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Panzanella Rezept a la Mirja – ich liebe Brotsalat!

Ich kann ich noch gut dran erinnern, wann, wo und wie ich das erste Mal einen echten, italienischen Panzanella-Salat gegessen habe. Ich saß in Italien in der Nähe von Venedig in dem wunderschön begrünten und mit Weinranken überdachten Garten eines kleinen Restaurants, es wehte ein kleines bisschen Wind, der die knallende Sonne ein bisschen erträglicher machte und es spielte leise von irgendwo Musik. Es war wunderschön! Und die beste Voraussetzung, um mich unsterblich in diesen Salat zu verlieben.
„Oh, ob ich da wohl das Rezept haben kann?“ fragte ich damals und brachte damit meine italienische Begleitung zum Lachen. „Das ist einfach Panzanella“, wurde mir gesagt. Also tippte ich zu Hause „Panzanella Rezept“ in die Suchmaschine meiner Wahl ein und fand tausende, absolut unterschiedliche Rezepte. Eine Menge davon habe ich durchprobiert.
Und heute habe ich euch mein Eigenes, das aus vielen, vielen zusammengemischen Brotsalaten in meiner Küche entstanden ist, mitgebracht.

Ich werde mir nicht anmaßen, dieses Brotsalat Rezept als ein Original italienisches zu verkaufen. Es ist „Panzanella a la Mirja“ – einfach so, wie ich es gerne mag.
Im Sommer liebe ich diesen Salat einfach heiß und innig, weil er angenehm satt macht, aber dadurch, dass ich ihn meistens ohne Blattsalate zubereite, einfach nicht so schnöde salat-ig ist.
Der Mann, der übrigens nicht gerne Blattsalate isst, mag ihn auch. Win-win!

Wie immer, rufe ich dich dazu auf: Spiel mit diesem Rezept, sodass es für für dich und zu dir passt.

Du magst Zutat XYZ nicht oder willst mehr? Kein Problem, hier kommen ein paar Ideen zur Abwandlung:
Selbstverständlich kannst du alle Gemüsesorten durch deine Favoriten austauschen oder weglassen. Ich mag den Salat auch gerne nur mit Gurken und Tomaten. Du kannst auch das Brot weglassen, dann ist es halt kein Brotsalat mehr.
Der Salat lässt sich ohne Probleme um alle möglichen Zutaten erweitern. Mehr Gemüse, Blattsalat, Feta oder Mozzarella, (Fake-)Fleisch – alles geht, lass deiner Fantasie freien Lauf. Ich mache total gerne noch Kapern rein, weil mir das im „Gesamtkonstrukt“ gut schmeckt, obwohl ich eigentlich kein großer Kapern-Fan bin.
Das Brot lässt sich auch gut in Butterschmalz oder Geschmacksneutralen Bratfett anbraten, aber ganz ehrlich: Der Olivenöl-Geschmack ist unbezahlbar!
Und das Dressing lässt sich natürlich austauschen oder abändern. Ich nehme zum Beispiel auch gerne Zitronensaft statt Rotweinessig und bin großer Fan von Honig-Senf-Dressing zu meinem Brotsalat.

Panzanella a la Mirja

Rezept für 2-3 große Portionen Brotsalat

Für das geröstete Brot
1 kleines Ciabatta-Brot
3-4 EL Olivenöl

Für das Dressing
5 EL Rotweinessig
5 EL Olivenöl
1-2 Knoblauchzehe(n)
1/2 TL Oregano
Salz und Pfeffer

Für den Salat
1/2 Salatgurke
4-5 Tomaten
1 gelbe Paprika
1/2 rote Zwiebel
nach Geschmack: 1 Handvoll Oliven
1/2 Bund Basilikum

Das Ciabatta-Brot in Würfel schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Würfel von allen Seiten knusprig darin anbraten. Leicht abkühlen lassen.

Bis auf Salz und Pfeffer alle Zutaten für das Dressing miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bereitstellen.

Die Gurke halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend in Halbringe schneiden.
Die Tomaten achteln. Das Kerngehäuse der Paprika entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Die Rote Zwiebel halbieren, schälen und in dünne Halbringe schneiden.
Ggf. die Oliven in Stücke schneiden und den Basilikum grob zerpflücken.

Alle vorbereiteten Zutaten in eine große Schüssel geben und gut miteinander vermengen. 15 Minuten ziehen lassen und dann sofort servieren.

Fertig!

Der Salat schmeckt auch am zweiten Tag noch, ist frisch nach 15 Minuten „Ziehzeit“ meiner Meinung nach jedoch am Leckersten.
Wenn ich ihn vorbereite und später servieren will oder woanders hin mitnehme, bewahre ich die Brotwürfel getrennt auf und mische sie erst vor dem Servierenunter.

Guten Appetit,
Mirja

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