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Ein „wildes“ Blaubeer-Eis – frisch geklaut aus Kanada

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

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Letztes Jahr in Kanada habe ich nicht nur geschaut, wo eigentlich die wilden Blaubeerchen wohnen, sondern durfte mir auch typisch Ost-kanadische Küche ansehen. An einem der schönen Tage führte unser Weg deshalb zu einem Ernte-Fest, auf dem in familiärer Atmosphäre lokales Obst und Gemüse zu Leckereien verarbeitet wurden, die man gegen eine Spende für einen guten Zweck vernaschen konnte.
Frischer geht’s nicht!

Ernte-Fest in Kanada - www.kuechenchaotin.de

Und als mir eine nette junge Dame ein herrliches Blaubeer-Eis mit wilden Blaubeeren in die Hand drückte habe ich mich gefragt: Warum ist eigentlich kein Blaubeer-Eis auf meinem Blog?

Ernte-Fest in Kanada - www.kuechenchaotin.de "Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

Über diese Frage habe ich bei dem Blaubeer-Eis gründlich nachgedacht. Und bei einem frischen Maiskolben. Und bei einem heißen Gebäck mit Blaubeersauce und einer weiteren Kugel Eis. Auf einer Veranda. Vor einer blaubeerfarbenen Tür. Ihr merkt: ich hatte es wirklich sehr schwer!

Kanada - www,kuechenchaotin.de

Ich hatte ehrlich gesagt ein wenig bedenken, ob das Eis zu Hause mit gefrorenen und wieder aufgetauten Blaubeeren genau so gut schmecken könnte, wie mit den ganz frischen vor Ort, aber ich kann euch beruhigen: Das tut es! Wichtig ist – wie erwähnt – dass die Blaubeeren aufgetaut werden, bevor sie ins eins kommen, sonst bilden sich unschöne Eiskristalle.

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

„Wildes“ Blaubeer-Eis

Rezept für ca. 1 L Eis

3 Eier
100g Zucker
180ml Milch
250ml Sahne
Mark von 1 Vanilleschote
1 Päckchen Vanillezucker
250 g wilde Blaubeeren (TK)

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

Die wilden Blaubeeren auftauen und die Flüssigkeit abtropfen lassen.Die Eier und die Milch in einem großen Topf gut verrühren. Anschließend den Zucker, das Vanillemark und den Vanillezucker hinzugeben, unterrühren und unter ständigem Rühren erhitzen.
Die Masse darf nicht kochen, denn dann würde das Ei gerinnen und Klümpchen bilden – die Masse soll nur eindicken.
Nach ca. 10 Minuten sollte die Masse so dick sein, dass sie, wenn man einen Löffel hineintunkt, dickflüssig heruntertropft.Nun muss sie im Kühlschrank komplett runterkühlen. Anschließend noch die Sahne kalt hinzugeben und das Eis nach Anleitung der Eismaschine* (oder diese habe ich auch lange Zeit genutzt*) darin zubereiten, bis es fast ganz fest ist. Zum Schluss die Blaubeeren unterziehen und das Eis im Kühlfach durchgefrieren lassen.
Fertig!

Habt ihr noch Lust auf einen echten Blueberry Bread-Pudding nach einem Orignalrezept kanadischer Omas? Ich hätte da noch was im Angebot!

Guten Appetit,
Mia

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10 Kommentare

  • Antworten
    Antje
    21. Februar 2016 at 09:20

    Liebe Mia,
    das klingt toll! Ich liebe Blaubeeren. Soll die Sahne flüssig untergerührt werden oder steif geschlagen und untergehoben werden?
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünsche ich dir
    Antje
    PS: Das Rezept für den Blueberry Bread Pudding würde mich natürlich interessieren.

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      22. Februar 2016 at 12:46

      Hallo liebe Antje,
      einfach flüssig unterrühren! 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Mia

      • Antworten
        Antje
        22. Februar 2016 at 15:17

        Danke liebe Mia,
        also so wie bei dem Vanilleeis aus deinem Buch.
        Liebe Grüße
        Antje

        • Antworten
          Mia | Küchenchaotin
          22. Februar 2016 at 18:53

          Hallo liebe Antje,
          sehr gut beobachtet! 😀 Das Vanilleeis ist die Grundlage, weil das Rezept einfach nicht besser werden kann 🙂
          Viele Grüße,
          Mia

  • Antworten
    Fox Kitchen
    21. Februar 2016 at 12:37

    Mmh, sieht das schön aus! Macht Vorfreude auf den Sommer!

  • Antworten
    ina whatinaloves
    22. Februar 2016 at 12:41

    boar sieht das toll aus 😀 nehm ich!

  • Antworten
    mareen
    22. Februar 2016 at 20:44

    Mmmh… ich liebe Blaubeeren und ich liebe Eis… also in meinen Augen, die beste Kombi. Jetzt brauch ich nur noch eine Eismaschine 😉

    Liebe Grüße.
    xo.mareen

  • Antworten
    Maren
    22. Februar 2016 at 20:47

    Ich traue mich ja gar nicht es zuzugeben… aber ich mag keine Blaubeeren 😀
    Dein Eis sieht aber trotzdem unheimlich lecker aus. Mit Himbeeren oder Brombeeren müsste es doch auch gehen oder?

    Liebe Grüße
    Maren

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