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Teriyaki-Sauce mit Gin – zum Marinieren und Dippen

Teriyaki-Sauce – was ist denn das?  Teriyaki ist japanisch und kommt von teri, „Glanz“ und yaku „grillen, schmoren“. Ihr kennt sicher in der dunklen Teriyakisauce eingelegte Köstlichkeiten beim Asiaten, die verführerisch glänzen und einen so leckeren Duft ausströmen, dass mir nur bei dem Gedanken daran schon das Wasser im Munde zusammenläuft.
Leider ist der Blick auf die Inhaltsstoffe von fertigen Teriyaki-Saucen oft sehr ernüchternd: Mal ganz davon abgesehen, dass die Inhaltsstoffe extrem variabel sind, bekommt man schnell den Eindruck, dass eher minderwertige Zutaten verwendet werden: Zwiebel- und Knoblauchpulver, Geschmacksverstärker, Gewürzextrakte – ich habe sogar schon eine Teriyakisauce mit Fischsauce gefunden, die darin wirklich gar nichts zu suchen hat.
Die Lösung für das Dilemma? Selber machen! Das ist nämlich gar nicht so schwer.

Klassischerweise wird Teryiakisauce nur aus drei Zutaten zubereitet: Sojasauce, Sake (Reiswein aus Japan) und Mirin (süßer, japanischer Reiswein). Ich bin aber besonders den Varianten mit Ingwer und Knoblauch verfallen.
Meine Version der Teriyaki-Sauce, die ich euch heute vorstelle, ist deshalb ein bisschen umfangreicher in der Zutatenliste. Dafür sind alle Zutaten in jedem gut sortierten Supermarkt zu finden, was bei Sake und Mirin nicht immer der Fall ist.
Die Sauce eignet sich zum Einlegen von Brat- und Grillgut. aber auch als Dip! Ich liebe sie heiß und innig zu Dumplings.
Übrgens: Je länger sie als Marinade einwirken kann, desto besser wird das Geschmackserlebnis.

Wichtig: Wenn ihr mit der Teriyakisauce mariniert und euer Essen anschließend bratet oder grillt, ist es wichtig, dass sie nicht verbrennt, denn dann kann sie unangenehm bitter werden.

Teriyaki-Sauce mit Gin

Rezept für ca. 90-100 ml Teryiaki-Sauce

1 TL gehackter Ingwer
3 Knoblauchzehen
1 großer Schuss Gin
1 TL Chiliflocken
150 ml salzarme Sojasauce
1 EL Reisessig
1 TL Sesamöl
1 TL Zitronensaft
4 EL Rohrzucker
geröstete Sesamsamen zum Servieren

Den Ingwer und die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken. In einem kleinen Topf einen großen Schuss Gin (der Boden des Topfes sollte bedeckt sein) mit dem Ingwer und dem Knoblauch zum kochen bringen. Die Chiliflocken hinzugeben und die Sojasauce aufgießen. Den Reisessig, das Sesamöl und den Zitronensaft hinzugeben und den Zucker unterrühren Die Sauce bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, sodass sie um 1/3 einreduziert wird.
Die Sauce durch ein feines Sieb geben und in einer sauberen, verschlossenen Flasche im Kühlschrank aufbewahren.

Nach Geschmack mit gerösteten Sesamsamen bestreut servieren.

Fertig!

Dieser Beitrag gehört zur „Dumpling Woche“. Hier findet ihr die anderen Rezepte aus der Reihe:

Erdnusssauce

Dumpling-Teig selber machen

Dumplings füllen und dämpfen

Guten Appetit,
Mia

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6 Kommentare

  • Antworten
    Die Küche brennt
    14. Februar 2018 at 07:49

    GIN? Mit Teriyaki Sauce … ja genial! Das wird unbedingt ausprobiert, sind wir doch im absoluten Gin Fieber 😀

  • Antworten
    Dreierlei vegetarische Dumplings - Dumplings dämpfen und füllen
    18. Februar 2018 at 09:21

    […] zu den Dumplings passen natürlich die schnelle Erdnusssauce und die Teriyaki-Sauce mit Gin, die ich euch Anfang der Woche gezeigt […]

  • Antworten
    Schnelle Erdnusssauce mit nur 3 Zutaten - Kuechenchaotin
    18. Februar 2018 at 09:30

    […] Teriyakisauce mit Gin […]

  • Antworten
    Bianca
    18. Februar 2018 at 20:00

    Liebe Mia, das klingt alles so lecker rund um deine Dumplings… welches Sojaöl verwendest du? Das normale oder das geröstete? Liebe Grüße aus Hamburg und bis bald mal wieder, Bianca

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      18. Februar 2018 at 20:05

      Liebe Bianca,
      Du meinst das Sesamöl, oder? Da nehme ich immer das geröstete, in manchen Rezepten habe ich das auch schon ergänzt 🙂
      Viele liebe Grüße in die alte Heimat!

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