#pestostorm – Das Blog Event!

von Mia | Küchenchaotin

Es ist herrlich, was für Eigendynamiken sich manchmal im Internet und vor allem in sozialen Netzwerken entwickeln.
So kam es gerade erst gestern, dass der Nudelsaucen- und Pestohersteller mit dem großen “B” auf Facebook Eigenwerbung unter die Beiträge von Bloggern auf deren eigene Seite stellte. Bei Penne im Topf landete zum Beispiel der Kommentar:
“Lecker! Und wenn von dem Kürbis noch etwas übrig ist, kann man diesen auch super mit Risotto machen! Auf unserem Blog erfahrt ihr, wie einfach das ist: [Link entfernt]. Viele Grüße, euer B[…]-Team”

Ich sag mal so: Die feine englische Art ist das eigentlich nicht.

Was darauf folgte, war jedoch keine Welle böser Mails und Kommentare, sondern ein Sturm köstlicher Rezepte – ein #dishstorm!
Was genau es damit auf sich hat, hat der Stern bereits ganz wundervoll erklärt. Kurz: eine ganze Menge toller Blogger haben inzwischen unter einen Beitrag auf der Seite des Pestoherstellers einen Kommentar mit selbem Wortlaut, aber ihren eigenen (Pesto-)Rezepten hinterlassen, was sich rasant herumgesprochen hat. Gemeint ist das alles einem Augenzwinkern. Wir gehen davon aus, dass Unilever die Aktion mit Humor aufnimmt.

Beim Anblick all der Kommentare wurde mir wieder klar: Pesto ist so vielfältig! Es gibt eine Menge unterschiedlicher Varianten, die sich mit wenig Aufwand schnell herstellen lassen und dann nicht nur ganz frisch, sondern auch ganz auf den eigenen Geschmack abgestimmt sind.

Deswegen war die Idee (die ebenfalls aus der Eigendynamik heraus entstand): Nach dem #dishstorm ist vor dem #pestostorm! Für mehr selbstgemachtes Pesto auf dem Teller!
Also: Her mit euren liebsten, besten, tollsten Pesto-Rezepten!

 

10950101_815244928514862_1018068047_nDie Regeln:

  • Einsendeschluss ist der 15. Februar 2015, 23.59 Uhr.
  • Teilt so viele Beiträge, wie ihr wollt, aber bitte nur neue Pesto-Rezepte und keine aus dem Archiv
  • Bitte setzt einen Link zu diesem Beitrag, um die Idee des Events weiterzutragen
  • Anschließend tragt ihr den Link zu eurem Rezept unten in die Liste ein – so haben wir alles schön beisammen!

Am Ende werde ich außerdem alle Beiträge bei Pinterest auf einem Board zusammentragen.

 

Wenn ihr wollt, könnt ihr auch gern eins der wunderschönen Banner mitnehmen, die fabulöse Stefanie von Schön und Fein extra für das Event designed hat (Danke, danke, danke!!!)!

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Ich bin gespannt, was ihr euch einfallen lasst!

Guten Appetit,
Mia

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Wintergemüse mit Kräuteröl und Schokosalz – Upcycling mit true fruits {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe Smoothies. Leider komme ich viel zu selten dazu, mir welche selbst zu mixen, doch es gibt ja so ein paar Firmen die fleissig mitgedacht haben und leckere Variationen in die Kühlregale der Supermärkte unseres Vertrauens gebracht haben.
Meine liebsten sind in Glasflaschen abgefüllt. In einer Welt, in der schon so viel Plastikmüll entsteht, finde ich so etwas super. Ich bewahre die Flaschen gerne auf – und wenn ich dann doch mal einen eigenen Smoothie kredenze, kommen die ausgewaschenen Flaschen wieder zum Einsatz.

Mein liebster Saftladen – true fruits – geht seit neuestem im Punkto Müllvermeidung sogar noch einen Schritt weiter, als mit den Glasflaschen. Im Shop kann man seit neuestem Aufsätze für die 250 ml-Flaschen (!) erwerben, die zum Gießen und Streuen gedacht sind.
Was ich daran am meisten mag: Man kann die Flaschen nicht nur versatil wiederverwenden (neudeutsch: “upcyclen”), sondern hat auch immer einen Überblick über den Inhalt und die Füllhöhe, denn man kann direkt hineinschauen, was und wie viel drin ist in den Fläschchen.

Ich darf zwei der Aufsätze (einen zum Schütten und einen zum Gießen) mein Eigenen nennen und verrate euch heute, was ich damit angestellt habe: Ich habe ein eigenes Kräuteröl (mit viel Knoblauch, meine Mitmenschen werden es mir danken) und ein Schoko-Chili-Salz gemixt. Beide Rezepte + Idee zur Verwendung kommt jetzt und hier!

Wintergemüse mit Kräuteröl und Schokosalz

Für das Kräuteröl

Olivenöl
1 Bund gemischte Kräuter
1 TL Pfefferkörner
1-2 Knoblauchzehen

Die Kräuter waschen und trockentupfen und die Knoblauchzehen schälen und halbieren. Beides zusammen mit den Pfefferkörnen in ein Fläschchen geben, mit Olivenöl auffüllen und verschließen. Mindestens 7 Tage “ziehen” lassen.

Fertig!

Achtung: Die Kräuter sollten vollständig mit Öl bedeckt sein! Sobald sie herausstehen, können sie nach einiger Zeit einfach durch ein Sieb aus dem Öl gefiltert werden.


Für das Schokosalz

2 EL Backkakao
6 EL Meersalz
1 gestrichener TL Cayennepfeffer

Alle Zutaten in ein Fläschchen geben, gut vermischen und verschließen.

Fertig!


Und was stellt man dann mit dem Inhalt der beiden Flaschen an? Das Kräuteröl ist sehr versatil. Es lässt sich prima für Salatdressings, für Marinaden und bedingt auch zum Braten und Dünsten verwenden.
Das Schokosalz schmeckt zu deftigen und tomatigen Gerichten, zu Brokkoli und/oder zu Kürbis!
Und beides zusammen? Habe ich hier verarbeitet:

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Wintergemüse mit Kräuteröl und Schokosalz

500 g gemischtes Wintergemüse
3 EL Kräuteröl
Chilisalz

Das Gemüse schälen und in Stücke schneiden (ich habe Kürbis, Rote Bete und Möhren verwendet. Mit dem Öl beträufeln und mit dem Schokosalz kräftig würzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 1-1/2 Stunden garen.

Fertig!

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Beide Flaschen sind inzwischen fast leer und wollen neu befüllt werden. Was würdet ihr hineingeben, zum Schütten und zum Gießen? Immer her mit dem Input!

Guten Appetit,
Mia

Dieser Beitrag ist für true fruits entstanden. Auf meine Berichterstattung wurde zu keinem Zeitpunkt Einfluss genommen.

 

 

Zimtschneckenkuchen – nachträglich zum 3. Bloggeburtstag

von Mia | Küchenchaotin

Kennt ihr diese Leute, die einem immer erst 2, 3 Tage nach dem Geburtstag nachträglich gratulieren?
Ich bin eine von denen. Meine Freunde und Familie können ein Lied davon singen und wenn ich direkt am Geburtstag anrufe, werde ich gefragt, ob bei mir alles ok ist. Ich weiss nicht, woran es liegt – egal, wie viele Erinnerungen ich bekomme: es passiert immer wieder!

Warum ich euch das erzähle? Nun ja. Vorgestern hatte mein Blog Geburtstag! 3 Jahre ist er alt geworden und ich habe es verpennt. Statt mit ihm zu feiern, habe ich faul auf der Couch gelegen und meine Pinterest-Boards komplett neu strukturiert. Gottseidank ist er nicht nachtragend – aber ich habe ihm als Entschädigung auch einen fantastischen Kuchen gebacken!
Genau diesen habe ich nämlich bei der großen Pinterest-Aufräumaktion “wiedergefunden” und konnte nicht aufhören, an ihn zu denken, bis ich ihn gebacken hatte. Es ist ein Zimtschnecken-Kuchen, der so herrlich fluffig, saftig und duftend ist, dass er garantiert nicht das letzte Mal auf meinem Tisch gelandet ist!

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Zimtschneckenkuchen

Rezept für 1 Kuchen (frei nach Sallys Baking Addiction)

Für den Teig
345 g Mehl
3 Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
1 Packung Trockenhefe
120 ml Wasser
60 ml Vollmilch
45 g Butter
1 Ei (M)

Für die Füllung
50 g weiche Butter
1 1/2 Esslöffel gemahlenen Zimt
50 g Zucker

Für die Glasur
120 g Puderzucker
2 EL Milch

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Das Mehl mit der Hefe, dem Salz und dem Zucker vermischen. Die Milch mit dem Wasser und der Butter erhitzen, bis die Butter flüssig wird. Etwas abkühlen lassen und zur Mehl-Hefe Mischung geben. Das Ei hinzugeben und den Teig für mindestens 5 Minuten kräftig kneten.
Eine Kugel formen und abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Füllung Zucker und Zimt vermischen. Den Teig zu einem großen Viereck ausrollen und mit der Butter bestreichen. Die Zucker-Zimt-Mischung darauf verteilen. Den Teig in ca. 3 Finger breite Streifen schneiden und locker (!) zu einer großen Zimtschnecke aufrollen. Die Zimtschnecke in eine runde Backform legen, abdecken und ernuet für ca. 90 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Den Kuchen leicht platt drücken, für ca. 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen und anschließend ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Sollte der Kuchen beim Backen unterschiedlich stark aufgehen, einfach die höheren Stellen vorsichtig wieder runterdrücken.

Nun den Guss anrühren: Dafür einfach den Puderzucker mit der Milch verrühren. Den Guss über den Zimtschneckenkuchen geben und direkt lauwarm servieren.

Fertig!

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Der Kuchen ist lauwarm der Knaller – aber auch kalt schmeckt er noch mehrere Tage ganz wunderbar!

Guten Appetit und happy Birthday to my Blog!
Mia

Käse und Wein – die Januar-Kolumne für WeinPlaces

von Mia | Küchenchaotin

EIGENTLICH wollte ich das neue Jahr still und heimlich ein bisschen langsamer angehen lassen. Inzwischen ist die Stille hier jedoch eher unfreiwillig, denn: Mich hat direkt zum Anfang des Jahres einfach die Technik im Stich gelassen.
Doch ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht irgendwie improvisieren könnte und erkläre deswegen die Pause für beendet!

Ich beginne das neue Blogjahr so, wie ich das letzte Jahr “in echt”! beendet habe. Mit einem ordentlichen Glas Wein! Denn die Herausforderung für die Januar-Kolumne bei WeinPlaces heisst “Finde heraus, wie man Wasser und Wein miteinander kombiniert!”.

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Was auf den ersten Blick so einfach scheint ist natürlich mal wieder komplexer, als gedacht. Doch with a little help from my friends habe ich ein paar grobe Anhaltspunkte zusammengefasst, mit der sich der Lieblingskäse auch dann mit einem Wein kombinieren lässt, wenn man kein ausgewiesener Experte ist.

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Wollt ihr wissen, was ich herausgefunden habe und wie die Kombinatin ganz bestimmt gelingt? Dann schnell hierher zum Beitrag bei WeinPlaces.

Prost!
Mia

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