Focaccia – Das Rezept für perfektes italienisches Fladenbrot

Focaccia ist das Brot, das ich in Italien immer als erstes kaufe. Noch warm aus der Bäckerei, außen knusprig, innen so luftig, dass man die Finger reinstecken möchte. Dazu der Duft von Olivenöl und Rosmarin. Besser geht Brot nicht.

Diese Focaccia kommt nah ran an das Original. Das Geheimnis ist Zeit. Der Teig ruht über Nacht im Kühlschrank und entwickelt dabei Aromen und Struktur, die du mit einem Schnellrezept nie hinbekommst. Klingt aufwendig, ist es aber nicht. Die meiste Zeit arbeitet der Teig alleine, du schaust nur ab und zu vorbei.

Sechs Zutaten: Mehl, Wasser, Hefe, Salz, Olivenöl, Rosmarin. Mehr braucht es nicht für ein Brot, das jeden Bäcker neidisch macht. Okay, vielleicht ein bisschen Geduld. Aber die lohnt sich.

Warum diese Focaccia so gut wird

Der Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer großartigen Focaccia liegt in der Zeit. Lange, langsame Gare entwickelt Geschmack und Textur, die du mit viel Hefe und kurzer Gehzeit nie erreichst.

Die Übernachtgare im Kühlschrank macht zwei Dinge: Erstens arbeiten die Hefen bei niedrigen Temperaturen langsamer, aber beständiger. Der Teig geht auf, ohne überzugehen. Zweitens passiert während der langen Ruhezeit etwas mit dem Gluten. Der Teig wird elastischer, die Krume später luftiger.

Dazu kommt die Autolyse am Anfang. Mehl und Wasser ruhen eine Stunde zusammen, bevor die Hefe dazukommt. In dieser Zeit quillt das Mehl, das Glutengerüst beginnt sich zu entwickeln, und der Teig wird später leichter zu verarbeiten. Ein Schritt, den viele Rezepte überspringen, der aber einen echten Unterschied macht.

Fluffige Foccacia mit Übernachtgare geschnitten auf einem Abkühlgitter

Tipps für die perfekte Focaccia

Das richtige Mehl. Pizzamehl Tipo 00 mit mindestens 12g Eiweiß pro 100g ist ideal. Der hohe Proteingehalt sorgt für starkes Gluten und eine luftige Krume. Weizenmehl Type 550 funktioniert auch, aber achte auf den Eiweißgehalt auf der Packung. Unter 12g wird die Focaccia einfach nicht so schön luftig.

Kaltes Wasser verwenden. Die Autolyse funktioniert besser mit kaltem Wasser. Außerdem gibt dir das mehr Kontrolle über die Teigtemperatur, besonders im Sommer.

Wenig Hefe, viel Zeit. Nur 1g Trockenhefe auf 500g Mehl klingt nach nichts, reicht aber völlig. Weniger Hefe macht die Foccacia BESSER. Die lange Gehzeit gibt der Hefe Zeit zu arbeiten. Viel Hefe und kurze Zeit ergibt Brot, das nach Hefe schmeckt statt nach Brot.

Stretch & Fold statt Kneten. Nach dem Maschinenkneten kommen drei Runden Stretch & Fold. Dabei ziehst du den Teig mit nassen Händen an den Seiten hoch und faltest ihn über sich selbst. Das entwickelt das Gluten weiter, ohne die Luftblasen zu zerstören.

Nicht zu viel drücken. Wenn du die Mulden in die Focaccia drückst, sei sanft. Du willst die Luftblasen im Teig nicht zerdrücken. Fingerspitzen rein, leicht drücken, fertig.

Genug Olivenöl. Focaccia braucht Öl. In der Form, auf dem Teig, nach dem Backen. Das Öl macht die Kruste knusprig und gibt Geschmack. Hier nicht sparen.

Heißer Ofen am Anfang. 250°C für die ersten 10 Minuten, dann runter auf 220°C. Die hohe Anfangstemperatur sorgt für den „Ofentrieb“, bei dem der Teig noch einmal aufgeht und die typischen Luftblasen entstehen.

Warum Übernachtgare?

Du könntest den Teig auch am gleichen Tag backen, nach insgesamt 3-4 Stunden zusätzliche Gehzeit bei Raumtemperatur brauchst du dafür. Die Focaccia würde dann auch aufgehen und essbar sein.

Aber sie wäre nicht so gut. Die Übernachtgare im Kühlschrank macht drei Dinge:

Erstens: Geschmack. Die langsame Fermentation entwickelt Aromen, die du bei schneller Gare nicht bekommst. Eine leichte Säure, mehr Tiefe, mehr Komplexität.

Zweitens: Textur. Das Gluten entspannt sich über Nacht, der Teig wird elastischer und lässt sich besser verarbeiten. Die Krume wird deutlich luftiger, als bei einem ausschließlich warm gegangenen Teig.

Drittens: Flexibilität. Du machst den Teig abends in 30 Minuten, und am nächsten Tag kannst du irgendwann zwischen 16 und 24 Stunden später backen. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Ein bisschen weiter drüber ist auch nicht tragisch. Perfekt für den Alltag!

Roher Teig von fluffiger Foccacia nach der Übernachtgare

Variationen

Focaccia mit Tomaten: Halbierte Kirschtomaten vor dem Backen leicht in den Teig drücken. Mit etwas Fleur de Sel bestreuen.

Focaccia mit Oliven: Entkernte Oliven (Kalamata oder grüne) in den Teig drücken. Sparsam mit dem Salz sein, Oliven sind schon salzig.

Focaccia mit Zwiebeln: Dünne Zwiebelringe auf dem Teig verteilen. Werden beim Backen süß und leicht karamellisiert.

Focaccia Garden: Der Instagram-Trend. Mit Gemüse, Kräutern und essbaren Blüten Muster auf den Teig legen. Sieht beeindruckend aus, schmeckt genauso gut wie die klassische Version.

Pizza Foccacia: Vermutlich darf ich nach diesem Geständnis nie wieder nach Italien einreisen, aber: Wir beträufeln die ungebackene Focaccia gerne ganz dünn mit Pizzasauce, bestreuen sie mit Mozzarella und belegen sie wie Pizza. Meine Kinder lieben das!

Aufbewahren

Frisch schmeckt Focaccia am besten. Noch leicht warm, wenn das Olivenöl duftet und die Kruste knackt. Ein Traum!

Bei Zimmertemperatur hält sie sich 1-2 Tage, in ein Küchentuch gewickelt. Nicht im Kühlschrank lagern, da wird sie schneller altbacken.

Zum Auffrischen: Mit Wasser einsprühen und dann kurz bei 180°C in den Ofen (5 Minuten) oder in den Airfryer (3-4 Minuten bei 160°C). Die Kruste wird wieder knusprig.

Einfrieren geht auch. In Stücke schneiden, einfrieren, bei Bedarf direkt aus dem Gefrierfach in den Ofen. Bei 180°C ca. 10 Minuten aufbacken.

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Focaccia mit Übernachtgare

Luftige Focaccia wie in Italien: Außen knusprig, innen weich, mit Rosmarin und Meersalz. Das Geheimnis ist die Übernachtgare, die dem Brot Geschmack und Textur gibt. Nur 6 Zutaten, die meiste Arbeit macht der Teig alleine.
Portionen 1 Blech (8 Portionen)
Vorbereitungszeit 2 Stunden 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Ruhezeit 20 Stunden
Gesamtzeit 22 Stunden 45 Minuten

Zutaten

  • 500 g Pizzamehl Tipo 00 mind. 12g Eiweiß, alternativ Weizenmehl Type 550 mit mind. 12g Eiweiß
  • 375 g kaltes Wasser
  • 1 g Trockenhefe oder 3g frische Hefe
  • 12 g Salz
  • 15 g Olivenöl für den Teig
  • 2-3 El Olivenöl für Form, Oberfläche und zum Beträufeln

Zum Bestreuen:

  • Frischer Rosmarin gehackt
  • Grobes Meersalz oder Salzflocken

Anleitungen

  • Mehl und kaltes Wasser in einer Schüssel kurz, aber gründlich vermischen. Abgedeckt 60 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen (Autolyse).
  • Die Hefe zum Teig geben und mit der Küchenmaschine 5-7 Minuten kneten. Dann Olivenöl und Salz hinzufügen und weitere 6-8 Minuten kräftig kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.
  • Eine Runde Stretch & Fold machen: Mit nassen Händen den Teig an den Seiten hochziehen, dehnen und über sich selbst falten. Im Uhrzeigersinn einmal rundherum arbeiten. Der Teig ist sehr weich und klebrig, das ist richtig so.
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    https://youtube.com/shorts/jr8MmhLJogk
  • Den Teig abgedeckt 120 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Nach 40 Minuten, nach 80 Minuten und am Ende der 120 Minuten jeweils eine Runde Stretch & Fold machen.
  • Eine feuerfeste Form (ca. 25x35cm) mit Olivenöl benetzen. Den Teig hineingeben und die Oberfläche leicht einölen. Mit Frischhaltefolie abdecken und 16-24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Den Teig ca. 2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank holen und bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen.
  • Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig vorsichtig in der Form verteilen, ohne die Luftblasen zu zerdrücken. Mit den Fingerspitzen die typischen Mulden hineindrücken. Mit Olivenöl beträufeln und mit grobem Salz und gehacktem Rosmarin bestreuen.
    Roher Foccacia Teig vor dem Backen
  • Auf mittlerer Schiene 10 Minuten bei 250°C backen. Dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 15 Minuten fertig backen, bis die Focaccia goldbraun ist.
  • Aus dem Ofen nehmen und am besten noch warm servieren.

Notizen

Der hohe Eiweißgehalt im Mehl ist wichtig für die luftige Struktur. Schau auf die Nährwertangaben der Packung: mindestens 12g Eiweiß pro 100g.
Der Teig ist durch die 75% Wasseranteil sehr weich und klebrig und wenn du bisher noch nie mit Teig mit hoher Hydration gearbeitet hast, kann das irritierend sein. Es ist aber alles richtig so. Nasse Hände helfen beim Verarbeiten und nach der Kühlschrankgare wird er eine festere Struktur haben.
Die Stretch & Fold Technik ersetzt teilweise das Kneten und entwickelt das Gluten, ohne Luftblasen zu zerstören.
Bei den Nährwertangaben handelt es sich um Durchschnittswerte, die je nach Zutaten und Zubereitung abweichen können.
Kalorien: 275kcal
Gericht: Beilage, Brot
Küche: Italienisch

Nährwerte

Kalorien: 275kcal | Kohlenhydrate: 47g | Proteine: 8g | Fett: 6g | Ballaststoffe: 2g

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Fluffige Foccacia mit Übernachtgare geschnitten mit Olivenöl serviert

Häufige Fragen zu Focaccia

Welches Mehl brauche ich für Focaccia?

Pizzamehl Tipo 00 mit mindestens 12 g Eiweiß pro 100 g ist ideal. Alternativ funktioniert Weizenmehl Type 550, aber achte auf den Eiweißgehalt auf der Packung. Je mehr Protein, desto luftiger die Focaccia.

Kann ich die Focaccia auch ohne Übernachtgare machen?

Ja, aber sie wird nicht so gut. Du kannst den Teig auch 3-4 Stunden zusätzlich bei Zimmertemperatur gehen lassen und dann backen. Die Übernachtgare entwickelt aber mehr Geschmack und bessere Textur.

Was ist Stretch & Fold?

Eine Technik, um Gluten zu entwickeln, ohne klassisch zu kneten. Du ziehst den Teig mit nassen Händen an einer Seite hoch, dehnst ihn und faltest ihn über sich selbst. Dann drehst du die Schüssel und wiederholst das rundherum. Sanfter als Kneten und zerstört keine Luftblasen.

Warum ist meine Focaccia nicht luftig?

Meist liegt es am Mehl (zu wenig Protein), zu viel Kneten/Drücken beim Formen, oder der Teig hatte nicht genug Zeit zum Gehen. Beim Formen sanft sein und die Luftblasen nicht zerdrücken.

Wie lange hält sich Focaccia?

Bei Zimmertemperatur 1-2 Tage, in ein Küchentuch gewickelt. Zum Auffrischen kurz in den Ofen (180°C, 5 Minuten). Einfrieren geht auch, dann direkt aus dem Gefrierfach aufbacken.

Kann ich die Focaccia auch mit Dinkelmehl machen?

Ja, Dinkelmehl Type 630 funktioniert. Der Teig wird etwas weniger elastisch und die Krume dichter, aber geschmacklich sehr gut. Die Wassermenge eventuell leicht reduzieren (ca. 350 g statt 375 g).

Wann ist die Focaccia fertig?

Wenn sie goldbraun ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Die Kruste sollte knusprig sein, die Unterseite leicht gebräunt. Lieber etwas länger backen als zu kurz.

Warum klebt mein Teig so?

Ein klebriger Teig ist normal bei Focaccia. Der hohe Wasseranteil (75%) macht den Teig weich und klebrig. Mit nassen Händen arbeiten hilft. Der Teig wird nach der Kühlschrankgare fester und einfacher zu handhaben.

Guten Appetit,
Mirja

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  1. 3 Sterne
    Hallo, ich habe die focaccia genau nach deinen Vorgaben gemacht, alles genau abgewogen und bearbeitet. Es war mir aber nicht möglich den Teig zu falten, vermutlich hatte mein fertiges focaccia aus diesem Grund überhaupt keine Bindung und auch nicht die schönen Luftblasen.
    Wie faltest du so flüssigen Teig? Gibts einen Trick dabei?

    1. 5 Sterne
      Hey Biggi,
      ich backe dieses Rezept genau mit diesen Mengenangaben seit Jahren regelmäßig (zuletzt zu Ostern), aber flüssig war der Teig noch nie. 375 g Wasser auf 500 g Mehl sind eigentlich ein ausgewogenes Verhältnis, bei dem es normalerweise nicht flüssig werden könnte.
      Ich kann mir höchstens vorstellen, dass da doch beim Abwiegen was schiefgelaufen ist (oder vielleicht die Menge Mehl und Wasser vertauscht?). Außerdem ist das Mehl mit mindestens 12 g Eiweiß extrem wichtig (Eiweiß=Gluten=Bindung für den Teig) und auch das exzessive kneten (mindestens 10, eher 15 Minuten, wie auch im Rezept angegeben) ist entscheidend für den Backerfolg.
      Gib dem Rezept noch mal eine Chance – bisher waren alle, die es ausprobiert haben extrem begeistert!
      Viele Grüße,
      Mirja

  2. Michael says:

    Also ich muss leider Biggy zustimmen, der Teig ist so nicht verarbeitbar. Das ist eine Hydrolyse von 75 Prozent, für Nichtprofis nicht händelbar. Viele andere Rezepte schlagen eher 50 Prozent vor.

    1. Hallo Michae
      Hier muss ich jetzt mal kurz widersprechen: Du kommentierst hier bei einem Focaccia Rezept. Focaccia hat klassischerweise eine Hydration (Hydrolyse ist etwas anderes) von 80-90% (!). Um das Rezept ein bisschen einfach händelbar zu machen, bin ich auf 75% gegangen.
      Sollte der Teig bei dir nicht verarbeitbar sein, liegt es entweder an der Technik, oder sehr viel wahrscheinlicher am Mehl (zu geringer Eiweißgehalt des Mehls), denn je höher der Eiweißgehalt des Mehls ist desto mehr Wasser kann das Mehl aufnehmen.
      Das Rezept ist ausdrücklich NICHT als Anfängerrezept gekennzeichnet, weil Foccacia einfach aufgrund seiner Eigenschaften (hohe Hydration, Eiweißgerüst muss durch Stretch & Fold aufgebaut werden) per Se kein Anfängerrezept ist. Auch der Hinweis auf ein eiweißreiches Mehl ist deshalb im Rezept und im Text mehrfach genannt.
      Ich backe dieses Rezept fast wöchentlich und der Teig ist selbst vor der ersten Runde Stretch & Fold nie annähernd flüssig.
      Es ist super schade, dass Biggi und du nicht das von euch gewünschte Ergebnis erreicht haben. Ich danke euch für euer Feedback und werde das Rezept noch mal dahingehend überarbeiten, sodass die Tauglichkeit für Fortgeschrittene Brotbäcker und die unbedingte Notwendigkeit des eiweißreichen Mehls noch mal deutlicher wird.
      Viele Grüße,
      Mirja

  3. 5 Sterne
    Bei mir hat das Rezept einwandfrei funktioniert. Der Teig ist natürlich etwas weicher und klebriger als ein „normaler“ Pizzateig mit weniger Hydration, aber wenn man sich vorher ein paar Videos zum Dehnen und Falten ansieht (zb Teichners Pizzapalace auf Youtube) sollte das eigentlich gut klappen! Man sollte allerdings, wie bereits oben mehrfach drauf hingewiesen, ein Mehl mit hohem Eiweißanteil nehmen und kein herkömmliches 405er.

  4. 5 Sterne
    Ich Liebe Focaccia und mache gerne noch etwas mehr Wasser dran, dafür muss man aber ein wenig Erfahrung haben.
    Dieses Rezept ist alltagsfreundlich und sollte auch Anfängern gut von der Hand gehen. Und als netter Nebeneffekt riecht die Wohnung danach sehr gut.

  5. Wegen der Kommentare, bei denen einige von euch Probleme mit der Teigstruktur haben, habe ich den Beitrag noch mal leicht überarbeitet.
    Ich habe hinzugefügt, dass der Teig anfangs sehr weich und auch klebrig ist und man sich davon nicht irritieren lassen sollte und dass nasse Hände bei der Verarbeitung helfen.
    Außerdem habe ich noch mal die Wichtigkeit des richtigen Mehls betont (mindestens 12g Eiweißgehalt!) und ein Video zum Stretch&Fold eingefügt, dass die Technik ein bisschen besser zeigt.

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