Gegrillte Pfirsiche mit Marsala-Sirup – Obst vom Grill

von Mia | Küchenchaotin

Nachdem ich euch dieses Jahr mit Vorspeisen, Hauptspeisen und Beilagen zum Grillen bombadiert habe, gehe ich heute einen Schritt weiter: Der Nachtisch heute, der kommt vom Grill!

Obst vom Grill ist nichts neues. Ich liebe gegrillte Ananas (die ich gut vertrage, obwohl ich gegen rohe Ananas sehr allergisch bin), Bananen mit Schokolade oder kräfttig angegrillte Wassermelone. Aber das, was dieses Rezept so besonders macht, ist der Sirup, der dazu serviert wird.
Ja, ich gebe zu: Die Idee war nicht ganz allein meine. Ich wollte die Pfirsiche, aber der Sirup ist von meinem Kochhelden. Der kam auf die wunderbare Idee, Marsala mit tollen Gewürzen und Zucker einzukochen und über das Obst zu träufeln. Wer hätte gedacht, dass das so eine wunderbare Kombination wird? Süßer Pfirsich und würziger Sirup!
Spekulatiusgewürz mag zwar etwas weihnachtlich anmuten, aber mit der kalten Jahreszeit verbindet man den Sirup trotzdem nicht. Ich bin ganz verknallt!

Der Clou ist, den Sirup richtig lange einkochen zu lassen. So lang, bis er ganz, ganz dick ist! Das kann – je nach Hitze, Topf und Technik – ein bisschen dauern, aber die Belohnung ist ein so fantastischer SIrup, dass ich gerade beim Schreiben schon wieder ins Schwärmen gerate.

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Gegrillte Pfirsiche mit Marsala-Sirup

Rezept für 4 Portionen

400 ml Marsala-Wein
75 g Zucker
1 Vanilleschote
1 TL Spekulatius-Gewürz
8 reife Pfirsiche

gegrillte Pfirsiche

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Espresso Muffins – „Danke, Mamma!“ mit ALBERTO Espresso {enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Hin und wieder gibt es eine Aktion, die trifft bei mir einfach voll auf die 12. Eine davon ist von ALBERTO und trägt den schönen Titel „Danke, Mamma“. Die finde ich so schön, dass ich einfach mitmachen muss.

Ich bin in der glücklichen Position, gleich mit zwei Mamas gesegnet zu sein. Leider sehe ich aber beide viel zu selten, schließlich trennen uns jeweils mehr als 750 km – so ganz vom Süden der Republik in den hohen Norden. Deshalb kann ich nur sagen: Ein Hoch auf die modernen Kommunikationswege! Dank Internet und Telefon bin ich trotzdem immer irgendwie dabei und mein sicherer Hafen ist gefühlt im Herzen viel dichter bei mir, als auf der Landkarte.

Espresso-Muffins - www.kuechenchaotin.de

Und wenn wir uns sehen, ist es immer ein Fest. Unser kleines Ritual sieht folgendermaßen aus: Es kommen ein guter Kaffee und ein guter Kuchen auf den Tisch und alles, was vorher persönlich nicht ging, wird nachgeholt. Stundenlang. Zwischendurch am Tässchen nippend (viel reden macht ja einen trockenen Mund) und ganz langsam den Kuchen vernichtend (und hungrig macht es auch) werden der Nachmittag und die Zweisamkeit zelebriert. Es ist so schön, zu wissen, dass da jemand ist, der immer für einen da ist und einem den Rücken freihält. Danke!

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Apropos Kaffee und Kuchen: ich habe heute gleich beides in einem im Gepäck! Denn zum Espresso, den mir ALBERTO geschickt hat, habe ich gleich auch ein ordentliches Blech Espresso-Muffins gezaubert. Mit ein bisschen Schoko und ein paar gehackten Nüssen sind die der perfekte Begleiter für einen ausgedehnten Mamma-Tochter-Nachmittag. Die Muffins sind superschnell gemacht und lassen garantiert jedes espressoliebende Mamma-Herz höher schlagen!

Espresso-Muffins - www.kuechenchaotin.de

Espresso-Muffins

Rezept für 12 Muffins

220 g Mehl
20 g Backkakao
1 TL Backpulver
1 Msp. Zimt
1 Prise Salz
45 g Zucker
50 g + 3 EL brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
180 ml Milch
60 ml Espresso
1 Ei (S)
100 g geschmolzene Butter
2 Handvoll Walnüsse, grob gehackt
2 Handvoll dunkle Schoko-Chunks

Espresso-Muffins Danke Mamma Alberto

 

Das Mehl mit dem Backkakao, dem Backpulver, dem Zimt, dem Salz und den Zuckersorten (bis auf 2 EL brauner Zucker) vermischen.
Die Milch mit dem Espresso und der Butter verquirlen.
Die trockene Masse mit der feuchten Masse mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine gerade so weit verkneten, dass ein klumpfreier Teig entsteht. Das Ei hinzugeben und weiterschlagen, bis der Teig gerade so glatt ist. Den Teig nicht überarbeiten, sonst geht er beim Backen nicht richtig auf!
Je 1 Handvoll gehackter Walnüsse und Schoko-Chunks mit einem Löffel unterziehen.
12 Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen oder mit etwas Butter fetten. Den Muffinteig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
Die restlichen Walnüsse mit den restlichen Schokochunks und den übriggebliebenen 2 EL braunem Zucker vermischen udnd auf dem Muffins verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Fertig!

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Und jetzt verratet ihr doch mal: Was ist euer Mamma-Tochter-Ritual?

Guten Appetit,
Mia

Knusprige Chipotle-Kartoffeln vom Grill – Grillkartoffeln mal anders

von Mia | Küchenchaotin

Grillen ist bei uns hoch im Kurs. Man möchte meinen, dass es als Vegetarierin für mich kein großes Highlight ist, aber das ist es sehr wohl! Grillen ist so viel mehr, als ein Stück Fleisch auf den Rost zu knallen. Ich liebe es, verschiedene Beilagen, Salate und vegetarische Köstlichkeiten vom Grill zu probieren!

Und: ich liebe Chipotle. Letztes Jahr begann unsere Romanze und seitdem habe ich den Vorrat an ganzen, eingelegten Chipotle-Jalapenos, Pulvern und Saucen ordentlich aufgestockt. Es steht Chipotle drauf? Ich muss es haben!
Aber was ist denn eigentlich Chipotle? Chipotle sind geräucherte Jalapenos. Scharf und rauchig. Deftig. Ich liebe das!

Die Kartoffeln werden fast wie im Ofen gegart. Sie werden kleingeschnitten, mariniert und dann in Alufolie direkt auf dem Grill gebraten und gebacken. Wenn man es richtig macht, enstehen dabei ganz wunderbare Röstaromen! Aber Vorsicht, beim „Gargrad-Check“ – aus der Folie entweicht eine ganze Menge wirklich heißer Luft, wenn man kurz schauen will, wie weit die Kartoffeln bereits sind.

Knusprige Kartoffeln vom Grill - www.kuechenchaotin.de

Knusprige Chipotle-Kartoffeln vom Grill

Rezept als Beilage für 4-6 Personen

300 g kleine Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Zweig Rosmarin
1 TL Chipotle-Pulver*
1 TL Salz
3 EL Olivenöl

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Melonen-Feta-Blaubeer-Happen – erfrischendes Fingerfood

von Mia | Küchenchaotin

Ich weiß nicht, ob es schon jemandem aufgefallen ist – aber neuerdings habe ich einen ausgeprägten Faible für Fingerfood. 
Vielleicht liegt es an den (endlich) steigenden Temperaturen und dem damit aufkommenden Sommerfeeling! Auf jeden Fall liebe ich gerade alles, was schnell gemacht und dann mindestens genau so schnell von der Hand in den Mund gewandert ist.

Eine meiner absoluten Lieblingskombinationen aus den letzten Jahren, was Sommerfood angeht – und auch eines der beliebtesten Rezepten auf dem Blog überhaupt – ist die Kombination Wassermelone-Feta (hier als Salat-Rezept). 
Diese Kombination habe ich dieses Jahr um eine weitere Komponente erweitert: Blaubeeren! 
Mit einem Zahnstocher aufgepiekst, wird hieraus ein kleines Fingerfood-Türmchen, das sommerlich leicht und trotzdem ein bisschen sättigend ist, aber nie schwer im Magen liegt! Ein kleiner Vorrat davon lagert fortan in meinem Kühlschrank, um einfach zwischendurch weggesnackt zu werden.
Dressing? Könnte man darüber geben! Das Dressing aus dem Wassermelone-Fete-Salat (Link weiter oben) schmeckt mit Sicherheit auch zu diesen kleinen Happen und dadurch, dass sie vom Zahnstocher gesnackt werden, gibt es an den Fingern auch sicher keine Sauerei. Ich liebe sie aber auch einfach ohne alles. Ob vor oder nach dem Essen oder einfach zwischendurch. (M)Ein kleiner Sommerhit!

Das Rezept ist so einfach, dass es eigentlich gar kein Rezept ist. Ich habe es euch trotzdem aufgeschrieben:

Melonen-Feta-Blaubeer-Haeppchen - www.kuechenchaotin.de

Wassermelonen-Feta-Blaubeer-Häppchen

Rezept für 1 kleine Snackplatte
1/4 Wassermelone
100 g Feta
200 g Blaubeeren

Außerdem:
Zahnstocher zum Fixieren

Melonen-Feta-Blaubeer-Haeppchen - www.kuechenchaotin.de

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