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Vom Feld auf den Teller – auf der Reise zu und mit dem Salat von Bonduelle

Dieser Beitrag enthält Werbung für Bonduelle Salate.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen und dann noch mal ein bisschen Arbeit – so sah meine Zusammenarbeit mit meinem Partner Bonduelle in diesem Jahr aus. Nachdem ich 3 unterschiedliche Salatrezepte im Laufe diesen Jahres kreiert hatte, habe ich mich zusammen mit einer Handvoll anderen Bloggern und Redakteuren auf die Reise an den Niederrhein gemacht um erst ein bisschen zu schlemmen (Vergnügen!) und anschließend einer Frage auf den Grund zu gehen, die mir wirklich auf der Seele brannte: Wo kommt der Salat aus meinen Rezepten eigentlich her und welchen Weg legt er vom Feld bis auf meinen Teller zurück?

Das Vergnügen – ein geselliger Schlemmerabend – fand an einem wahrlich malerischen Ort statt: Schloss Wissen in Weeze.
Der Kölner Koch Sebastian Franke kredenzte hier ein extra für den Abend kreiertes Menü, das sowohl die Fresh-Cut-Produkte, als auch die Klassiker und Neuheiten aus den Bonduelle-Konserven verbinden sollte. Besonders die Vorspeise (Salat von Linsen und roter Bete mit karamellisiertem Ziegenkäse und Wildkräutern) hat es mir dabei so sehr angetan, dass ich noch mal einen Salat gemacht habe – aber dazu weiter unten!
Das Rezept für die Hauptspeise (Pasta mit Kürbis, seinem Öl und Kernen, jungem Spinat, Zitrone und Parmesan) und die Nachspeise (2erlei Süßkartoffel mit Popcorn und Vanilleeis) findet ihr auch auf der Bonduelle-Seite. Ein Abend voller interessanter Geschmacksüberraschungen und der perfekte Auftakt für die Reise in die Welt des Salats.

Aber wie kommt er denn nun vom Feld auf den Teller, der Salat?

Die Geschichte des Salats beginnt bei der Aussaat. Diese wird bei manchen Mischungen direkt auf dem Feld vorgenommen (und zwar bei Salatmischungen auch direkt schon gemischt!), bei anderen Sorten, wie z.B. Eisbergsalaten werden die Pflanzen geschützt vorgezogen und dann später aufs Feld gepflanzt, wo sie von nun an je nach Sorte und Jahreszeit im Schnitt 6 Wochen wachsen, bis sie geerntet werden können.

Im Sommer, wenn es besonders heiß ist, wird ggf. etwas zusätzlich gewässert, aber ansonsten hat der Salat einfach Zeit, um zu gedeihen. Die Felder werden in mehrere Bahnen unterteilt und zeitversetzt bepflanzt, sodass die ganze Saison über, die von Anfang April bis Ende Oktober geht, immer frischer Salat geerntet werden kann.
Außerdem liegen alle Felder in der Nähe der Bonduelle-Produktionstätte, sodass der Salat keine langen Wege zurücklegen muss und immer möglichst frisch bleibt. Die Ernte der Salate findet in vielen Fällen von Hand statt und die Salate werden direkt ins Werk gebracht, wo ich leider aus hygienischen Gründen keine Fotos machen durfte.

Was dann passiert? Dort angekommen wird der Salat wird mehrfach gewaschen, in mundgerechte Stücke geschnitten und anschließend direkt verpackt. Alle Bereiche sind hierbei auf 4 °C heruntergekühlt, wodurch der Salat immer frisch bleibt. Netter Nebeneffekt: Alle Mitarbeiter und auch wir bei der Besichtigung sehen durch die dicke, gefütterte Schutzkleidung, Helm, Ohrenschützer und Sicherheitsschuhe (Hygiene und Sicherheit werden groß geschrieben!) ausgesprochen putzig aus, wenn sie und wir durch die Hallen wuseln.
Der Verarbeitungsprozess dauert gerade ein mal 30 Minuten. Frischer wird’s nicht! Vom Feld bis in die Tüte braucht der Salat so nämlich gerade ein mal maximal 3,5 Stunden.
Und ganz nebenbei: Wassersparender wirds auch nicht, denn pro Beutel werden ca. 2,4 Liter Wasser verbraucht, während beim Waschen zu Hause im Schnitt wohl bis zu 9 Liter den Ausguss runterrauschen.

Nun wird der Salat gekühlt verladen und weiterhin gekühlt in den Supermarkt gebracht. Den Rest könnt ihr euch denken: Der Salat wandert in den Einkaufswagen und von da über den Umweg aus unserem Kühlschrank auf unserem Teller.

Und falls ihr jetzt Hunger habt: Ich hab da noch mal ein richtig schön herbstliches Rezept für euch – inspiriert von der Bonduelle Academy!
Ich habe hierfür die bunte Herbst-Salat Mischung mit Gartensalat, herzhaftem Romana, nussigem Lollo Rossa, roter und grüner Eichblatt und zartem Spinat verwendet, die es noch im November gibt. Direkt im Anschluss gibt es dann den Winter-Salat mit dem ich mir diese Salatkombi auch ganz wunderbar vorstellen kann!

Herbst-Salat mit Birne, gratiniertem Ziegenkäse, Granatapfelkernen und Walnüssen

Rezept für 4 Portionen

1 Beutel Bonduelle Herbstsalat
(alternativ: Winter-Salat)

2 Birnen
Kerne von 1 Granatapfel
2 Handvoll Walnüsse

50 ml Balsamico
100 ml Olivenöl
1 Prise Zucker
1/2 – 1 TL Senf
Salz und Pfeffer

2-3 EL Honig
8 Stück Ziegenkäserolle

Die Birne in Würfel schneiden und zusammen mit den Granatapfelkernen beiseite stellen. Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und grob hacken.

Den Honig über den Ziegenkäse geben. Die Grillfunktion des Ofens auf höchster Stufe einschalten. Nun die zurückgelegten Ziegenkäsescheiben auf einem Blech direkt darunter kurz (3-5 Minuten) angrillen, bis sie goldbraun werden.

Den Balsamico mit dem Olivenöl, einer Prise Zucker und dem Senf zu einem Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer und ggf. etwas mehr Zucker abschmecken.
Den Bonduelle Herbst-Salat mit den Birnenwürfeln, den Granatapfelkernen und mit dem Dressing vermengen. Auf den Teller geben, mit den gehackten Walnüssen bestreuen und den gratinierten Ziegenkäse auflegen.

Fertig!

Guten Appetit,
Mia

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3 Kommentare

  • Antworten
    Sarah von der Ecke
    14. November 2018 at 21:36

    Schöner Beitrag 🙂 und das Rezept hab ich direkt an ausprobiert. Ein leichter salat den ich super gerne als Beilage nehme. Da fällt sich mein Rezeptbuch gut 😀

  • Antworten
    Christine
    19. November 2018 at 08:48

    Das Problem, bei diesen fertig geschnittenen Salaten ist nur, dass sie sehr viel höher mit Keimen belastet sind, als herkömmliche Salate, die man im ganzen kauft. Durch die angeschnittenen Enden tritt die Flüssigkeit aus dem Salat aus und bietet Keimen, wie Salmonellen einen hervorragenden Nährboden. Die Keimbelastung dieser Produkte ist so hoch, dass zum Beispiel Schwangerern vom Verzehr dieser Salate abgeraten wird. Außerdem wird damit unnötiger Plastikmüll generiert. Einen Kopfsalat kann man ohne Verpackung, oder wer mag in einem mitgebrachten Stoffbeutel, ganz ohne Müll kaufen.
    Lg Christine

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      19. November 2018 at 17:01

      Hallo liebe Christine,
      ich habe mich extra wegen deines Hinweises noch mal mit Bonduelle in Verbindung gesetzt und folgendes Statement erhalten, das ich gerne an dich weitergeben würde:

      „Bonduelle hat Hygienevorschriften, die über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Ein mögliches Bakterienwachstum innerhalb der Packung wird verantwortungsvoll geprüft und bei der Festlegung des Verbrauchsdatums berücksichtigt. Regelmäßige mikrobiologische Analysen von internen und externen Laboren überprüfen stets die Lebensmittelsicherheit.

      Salat enthält durch das Wachsen am Boden außerdem naturgemäß Bakterien. Sie werden bei der industriellen Verarbeitung besonders gründlich gewaschen und unter Schutzatmosphäre abgepackt: So wird bei Bonduelle der Salat während der Salatverarbeitung in drei verschiedenen Stufen gewaschen, wodurch möglichst wenig wertgebende Inhaltsstoffe verloren gehen. Zunächst findet eine Grobreinigung im Vorwaschbecken statt, anschließend eine gründliche Reinigung im Eiswasserbecken mit Whirlpooleffekt und schließlich werden die Salate noch einmal sorgfältig mit reinem Eiswasser abgespült. Durch dieses dreistufige Vorgehen können die Bonduelle Salate ohne zu waschen verzehrt werden.

      Auch sollte der Endkonsument darauf achten, die frischen Salate nach dem Einkaufen umgehend in den Kühlschrank zu legen. Eine dauerhafte Kühlung bei +2° C bis +7° C ohne lange Unterbrechungen ist der Schlüssel zu einem frischen Produkt. Um einwandfreie Qualität zu gewährleisten, sollte außerdem darauf geachtet werden, die Salate nicht nach Ablauf des Verbrauchsdatums zu verzehren.“

      Ich hoffe, es hilft! 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Mia

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