Romy
    7. August 2015 at 12:27

    Oh, ein toller Beitrag! Hab mir prompt die „Seven“ App runtergeladen. Sieben Minuten am Tag klingt machbar. 😉 Die Kalorienlimits bei Lifesum finde ich auch viel zu niedrig – hab das ein paar Tage probiert und hatte ständig einen monstermäßigen Hunger. Seit ich ein realistischeres Ziel eingestellt habe, bin ich aber total zufrieden damit.
    Freue mich schon auf weitere Fit&Healthy Friday-Beiträge!
    Liebe Grüße, Romy

  • Antworten
    Mini.Me.
    7. August 2015 at 12:41

    Hallöchen,

    viele der Apps, die du vorgestellt hast, hab ich auch schon genutzt. Mittlerweile nutze ich, bis auf Runtastic, aber gar keine mehr.

    Die ganzen Ernährungstracker habe ich komplett von meinem Handy verbannt. Für mich sind solche Ernährungstracker unweigerlich mit einer Sache verbunden, die ich gar nicht mag: Stress. Ich hab irgendwann für mich selbst festgestellt, dass ich mir selber die Freude an der Ernährung nehme, wenn ich solche Tracker benutzt. Und mir gleichzeitig auch selber unnötig Stress mache. Der ständige Zwang, alles was man gegessen und getrunken hat, in die App einzutragen. Evtl. sogar noch das Abwiegen der Gerichte vor dem Essen. Das hatte für mich nichts mehr mit Genuss zu tun. Und auch nichts mit einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Ernährung. Ich wollte einfach wieder zurück auf eine natürliche Ebene. Selber merken, was gut für mich ist. Und das hat ganz gut geklappt. Seit ich diese Tracker nicht mehr habe, lebe ich wesentlich entspannter. Ich esse was mir schmeckt und die Mengen die ich brauche, bis ich satt bin. Ich höre einfach wieder auf mich und meinen Körper. Und das funktioniert super.

    Hinzu kommt, dass diese Tracker auch gar nicht für jedermann geeignet sind. Lifesum z.B. hat mir ausgerechnet, dass ich zum Abnehmen pro Tag um die 1500 kcal essen soll. Blöd nur, dass mein Grundumsatz dank jahrelanger dummer diäterei nicht mehr bei normalen 1400 kcal liegt, sondern nur bei knapp über 1200 kcal. Da nehm ich natürlich mit dem Futtern von 1500 kcal am Tag auch nicht wirklich ab.

    Ich setze zwischenzeitlich auf Sport. Muskelaufbau erhöht den Grundumsatz. Erhöhter Grundumsatz bei gleicher Ernährung = sinkendes Gewicht. So logisch – so easy 🙂 Gut, bisschen anstrengender, aber von nix kommt ja nix, gell 😉

    Runtastic ist tatsächlich die einzige App aus dem Sport- und Ernährungsbereich, die mich mittlerweile noch begleiten darf. Ich finde es z.B. beim Laufen unehimlich praktisch, wenn ich weiß, wie viel ich schon gelaufen bin. Trotzdem ist es im Grunde auch nur unnötige Spielerei 🙂

    Diese Daily-yoga-App klingt allerdings interessant. Die werd ich mir dann vielleicht doch mal anschauen 🙂

    Liebe Grüße
    Moni von Mini.Me.

  • Antworten
    Britta
    7. August 2015 at 13:27

    Danke für deine App-Empfehlungen! So hat man, besser gesagt ich, doch (fast) keine Ausrede mehr, sich täglich zu bewegen 😉 Da ich gerade Yoga für mich entdecke, werde ich mir die App von Daily Yoga runterladen und ausprobieren.

    Liebe Grüße
    Britta

  • Antworten
    Victoria (elveangel)
    10. August 2015 at 10:43

    Ich werde mal schaun, ob ich die Nike-App mal teste. Ich benutze die App von fitbit, da ich einen Charge HR besitze und nutze. Habe vorher auch schon diverse Apps getestet wie zum Beispiel lifesum und myfitnesspal… aber der Kalorienverbrauch kam mir immer ein bisschen komisch vor. Deswegen gabs den fitbit… der zeichnet alles auf und speichert es in der App.

    LG

  • Antworten
    Miri
    16. August 2015 at 16:25

    Toller Beitrag Mia! Ich bin großer Fitness-App fan!

    Lifesum habe ich auch einige Zeit verwendet. Leider ist aber das Kalorienzählen so gar nicht mein Ding. Alles abwiegen und tracken ging mir mit der Zeit auf die Nerven, wobei ich lifesum ansich klasse finde. Vor allem das Design und die Statistiken gefallen mir.

    Ansonsten benutze ich die App von fitbit. Der fitbit ist ein Aktivitätstracker (Schrittzähler) und innerhalb der App kann man gemeinsam mit Freunden „Wettkämpfe“, wer die meisten Schritte in der Woche geht, bestreiten. Das spornt an!

    Endomondo ist meine Laufapp. Hier überzeugt mich auch das Design und die vielen Features. In der Premiumversion kann man sich auch Trainingspläne erstellen lassen, was mir bei meiner Halbmarathonvorbereitung sehr geholfen hat!

    Fürs Krafttraining benutze ich ich die App von WomensHealth: „15-Minuten-Training“. Das sind jede Menge 15 Minuten Workouts die man entweder im Studio mit verschiedenen Geräten oder zum Teil auch ohne Geräte zu Hause machen kann. Finde ich super, kostet aber ein paar Euro (ich glaube ich habe einmalig 5 Euro dafür bezahlt).

    Lieber Gruß,
    Miri

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