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Sushi Bowl – Sushi für Faulpelze

Was macht man, wenn man Hunger auf Sushi hat, aber keine Lust und/oder Zeit, die Röllchen liebevoll zusammenzurollen und kein Lieferservice in der Nähe ist? Richtig: Man macht sich eine Sushi Bowl! Ich habe gehört, das machen sogar Japaner so, denn Maki, Nigiri & Co machen zwar viel her, aber auch viel Mühe. Deshalb hat die Sushi-Matte heute Pause und wir packen alle Zutaten einfach in eine Schüssel!

Was ist euer liebstes Sushi? Genau das, was hineingerollt wird, könnt ihr in eure Sushi-Bowl packen? Ich mag am liebsten vegetarisches Sushi: Mit Avocado in jeder Kombination, Gurken-Maki, aber auch Tamago finde ich echt klasse. Rettich? Nehm ich! Und auch vor Tofu schrecke ich nicht zurück. Falls ihr Angst habt, dass Tofu nach nichts oder gar schlecht schmeckt: Es kommt einfach nur auf die Zubereitung an, so wie bei ganz vielen Lebensmitteln! Ich arbeite am Liebsten mit Räuchertofu, der hat schon von vornherein ein tolles, rauchiges Aroma.

Wenn ihr frischen Fisch in eurem Sushi liebt, dann achtet darauf, dass ihr vom Fischhändler eures Vertrauens Fisch in Sushi-Qualität bekommt. Diesen solltet ihr dann auch am Besten am selben Tag noch verarbeiten, um kein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Meinen Vorschlag für eine schnelle, vegetarische Bowl findet ihr hier. Sie ist garantiert nicht authenthisch japanisch, aber mir schmeckt sie ganz wunderbar. Während der Reis köchelt, schnipple ich alles, was ich dazu essen will. Und keine Sorge: Meistens richte ich auch nicht so akkurat an, sondern schmeisse einfach alles zusammen. Das schmeckt tatsächlich genau so gut!

Vegetarische Sushi Bowl

Rezept für 2 Portionen

200 g Sushireis
3-4 EL Sushi-Essig*

1 kleine Avocado
etwas Limettensaft
1/2 Salatgurke
1 Möhre
2-3 Nori*-Blätter
150 g Räuchertofu (+ evtl. etwas Erdnussöl)
2 EL Gari*(eingelegten Sushi-Ingwer)
2 TL Wasabi-Paste*
2 EL geröstete Sesamsamen
Sojasauce zum Servieren

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Den Reis waschen, bis das Wasser klar ist und anschließend in 250 ml frischem Wasser für mindestens eine Stunde vollständig bedeckt stehen lassen.

Den Reis im Einweichwasser zum Kochen bringen und die Hitze anschließend reduzieren. Bei simmerndem Wasser für ca. 20 Minuten mit aufgesetztem Deckel garen lassen. Eventuell übriggebliebenes Wasser abgießen. Den Sushiessig unter den Reis geben und den Reis vollständig unter dem Deckel im Topf auskühlen lassen.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel ausheben. Das Fruchtfleisch in feine Streifen schneiden und entweder zu zwei Rosen formen (hier gibt es ein tolles Youtube-Video dazu) oder leicht auffächern. Mit etwas Limettensaft bespritzen, damit die Avocado nicht braun wird.
Die Salatgurke halbieren und mit einem Löffel das Kerngehäuse herausschaben. Das Fruchtfleisch würfeln.
Die Möhre mit einem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden und die Norblätter mit einer Schere in feine Streifen oder kleine Quadrate schneiden.
Den Räuchertofu in Scheiben schneiden und entweder roh lassen oder nach Geschmack in etwas Erdnussöl von allen Seiten anbraten.

Den ausgekühlten Reis in eine Schüssel geben und mit den vorbereiteten Zutaten garnieren. Pro Portion einen Esslöffel Sushi-Ingwer und einen Teelöffel Wasabi-Paste dazugeben. Geröstete Sesamsamen darüberstreuen und mit Sojasauce servieren.

Fertig!

Aus Gründen: Es macht durchaus Sinn, vor dem Beginn des Essen alle MItessenden auf die Existenz und den genauen Aufenthaltsort des der Wasabipaste in der Schüssel hinzuweisen. Es soll schon vorgekommen sein, dass der ein oder andere aus Versehen gleich als erstes die Paste verschlungen und den Rest des Essens mit tränenden Augen verbracht hat. Dass das ausgerechnet meinem Kochhelden passiert ist, würde ich dabei natürlich niemals hier schreiben!

Guten Appetit,
Mia

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4 Kommentare

  • Antworten
    Elizzy
    1. März 2018 at 16:06

    Wow! Ein super tolles Rezept, vielen Dank fürs teilen, werde ich mir auf jeden Fall notieren!

  • Antworten
    Joachim Gaedecke
    9. März 2018 at 21:56

    Ich mische mir mein Wasabi immer vorher in die Sojasauce. Damit kannst du die Schärfe sehr gut steuern. Haben mir meine japanischen Freunde in Osaka beigebracht. Aber ansonsten geniale Idee. Bin Hin und Weg. Ich habe fast alles im Haus. Und liebe japanische Küche.

    Kannst du nicht einmal einen Trip nach Japan machen? Habe Sehnsucht nach diesen Köstlichkeiten die es hier nicht gibt. Insbesondere Okonomiyaki. Ich habe es geliebt wenn ich in Osaka war. Oder Takoyaki. Sobald ich frei hatte bin ich in die Stadt gefahren um welche zu geniessen.

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      10. März 2018 at 20:04

      Also ich habe von Japanern gelernt, dass es eine Todsünde ist, die Wasabipaste in die Sojasauce zu rühren 🙂
      Japan steht übrigens ganz weit oben auf der Reiseliste!

  • Antworten
    Mascha / ofengemuese.de
    26. März 2018 at 12:26

    Sieht toll aus! Bowls in allen Varianten gehen eh immer 🙂

    Liebe Grüße, Mascha

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