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Rotkohlsuppe – Farbe auf dem Teller

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

Rotkohlsuppe? Als ich das Rezept und das passende Bild dazu im Kochbuch „Amore: Meine Liebe zur Italienischen Küche*“ entdeckte, konnt ich meinen Augen nicht trauen. Suppe aus Rotkohl? Ich weiß nicht, warum, aber ich finde das irgendwie verrückt. Auf eine äußerst positive Art und Weise.

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

Die Rotkohlsuppe ging mir jedenfalls nicht mehr aus dem Kopf. Diese Farbe! Und wie das wohl schmecken mag? Das Buch rief mich förmlich und die Rotkohlsuppe wollte unbedingt auf meinen Teller. Da lasse ich mich nicht lange bitten!

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

 

Rotkohlsuppe

Rezept für 6 Portionen
adaptiert aus „Amore: Meine Liebe zur Italienischen Küche“*

Für die Suppe
1 kleiner Rotkohl (ca. 1kg)
375g (rote) Kartoffeln
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1-1,25l heiße Gemüsebrühe
etwas Olivenöl
Salz + Pfeffer
1 EL Reissirup (oder andere Süße)
2-3 EL Zitronensaft

Für die Croutons
4 Scheiben altbackenes Baguette
etwas Olivenöl

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

Den Rotkohl putzen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und kleinschneiden.

Nun in einem großen Topf etwas Olivenöl auslassen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen.
Nach 2-3 Minuten den Rotkohl und die Kartoffeln hinzugeben, kurz anrösten und mit der Gemüsebrühe ablöschen.
Alles für ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Die Suppe im Anschluss fein pürieren.
Abweichend vom Rezept habe ich sie mit etwas Reissirup, ein paar Spritzern Zitronensaft und Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Für die Croutons die Baguettescheiben in Würfel schneiden und im Olivenöl kräftig anrösten. Die Croutons auf der Suppe servieren.

Fertig!

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

 

Bevor der Zitronensaft in die Suppe kommt, ist sie tief blau-lila. Wenn der Zitronensaft auf die Suppe trifft, färbt er sich knallpink und die Suppe bekommt ihre knall-lila-Farbe. Schüttet man dann mehr Brühe dazu, wird sie wieder dunkler. Da kommt ein bisschen Tuschkasten-Feeling auf!

Guten Appetit,
Mia

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14 Kommentare

  • Antworten
    Sabine
    21. Januar 2014 at 11:59

    Sieht ja stark aus!

    Und wie schmeckt sie?

    LG

    Sabine

  • Antworten
    Susanne von Serendipity
    21. Januar 2014 at 13:31

    WOW – was für eine Farbe!
    Das muss ich auch mal nachkochen! Sieht einfach total abgefahren aus!
    Und der Geschmack würde mich auch interessieren 😉
    Liebste Grüße Susanne

  • Antworten
    Nora&Laura
    21. Januar 2014 at 14:39

    WOW, die frabe ist wirklich der hammer!! das sieht so toll aus!!
    liebe grüße
    laura&nora

  • Antworten
    Claudia
    21. Januar 2014 at 15:30

    Die sieht ja irre aus. Muss ich unbedingt mal ausprobieren!
    Liebe Grüsse
    Claudia

  • Antworten
    Gabi
    21. Januar 2014 at 16:39

    Liebe Mia…. die FARBE is ja unglaublich !!!
    Das hätte ich nicht gedacht, dass Rotkohl so seine Farbe behält!
    Spitzen Idee….mal ganz was Fröhliches auf dem Tisch!
    Mit Liebe köchelde Grüße
    Gabi

  • Antworten
    Juli
    21. Januar 2014 at 23:32

    Das sieht mir seeeehr nachahmenswert aus! Ich liebe leckere Farbbomben <3

  • Antworten
    Juliana
    23. Januar 2014 at 15:29

    diese FARBE!!! hammer! das muss ich sofort probieren… ich dachte schon Rote Beete schlägt alles und mich! ABER das ist einfach traumhaft!! : )

  • Antworten
    Cookinator
    27. Januar 2014 at 15:06

    Rotkohl kann auch lecker, … und preiswert ist er allemal. Deshalb habe ich ihm einmal ein veganes Rezept gewidmet: „Blue Velvet Soup“ in Anlehnung an den gleichnamigen Filmklassiker! Einerseits hat RK irgendwie etwas ur-spießiges, andererseits versinnbildlicht er für mich die mystische Schattenwelt Vegetariens 😉

  • Antworten
    Stefan
    28. Januar 2014 at 18:06

    Liebe Mia,
    Danke für deine Seite:-) wirklich toll!
    Ich Experimentiere gerne und hab die rotkohlsuppe mit gerösteten Walnusskerne verfeinert!
    Ich hatte Rotkohl aus dem Glass benutzt weil keiner frisch im Regal lag! Ich fühl mich auch schuldig!!!:-))
    Da fehlte irgendwie was…aber die Wallnuskerne haben es gerettet!
    😉
    Liebe Grüße
    Stefan

  • Antworten
    marlene
    28. Januar 2014 at 22:25

    Ich hab sie gestern nachgekocht. Finde, man muss schon ordentlich würzen. Und heute, nach dem Aufwärmen, war sie am besten! Ich finde ja sowieso, dass Kraut (Rotkohl, Sauerkraut…) mit jedem Aufwärmen besser schmeckt.

  • Antworten
    Madeleine
    7. Oktober 2014 at 08:11

    Liebste Mia,
    WOW, das schaut echt abgefahren und gleichzeitig super lecker aus. Ich liebe deinen Blog und schau mir so gerne deine tollen Bilder an. Däumchen hoch!
    Liebste Grüße,
    Madeleine vom Backstuebchen.

  • Antworten
    Caro
    8. Dezember 2015 at 00:13

    Ich hab noch Nelken und Lorbeerblätter mitgekocht und vor dem Pürieren wieder entfernt. Lecker! 🙂

  • Antworten
    Mila
    19. Januar 2016 at 10:48

    Hallo. Ich bin gerade durch zufall, oder nennen wir es pinterest, auf deinem Blog gelandet. Die Rotkohlsuppe sieht unglaublich aus! In dieser oder leicht abgewandelter form werde ich die garantiert auch mal ausprobieren. Danke für die tolle idee!

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      19. Januar 2016 at 11:38

      Pinterest ist großartig, da entdecke ich auch immer wieder ganz viel neues! 🙂
      Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!
      Mia

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