Mehl, Salz und Hefe in einer Schüssel kurz vermischen. Das Wasser dazugeben und mit einem Kochlöffel verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Der Teig sieht struppig und unfertig aus. Das ist richtig so.
Schüssel mit Frischhaltefolie oder einem Teller abdecken und bei Raumtemperatur (18-22°C) 12-14 Stunden stehen lassen. Nicht neben die Heizung, nicht in den warmen Ofen. Einfach auf die Arbeitsplatte. Über Nacht ist ideal: Abends anrühren, morgens backen.
Woran du erkennst, dass der Teig fertig ist: Die Oberfläche ist voller Blasen, der Teig hat sich mindestens verdoppelt und riecht leicht hefig-säuerlich. Wenn du ihn mit einem Löffel anhebst, zieht er Fäden.
Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den leeren gusseisernen Topf mit Deckel direkt mit in den Ofen stellen. Mindestens 30 Minuten vorheizen lassen, damit der Topf richtig durchgeheizt ist.
Die Arbeitsfläche großzügig bemehlen. Den Teig aus der Schüssel auf die Fläche kippen (nicht kneten!) und von allen Seiten zur Mitte hin einfalten, sodass eine grobe Kugel entsteht. Nochmal bemehlen.
Den heißen Topf vorsichtig aus dem Ofen nehmen (Topflappen! Der ist 230 Grad heiß), Deckel abnehmen, den Teigling mit der Nahtseite nach unten hineinlegen. Deckel drauf.
20 Minuten mit Deckel backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 15-20 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist und das Brot beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitterrost mindestens 45 Minuten abkühlen lassen, bevor du es anschneidest. (Ja, das ist hart. Aber das Brot backt in der Kruste noch weiter und wenn du zu früh schneidest, ist die Krume klebrig.)