Allgemein

One Pot Erdnuss-Ramen Suppe – Rezept für eine vegane Suppe mit Erdnuss

Ramen und ich – das ist eine ganz große Liebe. Ich habe hier auf dem Blog bei diesem Rezept schon ein mal zugegeben, dass Tüten-Ramen eine lange Zeit meine heimliche Leidenschaft waren.
Inzwischen mache ich meine Ramen-Suppe selbst und auch an den Ramen-Nudeln habe ich mich schon erfolgreich versucht.
(Das Ergebnis habe ich sogar fotografiert, dann aber die Bilder verlegt. Ein Hoch auf meine perfekte Organisation!).
Als ich vor einigen Jahren auf dem amerikanischen Blog „Rabbit and Wolves“ ein „Vegan Spicy Thai Peanut Ramen„-Rezept entdeckte, war es ziemlich schnell um mich geschehen. Ramen. Mit Erdnuss. Und Thai Curry Paste. Geht’s denn noch besser? Ich sage: Kaum.

Mit der Zeit habe ich das Rezept immer ein bisschen weiter abgewandelt. So nehme ich gerne Erdnussbutter – also eine gesüßte Variante – und lasse dafür die zusätzliche Süße weg. Auch die Mengen habe ich etwas variiert. Außerdem mag ich es, wenn die Champignons kurz in der Suppe geschwenkt werden, sodass sie zwar nicht gar, aber auch nicht mehr komplett roh sind.
Das nun folgende Rezept ist eine schöne Grundlage, mit der man spielen kann. Es kann um andere Zutaten erweitert werden (Roher Babyspinat – nur ganz kurz reingeworfen! Oder Schwarzkümmel zum Garnieren! Himmlisch!), mit mehr Currypaste spicyer oder mit mehr Erdnussbutter milder gemacht werden oder oder oder.
Feel free – es soll euch schmecken.

Ein wichtiger Hinweis, bevor das Rezept kommt: Nehmt unbedingt salzarme oder ungesalzene Gemüsebrühe – ansonsten wird es zu salzig, denn die Sojasauce ist meiner Meinung nach nicht optional.

One Pot Erdnuss-Ramen Suppe

Rezept für 3 große Portionen

3 Knoblauchzehen
1 kleines Stück Ingwer
2 EL Erdnussöl
1 TL rote Thai-Currypaste
500 ml Kokosmilch
1 Liter Gemüsebrühe
3 volle EL Erdnussbutter (cremig)
2 EL Sojasauce
2 Limetten
300 g Ramen-Nudeln
1 Rote Chilischote
6 mittelgroße Champignons
1 Bund Koriander

Den Knoblauch und den Ingwer schälen und sehr fein hacken.
In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Stücke darin für 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Die Currypaste dazugeben und kurz mit anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen.
Ungefähr einen Becher der Brühe beiseite stellen und die restliche Brühe in den Topf geben. Die zurückbehaltene Flüssigkeit mit der Erdnussbutter glattrühren und ebenfalls in den Topf geben.
Die Sojasauce hinzugeben und den Saft einer Limette unterrühren. Die Suppe ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Die Ramen-Nudeln im Block zur Suppe geben und mitkochen, bis sie gar sind. Die Champignons in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls für 2-3 Minuten mit zur heißen Suppe geben.

Den Koriander grob hacken. Die Chili in Ringe schneiden. Die übrige Limette vierteln. Die Suppe mit Chiliringen, Limettenschnitzen, und Koriander servieren.

Fertig!

Da die Frage bei so gut wie jedem Rezept auftaucht: Da man Ramen-Nudeln sowieso nicht al dente kocht, schmeckt diese Suppe auch am nächsten Tag noch wunderbar.

Guten Appetit,
Mia

.

Das könnte auch etwas für dich sein

Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort