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Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen – meine Liebe, meine Sucht!

„Hallo. Mein Name ist Mia und ich bin süchtig nach Rosmarinkartoffeln!“

So, oder so ähnlich könnte ich mich vorstellen, wenn es eine Selbsthilfegruppe für Menschen wie mich gäbe. Rosmarinkartoffeloholiker.

Als Kind habe ich sie verschmäht, die gute Kartoffel. Denn Nudeln und Reis fand ich einfach viel cooler. Doch je mehr tolle Rezepte ich heute mit ihr entdecke, desto mehr freunden wir uns an. Kartoffeln sind nur eine Sättigungsbeilage? Denkste! Auf meinem Teller spielen Kartoffeln heute die Hauptrolle.
Aber nicht irgendwelche Kartoffeln. Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen. Heute. Und morgen auch. Und übermorgen vielleicht auch. Und seit einigen Monaten sowieso regelmäßig.

Sie sind kein großer Aufwand. Aber weil ich sie so liebe, will ich sie euch heute trotzdem vorstellen.

Rosmarinkartoffeln aus dem OfenRosmarinkartoffeln aus dem Ofen-4

Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen

für 2 Portionen

8 mittelgroße Kartoffeln
4 Zweige Rosmarin
4 EL Olivenöl
2 EL Meersalz

Die Kartoffeln waschen und der Länge nach halbieren.

Die Rosmarinnadeln vom Zweig lösen und kurz mit einem großen Messer hacken.

Ein Backblech mit 2 EL Olivenöl einpinseln und mit dem Großteil des Rosmarins und dem Meersalz bestreuen. Die Kartoffeln nun mit der Schnittseite nach unten (!) auf das Backblech legen, mit dem restlichen Rosmarin bestreuen und dem restlichen Öl beträufeln und für ca. 30 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C mit Ober- und Unterhitze backen.

Fertig!

Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen-2Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen-3

Achtung: Der Rosmarin sollte nicht zu fein gehackt sein und die Rosmarinkartoffel sollten nicht viel länger als angegeben im Ofen verbleiben. Ansonsten verbrennen die Nadeln und alles wird bitter!

Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen-7Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen-5

Dazu passen viele tolle Dips. Man will ja nicht jeden Tag das Gleiche essen.
Mein 3 Favoriten: 1. einfacher, fertiger Kräuterquark, 2. ein Dip aus Quark, Creme Fraiche und Knoblauch, 3. der Kresse-Frühlingsdip, der auch so toll zu Spargel passt.

Sobald ihr merkt, dass ihr die Dosen stetig steigern müsst, seid ihr übrigens verloren. Aber dann können wir endlich zusammen die anonymen Rosmarinkartoffeloholiker gründen und uns regelmäßig zum Rosmarinkartoffel-Dinner treffen 😉

Guten Appetit,
Mia

Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

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19 Kommentare

  • Antworten
    Ylva
    21. März 2013 at 15:24

    Ohhh ja, Kartoffeln! Die liebe ich auch! Und ganz besonders ganz frisch und heiß und knusprig aus dem Ofen. Ich schnibbel die Kartoffeln zwar immer in kleine Würfel und haue die dann mit Knoblauchzehen, Thymian und (ich lieb ihn auch einfach so sehr) Rosmarin in den Ofen, aber Deine Variante probier ich glaub ich auch mal aus. Das sieht einfach zu lecker aus. Mhhhh… hach ja. Kartoffeln! 🙂
    Liebe Grüße
    Ylva (die jetzt schon wieder Appetit bekommen hat!)

    • Antworten
      Anke
      4. August 2017 at 19:16

      Hallo,

      probiert mal folgende Variante : Kartoffelhälften in 4 mm Abstand quer einschneiden, ohne sie durch zu schneiden.
      Sie werden viel krosser.

      Tipp: Um sich beim Einschneiden nicht zu vertun, zwei dünne Brettchen rechts und links zwischen die Kartoffelhälften legen und dann erst einschneiden.
      Und schon kann man die Hälften nicht versehentlich durchschneiden.

  • Antworten
    Dirk Staudenmaier
    21. März 2013 at 17:56

    Ich bin dabei bei der Selbsthilfegruppe, liebe Mia. Allerdings mag ich sie auch sehr, wenn noch ein wenig Thymian dabei ist. Und für´s Finish ganz zum Schluss noch ein paar Spritzer Weißwein drüber (auf die Schnittfläche) und noch 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen durchziehen lassen… 🙂

    Lieben Gruß, Dirk

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      21. März 2013 at 18:14

      Mmmmh, das mit dem Weisswein klingt verführerisch, Dirk! Das muss ich auch mal ausprobieren 🙂

  • Antworten
    tonia
    21. März 2013 at 21:24

    Die sehen echt lecker aus.
    Ich habe bis vor kurzer Zeit weder Bratkartoffeln, noch Salzkartoffeln oder ähnliches gegessen. Mittlerweile darfs ab und zu schonmal eine Kartoffel sein. Und vorallem wenn sie so daherkommen wie dein Rezept.
    Yammi. Sieht so appetitlich aus!

    lg
    tonia

  • Antworten
    Miho
    21. März 2013 at 22:38

    Bei Deinen Bildern steigt mir der Duft geradezu in die Nase. Jetzt hab ich Hunger und keinen Rosmarin im Haus. Ich muss gleich welchen kaufen. Danke für Dein Rezept <3

  • Antworten
    Maren von (rh)eintopf
    22. März 2013 at 07:32

    Liebe Mia, die Fotos sehen echt toll aus! Rosmarinkartoffeln sind auch mein Alltime-Favourite! Ich würfele sie allerdibgs meist und gebe noch Knoblauchzehen mit aufs Blech. Lecker finde ich es auch, wenn man kurz vor Ende der Garzeit noch Schafskäsewürfel zufügt und mit backt…

    Liebe Grüße
    Maren

  • Antworten
    Stephanie @ I really take the cake
    22. März 2013 at 16:29

    Das sieht fabelhaft aus! Und ich habe gerade so schöne kleine Kartoffelchen da… Bloß der Rosmarin fehlt noch, aber der kommt jetzt sofort auf die Einkaufsliste. Danke für den Anstoß!

  • Antworten
    Cookies
    4. April 2013 at 15:00

    Diese Liebe kann ich absolut nachvollziehen, es gibt wenige Beilagen, die besser sind als Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen. Ein Traum!

  • Antworten
    Petra
    9. April 2013 at 15:37

    Hallo Mia,

    die Rosmarinkartoffeln sind wirklich sehr gut, ich esse die auch super gerne.

    Kann man eigentlich so gut wie zu allem essen, besonders zu Kurzgebratenem schmecken die sehr gut. Ich lürze das manchmal auf einfach etwas ab, einfach kochen das die noch schön bissfest sind, natürlich die Schale dran lassen und dann lege ich die einfach wenn ich sie halbiert habe in eine Pfanne und brate die noch kurz an, schon mit Rosmarin bestreuen und gut ist, schmeckt fast genauso wie die aus dem Ofen und geht etwas fixer.

  • Antworten
    | Würziger Ofenkürbis und ofengeröstete Karotten – Aromabomben!
    1. Oktober 2013 at 14:57

    […] Großteil “Grünzeug” jedoch nicht mehr in den Topf, sondern vorwiegend in den Ofen. Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen und gebackene rote Bete waren da nur der Anfang meiner Ofengemüse-Liaison. Inzwischen hat sich […]

  • Antworten
    MiaKind
    6. Oktober 2013 at 12:49

    Hallo, ich bin Mia und ich bin süchtig nach Rosmarinkartoffeln. 🙂 Richtig! Drum werde ich dein Rezept sofort ausprobieren. Vielen lieben Dank fürs Posten! Liebe Grüße, MiaKind

  • Antworten
    alu vogler
    20. Oktober 2013 at 12:56

    Hat mir super gefallen, vielleicht werde ich ja auch süchtig nach Rosmarinkartoffeln:-)“ So, und jetztsuche ich Dich auf facebook! Tschüüüüs……

  • Antworten
    Maria
    20. Februar 2016 at 22:50

    Superlecker, die Kartoffeln! Aber bei 180° wurden sie bei mir nicht knusprig braun. Habe sie zuletzt noch ein paar Minuten unter den Grill gestellt. Danke für das Rezept!

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      22. Februar 2016 at 12:48

      Leider ist es ja so, dass jeder Ofen ein bisschen anders ist. Aber wie toll, dass du dir behelfen konntest!
      Viele liebe Grüße,
      Mia

  • Antworten
    Elke
    26. Januar 2017 at 11:37

    Ich liebe Erdäpfel mit Rosmarin, deine Fotos sind aber so schön, dass ich sie zur Erinnerung pinnen musste, danke auch für die anderen tollen Rezepte!
    LG Elke

  • Antworten
    Silke
    3. Juni 2017 at 16:18

    Hallo,
    Ich werde dein Rezept an diesem WE gleich ausprobieren.
    Ich habe auf deinen Bildern Backpapier gesehen. Werden die Schnittflächen mit BP ebenso knusprig??

  • Antworten
    Geröstete Garam Masala-Kartoffel mit Avocado-Limetten-Mayo - Kartoffeln in "hip" - Kuechenchaotin
    22. Oktober 2017 at 17:35

    […] habe ich gelernt, Kartoffeln zu schätzen zu lernen. Es fing an mit meiner unbändigen Liebe für Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen und auch Pellkartoffeln mag ich heute sehr gerne essen. Nur eins löst bei mir immer noch keine […]

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