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Rote Bete aus dem Ofen – mehr Aroma geht nicht!

Als ich das erste Mal Gemüse aus dem Ofen gegessen habe, war es wie eine Offenbarung. Eine Geschmacksexplosion. Der Anfang einer Liebe.
Der Garprozess dauert im Ofen zwar deutlich länger, als beim Kochen in Wasser, aber das Gemüse schmeckt um Welten besser. Das ist es mir wert. Deshalb gibt es z.B. Kürbis und Kartoffeln fast nur aus der Röhre. Und seit neuestem auch: Rote Bete.
Seit letztem Jahr haben wir uns nämlich sehr gern, die roten Knollen und ich. Als Suppe, als Salat, als Chips (…): Wir sehen uns jetzt öfter. Und ihr werdet sie hier sicherlich auch noch das ein oder andere Mal entdecken!

Wenn ich rote Bete in ihrer reinen Form esse, dann jedenfalls nur noch so. Nur noch so!

rote Bete

Rote Bete aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen

ca. 500g kleine Rote Bete
3 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
1 EL Honig oder Agavendicksaft
4 kleine Zweige Rosmarin
2 Prisen Meersalz
2 Prisen Pfeffer

Den Strunk der roten Bete entfernen, anschließend die Knollen vierteln und in eine kleine ofenfeste Form geben.
Die anderen Zutaten zu einer Marinade vermengen (der Rosmarin muss nicht kleingeschnitten werden) und über die roten Bete geben.
Im vorgeheizten Ofen bei ca. 180°C backen, bis sie weich sind – das dauert ca. 1 1/2 – 2 Stunden. Hin und wieder (ich mache es halbstündlich) die Knollen wenden.

Fertig! 

rote Bete-3

Das Gemüse schrumpelt ein bisschen zusammen und ist zugegebenermaßen nicht mehr besonders ansehnlich, aber es schmeckt so herrlich!
Mögt ihr rote Bete? Und wenn ja: Was kocht ihr damit? Ich brauche noch ganz viel Anregung!

Guten Appetit,
Mia

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26 Kommentare

  • Antworten
    StudentenKochen
    27. Januar 2013 at 12:13

    Gemüse aus dem Backofen ist auch einfach am Leckersten! Deine Variante wird auf jeden Fall mal denächst ausprobiert.

    Wenn du Rote Bete aber auch gerne mal roh ist, empfehle ich dir folgendes Rezept, ist einer meiner Lieblingssalate:
    http://www.essen-und-trinken.de/rezept/260432/rote-bete-apfel-salat.html

  • Antworten
    nike
    27. Januar 2013 at 12:56

    das letzte foto lässt mich fast in den bildschirm krabbeln … rote bete aus dem ofen ist göttlich. genau wie rosenkohl. ofen bete macht sich auch hervorragend in einem couscous salat!
    hab einen schönen sonntag!

  • Antworten
    Vanessa
    27. Januar 2013 at 19:42

    Ich esse rote Bete am allerliebsten roh mit Äpfeln in einem Salat, ganz einfach in etwa nach diesem Rezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/1209081226654792/Rote-Bete-Apfel-Salat.html
    Deine Variante werde ich vielleicht morgen mal ausprobieren, ich habe nämlich noch zwei rote Bete im Kühlschrank :>

    • Antworten
      Irma
      25. Februar 2017 at 17:44

      Rote Beete im Kühlschrank? Wurzelgemüse benötigt keinen Kühlschrank, sondern einen kühlen Tontopf mit Sand darüber. Dasselbe gilt natürlich für Kartoffeln. Am wenigsten geeignet für den Kühlschrank ist Gemüse aus südlichen Ländern, vor allem Tomaten. Das ist eine Sünde. Und – Geräuchertes jeder Art auch das gehört nur kühl gelagert, am besten in einer alte Speisekammer, sofern man hat (luftgetrocknet). Dem Käse ergeht es in den meisten Fällen ebenso. Schaut mal, wie unterschiedlich in den Supermärkten gelagert wird! Nachmachen. Auch Zwiebeln! Wir machen ja heutzutage so viel falsch und verderben damit den Geschmack der meisten Lebensmittel im Voraus selbst. Naja, und Brot in einer Plasthülle im Kühlscrank, das geht ja gar nicht. Schimmelgefahr! Nur in einem Brotkasten. . Älteres Brot lässt sich zu allem Möglichen verarbeiten.

  • Antworten
    Heike
    27. Januar 2013 at 22:42

    Hallo 🙂
    Rote Beete ist mit das Feinste, was ich kenne. Ich mache sie am Liebsten so:
    Rote Beete aus der Vakuumverpackung nehmen, mundgerecht schneiden und zuckern. Dann werden Nudeln gekocht, Putenbrust klein geschnitten und angebraten. Zwiebeln in Butter angebraten, mit Weißwein abgelöscht, etwas Sahne dazu. Eine kleine Birne klein schneiden in die Pfanne geben. Etwas weich kochen und dann die rote Beete dazu, sowie die Putenstückchen. Alles warm werden lassen, Nudeln abgießen in einen Teller anrichten und den Pfanneninhalt drüber geben. Mir schmeckts 🙂
    Würzen nach gusto. Ich nehm meistens nur Salz, Pfeffer & Zitronensaft.
    Dein Rezept werde ich so schnell wie möglich nachmachen. Sie wirklich toll aus!
    Liebe Grüße
    Heike

  • Antworten
    Gesche
    2. Februar 2013 at 15:16

    Hi Mia,
    so liebe ich Rote Beete auch. Am besten noch ein paar Kartoffeln, Möhren und Fenchel mitbacken und ein Joghurt-Kreuzkümmel-Dip dazu! Grandios!
    Schöne Fotos :))

    Liebe Grüße
    Gesche

  • Antworten
    Ylva
    21. März 2013 at 15:27

    Wie lecker sieht das denn aus?
    *Unbedingt-Rote-Beete-kaufen-muss*…

    Ich glaub, das wird am Wochenende gemacht. Ich wollte mich die Tage sowieso mal an diese Knolle heran wagen – bisher habe ich mir ihr nämlich noch niemals etwas gemacht. Ehrlich wahr. Aber dieses Rezept lacht mich jetzt echt zu sehr an. Lieben Dank! <3

  • Antworten
    Ylva
    21. März 2013 at 15:31

    Ach ja und was einen Tipp für diese feine Knolle betrifft… Erst gestern habe ich zum Einstieg dieses Rezept hier empfohlen bekommen: http://www.321kochen.tv/cms/rezept-uebersicht/rezepte/rote-bete-carpaccio-mit-geroesteten-kuerbiskernen-und-bueffelmozzarella
    Und das hier lacht mich auch ziemlich an: http://flowersonmyplate.de/rote-bete-gnocchi-pesto/
    Liebe Grüße!

  • Antworten
    lou
    2. Oktober 2013 at 10:29

    rote bete aus dem ofen sind das geilste essen. ich mach dann noch einen schwupp sesam mit rein und eine grob geschnittene zwiebel. könnt ich durchdrehen für. so lecker!!

  • Antworten
    Name*
    30. Dezember 2013 at 09:12

    Was esst Ihr denn dazu?Was esst Ihr denn dazu?

  • Antworten
    Flo
    4. Januar 2014 at 14:32

    Das Purée aus Roter Bete hat wahrscheinlich schon jeder von euch ausprobiert. Falls nicht:
    Knollen gut abbürsten, in Alufolie einwickeln oder auf einem Blech in jeder Menge Meersalz (unbedingt grobes Salz) begraben und dann bei mittlerer Hitze garen.
    Anschließend noch warm mit reichlich Butter, Salz, Kardamom mixen und gegen Ende noch ein bisschen mit Zitronensaft abschmecken.

  • Antworten
    Lena
    17. August 2014 at 14:24

    Schubiduuuu, ist gerade im Ofen. Zusammen mit noch mehr Gemüse, das weg musste. *vorfreude*
    Liebe, liebe Grüße, Lena

  • Antworten
    Drean
    25. September 2014 at 12:23

    Mmmmhhh…. Das Foto duftet durch mein IPad… Sag mal, wird die Rote Bete denn geschält oder nur geputzt?
    Liebe Grüße, Drean

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      25. September 2014 at 12:48

      Hallo Drean!
      So wie im Text: Erst mit Schale backen, dann wie eine Pellkartoffel pellen! Sonst „bluten“ sie dir im Ofen aus 🙂
      Viele liebe Grüße!
      Mia

  • Antworten
    Sabine
    16. November 2014 at 14:21

    Hallo Mia,
    die Roten Bete aus dem Ofen waren mit das Beste, was ich je gegessen habe. Noch am Vortag hatte ich gesagt, dass ich die erdigen Knollen nicht mag…Ich bin total froh, dass ich auf der Suche nach einem Rote-Bete-Rezept auf deinen großartigen Blog gestoßen bin.
    Ja, und nun möchte ich auch all deine anderen Rote-Bete-Rezepte ausprobieren und hab dazu eine Frage:
    Wenn du schreibst „vorgekocht“, meinst Du sicher die Knollen aus der Tüte. Die möchte ich nicht so gerne verwenden. Wie kann ich sie selber vorkochen?
    Liebe Grüße
    Sabine

  • Antworten
    Oilily
    23. Januar 2015 at 15:26

    Hallo Mia!

    Dein Rezept für Rote Bete klingt sehr lecker. Aber ehrlich gesagt fehlen mir noch ein paar Anweisungen. 😉 Ich habe noch haufenweise Rote Bete aus eigenem Anbau zu Hause. Sie sind also roh und mit Schale. Dein Rezept verstehe ich so, dass ich nur den Strunk entferne und dann die Rote Bete mit der Schale in Viertel schneide. Und dann ab in den Ofen. Aber ist das richtig so? Dann bluten sie doch aus oder? Ich hoffe sehr, du kannst mir weiterhelfen, auch wenn dein Beitrag schon eine ganze Zeitlang her ist.

    LG, Oilily

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      25. Januar 2015 at 19:31

      Hallo Oilily,
      Das ist richtig so! 😉 Da die rote Bete nicht in Flüssigkeit liegt, blutet sie auch nicht aus 🙂

      • Antworten
        Oilily
        26. Januar 2015 at 18:01

        Hallo Mia!

        Vielen Dank für deine Antwort!!! Nun hab ich aber doch noch eine allerletzte Frage dazu: Was machst du dann mit der Schale, wenn die Roten Bete fertig sind? Isst du die mit? Oder schälst du die dann noch irgendwie ab, wenn sie fertig sind? Danke noch mal und ein riesen Kompliment für deinen Blog! Deine Bilder und Beiträge sind super!

        LG, Oilily

        • Antworten
          Mia | Küchenchaotin
          26. Januar 2015 at 18:15

          Liebe Oilily,
          du bist ja lieb! Danke! 🙂
          Die Schale esse ich grundsätzlich mit – sie wird beim Backen ganz weich und man merkt sie kaum. Übrigens auch so weich, dass man die Bete aber auch problemlos wie eine Pellkartoffel pellen kann, wenn man die Schale nicht essen mag. It’s up to you!
          Guten Appetit!
          Mia

  • Antworten
    Teresa
    27. Oktober 2015 at 14:12

    Grad spontan ausprobiert, weil ich alles dafür hier hatte, und…
    …himm-lisch!
    Das gibts wieder…vielen Dank dafür!

  • Antworten
    Constanze
    15. Dezember 2015 at 22:35

    Salbei statt Rosmarin. Miau

  • Antworten
    Harald
    4. Februar 2016 at 22:15

    das sieht so lecker aus, wird morgen gleich probiert…mir schmeckt die rote bete auch in scheiben geschnitten und mit parmesan paniert, also mehl, ei…und ab in die pfanne

  • Antworten
    Sanni
    12. Februar 2016 at 21:19

    Bin seit zwei Wochen auf dem Rote Bete Trip, esse sie fast täglich in allen Variationen.
    Mein Suppenrezept: 2 Bete mit 1 Kohlrabi und 1Kartoffel gewürfelt in Butter anschwitzen, mit gemuesebruehe abloeschen,20 min garen,dann 300g schollenfilet oder wels in streifen schneiden und 5 Minuten mitkochen. Am Ende frische Petersilie darüber. Lecker und leicht!
    Liebe gruesse an alle Rote Bete Fans!

  • Antworten
    Olga
    26. September 2016 at 18:00

    Hey😃
    Gestern dein leckeres Rezept ausprobiert! Ganz köstlich, wenn ich auch sagen muss, dass die Bete nach 2 Std immernoch nicht ganz weich war. Bleibt das so beim Backen oder hätte ich sie noch länger drinlassen sollen?? (Hatte sie bislang nur gekocht)
    Lieben Dank😊

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      16. Oktober 2016 at 21:00

      Hallo Olga,
      so weich, wie die vakuumierte wird die Bete nicht. Ein bisschen Biss ist da durchaus gewollt! Sollte sie noch eher hart gewesen sein, war es tatsächlich zu kurz – das kommt natürlich immer auch auf die größe der Bete an. Länger als zwei Stunden musste ich allerdings noch nie eine backen!
      Viele Grüße,
      Mia

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