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Schupfnudeln mit Kraut-Auflauf – Wir & jetzt für die Region mit EDEKA

Dieser Beitrag enthält Werbung für EDEKA.

„Mindestens drei Generationen müssen hier im Lande geboren und gestorben sein, bevor man sie zu den Schwaben zählt. Sie werden immer ein „Neigschmeckter“ (Zugezogener) bleiben.“
Als ich 2015 spontan ins schöne Schwabenländle zog, wusste ich ehrlich gesagt nicht, worauf ich mich einließ. Und das meine ich – auch, wenn viele es erst mal anders vermuten – im allerpositivsten Sinne.

Ich mag die Schwaben. In vielerlei Hinsicht sind sie den Norddeutschen sehr ähnlich – manchmal etwas wortkarg und selten überschwänglich. Sie lieben ihre oft sehr lokal begrenzten Traditionen und ihre Heimat. Und Zugezogenen gegenüber fremdeln sie manchmal etwas – aber das ist nichts, was man nicht bei einem guten Essen hinter sich lassen könnte.

„Gutes Essen“ ist mein Stichwort! Ich habe es schon öfter erwähnt, aber ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich die ersten 25 Jahre meines Lebens ohne Maultaschen überleben konnte. Oder ohne Käsespätzle. Oder ohne Schupfnudeln mit Kraut! Hier im Schwabenland habe ich meine kulinarische Heimat gefunden.
Vor allem das Kraut hat hier in der Region einen hohen traditionellen Wert. So sehr, dass ihm sogar ein Mal im Jahr ein ganzes Wochenende mit dem „Krautfest“ gewidmet wird. Auf dem Krautfest gibt es lauter leckere Spezialitäten aus der hier angebauten Spitzkraut-Sorte Filderkraut – aber natürlich auch das ganz klassische Gericht „Schupfnudeln mit Kraut“ in etlichen Variationen.

Wer mit regionalen Zutaten nachkochen will, hat nun mehrere Möglichkeiten: Ganz direkt kann man natürlich beim Bauern des Vertrauens einkaufen gehen (ich habe das schon getestet und sogar schon bei der Krauternte geholfen! Ich habe Filderkraut getragen!). Wenn das – aus welchen Gründen auch immer – nicht geht, dann finde ich es trotzdem schön, beim Einkauf darauf zu achten, dass die Lebensmittel, bei denen es möglich ist, aus der Region und nicht vom anderen Ende der Welt kommen. Der Kauf von regionalen Produkten ist immer auch ein kleiner Beitrag für die eigene Region. Support your local Lebensmittelproduzenten!

Produkte aus dem direkten Umfeld wie frische Erdbeere, Spargel, Äpfel und Kartoffeln aber auch Milch und Eier vom Bauern nebenan nehmen feste Plätze in den Märkten meiner Freunde von EDEKA ein.
Die EDEKA Kaufleute arbeiten seit jeher eng mit Bauern aus ihrer Region zusammen und sorgen so dafür, dass sowohl regionale Eigenmarken (bei uns hier im Ländle ist das „Unsere Heimat“) und Marken aus der Umgebung in ihren Regalen Platz finden, aber auch dass unter anderem die Obst- und Gemüseabteilung reichlich mit Produkten aus der Region gefüllt werden.

Mit genau diesen Produkten habe ich heute einen schwäbischen Klassiker für euch neu interpretiert: Schupfnudeln mit Kraut. Bei mir gibt es das Rezept als Auflauf – weil alles besser ist, wenn man es mit Käse überbackt!

Schupfnudeln mit Kraut-Auflauf

Rezept für 4 große Portionen

Für die Schupfnudeln
700 g mehlig kochende Pellkartoffeln vom Vortag
120 g Mehl
1 Ei
1 Eigelb
1 Prise Muskatnuss
Salz und Pfeffer
2 EL Butterschmalz zum Anbraten

Für den Auflauf
1 Zwiebel
3 EL Öl
750 g Sauerkraut aus der Dose
1 Prise Zucker
300 g Schmand
100 ml Milch
200 g geriebener Bergkäse
Salz und Pfeffer

Die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse oder eine „Flotte Lotte“ pressen und mit dem Mehl, dem Ei, dem Eigelb, der Muskatnuss, Salz und Pfeffer zu einem Teig vermengen. Den Teig zu Schupfnudeln formen und dabei immer wieder etwas in Mehl wenden, damit sie nicht aneinanderkleben.
In einer Pfanne 2 Esslöffel Butterschmalz erhitzen und die Schupfnudeln darin goldbraun anbraten. Beiseitestellen.

Die Zwiebel in Würfel schneiden und in dem Öl anbraten. Das Sauerkraut, 100 ml Wasser, den Zucker, Salz und Pfeffer hinzugeben und ca. 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Dann die Schupfnudeln vorsichtig unterheben.

Den Schmand mit Milch und Bergkäse verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einer Auflaufform die Hälfte der Krautmasse verteilen. Dann die Hälfte der Käsemasse darauf verstreichen. Die restliche Krautmasse darüber verteilen und die restliche Käsemasse in Klecksen auf dem Auflauf verteilen.

Den Auflauf im Ofen für ca. 40 Minuten backen, bis der Käse schön gebräunt ist und sofort servieren.

Fertig!

Der Auflauf schmeckt auch aufgewärmt sehr gut. Dafür stelle ich die ganze Auflaufform einfach noch ein mal bei 170 °C in den Ofen, bis er wieder warm ist.

Guten Appetit,
Mia

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