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Vegetarisches Pad Thai – schnell und einfach mit WOW-Effekt

Vegetarisches Pad Thai - https://kuechenchaotin.de

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich das erste Mal von einem Pad Thai kostete. Es war himmlisch! Und es hat ein bisschen mein Leben verändert. Das klingt jetzt dramatisch, aber tatsächlich hatte ich vorher noch nie etwas gegessen, das so oder so ähnlich geschmeckt hat und ich wollte nur eins: mehr davon. Wenn ich heute ein Restaurant betrete, das Pad Thai in einer vegetarischen Variante auf der Karte hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich genau das bestelle, exorbitant groß.

Was auffällt: Pad Thai schmeckt bei jedem Koch und in jedem Restaurant immer ein kleines bisschen anders. Für jemanden wie mich, der immer gleich alles zu Hause „nachbauen“ will, wird eine Rezeptfindung dadurch zu einem schwierigen Unterfangen. Ich habe mich inzwischen durch viele Rezepte gewühlt, viel ausprobiert und so einige Abläufe und Zutaten ein bisschen „eingedeutscht“. Und ich freue mich so dermaßen, euch heute endlich mal ein Rezept präsentieren zu können, das ich garantiert wieder genau so kochen werde, weil es mir endlich richtig gut geschmeckt hat!

Pad Thai selber zu machen erscheint auf dem ersten Blick immer sehr aufwändig und die lange Zutatenliste wirkt ein kleines bisschen abschreckend. Das Geheimnis ist jedoch: Sind erst mal alle Zutaten vorbereitet und geschnippelt, geht es eigentlich ganz schnell! Es ist ein perfektes Gericht zum Vorbereiten: einfach am Vortag oder zu einem Zeitpunkt, wo es passt die Nudeln vorkochen, das Gemüse und den Tofu schnippeln und die Sauce zusammenrühren und abends in Windeseile ein Gericht mit wahrem WOW-Effekt auf den Tisch bringen!

Die Gemüse-Zutaten können wunderbar variiert werden. Ergänzend zu meinem Rezept können Paprika und Kohlreste oder zum Beispiel Bohnen wunderbar „hineingeschummelt“ werden. Ich persönlich liebe einfach wahnsinnig die Kombination aus Möhre und Brokkoli!

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Vegetarisches Pad Thai

Rezept für 3-4 Portionen

200 g Reis-Bandnudeln
3 EL Kokosöl
250 g Räuchertofu
1 Schalotte
3 Knoblauchzehen
2 Frühlingszwiebeln
2 mittelgroße Möhren
1/2 Kopf Brokkoli
2 Eier
100 g Sojabohnensprossen

Für die Sauce
4 EL Rohrzucker
2 EL salzarme (!) Sojasauce (z.B. diese*)
2 EL Limettensaft
2 EL Reisessig (alternativ Weißweinessig)
2 EL cremige Erdnussbutter
1 EL Sriracha-Sauce oder andere Chilisauce
1/2 TL frischer, geriebener Ingwer
1 Prise Korianderpulver

Zum Servieren außerdem
4 EL gehackte Erdnüsse
1/2 Bund gehackter Koriander
1 Limette

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Die Reisbandnudeln in reichlich Salzwasser sehr bissfest kochen, gut abschrecken und mit einem Esslöffel Kokosöl vermengen. Beiseitestellen.

Den Räuchertofu in Würfel schneiden. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Die Frühlingszwiebel inklusive Grün in Ringe schneiden und das Grün beiseitestellen. Die Möhre Schälen und in Spiralen oder feine Streifen schneiden. Den Brokkoli in kleine Röschen teilen. Die Eier gut verrühren und die Sojasprossen gut waschen.

Für die Sauce alle Zutaten in einer Schüssel zu einer cremigen Sauce verrühren.

In einem Wok (alternativ eine große Pfanne) 2 EL Kokosöl erhitzen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel, sowie die Ringe vom weißen Teil der Frühlingszwiebel darin bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie glasig werden. Die Hitze erhöhen und die Möhrenstreifen und den Brokkoli hinzugeben und für ca. 3 Minuten braten. Den Tofu hinzugeben und für 2-3 Minuten mitbraten. Das Ei über die Masse geben und unter ständigem Rühren anbraten, bis es gar ist.

Nun die abgetropften Nudeln, die Sauce und die Bohnensprossen in den Wok geben und alles zusammen unter ständigem Rühren für 3-4 Minuten scharf anbraten.

Das Pad Thai mit gehackten Erdnüssen, gehacktem Koriander, dem Grün der Frühlingszwiebel und einem Limettenschnitz servieren.

Fertig!

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Liebt ihr Pad Thai auch so sehr? Und habt ihr es schon mal selber gemacht?

Guten Appetit,
Mia

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2 Kommentare

  • Antworten
    Michael Müller
    4. März 2018 at 22:31

    Liebe Mia,

    vielen Dank für das tolle Rezept! Ich habe meine Frau damit bekocht, die eigentlich – laut eigener Aussage – in jedem Gericht eine Fleischbeilage braucht. Sie war begeistert von dem Ergebnis und hat gesagt, dass sie nichts vermisst hat!

    Deine anderen Rezepte sind auch sehr ansprechend präsentiert und ich werde mich in nächster Zeit auf jeden Fall noch ein paar ausprobieren. Mal sehen, was meine Frau sagt 😉

  • Antworten
    Mariana
    8. März 2018 at 11:33

    Hallo liebe Mia,

    Das Rezept hat mir und meinem Mann super gefallen. Wir werden es in naher Zukunft erneut probieren. Eine klare Empfehlung fuer jede, die etwas neuer frisches ausprobieren möchte.

    Liebe Grüße
    Mariana

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