Rote Bete Hummus – cremig, pink und richtig gut

Besseres Rezept
Dieser Beitrag erschien erstmals im Oktober 205 auf kuechenchaotin.de. Im Januar 2016 wurde er grundlegend überarbeitet: Neue Bilder, erweiterte Infos zum Rezept und vor allem: verbessertes Rezept.

Rote Bete Hummus ist für mich die perfekte Kombination aus zwei Lieblingen: Kichererbsen und Rote Bete. Das Ergebnis ist ein cremiger Dip in knalligem Pink, der auf jeder Mezze-Platte, zum Brot oder einfach solo vom Löffel funktioniert.

Mein Trick: Ich röste die Rote Bete vorher im Ofen. Das dauert zwar eine Stunde, aber in der Zeit macht der Ofen die ganze Arbeit. Die geröstete Bete wird süßer und aromatischer als gekochte, und das merkt man im Hummus. Der Rest ist dann in 10 Minuten erledigt.

Wer es eilig hat, kann auch vorgegarte Rote Bete aus der Vakuumpackung nehmen. Schmeckt auch, aber die Ofen-Variante hat mehr Tiefe und bringt viel mehr Farbe. Versprochen.

Warum dieser Rote Bete Hummus so gut ist

Das Geheimnis ist die geröstete Rote Bete. Beim Rösten im Ofen karamellisiert der natürliche Zucker in der Bete, sie wird süßer und bekommt ein tiefes, erdiges Aroma. Das fehlt, wenn man einfach vorgekochte Bete aus dem Glas nimmt.

Die Kichererbsen machen den Hummus schön cremig und sättigend, das Tahin gibt die typische nussige Note. Die Zitronenschale bringt Frische rein und verhindert, dass der Hummus zu erdig schmeckt. Und ja, die Farbe: Dieses knallige Pink ist einfach ein Hingucker auf jedem Buffet.

Anders als klassischer Hummus ist diese Variante etwas süßer und milder. Perfekt für alle, die Hummus mögen, aber mal eine andere Geschmacksvariante probieren wollen.

Cremiger Rote Bete Hummus garniert mit Olivenöl, Petersilie und Sesam

Tipps für den perfekten Rote Bete Hummus

Die Rote Bete muss wirklich weich sein, bevor sie in den Mixer kommt. Wenn sie noch hart ist, wird der Hummus stückig statt cremig. Im Zweifel lieber 10 Minuten länger rösten.

Das Wasser muss eiskalt sein. Klingt seltsam, ist aber der Trick für extra cremigen Hummus. Das kalte Wasser emulgiert mit dem Tahin und macht die Masse fluffiger. Zimmerwarmes Wasser funktioniert nicht so gut.

Großzügig abschmecken! Rote Bete ist von Natur aus süß, deshalb braucht der Hummus ordentlich Salz und Zitrone als Gegengewicht. Lieber zweimal probieren und nachwürzen.

Öl gehört nicht in den Hummus, sondern nur oben drauf als Topping. Das ist authentischer und macht den Hummus leichter. Beim Servieren großzügig gutes Olivenöl drübergießen, dazu Sesam und frische Petersilie. Sieht fantastisch aus und schmeckt besser als durchgerührtes Öl.

Weitere Variationen vom Rote Bete Hummus

Mit Kreuzkümmel und Koriander wird der Hummus orientalischer. Einfach je einen halben Teelöffel mit pürieren. Passt gut zu Fladenbrot und Falafel.

Für eine schärfere Version einen Teelöffel Harissa oder eine halbe Chilischote mit in den Mixer geben. Die Schärfe balanciert die Süße der Bete schön aus.

Mit Meerrettich wird der Hummus richtig würzig. Ein Teelöffel frisch geriebener Meerrettich gibt eine angenehme Schärfe, die gut zur erdigen Bete passt. Besonders gut zu dunklem Brot.

Wer es noch cremiger mag, kann einen Teil der Kichererbsen durch weiße Bohnen ersetzen. Das macht den Hummus samtiger, aber auch milder im Geschmack.

Cremiger Rote Bete Hummus

Aufbewahren & Servieren

Der Rote Bete Hummus hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas 4-5 Tage. Vor dem Servieren einmal durchrühren und bei Bedarf mit etwas eiskaltem Wasser auflockern.

Zum Servieren den Hummus in eine Schale geben, mit einem Löffel eine Mulde in die Mitte drücken und gutes Olivenöl reingießen. Dazu Sesam und frisch gehackte Petersilie drüberstreuen. Das Grün der Petersilie gegen das Pink des Hummus sieht fantastisch aus.

Passt zu: frischem Brot, Pita, Gemüsesticks (Karotte, Gurke, Paprika), Falafel, gegrilltem Gemüse oder einfach als Aufstrich aufs Sandwich. Im Sommer auch super als Dip zum Grillen.

Einfrieren geht auch, aber die Konsistenz wird nach dem Auftauen etwas körniger. Dann nochmal kurz pürieren und mit kaltem Wasser auffrischen.

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Rote Bete Hummus mit gerösteter Bete

Dieser Rote Bete Hummus wird mit im Ofen gerösteter Bete gemacht, das gibt ihm ein besonders intensives Aroma. Cremig, pink und perfekt als Dip, Aufstrich oder einfach so vom Löffel.
Portionen 4
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Backzeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten

Kochutensilien

Zutaten

  • 1 Rote Bete ca. 150-200 g
  • 375 g gekochte Kichererbsen 1 Dose, abgetropft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bio-Zitrone davon die komplette Schale und die Hälfte des Safts
  • 2 EL Tahini*
  • Salz und Pfeffer
  • 50 ml eiskaltes Wasser mindestens
  • Olivenöl, gehackte Petersilie und Sesam zum Servieren

Anleitungen

  • Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Rote Bete waschen und in Alufolie einwickeln. Im Ofen etwa 60 Minuten rösten, bis sie weich ist.
  • Die Bete etwas abkühlen lassen, dann schälen und grob würfeln.
  • Den Knoblauch schälen und grob hacken.
  • Rote Bete, Knoblauch, Kichererbsen, Zitronenschale, Zitronensaft und 50 ml eiskaltes Wasser mit dem Tahin in einen Mixer oder ein hohes Gefäß geben.
  • Alles pürieren und dabei das Olivenöl langsam zugeben, bis eine cremige Paste entsteht. Gegebenfalls mit mehr eiskaltem Wasser adjustieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Notizen

Das eiskalte Wasser macht den Hummus schön cremig und leicht, Öl gehört nur als Topping oben drauf. 
Wer keine Zeit hat, die Bete zu rösten, kann auch vorgegarte vakuumierte Rote Bete verwenden. Der Geschmack ist dann etwas milder und die Farbe schwächer, aber es funktioniert. Die geröstete Variante hat mehr Tiefe und ein leicht karamelliges Aroma.
Bei den Nährwerten handelt es sich um Durchschnittswerte, die je nach Zutatenauswahl und tatsächlicher Zubereitung variieren können.
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*=Affilaite Links
Kalorien: 175kcal
Gericht: Beilage, Dip
Küche: Deutsch, orientalisch

Nährwerte

Calories: 175kcal | Carbohydrates: 20g | Protein: 8g | Fat: 7g | Fiber: 5g

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Cremiger Rote Bete Hummus

Häufige Fragen zu Rote Bete Hummus

Muss ich die Rote Bete wirklich rösten?

Nein, du kannst auch vorgegarte vakuumierte Rote Bete verwenden. Der Hummus wird dann schneller fertig, schmeckt aber etwas milder. Die geröstete Variante hat mehr Tiefe und ein leicht karamelliges Aroma. Außerdem wird der Hummus nur mit gerösteter Rote Bete pink – die vorgekochte Rote Bete macht ihn eher rosa.

Kann ich Rote Bete Hummus ohne Tahin machen?

Ja, aber dann ist es eher ein Rote-Bete-Dip als ein echtes Hummus. Tahin gibt die typische nussige Note. Als Ersatz funktionieren Erdnussmus oder Cashewmus.

Wie lange hält sich Rote Bete Hummus?

Im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas 4-5 Tage. Einfrieren geht auch, dann nach dem Auftauen nochmal kurz pürieren.

Warum ist mein Hummus nicht cremig genug?

Meistens liegt es daran, dass die Rote Bete noch zu hart war oder zu wenig Wasser verwendet wurde. Wichtig: Das Wasser muss eiskalt sein, das macht den Hummus fluffiger. Länger pürieren und langsam mehr kaltes Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Kann ich den Hummus auch mit roher Rote Bete machen?

Davon würde ich abraten. Rohe Bete ist sehr hart und schmeckt erdig-bitter. Durch das Rösten oder Kochen wird sie süßer und lässt sich viel besser pürieren.

Ist Rote Bete Hummus vegan?

Ja, alle Zutaten in diesem Rezept sind pflanzlich und von Natur aus vegan. Auch Tahin ist vegan.

Ist es sicher, die Rote Bete in Alufolie zu backen?

Ja, bei Rote Bete ist Alufolie unbedenklich. Aluminium kann bei sauren Lebensmitteln (Tomaten, Zitrusfrüchte) oder salzhaltigen Speisen ins Essen übergehen. Rote Bete ist aber weder sauer noch salzig und wird in der Folie nur gegart, nicht mariniert. Die Folie verhindert, dass die Bete austrocknet und hält den Ofen sauber. Wer trotzdem lieber ohne Folie arbeitet: Die Bete einfach in eine ofenfeste Form mit Deckel legen oder in einem Römertopf garen.

Guten Appetit,
Mirja

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Cremiger Rote Bete Hummus garniert mit Olivenöl, Petersilie und Sesam

Noch ein kleiner Lacher am Ende: So ein Blog ist ja immer ein Work in Progress. Dieser Beitrag erschien erstmals im Oktober 2015 und damals waren meine Fotokünste noch nicht so weit, wie sie 2026 waren. Das hier waren die Bilder des Original-Beitrags:

Rote Bete Hummus
Rote Bete Hummus
Rote Bete Hummus

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  1. Hi Mia!
    Kommt sofort auf meine Nachkochliste! Nachdem ich rote Beete früher gar nicht mochte, hab ich sie in den letzten Jahren total für mich entdeckt! Mein absoluter Favorit ist Röte Beete Butter – auf Brot, zum Fleisch, auf Pasta… http://www.thesisterskitchen.de/rote-beete-butter-und-dip
    Liebe Grüße,
    Larissa

  2. Ah die Farbe!! So toll 🙂
    Rote Bete = mag ich.
    Kichererbsen = mag ich.
    Hummus = perfekt!
    Wird nachgekocht 🙂

  3. Sieht auch wirklich lecker aus =) Die Farbe ist genial!

    Viele Grüße,
    Fiona

  4. Hallo! Das sieht und klingt wirklich lecker, ich freue mich schon darauf, dein Rezept auszuprobieren =) Vielen Dank und schöne Grüße aus Meran Italien

  5. Liebe Mia,
    vielen Dank, das du mich der Roten Bete vorgestellt hat. Wir sind wirklich gute Freunde geworden. 🙂
    Ich habe das Humus gerade gemacht und es ist super lecker. Wobei es mein Lieblingsgericht die Pasta mit roter Bete jedoch nicht ablösen wird, da ich Pasta einfach liebe.

  6. Barbara says:

    Gerade gemacht – allerdings schon mit gekocht gekaufter Roter Beete – und schmeckt absolut himmlisch!!!! Mit im Ofen gebratener Roter Beete schmeckt es wahrscheinlich noch besser.

  7. Eine schöne Abwandlung? Kürbis Hummus! Hat auch eine tolle Farbe und geht auch als Brotaufstrich. Der Kürbis am besten im Backofen gegart, mit Deinen Mengenangaben und den anderen Zutaten wird er bestimmt gut!

  8. Liebe Mia, das Rezept klingt super leicht und richtig gut!
    Ich habe Rote Bete zufällig in einem Sack Wurzelgemüse besorgt und wusste nicht wie ich dies verwenden könnte – jetzt steht der Plan, da ich für Humus sowieso alle Zutaten Zuhause habe 😉
    Herzlichen Dank Dir!
    Sarah.

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