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Not macht erfinderisch – vegane Schokomuffins

Samstags steht bei mir immer ein Großeinkauf an. Der Kühlschrank ist leer, die Vorräte für eine Woche aufgebraucht. Frühstück, Mittag, Abendbrot – wenn ich jetzt nicht einkaufe, geht nichts mehr so richtig.
Gestern ist es nun zum ersten Mal in fast 3 Jahren passiert: Ich hab es nicht mehr zum Einkaufen geschafft.
Heute morgen: Aufwachen. Magenknurren. Kein Brot mehr da. Und auch sonst sieht’s recht mau aus!

Doch Not macht erfinderisch! Google. „Ohne Eier und Milchprodukte“. Und siehe da: Google ist tatsächlich mein Freund und spuckt gleich ganz weit oben „vegane Schokomuffins“ aus. Die Vorratsschränke werden gecheckt und ich stelle fest: Ich muss ein bisschen improvisieren aber irgendwie sollte das schon klappen. Und das Ergebnis kann sich (obwohl Improvisation beim Backen beim besten Willen nicht meine Stärke ist) tatsächlich sehen lassen!

Vegane Schokomuffins

Rezept (für 12 Muffins)

300g Mehl
250g brauner Zucker
80g Kakaopulver (Backkakao)
1 Päckchen Backpulver
8 EL geschmacksneutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
380ml Wasser

Erst die trockenen Zutaten miteinander vermischen und dann mit dem Öl und dem Wasser schnell zu einem klumpfreien Teig verarbeiten.
Nicht vergessen: Muffinteig ist kein Rührteig!

Ein Muffinblech mit 12 Muffinförmchen bestücken und diese bis zum Rand mit dem Teig füllen.

Bei 170°C ca. 25 Minuten im Ofen backen und dann die Stäbchenprobe machen. Ggf. noch einmal 10 Minuten nachbacken lassen.

Fertig!

Das war mein erster offizieller veganer Backversuch und ich muss zugeben: Ich bin begeistert. Dass es auch ohne Ei geht, wusste ich ja vom  Cola-Brownie-Experiment schon, aber selbstgemacht so ganz „ohne alles“ konnte ich mir immer schwer vorstellen.
Die Muffins sind aber unglaublich saftig und schokoladig und sind vielleicht die „hübschesten“, die je aus meinem Ofen gekommen sind! Das waren definitiv nicht die letzten dieser Art.

Es ist übrigens sehr wichtig, die Muffins mit möglichst geschmacksneutralem Öl zu machen. Ich hatte nur noch 4EL Sonnenblumenöl, habe den Teig geteilt und die zweite Hälfte einfach mit kaltgepresstem Rapsöl versucht. Obwohl ich mir nicht gemerkt habe, in welchem Förmchen die Raps-Muffins sind, hatte ich keine Schwierigkeiten, sie zu unterscheiden, denn man schmeckt das Rapsöl deutlich raus. Es war nicht allzu gravierend, aber die Muffins mit Sonnenblumenöl sind mehr als eindeutig leckerer!

Guten Appetit!
Mia 

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16 Kommentare

  • Antworten
    José
    17. September 2012 at 16:26

    Super simples und leckeres Rezept!!!
    Man braucht eigentlich keine Eier zum Backen, es gibt zig Alternativen. Und manchmal reicht auch eine große Portion Backpulver aus.
    Liebe Grü0e und danke fürs Rezept!

  • Antworten
    Kati
    22. September 2012 at 12:39

    Da hast du aber gut improvisiert! Hab auch selten Eier zu hause weil die mir immer schlecht werden. Danke für das tolle Rezept, werde es definitiv nachbacken 😉

  • Antworten
    Steff
    26. September 2012 at 16:41

    Mir läuft das Wasser in Mund zusammen, verdammt schauen die Muffins lecker aus….

    • Antworten
      Mia
      1. Oktober 2012 at 21:00

      …und sie sind laktosefrei 😉 Ich bin ja auch so eine schrecklich Intolerante eigentlich…

  • Antworten
    ameise
    23. März 2013 at 09:28

    beste vegane muffins, die ich je gemacht hab (und ich hab einige versuche hinter mir)
    hab sie gestern gebacken und mich ausnahmsweise mal haargenau ans rezept gehalten, weil ich endlich auch mal hübsche vegane muffins schaffen wollte – und tatsächlich: sind sehr schön anzuschauen & schmecken dann auch noch so gut, wie sie aussehen.
    & dabei dauerts nicht mal ne halbe stunde, sie zu machen (bei mir im ofen waren sie nach knapp 20 minuten fertig) & die fünf zutaten hab ich auch immer im haus.
    perfektes rezept!
    lieben dank dafür!

  • Antworten
    Schoko-Scones - superschnelles Sonntagsfrühstück | Kuechenchaotin
    23. Juni 2013 at 14:08

    […] aus dem Vorrat backen lässt und schnell fertig ist. Relativ häufig fällt meine Wahl dabei auf meine veganen Schokomuffins, manchmal sogar auf den 5-Minuten-Keks, aber als ich das heutige Leckerchen für mich entdeckt […]

  • Antworten
    Jasmin
    5. Januar 2014 at 10:14

    Da ich eine liebe Freundin überraschen wollte, welche seit neuestem Veganerin ist, bin ich gerade überglücklich über dein Rezept gestolpert. Da ich eine kleine Teignascherin bin, habe ich hier vorgekostet und geschmacklich ist dieser schon einmal „Bombe“ …derzeit sitzen sie ihre Zeit noch im Ofen ab, aber der Geruch ist vielversprechend und freue mich schon auf ihr Gesicht, wenn sie die köstlichen Gaumenfreuden verputzen wird. Vielen lieben Dank 🙂

  • Antworten
    Laura
    20. Februar 2014 at 09:56

    mihihi, ich liebe Muffins! Ich backe fast ausschließlich ohne Ei (meine Allergie gegen Eier ist zwar mittlerweile verschwunden, aber old habits die hard) und habe auch erstaunt festgestellt, dass man die Eier in vielen Rezepten gar nicht zwingend braucht 🙂

    Die Muffins werde ich auf jeden Fall mal nachbacken und versuchen, ob das auch glutenfrei geht. Stehe momentan noch völlig auf dem Kriegsfuß mit diesem ultrafeinen Mehl, weil ich einfach keine Luft in die Teige bekomme. Egal wieviel Backpulver und auch die Tricks mit Sprudelwasser interessiert dieses Feinstaub Mehl einfach nicht, grrr!

    Beim Öl bin ich auch immer skeptisch. Ich mag 90% der Öl-Teige nicht, weil ich am Ende immer das Gefühl habe, dass alles danach schmeckt. Ist bestimmt auch ein Stück weit Einbildung, aber möh.

  • Antworten
    Nadine
    20. Februar 2014 at 11:57

    Dafür, dass du nicht so gut improvisieren kannst beim Backen ist das doch ein super Ergebnis. Die hätte ich jetzt auch gern vor mir auf dem Tisch stehen… lecker!!

  • Antworten
    Anna
    20. Februar 2014 at 19:16

    Oh wie lecker. Schokolade ist bei mir ein tägliches muss. und bei diesem einfachen Rezept kan ja nichts schief gehen. falls du mal wieder Zuatetnnot hast: hier mein Schokoladenkuchen , der ebenfalls aus Not (keiner Eier im Hause) entstand. suuper schokoladig 😉
    http://annasteller.wordpress.com/2013/01/17/schokoladigster-schokokuchen/
    viele grüße
    Anna von Anna’s Teller

  • Antworten
    Julia
    29. Oktober 2014 at 12:13

    Mein Jüngster ist laktoseintollerant und daher muss ich immer beim Backen auf Milch verzichten, was es mir manchmal echt schwer macht…. Da muss man manchmal erfinderisch sein, so wie bei dir 😉 D Rezept hier schreibe ich mir auf jeden Fall auf!

    Vielen Dank dafür!
    LG
    Julia

  • Antworten
    Luisa
    8. April 2016 at 21:16

    Jetzt muss ich echt mal einen Kommentar dalassen 🙂 habe sie schon so oft gebacken und sie sind die besten Schokomuffins die ich jemals gemacht habe.. ich mache immer noch etwas Schokolade bzw Schokodrops mit rein und anstatt nur Wasser ein bisschen Pflanzendrink 🙂 Das Rezept ist echt toll ♥

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      9. April 2016 at 18:05

      Liebe Luisa,
      ich freu mich riesig, dass sie dir so gut gefallen! 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Mia

  • Antworten
    Anna
    25. Oktober 2016 at 12:47

    Soeben ausprobiert als vegane Alternative für meine Hochzeit, zu der ein paar Veganer eingeladen sind – ich bin gespannt, sie werden in meinem Ofen auf jeden Fall gerade rieeeeesig! Ich hab statt Wasser Kokosmilch verwendet, weil ich eine offene Tüte davon hier hatte, die weg muss, bin gespannt, ob es klappt. Danke auf jeden Fall schonmal für dieses schöne Rezept!

    Liebste Grüße,
    Anna

  • Antworten
    Anne
    18. Februar 2017 at 14:34

    Hallo,
    klingt easy and lecker! Hat es jemand von euch schon mit Vollkornmehl probiert?

    LG

  • Antworten
    Rezept: Blitzschnelle, vegane Mini-Schokomuffins mit Wasser
    12. Juni 2017 at 22:19

    […] Rezept habe ich bei der Küchenchaotin entdeckt und leicht abgewandelt. Ihr könnt aus dem Teig auch große Muffins machen oder einen […]

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