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Kuriositätenküche – Sahnejoghurt mit süssem Tomaten-Zimt-Kompott

Heute kommt das Sonntagssüß mal wieder etwas verspätet, denn das Wochenende habe ich bei meiner Familie in Nordfriesland verbracht. Meine kleine Schwester Lilly hatte Geburtstag, ein kleiner Abstecher nach Westerland und ein paar kuriose Zutaten auf dem Teller – schön war’s!

Wenn ich jetzt schreibe, was meine Mutter für uns gekocht hat, dann werden viele – wie auch ich zuerst – die Nase rümpfen. Es gab Sahnejoghurt mit süßem Tomaten-Zimt-Kompott!
Tomate und süß? Das geht doch gar nicht? Pustekuchen! Das geht ja wohl! Ich war die größte Kritikerin diese Komposition aber sie war wirklich sehr lecker!

Ursprünglich stammt das Rezept aus „Pismek – Kochen auf Türkisch“ von Leanne Kitchen. Da wir wirklich Angst hatten, dass wir auf dem Zeug sitzen bleiben, haben wir es allerdings etwas abgewandelt und nur die Hälfte der Menge gemacht.
Die Angst war vollkommen unbegründet. Kurz nach dem „Shooting“ war alles weg, die Gläschen ausgeleckt und der Bauch kugelrund. So muss das!

Sahnejoghurt mit Tomaten-Zimt-Kompott

Zutaten (für 4 Personen)

für den Joghurt
250g griechischer Joghurt
150ml Schlagsahne
55g Zucker
1 Pkt. „Schlagschaum“ von Dr. Oe.

für das Kompott
165g Zucker
1 TL Zimt
1 Lorbeerblatt
250ml Wasser
500g Tomaten

Beginnen sollte man mit dem Tomatenkompott, denn das muss relativ lange kochen.  Hierfür werden das Wasser und der Zucker zum Sieden gebracht, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Währenddessen die Tomaten vierteln und hinzugeben. Mit dem Zimt und den Lorbeerblättern muss alles nun ca. 1 Stunde  vor sich hin köcheln. Hin und wieder umrühren genügt, das Kompott ist sehr pflegeleicht!

Währenddessen alle Zutaten für den Sahnejoghurt in eine große Schüssel geben und ordentlich schaumig schlagen. Die (hoffentlich) fluffige Masse kann nun im Kühlschrank warten, bis das Kompott fertig ist.

Wenn das Kompott schön dickflüssig geworden ist, müssen nur noch die Lorbeerblätter und die Tomatenschalen herausgefischt werden. Sobald es abgekühlt ist, kann gegessen werden!

Fertig!

Wirklich: probiert es! Wir waren begeistert! Es ist sehr süß und sehr exotisch – aber gar nicht tomatig!
Ein großes „Dankeschön!“ geht an meine Mutter – sowohl für die Idee, als auch für’s Kochen und für die wundervolle Assistenz beim Fotografieren!

 

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