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Von neuen Gewohnheiten und alten Lastern – ein Zwischenbericht zu Projekt: Wasserwoche

Dieser Beitrag entstand im Rahmen von „Projekt: Wasserwoche“ von Gerolsteiner und enthält Werbung.

Das Projekt: Wasserwoche ist gestartet. Wer von euch ist noch dabei? Heute will ich euch einen kleinen Zwischenstand über meine Erfahrungen geben.

Kurz zu den Spielregeln

Eine Woche jeden Tag ausreichend, also mindestens die empfohlenen 1,5 – 2 Liter Mineralwasser trinken und schauen, was passiert. Einzige Ausnahme sind Früchte- und Kräutertees, Gemüsesäfte, sowie Milch und Smoothies, da diese als Nahrungsmittel gelten und nicht als Getränk.
Im Klartext: Eine Woche lang keine Limonade, kein obligatorischer Kaffee am Morgen, kein Schokoschock-Superfrappiato auf dem Weg zum nächsten Termin und auch kein Alkohol beim Essengehen mit Freunden. Die perfekte Chance für alle, die ganz neue, schöne Routinen entwickeln möchten!
Was für den einen vielleicht aufgrund seiner individuellen Trinkgewohnheiten ganz leicht erscheint, ist für viele andere wirklich eine Herausforderung – denn viele Menschen nehmen deutlich weniger, als die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen, mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit täglich zu sich. Davon wird ein Teil über die Nahrung aufgenommen, aber mindestens 1,5 – 2 Liter pro Tag sollte man trinken, so die Empfehlung.
Der Vorteil von Mineralwasser ist dabei, dass beim Trinken ganz nebenbei und ohne zusätzliche Kalorien viele natürlicher Mineralstoffe wie z.B. Magnesium und Calcium, die der Körper nicht selber bilden kann, aufgenommen werden können.
Für die Challenge selbst ist es dabei unerheblich, ob das Wasser aus der Glas- oder PET-Flasche kommt. Da die Frage immer wieder aufkommt: Theoretisch ist sogar die Teilnahme mit Leitungswasser möglich, auch, wenn dadurch natürlich die positiven Nebeneffekte des Mineralwassers wegfallen. Die Umstellung der Trinkgewohnheiten und das Herausrücken aus den ganz persönlichen Komfortzonen steht bei Projekt: Wasserwoche im Vordergrund.

Projekt: Wasserwoche - https://kuechenchaotin.de

Wie geht es mir mit der Wasserwoche?

Ich habe die Wasserwoche ein bisschen früher gestartet, um euch einen guten Einblick in meine bisherigen Erfahrungen geben zu können. Und ich gebe es nicht gerne zu, aber: Der Start fiel mir erstaunlich schwer. Nach drei vollen Tagen mit ausschließlich Mineralwasser wird es jeden Tag ein bisschen besser, aber mein Körper schrie zu Beginn der Umstellung nach Koffein und mein Kopf hätte ein bisschen mehr Geschmack im Getränk eindeutig schöner gefunden. Die Menge ist nicht das Problem, ich habe einfach immer eine Flasche Gerolsteiner dabei. Ich kann nur schätzen, glaube aber, dass ich auch außerhalb der Challenge an vielen Tagen meinen Flüssigkeitsbedarf durchaus decken kann. Es ist die Art und Weise, die mir Schwierigkeiten bereitet!
Normalerweise stehe ich auf, trinke einen Kräutertee (so weit ist das auch in der Wasserwoche möglich), aber steige dann schnell auf koffeinhaltige, zuckerfreie Softdrinks um, die ich im Laufe des Tages gerne durch eine oder zwei Tassen Kaffee ergänze. Meine Zunge mag den Geschmack und mein Körper ist die Koffeinzufuhr gewöhnt, was am ersten Tag zu einem unbändigen Verlangen nach koffeinhaltigen Getränken geführt hat. Außerdem mache ich das fehlende Koffein auch für einen leichten, dumpfen Kopfschmerz an Tag zwei verantwortlich. An Tag drei fiel es mir schon deutlich leichter, nur Wasser und Tee zu trinken, weil ich angefangen habe, das Wasser mit frischen Früchten aufzupimpen und so ein bisschen mehr geschmacklichen Spielraum bekommen habe. Ich habe große Lust, hier noch mit ein paar neuen Kombinationen zu experimentieren und euch nach dem Projekt ein paar davon vorzustellen!
Das Einzige, was sich wirklich komisch angefühlt hat: In einer Bar zu sitzen und den ganzen Abend nur Wasser zu bestellen. Am nächsten Morgen wendet sich das Blatt dann jedoch, denn statt Alkohol verstoffwechseln zu müssen und mich ein bisschen matschig zu fühlen, fühle ich mich topfit und starte beschwingt in den Tag, packe meine Flasche Wasser ein und mache mein Ding. Dadurch, dass ich immer eine 0,75L-Flasche griffbereit in Sichtweise habe, werde ich automatisch immer wieder daran erinnert, ausreichend zu trinken.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Dadurch, dass sich meine Geschmacksnerven nicht mehr den ganzen Tag mit Süßungsmitteln beschäftigen müssen, freue ich mich noch mehr auf jede Mahlzeit, die eine Geschmacksparty in meinem Mund veranstaltet. Als schnelle und einfache Geschmacksbombe habe ich auch meine One Pot Pasta mit Pilzen für mich wiederentdeckt und in die fantastische Kombination aus frischen Pilzen und frischen Kräutern habe ich mich noch einmal neu verliebt. Das Gericht steht übrigens in nur 20-25 Minuten auf dem Tisch und muss dabei nur hin und wieder umgerührt werden – perfekt also auch für stressige Tage und strapazierte Nerven bei der Umstellung der Trinkgewohnheiten!

One Pot Pasta mit Pilzen - https://kuechenchaotin.de

One Pot Pasta mit Champignons

Rezept für 2 Portionen

175 g Champignons
2 Lauchzwiebeln
2 Knoblauchzehen
250 g lange Pasta (z.B. Linguine)
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Oregano
4 Zweige Thymian
600 – 800 ml Gemüsebrühe
3 EL Frischkäse (Doppelrahmstufe)
Salz + Pfeffer

Die Champignons putzen und halbieren, sehr große Exemplare vierteln. Die Lauchzwiebeln inklusive grün in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Pasta in der Mitte durchbrechen.

Alles zusammen mit den Kräutern und 600 ml der Brühe in einen Topf geben. Den Deckel aufsetzen und die Brühe zum Kochen bringen. Währenddessen hin und wieder umrühren. Die One Pot Pasta mit aufgesetztem Deckel für ca. 15 Minuten garen und dabei weiterhin gelegentlich umrühren. Sollte die Flüssigkeit verbraucht sein, bevor die Pasta fertig gegart ist, etwas mehr Brühe hinzugeben.

Den Topf vom Herd ziehen und den Frischkäse einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig!

Falls ihr es noch nicht wusstet: Neben der Aktionsseite von Gerolsteiner  gibt es auch eine offizielle Facebookgruppe, einen Instagram-Account und die offiziellen App zum „Projekt: Wasserwoche“. Eine tolle Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gegenseitig zu motivieren – denn gemeinsam macht es viel mehr Spaß! Wir sehen uns dort!

Prost!
Mia

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