Kichererbsen-Spinat-Curry – cremig, schnell und richtig gut

Wenn ich Lust auf etwas Würziges habe, das schnell geht und trotzdem nach richtig viel schmeckt, mache ich dieses Kichererbsen-Spinat-Curry. Gelbe Currypaste, Kokosmilch und eine Dose Kichererbsen – 25 Minuten, ein Topf, fertig. Und ja, das reicht. Mehr braucht’s nicht für ein verdammt gutes Curry.

Die Cashewkerne sind hier kein Deko – sie geben dem Ganzen einen Crunch, der in der cremigen Kokosmilch-Sauce richtig gut funktioniert. Und der Babyspinat kommt erst ganz am Ende dazu, fällt kurz zusammen und bringt die grünen Farbtupfer, die das Curry braucht.

Dazu eine Portion Reis und das Soulfood steht auf dem Tisch. Dieses Rezept gehört zu den Gerichten, die ich immer wieder mache, wenn nichts anderes geplant ist – weil die meisten Zutaten sowieso im Vorratsschrank stehen.

Warum dieses Kichererbsen-Spinat-Curry so gut funktioniert

Die Kombination aus Kichererbsen und Kokosmilch ist ein Klassiker, der nicht ohne Grund so beliebt ist. Die Kichererbsen liefern Protein und eine angenehm nussige Textur, die Kokosmilch macht alles cremig. Dazu gelbe Currypaste als Würz-Basis – das ist in 10 Minuten ein Geschmack, für den du sonst eine halbe Gewürzapotheke bräuchtest.

Was dieses Curry von anderen unterscheidet: Die Cashewkerne. Sie geben einen Crunch, der im sonst durchgehend cremigen Gericht richtig gut ankommt. Und der frische Spinat am Ende – der welkt nur kurz und bleibt dadurch knackig-grün statt matschig-braun.

Das Ganze ist von Natur aus vegan, glutenfrei und steckt voller pflanzlichem Protein. Aber das ist hier der nette Nebeneffekt, nicht der Grund, warum ich es so oft mache.

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Tipps für das perfekte Kichererbsen-Spinat-Curry

Die Currypaste erst anrösten. Nicht einfach in die Kokosmilch kippen – erst 30 Sekunden im heißen Öl anrösten. Das bringt die Aromen raus und macht einen riesigen Geschmacksunterschied.

Kokosmilch aus der Dose, nicht aus dem Tetrapack. Die Dose hat deutlich mehr Fett und damit mehr Geschmack und Cremigkeit. Tetrapack-Kokosmilch ist zu wässrig für ein Curry.

Spinat ganz am Ende. Der Babyspinat braucht nur 1-2 Minuten, um zusammenzufallen. Wenn du ihn zu früh dazugibst, wird er matschig und verliert seine Farbe. Einfach unterheben, Deckel drauf, kurz warten – fertig.

Limettensaft nicht vergessen. Ein Spritzer am Ende bringt Frische und balanciert die Cremigkeit der Kokosmilch. Ohne Limette ist das Curry gut, mit Limette ist es richtig gut.

Kichererbsen aus der Dose sind perfekt. Keine Notwendigkeit, trockene Kichererbsen einzuweichen. Dose auf, abspülen, fertig. Spart eine Stunde Kochzeit.

Variationen des Kichererbsen-Spinat-Currys

Mit Süßkartoffel: Süßkartoffel-Würfel mitkochen – braucht 10 Minuten länger, macht das Curry aber noch sättigender und leicht süßlich.

Mit roter Currypaste statt gelber: Wird schärfer und etwas rauchiger. Für alle, die es gerne etwas feuriger mögen.

Mit Blumenkohl statt Spinat: Blumenkohl-Röschen mitkochen – mein Blumenkohl-Kichererbsen-Curry geht in diese Richtung.

Mit Tofu: Räuchertofu in Würfeln anbraten und zum Curry geben – extra Protein und ein herzhafter Biss.

Ohne Cashews: Wer eine Nussallergie hat oder keine zur Hand: Einfach weglassen oder durch geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne ersetzen.

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Aufbewahren & Aufwärmen

Im Kühlschrank hält sich das Curry 3-4 Tage. Beim Aufwärmen etwas Wasser oder Kokosmilch nachgießen, weil es über Nacht dicker wird. Der Spinat wird dabei weicher – geschmacklich kein Problem, optisch etwas weniger grün.

Einfrieren geht, aber ohne den Spinat (der wird beim Auftauen matschig). Das Curry pur einfrieren, Spinat beim Aufwärmen frisch dazugeben. Hält sich 3 Monate.

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Kichererbsen-Spinat-Curry mit Kokosmilch und Cashews

Dieses cremige Kichererbsen-Spinat-Curry ist schnell gemacht, vegan und richtig sättigend. Gelbe Currypaste und Kokosmilch geben die Basis, Cashewkerne den Crunch und frischer Spinat die Farbtupfer. Perfekt mit einer Portion Reis – Feierabendküche vom Feinsten.
Portionen 2
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten

Zutaten

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 250 g Kichererbsen Abtropfgewicht, aus der Dose
  • 50 g Babyspinat
  • 1 EL Kokosöl*
  • 2 EL gelbe Currypaste*
  • 400 ml Kokosmilch aus der Dose
  • 2 Handvoll Handvoll Cashewkerne
  • 1/2 Limette davon der Saft
  • Salz
  • Reis zum Servieren

Anleitungen

  • Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden (Weiß und Grün getrennt).
  • Das Kokosöl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Die gelbe Currypaste dazugeben und kurz anrösten, bis sie duftet.
  • Zwiebel, Knoblauch und das Weiße der Frühlingszwiebeln dazugeben und glasig dünsten.
  • Mit der Kokosmilch ablöschen und einmal aufkochen.
  • Die abgetropften Kichererbsen und die Cashewkerne dazugeben und alles 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt.
  • Zum Schluss den Babyspinat und das Grün der Frühlingszwiebeln unterheben und kurz zusammenfallen lassen.
  • Mit Limettensaft und Salz abschmecken. Mit Reis servieren.

Notizen

Die Currypaste macht den Unterschied – gelbe Currypaste ist mild und leicht süßlich. Rote Currypaste funktioniert, aber gelbe passt hier besser zur Kokosmilch.
Den Spinat wirklich erst ganz am Ende dazugeben, er braucht nur 1-2 Minuten und soll nicht matschig werden.
Die Nährwertangaben sind Durchschnittswerte und können je nach verwendeten Zutaten und tatsächlicher Zubereitung abweichen. Sie sind ohne Reis berechnet.
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Kalorien: 520kcal
Gericht: Hauptgericht

Nährwerte

Kalorien: 520kcal | Kohlenhydrate: 35g | Proteine: 18g | Fett: 35g | Ballaststoffe: 8g

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Und wenn du Kichererbsen auch als Snack liebst: Meine gerösteten Kichererbsen sind der perfekte Chips-Ersatz.

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Häufige Fragen zum Kichererbsen-Spinat-Curry

Kann ich frischen Spinat durch TK-Spinat ersetzen?

Ja, aber der TK-Spinat muss vorher aufgetaut und gut ausgedrückt werden. Er wird nicht so hübsch grün wie frischer Babyspinat, schmeckt aber genauso gut. Einfach 5 Minuten vor Ende der Kochzeit dazugeben.

Welche Currypaste soll ich nehmen?

Gelbe Currypaste ist hier am besten – milder und leicht süßlich. Rote ist schärfer und rauchiger, grüne ist die schärfste. Alle funktionieren, aber der Geschmack ändert sich deutlich. Die Pasten gibt es im Asia-Regal im Supermarkt.

Ist das Curry auch für Kinder geeignet?

Mit gelber Currypaste ist es mild genug für die meisten Kinder. Einfach weniger Paste nehmen (1 EL statt 2) und die Limette weglassen. Die Kokosmilch macht es ohnehin recht mild.

Kann ich statt Kichererbsen auch Linsen nehmen?

Rote Linsen funktionieren, verändern aber die Textur komplett – sie zerfallen und machen das Curry eher suppig. Wenn du Linsen willst, probier lieber mein Kürbis-Curry mit roten Linsen.

Was passt als Beilage zum Kichererbsen-Spinat-Curry?

Jasminreis oder Basmatireis sind der Klassiker. Auch gut: Naan-Brot zum Tunken oder einfach mit frischem Fladenbrot.


Guten Appetit,
Mirja

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  1. Danke für das tolle Rezept! Sieht echt super aus *__*

  2. Ich liebe Currys, aber habe noch nie eines mit Kichererbsen gemacht. Das muss ich ändern, denn es sieht verdammt lecker aus! Danke für das Rezept!

  3. Also, ein gelbes Curry ist auf jeden Fall eine Spitzenidee. Kichererbsen gehen ja sowieso immer und jetzt, wo der Herbst so langsam um die Ecke luschert, sind Curry-Rezepte wieder genau richtig.
    Ansonsten hätte ich vielleicht zu gelber Zucchini gegriffen 🙂
    Liebe Grüße, Mia

  4. Perfekt, jetzt weiß ich was es heute noch gibt, da müsste ich alles da haben. Danke!

    Einen komplett gelben Hauptgang… hmm gar nicht so einfach… ein gelbes Ofen-Ratatouille mit gelben Zucchini, gelben Tomaten, gelben Paprika… die Auberginen müssten halt dann draußen bleiben… wobei es gibt ja weiße, die könnte man doch durchgehen lassen.
    xo.mareen

  5. Das sieht wirklich köstlich aus. Richtig, richtig lecker!

  6. Komplett gelb? Ich würde sicherlich was mit Curry kochen. Currysuppe mit Kokosmilch und Garnelen ist eines unserer Lieblingsgerichte. Oder jetzt zum Herbst natürlich etwas mit Kürbis. Gerichte mit Hokkaido sind auch oft sehr gelblich. LG

  7. Curry liebe ich ja absolut. Also das Rezept druck ich aus und dann ab in die Küche. Es sieht toll aus und ich hoffe mal das es auch so schmeckt.

  8. Echt lecker das Rezept, ich wusste immer nicht so richtig was mit Kircherbsen mache…habe das Rezept probiert. Lecker!

  9. Hört sich gut an! Und sieht sehr gut aus. Cashewkerne sind sowieso toll, reich an ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Proteinen. In dieser neuen Form kenne ich sie (noch) nicht :-).

  10. Könnte ich statt der Kokosmilch auch sojamilch nehmen?

    1. Ich glaube ehrlich gesagt nicht. Fettgehalt und dadurch auch die Konsistenz dürften zu unterschiedlich sein. Mal ganz davon ab, dass ich mir einfach keinen Sojabeigeschmack in Verbindung mit Curry vorstellen ann. Aber: Versuch macht kluch! Hat meine Oma immer gesagt 🙂

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