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Ein Tag auf dem Bauernhof und erstaunlich nachhaltige Erdbeerkekse im Oktober – dank „Unsere Heimat – echt & gut“ von EDEKA

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Seit Jahren predige ich euch von den Vorteilen von regionalen und saisonalen Lebensmitteln – und heute erzähle ich euch von Erdbeeren im Winter. Das schließt sich aus, könnte man denken, oder? Aber ich kann euch versichern: Was ich euch heute erzähle, ist eine Geschichte von regionalen, absolut nachhaltigen Erdbeeren. Das ganze Jahr verfügbar. Aber lasst mich ein bisschen ausholen:

Vor ein paar Wochen war ich mit meinem Kochhelden unterwegs. Das Ziel: Ein Bauernhof in Köngen. Der Birkenhof, um ganz genau zu sein. Hingeschickt wurde ich dorthin von Edeka Südwest. Um mir Erdbeeren anzuschauen!
„Na super. Erdbeeren! Im Oktober! Das ist doch sch….ön blöd, weil dabei bestimmt massig Ressourcen verschwendet werden. Sicher total unnachhaltig. „Echt & gut“ soll das sein? Das glaub ich nicht.“, habe ich still vor mich hin gedacht, obwohl mir versichert wurde, ich würde positiv überrascht werden.
Und angekommen auf dem Birkenhof sehe ich sofort zwei riesige Gewächshäuser. Ein Folienbau (Himbeeren) und einen Glasbau (Erdbeeren), um ganz genau zu sein. „Wie das auch nur ansatzweise nachhaltig sein soll – da bin ich mal gespannt!“, zische ich dem Kochhelden zu, während uns Herr Deuschle, der Chef, strahlend entgegenläuft.

Dabei hätte ich meine Vorurteile zusammen mit meinen Gummistiefeln direkt im Auto lassen können. Denn was mich an diesem Tag erwartete, war alles andere als eine Führung auf einem stereotypischen Bauernhof. Kein Matsch – dafür Hightech.

Das Konzept vom Birkenhof ist in dieser Dimension europaweit einzigartig. Während auf dem Hof in den 70er Jahren noch Milchkühe und in den 80er Jahren Schweine gehalten wurden, stellte die Familie Deuschle irgendwann in den 90ern fest: Im Gemüse liegt (ihre) Zukunft! Als einer von sehr wenigen Betrieben fingen sie so unter anderem an, Chicorée anzubauen, was sehr aufwendig ist und viele Ressourcen frisst. Mit den Jahren entwickelte sich ihr Betrieb dadurch in eine hochmoderne Richtung: Der benötigte Strom wird über Hightech-Mikrogasturbinen vollständig für den Eigengebrauch produziert. Und hier kommen dann auch die Beeren ins Spiel: CO2 und Abwärme aus der Stromproduktion sollten nicht einfach „verlorengehen“, sondern sinnvoll genutzt werden. Und zum Anbauen von Beeren in den kälteren Monaten ist genau dieses CO2 als Dünger und die Wärme für die Entwicklung der Pflanzen vonnöten! Chicorée, Himbeeren und Erdbeeren gehen so eine perfekte, nachhaltige Synergie ein.

12.000 Himbeerpflanzen und 250.000 Erdbeerpflanzen auf 2 1/2 Hektar finden so ihren Platz und machen den Birkenhof in Köngen zu einem der ersten Betriebe, die kaum Ressourcen verschwenden. Beeren so weit das Auge reicht! Aber damit nicht genug: Auch ansonsten ist das Konzept in sie sehr stimmig. Gespritzt wird hier nur, wenn es nicht vermeidbar ist – ansonsten wird auf Nützlinge gesetzt, die auf kleinen Tüchern in die Pflanzen gehängt werden. 4 Völker Bienen und 28 Völker Hummeln schwirren auf dem Hof herum und bestäuben, was das Zeug hält. Und die Beeren werden, sobald sie reif sind, direkt in die Verkaufsverpackung gepflückt und landen so in Windeseile (1-2 Tage) mit dem unter der Eigenmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ in den Filialen von EDEKA Südwest.

Lieferanten und Produkte mit diesem Label müssen strenge Anforderungen erfüllen. Die Lieferanten und somit ihre Produkte – müssen aus den Bundesländern des Absatzgebietes der EDEKA Südwest kommen. Also aus Baden-Württemberg (wie in meinem Fall), Rheinland-Pfalz, Hessen oder dem Saarland. Sie brauchen zwingend das Qualitätszeichen ihres jeweiligen Bundeslandes. Zu diesen Anforderungen kommen zusätzlich eigene Prüfverfahren von EDEKA hinzu. Zum Beispiel: die Vorerntebeprobung. Hier wird das Produkt stichprobenartig vor der Ernte geprüft und nur wenn alle aufgestellten Kriterien erfüllt sind, gibt es eine Freigabe für die Ernte. Weitere, externe Kontrollen bei den Erzeugern sorgen zusätzlich für Sicherheit. Nachhaltigkeit und Regionalität und Qualität werden hier ganz groß geschrieben.

Solltet ihr aus Baden-Württemberg kommen und die Erdbeeren vom Birkenhof und der Familie Deuschle in eurem EDEKA entdecken, so kann ich euch versichern: Hier steht nicht nur „echt und gut“ drauf, sondern genau das ist auch drin! Und wenn ihr dann eine Packung mitnehmt, dann könntet ihr z.B. diese Cookies damit backen:

Erdbeercookies

Rezept für 6-8 Cookies

150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
85 g Butter
45 g Zucker
70 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei (L)
150 g backfeste Schokoladentropfen
6 große Erdbeeren, in kleinen Stücken

Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermengen. Die Butter mit den unterschiedlichen Zuckersorten schaumig schlagen und anschließend das Ei dazugeben und verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Die feuchten und die trockenen Zutaten so lange verkneten, bis sie sich miteinander verbunden haben. Nicht länger! Dann die Schokotropfen und die Erdbeerstücke vorsichtig unterheben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und aus dem Keksteig 6-8 kleine Kugeln formen. Die Kugeln mit größtmöglichem Abstand auf dem Backblech verteilen und leicht andrücken. Die Kekse für ca. 15 Minuten backen, bis sie goldbraun werden und vollständig auskühlen lassen.

Fertig!

Umgerechnet und abgewandelt von einem Rezept von „Deliciously Sprinkled“.

Weitere Infos findet ihr auch auf der Seite von „Unsere Heimat“ oder auf der Facebookseite von „echt und gut“!

Guten Appetit,
Mia

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2 Kommentare

  • Antworten
    Melli
    28. Oktober 2017 at 12:48

    Hi Mia,
    nachdem es gerade wieder grau und windig draußen ist, sind die leuchtend roten Beeren natürlich sehr verlockend als Farbtupfer, der an schöneres Wetter erinnert. Leider wohne ich in keinem der von dir genannten Bundesländer.
    LG Melli

  • Antworten
    Claudia
    28. Oktober 2017 at 20:51

    Hi Mia,
    Danke für den guten Artikel. Ich glaub schon, dass das alles recht “ ökologisch“ und „nachhaltig“ ist, aber mir stellt sich die Frage:
    Müssen wir immer alle LEBENSMITTEL zu jeder Jahreszeit zur Verfügung haben?
    Ich freu mich im Herbst auf die frischen Walnüsse, im Spätsommer auf die ersten Äpfel aus der Region, den Spargel aus Brandenburg im Frühjahr und Erdbeeren sind für mich ein Glücksgefühl, wenn sie auf dem Feld zu finden sind.
    Ich kaufe auch Obst und Gemüse , was nicht in Europa wächst, freu mich aber zB über Granatäpfel, die zur richtigen Erntezeit aus der Türkei zu kaufen sind, oder Orangen aus Spanien, wenn ich sie auch dort reif und duftig zu bekommen sind. Dann sind sie gut.
    Ich hab gar keine Lust auf Erdbeeren im Winter… wir sollten das Gefühl für die Jahreszeiten nicht völlig verlieren, gerade als Großstädterin will ich etwas Natur und die Jahreszeiten spüren.
    Ich freu mich über weitere interessante Artikel von Dir, gehab dich wohl
    Claudia

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