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Wachauer Marillenknödel – ein Originalrezept direkt aus Österreich!

Dieser Beitrag enthält Werbung für das Genuss E-Book 2020 „So schmeckt Österreich“ der Österreich Werbung Deutschland.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah ist? Diese Erkenntnis haben dieses Jahr wohl viele, denn durch die Corona-Lage bedingt, entdecken gerade viele unser schönes Umland. Eine ganz besondere Perle, die ich auch persönlich sehr schätze, ist dabei Österreich: Ein Land, das nicht nur mit einer wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft glänzt, sondern auch mit den feinsten kulinarischen Köstlichkeiten. Österreichische Hausmannskost – das ist Futter für die Seele! Ich glaube, ich könnte problemlos für sehr lange Zeit nach Österreich fahren und mich ausschließlich von unterschiedlichen Knödel-Varianten ernähren, ohne, dass es mir langweilig werden könnte.

Vor ein paar Wochen bekam ich per Mail das Genuss E-Book 2020 „So schmeckt Österreich“ von der Österreich Werbung Deutschland zugeschickt und muss zugeben: Mich hat direkt wieder das Reisefieber gepackt. Leider bin ich jedoch hochschwanger gerade nicht mehr transportfähig. Ich habe trotzdem schon mal großzügig meine „To Travel“-Liste mit Hotels, die ich traumhaft finde, meine „To Buy“-Liste mit lokalen Spezialitäten, die beim nächsten Trip eingekauft werden müssen und meine „To Eat“-Liste mit Gerichten aus den unterschiedlichen Regionen, die ich unbedingt probieren möchte, gefüllt. Und bis ich meine Pläne umsetzen kann, freue ich mich, dass sich für viele original österreichische Klassiker auch direkt authentischen Rezepte (z. B. für Tiroler Bauernbrot, Pitztaler Apfelküchle oder Kasmuas) im E-Book wiederfinden. Ach ja: Für alle, die „Angst“ vor den lokalen Fachbegriffen (Topfen=Quark 😉 ) haben, ist auch direkt ein kleines Küchenwörterbuch integriert. Hier könnt ihr das E-Book vollkommen kostenlos runterladen.

Ich habe es ja bereits weiter oben erwähnt: Knödel sind meine ganz spezielle Leidenschaft. Aber ich muss zugeben, dass ich neben etlichen (!) herzhaften Varianten tatsächlich noch nie einen süßen Knödel probiert habe! Allerhöchste Zeit, das zu ändern – und zwar direkt mit einem echten Klassiker: den Marillenknödeln. Ich liebe Knödel und ich liebe Aprikosen – was soll da schon schief gehen, wenn man auch noch ein Original-Rezept auf dem Silbertablett serviert kriegt?

Was ich besonders toll an diesen Knödeln finde: Jetzt, wo ich sie probiert und zu lieben gelernt habe, kann ich mir auch gut vorstellen, wie wunderbar sie schmecken, wenn gerade keine Aprikosen-Saison ist. In meinem Kopf spuken so feine Ideen wie Pflaumen-Knödel, Erdbeer-Knödel oder sogar Knödel mit Schokoladenfüllung herum. Ganz ehrlich: Ich würden den Quark-Teig vermutlich sogar ganz ohne Füllung nur mit der leckeren Semmelbrösel-Garnitur verdrücken!

Wachauer Marillenknödel – ein Originalrezept

Rezept von Renate Wagner aus dem Genuss E-Book 2020 „So schmeckt Österreich“ für 6-10 Knödel

300 g Topfen (Quark)
200 g Mehl
ca. 60 g zimmerwarme Butter
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
Prise Salz
ca. 10 kleine oder 6 große Marillen (Aprikosen)
6-10 Stück Würfelzucker

Für die Garnitur:
ca. 100 g Semmelbrösel (Paniermehl)
Ca. 100 g Butter
Zimtpulver
ca. 4 EL Zucker
Puderzucker zum Garnieren

Die Butter mit Vanillezucker und einer kleinen Prise Salz schaumig aufschlagen. Das Ei mit Topfen und dem Mehl verrühren und anschließend alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kühlstellen.

Kerne aus den Marillen entfernen und in jede Marille ein Stück Würfelzucker geben.

Den Teig je nach Größe der Marillen in 6-10 etwa gleichgroße Teile teilen und diese in der Handfläche leicht flachdrücken. Marillen auflegen, Teig zusammenschlagen und gut verschließen. Mit bemehlten Händen zu Knödeln formen und auf ein ebenfalls bemehltes Brett legen.

In einem großen Topf reichlich, nur leicht gesalzenes Wasser aufkochen. Marillenknödel einlegen und 10-13 Minuten in siedendem (nicht kochendem!) Wasser ziehen lassen. Währenddessen ab und zu behutsam umrühren, damit sich die Knödel nicht aneinanderkleben.

Für die Garnitur Butter in einer Pfanne schmelzen. Semmelbrösel zugeben, mit Zimt aromatisieren und goldgelb rösten. Kurz bevor die Masse fertig ist, kräftig zuckern. Die fertigen Knödel vorsichtig aus dem Wasser herausheben und in den vorbereiteten Semmelbröseln wälzen. Anrichten und mit Puderzucker bestreuen.

Um sicherzugehen, dass die Knödel nicht zerfallen, ist es ratsam, vor dem Füllen der Knödel einen Probeknödel zu kochen. Danach bei Bedarf zu weichen Teig mit etwas Mehl, zu festen Teig mit etwas Butter korrigieren.

Fertig!

Tipp: Fragt ihr euch auf den ersten Blick so wie ich, ob das Zuckerstück in der Marille wirklich nötig ist? Ist es. Durch das Erhitzen der Marillen kommen die Bitternoten der Früchte etwas hervor und das Zuckerstück sorgt dann für einen total ausgewogenen Geschmack.

Guten Appetit,
Mia

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1 Kommentar

  • Antworten
    Katharina
    22. August 2020 at 19:23

    Hallo Küchenchaotin, hach wie lecker, Marillenknödel, ich habe letztens welche mir Kartoffelteig gemacht. Das Rezept gibt es seit Juli auf meinem Blog . Mit Topfenteig habe ich noch keine probiert. Hab ein schönes Wochenende. Liebe Grüße, Katharina

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