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Kulinarisches Oberösterreich – #feelaustria

Dieser Beitrag enthält Werbung für Oberösterreich und die AMA GENUSS REGION.
Die Teilnahme und meine Berichterstattung darüber erfolgt in Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung. Auf meine Berichterstattung wurde zu keinem Zeitpunkt Einfluss genommen.

Ich liebe Österreich – die Berge, die Seen, die Flüsse, die Landschaft, das Essen – all das ist für mich ganz großes Kino.
Vor zwei Wochen haben wir einen Roadtrip durch Österreich gemacht – wir waren in Tirol, im Salzburger Land, in Kärnten und am Schluss in Oberösterreich. Dort waren wir in besonderem Auftrag unterwegs – den „Regional genießen“ ist das Motto und das Gütesiegel AMA GENUSS REGION ist das, wonach wir Ausschau halten wollten.

Das Gütesiegel AMA GENUSS REGION garantiert Gästen und Kunden die regionale Herkunft und beste Qualität der Lebensmittel, kurze Transportwege und stets frische Zubereitung der Speisen. Wer mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wird, muss sich an klare Qualitätskriterien halten und wird von externen Kontrollstellen überprüft. In den AMA GENUSS REGION Betrieben erwartet einen liebevolle Handarbeit, langjährige Tradition, köstliche Speisen aus hochwertigen regionalen Lebensmitteln und Offenheit für neue Ideen – ein roter Faden, der sich auf viele Arten durch unsere Reise zieht.

Das Gütesiegel AMA GENUSS REGION wird von Bund, Ländern und der Europäischen Union unterstützt – und alle Betriebe, von denen ich euch heute berichte, sind mit ihm ausgezeichnet worden.


Linz und seine Torten

Gleich zum Start geht es für uns in die wunderschöne Landeshauptstadt von Oberösterreich – Linz! Die schöne Stadt an der Donau ist mit ihren rund 200.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Österreichs.
Man muss sich nicht lange in der Stadt aufhalten, um zu merken: Linz hat sich der Kultur verschrieben. Unter anderem das Ars Electronica Center und das Linzer Musiktheater prägen das Stadtbild der Stadt, die 2009 europäische Kulturhauptstadt war und es gibt neben vielen anderen kulturellen Höhepunkten 43 Galerien und Ausstellungsräume, die erkundet werden wollen.

Wer sich Linz ein Mal genauer anschauen möchte, dem lege ich die „Linz Card“ ans Herz. Mit ihr kann man nicht nur kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Stadt erkunden, sondern bekommt auch kostenlosen EIntritt in viele Musseen und tolle Rabatte auf viele weitere Erlebnisse.


Die Original Linzer Torte von Konditorei Jindrak

Wer „Linz“ sagt, muss auch „Linzer Torte“ sagen. Das mutmaßlich älteste überlieferte Tortenrezept der Welt wurde hier erfunden – und die Familie, die es erfunden hat, backt die Linzer Torte bis heute in 3. Generation. Die 4. Generation steht übrigens bereits in den Startlöchern!
120.000 Linzer Torten im Jahr verlassen die Backstube der Konditorei Jindrak jedes Jahr und werden weltweit verschickt. Was für eine Zahl!

Wie es hier duftet! Man betritt den Laden und denkt, man ist im (Linzer) Tortenhimmel. Liebhaber der Linzer Torte werden das Geschäft nie wieder verlassen wollen.

Bei der Konditorei Jindrak erfahre ich, dass die Linzer Torte ursprünglich ein Backwerk war, dass nur den Reichen vorbehalten war, denn ihre Zutaten waren sehr kostbar. Die ursprüngliche Linzer Torte bestand zum Großteil aus gemahlenen Mandeln und sehr viel Butter. Im Laufe der Zeit wurden die gemahlenen Mandeln aus geschmacklichen Gründen durch Haselnüsse ersetzt. Das typische Gittermuster entstand hingegen aus rein praktischen Gründen – dadurch, dass die Ribiselmarmelade (Fruchtaufstrich aus roten Johannisbeeren) eine so hohe Feuchtigkeit mit sich bringt, rissen geschlossene Kuchendecken immer auf. Das Gitter auf den Linzer Torten der Konditorei Jindrak wird übrigens bis heute mit einer traditionellen Form auf die Fruchtfüllung aufgebracht.

So gut wie alles, was in der Konditorei Jindrak verkauft wird, wird selbst hergestellt. Kuchen, Torten, Pralinen – das alles kommt aus der eigenen Produktion!
Wer Zeit mitgebracht hat, kann, so wie ich die Original Linzer Torte im Charme des hauseigenen Cafés zu einer guten Tasse Kaffee genießen.

Fun Fact am Rande: Im Café hängt ein Bild, das auch im Guiness Buch der Rekorde zu finden ist: Die Konditorei Jindrak hält den offiziellen Weltrekord für die größte Linzer Torte der Welt. Sie hatte 32,4 Meter Durchmesser und war 450 Kilogramm schwer und 3 Konditoren haben 60 Stunden an ihr gebacken.


Schlemmen bei Paul’s kueche.bar.greisslerei

Nachdem es in der Konditorei Jindrak sehr traditionell zuging, zeigt sich die Stadt für uns am Abend von ihrer anderen Seite. Paul’s kueche.bar.greisslerei ist modern, gradlinig, lässig-entspannt und hat eine Karte, die es mir schwer macht.
Wieso? Weil ich mich zwischen all den leckeren Speisen einfach nicht entscheiden kann!

Die Karte ist gespickt mit modernen Gerichten, viel Vegetarischem und einer überraschend großen Auswahl an Craftbieren. Selbstverständlich wird hier auf Regionalität gesetzt – fast alle Zutaten werden aus der Umgebung bezogen und in einen spannenden Kontext gesetzt. Wir hatten im Schatten des Mariendoms ein Mal „Pauls Gedeck“ – selbst gebackenes Brot mit dreierlei Dips, ich konnte bei der Beschreibung von „Eingelegten Pilzen mit Röstbrot und Mais-Hummus“ nicht widerstehen und habe im Anschluss noch einen leckeren vegetarischen Burger – den „Health Bells-Burger“ verdrückt.
Auch mit Kind haben wir uns hier mehr als willkommen gefühlt und das Essen war fantastisch!
Was mein kleines Nerd-Herz noch höher schlagen lässt? Wer will, kann sich seine Getränke direkt per App an den Tisch (nach)bestellen.


Eine Nacht im Hotel Schwarzer Bär

Übernachtet haben wir im Hotel Schwarzer Bär, das sehr praktisch mitten im Zentrum gelegen ist. Das Traditionshaus bietet eine schöne Mischung aus Tradition und Moderne, angereichert mit viel Gastfreundschaft. Das Frühstück, das zum Großteil aus regionalen Lebensmitteln besteht, war fantastisch (heißer Tipp: Wenn ich wiederkomme, esse ich mich ein Mal durch das komplette Müslisortiment!) und die ausgezeichnete Rooftop7Bar, die auch im Haus liegt, ist für Nachtschwärmer mit Sicherheit auch einen Besuch wert.


Von der Donau nach Bad Ischl

Der Erlebnispfad der Ölmühle Raab

Weiter geht es für uns an der Donau entlang nach Fraham. Sagt euch nichts? Das ist nicht schlimm, denn das ändern wir jetzt: In Fraham befindet sich nämlich die Ölmühle Raab und die ist eine besondere Anlaufstelle für Foodies!
19 Sorten Speiseöl werden hier erst vor Ort gepresst und dann im süßen eigenen Hofladen verkauft.
Durch die schonende Kaltpressung behält jedes Öl seinen arttypischen Geschmack und seine wertvollen Vitalstoffe. Die Öle werden nicht nachbehandelt und enthalten keine weiteren Zusätze.
Bei der Ölmühle Raab wird nichts weggeworfen. Aus dem „Kuchen“, der beim Pressen entsteht, wird unter anderem Tierfutter gepresst – ein sehr nachhaltiges Konzept.
Ich durfte mich ein mal durch das gesamte Sortiment probieren und kann euch sagen, dass ich begeistert war. Und Haselnussöl ist jetzt meine neue große Liebe.
„Das ist jetzt aber alles erst mal nichts allzu Besonderes“, denke ich mir, während wir vor dem Laden stehen.

Doch jetzt kommt der Clou:
Die Familie Raab betreibt nicht nur die Ölmühle, sondern auch Oberösterreichs 1. Öl Themenweg – einen Erlebnisweg rund ums Öl.
Auf dem Erlebnispfad lernt man spielerisch alles, was es über Öl zu wissen gibt – von einer kleinen Ölkunde über die Geschichte der Ölgewinnung, Fakten und Wissen rund um unterschiedliche Öle bis hin zu einem Quiz, wie die Ölgewinnung unsere Sprache bis heute beeinflusst.

Alles ist so aufbereitet, dass die ganze Familie Spaß daran hat. Man kann sich die Pflanzen und Samen, aus denen das Öl gewonnen wird, live anschauen (Habt ihr schon mal eine Erdnusspflanze gesehen? Ich jetzt schon!), munter bei unterschiedlichen Quiz-Stationen mitraten und lernt ganz nebenbei auch noch etwas Neues.
Ich gebe zu, dass ich solche Erlebnispfade oft etwas langweilig finde – kann diesen hier jedoch jedem, der sich für das Thema interessiert sehr ans Herz legen, denn ich hatte Spaß und auch für mich gab es einiges Neues zu lernen.


Knödel-Tag im Landgasthaus Dieplinger

Nur eine kurze Fahrt entfernt, in Brandstatt, liegt das Landgasthaus Dieplinger, wunderschön am Donau-Ufer gelegen.
Wir haben Glück, denn es ist Dienstag und Dienstag ist hier Knödel-Tag!
Die Familie Langmeyr hat sich im Landgasthof Dieplinger einen Namen als „Gemüse-Lustwirt“ gemacht, weil sie so wunderbare Speisen aus regionalem Gemüse auf die Teller zaubert. Das kommt nicht von ungefähr, denn hier befinden wir uns in einem der größten Gemüse-Anbaugebiete Österreichs.

Selbstverständlich bestellen wir Knödel (Einmal Semmelknödel mit Rahmschwammerln und ein Mal gebackene Gemüseknödel, um genau zu sein) und selbstverständlich schmeckt es gut!
Wer gutbürgerliche, traditionell angehauchte österreichische Küche an einem bezaubernden Ort genießen will, der ist hier genau richtig. Der entspannte Spaziergang am idyllischen Donau-Ufer entlang ist natürlich obligatorisch.


Bad Ischl und der Kaiser

Für uns geht es nun von der Donau in den Süden Oberösterreichs, in das zuckersüße Bad Ischl.
Bad Ischl ist wunderschön, das kann man nicht anders sagen. Nicht umsonst wurde der Kurort beim Wettbewerb für Lebensqualität mit der Entente Florale Europe mit der höchsten jemals vergebenen Punktezahl ausgezeichnet. Eingefasst von Flüssen und Bergen liegt der Ort, den sich schon Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth als Sommerresidenz ausgesucht hatten.
Wo wir gerade von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth sprechen: Die beiden sind hier – nicht nur durch die Kaiservilla, zu der Kaiser Franz Joseph 60 Jahre lang immer wieder zurückgekehrt ist und die man heute besichtigen kann – wirklich omnipräsent. Das trägt auch zum ganz besonderen Charme der „Kaiserstadt“ beiträgt.


Die Rettenbach Alm – wo Gastfreundschaft großgeschrieben wird

Zum Abendessen geht es für uns auf die Rettenbach Alm. „Auf“ ist hier das Stichwort – denn um in das Gasthaus von Florian Simmer zu kommen, muss man erst mal einen sehr schmalen Schotterweg den Berg hinauf.
Ich kann euch nur sagen, dass sich die vielleicht etwas beschwerliche Anreise definitiv lohnt, denn wir wurden mit so viel Herzlichkeit und Gastfreundschaft empfangen, wie es nur selten der Fall ist und nirgendwo haben wir besser gegessen. Die Gaststube ist wunderschön traditionell eingerichtet und lädt zum Verweilen ein.
Es gab nur ein Problem: Ich konnte mich nicht entscheiden. Jedes Gericht auf der Karte klingt einfach fantastisch und auch Vegetarier kommen nicht zu kurz.


Der sympathische Florian Simmer legt viel Wert auf Regionalität und kocht Gerichte, bei denen er traditionelle österreichische Küche in einen modernen Kontext setzt. Die Knödeltrilogie, die letztendlich auf meinem Teller landet, sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist wahnsinnig fluffig und schmeckt fantastisch.
Dieses Jahr hat Florian Simmer sich beim Gault Millau beworben und ich drücke ihm alle Daumen, dass er auf seinem weiteren Weg noch viel Erfolg haben wird. Wenn wir das nächste Mal nach Oberösterreich kommen, werden wir auf jeden Fall wieder hoch zur Rettenbachalm fahren und ich kann jedem, der das hier liest, wirklich nur einen Besuch empfehlen.
Das klingt jetzt vielleicht komisch werblich, weil ich hier in höchsten Tönen lobe – kommt aber alles von Herzen.


Hotel Goldener Ochs

Zur Übernachtung finden wir uns im Hotel Goldener Ochs ein.
Das Hotel und Restaurant ist mit 4 Sternen ausgezeichnet und eines der ältesten Gasthäuser und Hotels im Salzkammergut. Vier gemütlich-urige Stuben, in denen ältere Herrschaften abends Karten spielen (kein Scherz!) ein lichtdurchflutetes Wintergarten-Restaurant, in dem morgens ein regionales Frühstücksbuffet aufgetischt wird und zwei Gastgärten sorgen für ein heimeliges Gefühl, dass ich fortan als „Bad Ischl-ig“ bezeichnen werde.


Ein Tag auf dem Bio Erlebnis-Bauernhof am Attersee

Anpacken und entspannen auf dem Bio Bauernhof Bruckbacher Hof

Am letzten Tag unserer Reise geht es für uns auf den Bio Erlebnis-Bauernhof Bruckbacher – ein Programmpunkt, auf den ich mich ganz besonders freue.

Sabine Ablinger und ihr Mann Wolfgang haben in Weyregg am Attersee nicht nur einen wunderschönen Bio-Milchviehbetrieb mit angehängter Produktion von eigenem Joghurt, Frischkäse und viel mehr, sondern Sabine ist auch unter anderem Bio-Seminarbäuerin und Erlebnispädagogin und lädt vor allem Kinder auf ihrem Bauernhof zum Anfassen, Erleben und Mitmachen ein. Aber auch für Erwachsene und die ganze Familie gibt es regelmäßig schöne Programmpunkte mitten in der grünen Idylle – ob nun beim „Schau-zum-Bio-Bauernhof“-Tag oder beim „Yoga & Genuss“-Event.

Egal, aus welcher Richtung man kommt, man muss immer über eine Brücke über einen Bach – daher ist auch der Name des schönen Fleckchens Erde abgeleitet (Bruck – Bach – Hof).
Über 70 Tiere leben mit Sabine, Wolfgang und ihren Kindern auf dem Hof und in der hauseigenen Kochwerkstatt finden Workshops statt, wenn Sabine nicht gerade Joghurt, Topfen (Quark), Frischkäselaibchen, Brot oder eine der vielen anderen Köstlichkeiten herstellt, die man hier auch käuflich erwerben kann. Jeden Dienstag nimmt sie Bestellungen auf, die mittwochs bearbeitet und am Freitag frei Haus ausgeliefert werden. Ich wünschte, ich käme aus der Nähe – denn alles wird hier mit einer extra Portion Liebe gemacht und das schmeckt man auch.

Ich lerne von Sabine, worauf man bei der Joghurtherstellung achten muss, wie die Temperatur perfekt abgestimmt wird, damit sich der Frischkäse später auch wieder aus seinem Förmchen löst und nebenbei erzählt sie mir vom tollen Konzept des Hofs, der nahezu ein vollständig selbstversorgend funktioniert. Sogar das Häuschen, das gerade auf dem Hof gebaut wird und für die Gäste gedacht ist, wird von Sabine und Wolfgang selbst aus dem Holz vom eigenen Waldstück gebaut – mehr geht nicht!
Außerdem serviert Sabine uns einen fantastischen Topfen-Auflauf aus dem eigenen Topfen. Das Rezept hat sie mir auch verraten, aber davon erzähle ich euch ein andern Mal.

Auf dem Bruckbachhof haben wir uns durchgehend nicht wie Gäste, sondern wie Freunde gefühlt. So sehr, dass unsere kleine Tochter, die eigentlich grad in der Fremdelphase ist, Sabine am Ende Küsschen zuwirft und von ihrem Arm aus die Tiere verabschieden will.

Der Bruckbachhof hat übrigens seinen eigenen Wohnmobilstellplatz – allerdings läuft man bei einer Übernachtung vor Ort Gefahr, gar nicht mehr wegzuwollen – so wie wir.
Auch Sabine und Wolfgang werden wir mit Sicherheit wiedersehen. Wir kommen wieder!


Gemütlicher Reise-Ausklang am Ufer des Attersees

Wer gut zu Fuß ist, kann in rund 30 Minuten vom Bruckbachhof gemütlich zum Attersee wandern. Dort laden einige Gaststätten zum Entspannen und Genießen direkt am Ufer ein. Das lohnt sich – auch, wenn es wie bei uns nur auf einen kleinen Drink ist. Die Kulisse ist wunderschön! Und für uns auch der perfekte Abschluss einer schönen Reise.


Für weitere Infos rund um die Betriebe, Ausflugstipps, regionalen Genuss und geprüfte Qualität in Österreich und das Gütesiegel AMA GENUSS REGION kann ich euch herzlich die Seite von AMA GENUSS REGION ans Herz legen. Hier findet ihr auch eine praktische Karte, auf der ihr die Betriebe in eurer Nähe finden könnt: Zu AMA GENUSS REGION.

Guten Appetit,
Mirja

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