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Japanische Bowl mit Miso-Aubergine und Gurken-Ingwer-Salat – veganes Bowl-Rezept mit Bumms!

Fun Fact: Als unsere Tochter geboren wurde, haben wir eine Zeit lang diese Sache mit den Kochboxen “gemacht”. Zur Geburt hatten wir einen Gutschein bekommen und jeder, der Kinder hat, weiss, wie turbulent die erste Zeit sein kann.
Der Vorteil dabei war für uns ganz einfach, dass wir eine Sache an ein paar Tagen unter der Woche aus unserem Kopf streichen konnten: Die Essensplanung (und halt auch den Einkauf dafür).
Statt jeden Abend zu bestellen oder Nudeln Aglio e Olio zu essen, weil wir wieder vergessen hatten, uns um unsere eigene Mahlzeit zu kümmern, hat einer von uns beiden einfach eine Tüte aus dem Schrank gezogen, stumpf die Anleitung nachgekocht und dann gab es eine leckere und ausgewogene Mahlzeit.

Zwei Gerichte sind mir aus dieser Zeit ganz besonders in Erinnerung geblieben. Beides Bowls, beide asiatisch angehaucht und beide mit Aubergine. Ich erwähnte es bereits beim Baba Ganoush-Rezept: Ich mag eigentlich gar keine Aubergine. Aber in diesen beiden Bowls fand ich sie wirklich einfach nur lecker und bereite sie seitdem exakt genau so immer wieder zu.
Da mir bei beiden Bowls unterschiedliche Komponenten gut gefallen haben, habe ich einfach beide vereint und mein eigenes Rezept draus gemacht, dass mit ein bisschen mehr Pi mal Daumen auskommt, als die beiden Originale, für die die Zutaten grammgenau abgemessen werden. Das passt so einfach besser in meinen Alltag.

Auch, wenn ich so eine Kochbox als Geschenk zur Geburt für die Eltern herzlich empfehlen, kann, machen wir inzwischen, wo wir eingegroovt sind, wieder unseren eigenen Mealplan für die Woche, weil es den Geldbeutel und Ressourcen schont. Ein paar tolle Rezeptinspirationen sind jedoch geblieben!

Japanische Bowl mit Miso-Aubergine und Gurken-Ingwer-Salat

Rezept für 2-3 große Portionen

150 g Jasminreis
2 EL Weißweinessig
2 mittelgroße Auberginen
1 Knoblauchzehe
2 EL Misopaste
2 EL Sojasauce
2 EL Erdnussöl
1 Limette
50 g Edamame (TK)
1 Daumennagel großes Stück Ingwer
1 Gurke
1 Möhre
1 Limette
1 Frühlingszwiebel
2 El (vegane) Mayonnaise
1 TL Sriracha-Sauce
2 EL Sweet Chili Sauce
1 Chilischote
2 EL Erdnüsse
Salz, Pfeffer, Zucker

Den Jasminreis nach Packungsanweisung garen. 1 EL Weißweinessig und 1/2 TL Zucker verrühren und unter den heißen Reis rühren.

Den Ofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Auberginen der Länge nach halbieren und den “Deckel” entfernen. Die Hälften noch ein mal der Länge nach halbieren und anschließend in fingerdicke Stücke schneiden.
Die Knoblauchzehe sehr fein würfeln und zusammen mit der Misopaste, der Sojasauce, dem Erdnussöl , 2 TL Zucker und dem Saft von 1/2 Limette zu einer Marinade verrühren. Die Auberginen mit der Marinade in eine Schüssel geben und alles gut durchmischen. Die Aubergine auf einem Backblech verteilen und 15 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt ist.

In einem kleinen Topf etwas Wasser zum Kochen bringen und die Edamame für ca. 5 Minuten darin ziehen lassen. Danach abtropfen lassen.

Den Ingwer schälen und sehr fein hacken oder reiben. Die Gurke in dünne Scheiben hobeln und die Möhre grob raspeln. Alles in eine Schüssel geben.
Den Essig dazugeben, alles verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die (vegane) Mayonnaise mit der Sriracha-Sauce und in 1 TL Limettensaft verrühren.

Die Frühlingszwiebel und die Chilischote in feine Ringe schneiden.

Den Reis auf zwei tiefe Teller verteilen. Die Aubergine, den Gurkensalat und die Edamame darauf anrichten und mit den Frühlingszwiebeln, der Chili, den Erdnüssen und Sriracha-Mayo und Sweet Chili-Sauce toppen. Mit der restlichen Limette garniert servieren.

Fertig!

Alle Zutaten bis auf Reis und Aubergine lassen sich auch toll vorbereiten für ein “schnelleres” Essen.
Seien wir ehrlich – mit ungefähr 30-40 Minuten Aufwand ist dies kein “super schnelles” Rezept, aber der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall!

Guten Appetit,
Mia

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