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Nachhaltig kochen – ein Kochwettbewerb mit mir in Hamburg

Dieser Beitrag enthält Werbung / den Aufruf zu einem Kochwettbewerb

Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich damals von zu Hause ausgezogen bin und mich plötzlich auf eigenen Beinen stehend wiederfand. Von meinem Lehrlingsgehalt zu überleben (ich bin gelernte Fotografin und habe in der Lehre bis ins dritte Lehrjahr nur kleine, dreistellige Summen als „Vergütung“ bekommen) war damals gar nicht so einfach für mich, denn ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wie das überhaupt funktionieren soll, wie viel Geld man realistisch braucht, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und wie teuer eigentlich die einzelnen Dinge sind, die man so zum Leben braucht.
Schnell musste ich feststellen, dass ein ausschweifender Lebensstil nicht drin ist. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Also begann ich, zu schauen, wo ich sparen kann.

Ich esse viel und ich esse gerne. Deshalb war es nicht großartig verwunderlich, dass „Essen“ einen großen Teil meiner Ausgaben ausmachte. Und dann tat ich etwas, was gut gedacht, aber schlecht umgesetzt war (und ich bin damit sicher nicht die einzige): ich fing an, beim Essen zu sparen. Aber nicht, indem ich geschaut habe, wie ich mit gut und günstig ernähren könnte, sondern indem ich angefangen habe, Dinge zu essen, die… sagen wir mal… nicht so gesund und nährstoffreich waren. Was ich damals gemacht habe, bezeichnet man heute liebevoll als „Puddingvegetarismus“. Als Vegetarierin wurde mir grundsätzlich einer eher gesunder Lebensstil unterstellt, aber ich habe mich größtenteils von FastFood, Fertiglebensmitteln, Tütchen und insgesamt einfach ziemlich ungesund ernährt. Das hat den Magen voll gemacht und war günstig. Toll, oder?

Nein, es war nicht toll. Ich war meistens satt, aber ich war auch meistens nicht glücklich. Ich nahm zu und hatte ständig das Gefühl, nicht mehr so leistungsfähig zu sein, wie ich es früher war. Und ganz ehrlich: Wirklich lecker fand ich es auch nicht. Also begann ich, mich mit Lebensmitteln und Ernährung zu beschäftigen. Damit, wie ich mit gesund und frisch und trotzdem günstig ernähren konnte. Ich wollte kochen lernen. Und zwar so richtig gut! Eins führte zum anderen und meine Leidenschaft führte zu diesem Blog.
Das Geheimnis? Besteht aus 3 Komponenten: Ein bisschen Preise vergleichen, Regionalität und Saisonalität. Kurz: Nachhaltig kochen.

Kuechenchaotin - Foodfotografie

Als nun die WirtschaftsWerkstatt auf mich zukam und fragte, ob ich Lust hätte, zu einem nachhaltigen Kochwettkampf für junge Menschen aufzurufen und zwei Blogleser und einem professionellen Koch gegen einen anderen Blogger und sein Blogleser-Team ein 3-Gänge-Menü zu kochen, das zeigt, dass gutes und gesundes Essen weder schwer zu machen, noch teuer sein muss, musste ich sofort wieder an meinen „Werdegang“ denken. Natürlich habe ich Lust dazu! Denn da liegen meine Wurzeln.
Deshalb frage ich euch jetzt: Seid ihr zwischen 16 und 25 und hättet ihr Lust, am 13.5.2017 in Hamburg nachhaltig mit mir zu kochen? Ich hoffe, ihr sagt „Ja!“!

Screenshot Kochwettkampf

Der Wettbewerb

Du liebst es, in der Küche zu stehen und leckere Gerichte mit regionalen, saisonalen und schadstofffreien Zutaten zu zaubern? Dann bewirb dich für den Kochwettkampf! Die WirtschaftsWerkstatt lädt 4 Gewinner mit jeweils einer Begleitperson nach Hamburg ein (inkl. Anreise und Übernachtung), wo sie zusammen mit Arne von „The Vegetarian Diaries“, einem professionellen Koch und mir beweisen können, dass umweltfreundlich Kochen weder schwer noch teuer ist, sondern Spaß und Sinn macht! Außerdem bekommt das Gewinnerteam einen 100 €-Gutschein von Kochzauber.

So bist du dabei:
Lade hier auf der Seite der WirtschaftsWerkstatt ein Bild von deinem selbstgemachten Gericht hoch, verrate das Rezept und warum dieses Gericht schonend für die Umwelt ist. Hast du nur saisonale oder regionale Produkte verwendet? Oder das Gericht aus Resten zubereitet, die sonst im Müll gelandet wären? Oder hast du auf Bio- und Fair-Trade Siegel geachtet? Ich bin gespannt! Und hoffe, wir sehen uns in Hamburg!

Ich drücke dir die Daumen!
Mia

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