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Zu Gast beim vielleicht besten Gelato der Welt – GROM

Dieser Beitrag enthält Werbung für GROM Gelato.

Stell dir vor, du bist Italiener. Eines Tages schlägst du die Zeitung auf und liest einen Bericht vom Slowfood-Gründer Carlo Petrini, in dem es heisst, was für eine Schande es doch wäre, dass in Italien gar kein echtes und richtig gutes Gelato „so wie früher“, also mit guten Zutaten und ohne Zusatzstoffe, mehr gemacht wird. Du magst Gelato. Und du denkst dir: Warum sollte ich nicht einfach mal das beste Eis Italiens, oder gar der Welt machen? Gelato, so wie früher!
Also kontaktierst du einen deiner besten Kumpel und gemeinsam mit all euren Ersparnissen, fangt ihr an euer kleines Imperium hochzuziehen. Ihr habt eigentlich kaum Ahnung davon, wie man „Gelato wie früher“ macht, aber ihr brennt für eure Sache. Die meisten Leute halten euch vermutlich für ziemlich verrückt und sogar deine Mama fragt dich, ob du nicht lieber „was Anständiges“ machen willst. Aber ein Jahr später steht ihr dann in der Zeitung – als Macher des vielleicht besten Gelatos der Welt. Und 15 Jahre später habt ihr zusammen mit euren inzwischen 600 Angestellten die Gelatoproduktion perfektioniert und beliefert die ganze Welt mit eurem Eis. Happy End ohne Ende.

Was klingt, als hätte ich es mir gerade ausgedacht, hat mir der Mann, den ich euch gerade beschrieben habe, höchstpersönlich auf seiner Mura Mura-Farm in der Nähe Turin erzählt. Es ist 2002/2003 tatsächlich so passiert. Der Mann heisst Guido Martinetti, der zusammen mit seinem Freund Federico Grom der Gründer von GROM ist.

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Was Guido und Federico anders gemacht haben, als ihre Konkurrenz ist so einfach und doch so schwierig: Sie wollten einfach das Beste und hatten die Leidenschaft, dafür zu kämpfen.
Ihnen war klar, dass nur aus den besten Zutaten das beste Eis der Welt gemacht werden könnte, also setzten sie die Messlatte in puncto Qualität sehr hoch.
Bis zum heutigen Tag werden in ihrer (erstaunlich kleinen) Fabrik in Turin nur jene Zutaten verarbeitet, die für das beste Eis sorgen: nur die beste Milch und Sahne kommen zusammen mit den Eiern freilaufender Hühner in das Gelato, besonders viele Früchte und und Wasser in die Sorbets. Das Grom Gelato ist nicht übermäßig süß, es werden also keine Unmengen an Zucker hinzugefügt. Der Geschmack kommt ausschließlich und natürlich von den Zutaten. Als Stabilisator wird Johannisbrotkernmehl eingesetzt, statt in den Chemiebaukasten zu schauen und ansonsten wird auf sonstige Zusatzstoffe, Emulgatoren, Farbstoffe oder anderen künstlichen Schnickschnack verzichtet.

An die geschmacksgebenden Zutaten, z.B. die Früchte und Nüsse, werden ebenfalls hohe Ansprüche gesetzt. Nur die besten Früchte im optimalen Reifezustand werden für GROM Gelato verarbeitet. Alles, was vor Ort gut angebaut werden kann, wird auf der hauseigenen Mura Mura Farm, einem unfassbar idyllischen Ort, den ich ebenfalls besucht habe, angebaut. Auch hier wird die Messlatte nach ganz oben gehängt: Über Blindverkostungen wird nach den besten Sorten jeder Frucht gesucht und auch nur diese wird dann angebaut und im reifsten Zustand geerntet. Alles, was nicht auf der Mura Mura Farm angebaut werden kann, wird von ausgewählten Produzenten hinzugekauft.
Jede Portion GROM Gelato auf der ganzen Welt wird in Turin in der GROM-Fabrik zusammengemischt und dann frisch vor Ort in den Shops fertiggestellt. Deshalb ist die Qualität überall gleichbleibend.

 

All das begann mit einem kleinen, süßen Shop in Turin, den man bis heute noch besuchen kann. Inzwischen hat GROM aber viele Läden mehr auf der ganzen Welt eröffnet – unter anderem in New York und Dubai. In Deutschland gibt es bisher leider noch keinen, aber seit einiger Zeit gibt es auch GROM für zu Hause! Die GROM-Becher in den Sorten Pistazie, Himbeere, Schokolade, Crema di Grom und Sorbetto al Limone sind ab sofort auch bei uns in Deutschland in ausgewählten Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Mein Favorit? Natürlich Pistazie – mein Lieblingseis! Ich kann nicht beurteilen, ob GROM tatsächlich das beste Gelato der Welt macht, aber definitiv ist es das beste Pistazieneis, das ich jemals gegessen habe.

Guten Appetit,
Mia

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