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Oh du schönes Rheinland-Pfalz – Süße Mosel

Dieser Beitrag enthält Werbung für das wunderschöne Bundesland Rheinland-Pfalz
und entstand in Zusammenarbeit mit der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.

Wer hat an der Uhr gedreht? Heute berichte ich euch schon von meiner letzten Station auf der Reise durch Rheinland-Pfalz: Der Mosel und zwei ihrer besonderen, süßen Versuchungen! Die beiden vorherigen Beiträge findet ihr hier: Der erste handelte von Essen in sakral anmutenden Bauten in Rheinhessen und der zweite von Wasser und Wein aus dem Lahntal.

Als das Thema für meinen dritten Beitrag feststand, habe ich mich ganz besonders gefreut: Die süße Mosel!
Warum die Freude? Ganz einfach: Einer meiner absolut liebsten restsüßen Weine aller Zeiten stammt von einem Weingut an der Mosel, genauer gesagt vom Weingut J. J. Prüm. Wenn meine neuen Entdeckungen an der Mosel nur halb so gut werden sollten, wie die Entdeckung dieses Weines vor vielen Jahren war, dann könnte das doch einfach nur toll werden! Ausgehend von meine Lieblingswein habe ich mich also auf die Suche gemacht: Was hat das Gebiet entlang der Mosel in Rheinland-Pfalz noch zu bieten?

Die Mosel ist für mich eins DER Weinanbaugebiete überhaupt. Nur für die Fahrt am malerischen Ufer entlang des Flusses lohnt es sich bereits, dort hin zu fahren. Auf dem Weg entdeckt man Weinberge so weit das Auge reicht – ein wunderschöner Anblick, nachdem einem klar wird, warum auf den Weinkarten deutscher Restaurants so viele Weine von der Mosel aufgelistet sind.

Meine erste Station auf der süßen Mosel hat auch direkt etwas mit Wein zu tun: Ich besuche das Weingut Schneiders Moritz in Pommern. Der Familienbetrieb bewirtschaftet einen der ältesten Weinberge Deutschlands, und zwar einen aus den 1850er Jahren. Hier stehen die ältesten Rebstöcke, die fast 100 Jahre alt sind.
Kilian Moritz, der das Weingut leitet, erzählt mir, warum die untere Mosellage oft weniger präsent wahrgenommen wird: durch dichtere Landschaft und steile Terassen ist sie einfach schwerer zu bewirtschaften. Deshalb wird in der Gegend viel getan, um ein bisschen frischen Wind hineinzubringen: so wurde zum Beispiel die „Interessengemeinschaft an der Terassenmosel“ gegründet, bei der Winzer und Köche aus der Region gemeinsam Feste und Veranstaltungen planen.

Doch der eigentliche Grund, warum ich hier gelandet bin, ist ein anderer: Das Weingut ist mit der ortsansässigen Partisserie Schneiders eine Kooperation eingegangen, und zwar eine von der ganz besonders süße Art ist! In dem beschaulichen Örtchen (Pommern hat nur ca. 450 Einwohner) gehen der Weinanbau und die Patisserie eine wunderbare Synergie ein. Hier entstehen sowohl Pralinen, die perfekt zum Wein passen, als auch Pralinen und Trüffel mit Wein und Sekt aus dem Weingut.
Wer neugierig ist, kann selbstverständlich nicht nur die Weine und die Trüffel zusammen oder getrennt voneinander probieren, sondern auch eine der gemeinsamen Veranstaltungen besuchen, denn das Weingut Schneiders Moritz und die Patisserie Schneiders geben gemeinsam Workshops, bei denen eigene Pralinen und Trüffel hergestellt und zusammen mit den Spezialitäten des Weinguts verkostet werden können.

Meine zweite Station führt mich zu einem Betrieb, der ebenfalls eigentlich etwas mit Wein zu tun hat, mich aber mit einer ganz anderen Spezialität lockt: Denn das Weingut Markus Dreis aus Bremm an der Mosel baut nicht nur Wein an, sondern auch den roten Weinbergpfirsich, den es in Deutschland nur hier gibt.
Die Frucht, die ursprünglich in China und Vorderasien angebaut wurde, wächst am besten bei den gleichen Bedingungen wie Wein und gedeiht in der Calmont-Region perfekt. Die Früchte zeichnen sich durch intensiven Geschmack aus, aber vor allem stechen sie durch ihr leuchtend rotes Fruchtfleisch ins Auge. Sie haben etwa die doppelte Menge an Antioxidantien, wie ein Apfel und sind vielseitig einsetzbar.

Die Familie Dreis macht daraus zum Beispiel Fruchtaufstriche, Senf, legt die Früchte ein, macht daraus Essige, Liköre, Edelbrände, aber zum Beispiel auch Prosecco aus dem eigenen Weingut mit dem Weinbergpfirsich. Im kleinen, hauseigenen Laden werden die Spezilitäten des Hauses verkauft.
Ich habe sowohl die eingelegten Früchte, als auch Fruchtaufstriche mitgenommen und freue mich jetzt schon darauf, sie in Gebäck zu verarbeiten!

Übrigens der perfekte Abschluss zu beiden Entdeckungen meiner Reise: Im wunderschönen Traben Trarbach gibt es bei „Blume & Kalkreuth“ sowohl Weinbergpfirsich- als auch Rotwein-Eis. Ich habe das natürlich auch ganz selbstlos für euch probiert und kann es empfehlen!

Was fällt euch zum Thema „Süße Mosel“ ein?

Gute Reise,
Mia

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1 Kommentar

  • Antworten
    Silvia Arto
    22. August 2018 at 07:44

    Der Reisebericht ist super. Ich suche gerade neue Ziele für Kurzreisen, da brauche ich solche Antegungen. Lieben Dank

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