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Manchmal kommt es anders, als man denkt – grüner Spargel mit Tomaten und Ziegenkäse

Manche tollen Ideen kommen einem, wenn man am allerwenigsten mit ihnen rechnet, oder wenn man gerade etwas vollkommen anderes plant.

Letztens wollte ich unbedingt mal das „Sojafleisch“ probieren, dass ich geschenkt bekommen habe. Ich wusste schon lange, was ich damit anstellen will: Chili sin Carne soll draus werden!
Ich bereite also das Sojagranulat nach Anleitung vor und koche nach Rezept mein Chili, um nach (nach meinem Geschmack) viel zu langer Kochzeit und mit unbändigem Hunger festzustellen, dass das, was ich mir da zusammengeschustert habe, absolut nicht meinen Geschmack trifft. Weltuntergang. Ich will das nicht!

Während ich also mein Chili sin Carne unauffällig im Klo versenke und mit dem Abend bereits abschließe, kommt sie. Die Erleuchtung!
Ich rase zum Kühlschrank. Grüner Spargel? Check! Ziegenkäse? Check! Tomaten? Check! Was daraus entstehen soll, ziehe ich auch dem besten Chili sin Carne vor!
Ich verspreche euch: knackiger Spargel, erfrischend fruchtige Tomaten und cremiger Ziegenkäse ergänzen sich wunderbar.

Grüner Spargel mit Tomaten und Ziegenkäse

Zutaten (für 2 große Portionen)

500g grüner Spargel
250g Cherrytomaten
100g Ziegenkäse
Ölivenöl zum Braten
Meersalz
Pfeffer

Den grünen Spargel waschen und die unteren (vielleicht holzigen) Enden abschneiden. Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und oben und unten ein Kreuz hineinschneiden. Nun beides mit reichlich Olivenöl in einer Pfanne ca. 5 Minuten lang anbraten.
Anschließend beides auf einen Teller geben und den Ziegenkäse darüber zerbröseln. Mit etwas Pfeffer und reichlich Meersalz würzen und genießen!

Fertig!

Weiter als ihr es auf dem Bild sehen könnt, hat der Spargel es übrigens auch nicht geschafft. Der Hunger hat mich übermannt und ich habe direkt aus der Pfanne alles aufgegessen. Lecker war’s!
Guten Appetit,
Mia

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7 Kommentare

  • Antworten
    stiller
    24. Mai 2012 at 17:45

    Klingt für mich auch wesentlich reizvoller als Sojafleisch. 🙂

    • Antworten
      Mia
      27. Mai 2012 at 20:39

      Sojafleisch kann richtig zubereitet auch lecker sein! Kann… 😉

  • Antworten
    Leif
    2. Juni 2012 at 00:59

    Ha! Kannste mal die neue Gusseiserne einweihen, dachte ich mir. Nach der Einbrataktion vom Wochenende (qualm, stink), will man ja auch mal was mit machen.
    Na, was soll ich sagen? Heimsieg, Mia. Das ist so ein Beweis, dass gerade die ganz einfachen Sachen am leckersten sein können. Und: das MUSS aus der Pfanne gegessen werden. Leute, kauft euch eine gusseiserne Pfanne, und wenns extra für dieses Essen ist!

    (Im Grunde eine total einfache Idee, aber gerade darum finde ich es toll, dass du diese einfachen Sachen auch postest.)

    Liebe Grüße, Leif.

    • Antworten
      Mia
      3. Juni 2012 at 13:00

      Gusseiserne! Uiuiui! Sowas Feines hat leider noch nicht den Weg in meine kleine Küche gefunden 🙂
      Mich freut total, dass es dir gut geschmeckt hat! Ich fands auch total herrlich!
      Gerade für die einfachen Sachen findet man leider so wenige Rezepte, weil alle Leute die offensichtlich für selbstverständlich halten. Wenns aber so toll ist wie das hier: Dann muss es rauf auf meinen Blog!
      Damit Google auch mal was jenseits von „Brust von der Edel-Ente auf 98-Stunden-reduzierter Rotweinsoße mit extrakompliziert-zubereitetem Gemüse aus 123875km Entfernung“ ausspuckt 😉

      • Antworten
        Leif
        6. Juni 2012 at 23:36

        Och du, die hab ich vor ein paar Monaten mal für 20 Euro beim A***-Supermarkt gekauft. Die ist echt nicht schlecht und sogar in Deutschland hergestellt (heimische Industrie unterstützen :-).
        Was die einfachen Rezepte angeht, da bist du jetzt auf einer Mission. Aber du bist nicht alleine: ein anderes Blog, was ich sehr gerne lese (kennst du vielleicht?), ist das von afra evenaar: http://afraevenaar.wordpress.com/ (Warum mach ich für andere Leute Werbung??? Will auch mal so einen schönen Blog haben! LOL) Die verwendet auch meistens sehr wenig Zutaten (+ Lorbeer 😉 du wirst schon sehen) und schreibt meist nicht einmal Mengen hinein. Wenn man sich aber die Fotos anschaut, weiß man schon ungefähr, wieviel es so sein muss (bei ihr habe ich zum ersten Mal „freigekocht“, also nach Augenmaß). Sehr viel Wert legt sie dagegen auf die Beschreibung und die Auswahl der Zutaten. Eine Art Minimalfeinschmeckerin, könnte man sagen. Da du ja auch so einen Hang zum mediterranen hast, könnte es dir vielleicht auch gefallen. Allerdings nicht nur vegetarisch.
        Mein Lieblingssalat von ihr: Oliven-Orangen-Zwiebeln. Geht aber auch nur, wenn Orangensaison ist, und mit _echten_ schwarzen Oliven.

        So, schon wieder das Kommentarfeld vollgekleistert. Sorry. Kurzfassung ist ein Fremdwort für mich. Und ein Greuel. 😉

        Liebe Grüße, Leif.

        • Antworten
          Mia
          7. Juni 2012 at 11:16

          Kannte ich noch nicht! Danke für den Tipp!
          Wenn du dir einen Blog machst, bin ich gern deine erste Leserin 😉
          Und ja, mediterrane Küche finde ich grandios! Auf dem Blog werd ich ganz sicher noch mal stöbern. Nur mit Oliven kann man mich jagen 😀
          Ich danke dir für deinen lieben Kommentar (deine Kommentare sind immer so toll!)!
          Liebe Grüße,
          Mia

  • Antworten
    Jasmin
    2. Mai 2014 at 09:50

    Hab das Gericht gestern ein wenig abgewandelt nachgekocht, ein Traum! Ich hab nur alles in den Backofen geschmissen und den Ziegenkäse 5 min vor Backende drauf gegeben! Köstlich, lecker und einfach! Danke für die Inspiration!

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