Futter für den Winterspeck – Banoffee-Kuchen oder: Das vielleicht Beste, was ich in meinem Leben gegessen habe.

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin eine Verfechterin des Winterspecks. Winterspeck ist erstrebenswert! Die Natur hat das so vorgesehen. Im Winter brauchen wir Speck, um nicht zu frieren. Damit müssen wir uns abfinden. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen: Eine höhere Macht hat uns den Winterspeck geschenkt und wir sollten ihn liebevoll pflegen!
Heute füttern wir ihn mit einer ganz besonders süßen Köstlichkeit. Wir machen Banoffee-Kuchen!
Dieser Kuchen ist vielleicht das Beste, was ich in meinem Leben gegessen habe.
Banane, Toffee, Sahne, Butter und Kekse. Die Zutatenliste könnte kaum sündiger sein. Aber was tut man nicht alles für seinen Winterspeck!

 

Banoffee-Kuchen

Zutaten (für 8 Portion bzw. 1 Kuchen)

1 Dose gezuckerte Kondensmilch
1 Pkt Kekse (eigentlich nimmt man Hobnobs, ich nehme Butterkekse)
75g Butter
2 Bananen
1 Becher Schlagsahne
Kakaopulver zum Garnieren

Huch? Da ist ja gar kein Toffee auf der Zutatenliste? Das stimmt. Den Toffee stellen wir selbst her!
Dazu nimmt man einfach die Dose gezuckerte K0ndensmilch, legt sie in einen Topf, der so groß ist, dass man die Dose komplett mit Wasser bedecken kann. Nun muss die Kondensmilch in ihrer Dose kochen. Mindestens eine Stunde. Zwischendurch kann man sie mit einer Zange aus dem Topf nehmen und gut schütteln und lauschen, ob das Innenleben noch flüssig ist. Es ist noch flüssig? Zurück in den Topf! Wenn der Toffee fertig ist, muss die Dose gut auskühlen, bis man sie öffnen kann.
Währenddessen kann man sich schon einmal um den Boden kümmern:  Die Kekse müssen sehr klein gemacht werden (Am besten in einen Gefrierbeutel und mit einer Glasflasche). Die zerbröselten Kekse muss man dann irgendwie in Form kriegen (z.B. mit einem Tortenring). Die Butter muss geschmolzen werden (Mikrowelle) und wird dann mit den Keksbröseln vermischt. Nun muss das Keks-Butter-Gemisch kühlgestellt werden, damit ein fester Boden entsteht.
Die Bananen müssen geschält und in Scheiben geschnitten werden.
Ist der Boden fest, wird zuerst eine Schicht des Toffees auf ihm verteilt, darauf eine Schicht Bananenscheiben, darauf eine Schicht Sahne. Wer möchte, kann mit Kakaopulver garnieren, das ist meiner Meinung nach aber überflüssig.
Fertig! Bis zum Servieren kommt der Kuchen am besten in den Kühlschrank.

 

…und 2 Minuten später:

 

Das Rezept funktioniert nur mit gezuckerter Kondensmilch!
Die Kondensmilch muss beim Kochen die ganze Zeit vom Wasser bedeckt sein, sonst kann sie explodieren.
Aus selbigem Grund soll man sie auch gut auskühlen lassen.
Die Dose aufzubekommen ist gar nicht so einfach, vor allem nicht, wenn sie Beulen bekommen hat. Wir mussten sie mit einer Gabel mühevoll aufhebeln.
Für ein aufwendiges Foto war die Gier leider zu groß 😉

Guten Appetit!
Mia

12 Kommentare an Futter für den Winterspeck – Banoffee-Kuchen oder: Das vielleicht Beste, was ich in meinem Leben gegessen habe.

  1. Schlörte
    23. Januar 2012 at 19:20 (5 Jahren ago)

    WOW! Dieser Kuchen klingt verdammt lecker! Ich hab noch nie Toffee selber gemacht, aber es klingt wirklich einfach. Wird die Dose vor dem Wasserbad angestochen? Kann die nicht explodieren, wenn die die ganze Zeit zu ist?

    Liebe Grüße
    Schlörte

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  2. Mia
    24. Januar 2012 at 09:10 (5 Jahren ago)

    Hallo liebe Schlörte!
    Die Dose darfst du auf keinen Fall anstechen, ansonsten würde die Milch dir ja sofort herauslaufen 😉
    Solange die Dose die ganze Kochzeit über vom Wasser bedeckt ist (da muss man so einige Male nachfüllen!) kann – soweit ich weiss – nichts passieren. Explodierende Dosen gibt es wohl nur, wenn sie nicht komplett bedeckt sind. Dann entsteht da wohl irgendwie ein Ungleichgewicht im Druck der Dose.
    Auch soll man sie auf keinen Fall öffnen, bevor sie ausgekühlt ist. Ich habe Berichte gelesen, in denen dann der Toffee von den Wänden gekratzt werden musste, weil die Dose ihren ganzen Inhalt herausgeschleudert hat 😉
    Probiers doch einfach mal aus… Allein der Toffee wird dich umhauen!
    Liebe Grüße,
    Mia

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    • Schlörte
      24. Januar 2012 at 19:40 (5 Jahren ago)

      Liebe Mia,

      danke für die ausführliche Antwort!
      Und vor allem für den Tipp, die Dose ganz abkühlen zu lassen. Eine Toffee-Küche brauche ich nämlich nicht! 😉

      Liebe Grüße
      Schlörte

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      • Schlörte
        25. Januar 2012 at 20:56 (5 Jahren ago)

        PS: Ich hab mir Deinen Blog übrigens bei Bloglovin gemerkt. <3 Dann verpasse ich kein leckeres neues Rezept mehr. 🙂

        Antworten
        • Mia
          26. Januar 2012 at 12:41 (5 Jahren ago)

          Ohhhh! Bloglovin! Das war die Seite, auf der ich mich anmelden wollte 😉 😀
          Danke dir, das freut mich sehr!
          Liebe Grüße,
          Mia

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          • Schlörte
            31. Januar 2012 at 19:51 (5 Jahren ago)

            Gerne! 🙂

  3. Jeanny
    24. Januar 2012 at 23:26 (5 Jahren ago)

    Hui, mein Magen knurrt! Banoffee habe ich seit JAHREN nicht mehr gegessen und wenn ich da die Sahne so schön runterlaufen sehe… haps! Lecker 🙂

    Liebe Grüße! Jeanny

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    • Mia
      26. Januar 2012 at 12:42 (5 Jahren ago)

      Ich hatte vorher noch nie Banoffee gegessen! Mir war gar nicht klar, was ich mein ganzes Leben lang verpasst habe 😉
      Liebe Grüße,
      Mia

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  4. Panda
    26. Januar 2012 at 23:01 (5 Jahren ago)

    Hallo!
    Ich hab die Creme meiner Mutter mal zum Geburtstag gemacht. Das ging super, aber dann noch ein Kuchen damit zu machen ist auch was feines.

    Herzallerliebst

    Panda

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  5. Mia
    27. Januar 2012 at 09:26 (5 Jahren ago)

    Du musst es unbedingt probieren! Die Kombination Toffee + Banane + Sahne ist soooo unglaublich gut!
    Liebe Grüße,
    Mia

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    • Mia
      2. Dezember 2012 at 16:02 (4 Jahren ago)

      Danke für den Tipp, mein Lieber!

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