Birnen-Tartelettes mit Ziegenkäse – Abschluss der Rosé Dinner Party {mit Verlosung}

von Mia | Küchenchaotin

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Seit drei Jahren freu ich mich jedes Jahr wie verrückt auf die Rosé DInner Party, die schon unter dem Motto „Frühling“ und „Herbst“ stattfand. Und auch dieses Jahr musste ich mich nicht lange bitten lassen – denn das Thema ist „Weihnachten“!

Dieses Jahr habe ich das erste Mal das Dessert erwischt. Und ja, ich gebe zu: das war eine kleine Herausforderung für mich! Denn auch, wenn einer meiner liebsten Weine diesen Jahres ein französischer Rosé ist und wir weit mehr als eine Flasche des guten Tropfen genossen haben, habe ich ihn nie zu einem Dessert getrunken.
Doch beim ersten Tropfen des Château Cavalier 2015, für den ich mich für das Dessert entschieden habe, konnte ich mir ein Dessert vorstellen. Süß, aber nicht pappig musste es werden. Diesen Wein und zwei weitere verlose ich übrigens weiter unten im Beitrag an euch!

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Gerade auch zu Weihnachten mag ich es schnell und einfach. Das Fest der Liebe ist einfach viel zu schade, um es komplett in der Küche zu verbringen! Ich mag Rezepte, die gut vorzubereiten und dann schnell fertigzustellen sind oder deren Zubereitung per se ganz fix von der Hand geht.
Deshalb kredenze ich euch heute blitzschnelle Birnen-Tartelettes mit Ziegenfrischkäse und Honig. Dabei habe ich mich ganz auf den „kollektiven Geschmack der Regionen“ verlassen – denn Lebensmittel die aus der gleichen Region kommen, passen sehr oft ausgezeichnet zusammen. Rosé aus der Provence und französischer Ziegenkäse passen hier einfach wie die Faust aufs Auge. In Kombination mit Rosmarin und Honig sind die Tartelettes süß, aber nicht zu schwer.

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Birnen-Tartelettes mit Ziegenfrischkäse

Rezept für 4 Portionen

4 Blätterteig-Quadrate á 12x12cm (TK)
100g Ziegenfrischkäse
2 Birnen
etwas Zitronensaft
zwei Stängel Rosmarin
1 Prise Salz
4 EL Honig

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Stir Fry mit Brokkoli und Räuchertofu – Wabbeltofu Adé!

von Mia | Küchenchaotin

Tofu ist so ein Thema. Die meisten Leute hassen Tofu, weil sie ihn als Fleischersatz sehen und/oder nie in den Genuss eines wirklich gut zubereiteten Tofu-Gerichts gekommen sind. Wer kennt nicht jemanden, der gerne davon erzählt, dass er Tofu probiert hat, aber es einfach eklig fand? Ich habe zu ihnen gehört. Aber ich verrate euch was: das kann euch bei jedem anderen Lebensmittel, dass nicht gut zubereitet wurde, genau so passieren. Selbst bei eurem Lieblingslebensmittel.
Aber irgendwann kam ein Thailänder und hat meine Welt auf den Kopf gestellt! Sein Tofu war einfach perfekt zubereitet. Er hatte nichts von der berühmt-berüchtigten und verhassten wabbeligen Konsistenz, sondern war knusprig und bissfest. Aber vor allem: Er hatte Geschmack. Denn das ist die Kunst bei der Tofuzubereitung: Geschmack und Konstenz in diesen leb- und geschmacklosen Klotz zu bringen.

Von da an war ich angefixt. Nicht von Tofu als Fleischersatz, sondern von Tofu als eigenständigem Lebensmittel mit eigener Daseinsberechtigung. Denn das ist Tofu: Ein eigenständiges Lebensmittel und kein Fleischersatz.

Ich habe viel Tofu probiert. Und das bedeutet gleichzeitig auch: Ich habe echt viel schlechten Tofu probiert. 90% der Produkte, die wir im Supermarkt kaufen können, sind einfach nicht von der Sorte, die ich freiwillig essen will. Hängen geblieben bin ich vor allem bei Räuchertofu – denn der bringt von sich aus schon Geschmack mit, der sich bei guten Produkten sehen lassen kann. Sehr gerne mag ich z.B. die Versionen von Tukan (Sesam-Mandel), Taifun (klassik) und Alnatura (Mandel-Nuss und klassik). Und: Nein, das ist keine Werbung und ich stehe in keinen Zusammenhang mit den Firmen – ich finde einfach wirklich, dass das drei Produkte sind, die man guten Herzens weiterempfehlen kann.

Falls ihr Angst vor wabbeligem Tofu habt, kann ich euch zwei Tipps geben: 1. Kauft einen per se eher trockenen Block (z.B. eben Räuchertofu). Und das Geheimnis des knusprigen Tofus? Ist schlicht und einfach Speisestärke. Wird der Tofu darin vor dem Braten kurz gewälzt, gehört Wabbeltofu der Vergangenheit an.

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Stir Fry mit Brokkoli und Räuchertofu

Rezept für 2 Portionen

80 g Mie-Nudeln
100 g Räuchertofu
1 EL Maisstärke
1/2 Brokkoli
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1 EL Kokosöl
3 EL Sojasauce
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL Chiliflocken
2 EL Sesam

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Kaki-Carpaccio mit Granatapfel, Feta und Walnüssen – mit der Persimon®-Kaki

von Mia | Küchenchaotin


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Kakis begleiten mich in der kalten Jahreszeit schon mein halbes Leben lang. Als Schulkind bekam ich jeden morgen eine Lunchbox mit, die ich irgendwann in der Pause aufgeregt und neugierig öffnete, denn der Inhalt war jeden Tag ein anderer. Neben einem Sattmacher und etwas kleinem Süßen, war immer auch ein Teil Obst darin versteckt. An manchen Tagen war da ein geviertelter Apfel, manchmal ein paar Beeren und sobald die Tage kürzer und der Mantel dicker wurde, fand ich hin und wieder eine aufgeschnittene Kaki und einen Löffel darin. Die Kaki habe ich dann einfach aus ihrer Schale herausgelöffelt. Und ich habe sie heiß und innig geliebt. Alleine die Optik fand ich als Kind einfach faszinierend: Das leuchtend orangene Fleisch mit dem „Stern“ in der Mitte.

Doch woher kommt die Kaki eigentlich? Das habe ich mich zugegebenermaßen erst gefragt, als ich für Persimon® ein Rezept ganz nach meinem Geschmack entwickelt habe. Persimon® baut nämlich „Kakis Deluxe“ an, würde ich jetzt mal ganz salopp sagen. Eine Kaki in ovaler Form, der die bitteren pflanzlichen Gerbstoffe entzogen werden, damit sie noch besser schmeckt, auch, wenn sie noch nicht komplett durchgereift ist. Die „Rojo Brillante“. Viel besser und genauer erklärt wird das in diesem Video.

Die Kaki schmeckt ein bisschen wie Pfirsich und ein bisschen wie Mango, aber auf ihre ganz spezielle eigene Art und Weise. Und ich habe euch damit ein Carpaccio gemacht! Das ist herbstlich, aber frisch. Und schön fruchtig. Ich bin mir sicher, ihr werdet es mögen.

Kaki-Carpaccio - www.kuechenchaotin.de

Kaki-Carpaccio

Für 2 Portionen

2 Persimon®-Kaki
1 Handvoll Rucola
1/2 Granatapfel
40 g Feta
1 Handvoll Walnusskerne
Orangensaft
Salz und Pfeffer

Kaki-Carpaccio - www.kuechenchaotin.de

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Kartoffelpuffer – Heimat im Topf

von Mia | Küchenchaotin

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Viele Menschen ziehen im Laufe des Lebens aus ihrer Heimat weg. Sei es des Jobs wegen, der Liebe wegen, einfach wegen einem gewissen „Fernweh“ oder aus ganz anderen, sehr individuellen Gründen. Ich bin eine von ihnen und habe es gleich richtig krachen lassen, was die Entfernung angeht: Geboren im höchsten (und echten) Norden in der Nähe von Kiel lebe ich heute in der Nähe von Stuttgart. Meine Heimat und mich trennen also ungefähr 750 km.

Ich gebe zu: Die meiste Zeit vermisse ich den Norden nicht. Manchmal hätte ich das Meer natürlich schon gern ein bisschen näher. Und manchmal fehlen mir das saloppe „Du“ und das „Moin“, das von morgens bis Abends als Gruß genutzt werden kann. An den allermeisten Tagen liebe ich die Landschaft hier unten im Süden und was ich noch mehr liebe, ist das regionale Essen. Wie konnte ich nur mein ganzes Leben ohne Maultaschen und Käsespätzle überleben? Es ist mir ein Rätsel. Ehrlich!

Andererseits fehlen mir natürlich manchmal auch die typisch norddeutschen Gerichte, die meinen Mitmenschen hier unten zum Teil vollkommen unbekannt sind. Der Geschmack eines jeden Menschen wird in seiner Kindheit geprägt. Deshalb schmeckt auch das Essen der eigenen Mama immer besser, als das aller anderen Mamas. Man ist darauf geprägt. Meine Prägungen sind dementsprechend typisch norddeutscher Art. Zum Beispiel bin ich auf Rübenmus im Winter gepolt. Auf Bauernfrühstück. Und verdammt noch mal: Ein gescheites Franzbrötchen! Ein Königreich für ein ordentliches Franzbrötchen! Es tut mir leid, liebe süddeutsche Mitbürger – gegen ein richtiges Franzbrötchen kann keine Butterbrezel gegenanstinken. Auch, wenn ich zugeben muss, dass besagte Butterbrezeln hier sehr viel besser schmecken, als im Norden. Wer aus dem Süden kommt, darf und muss das natürlich anders sehen. Die Prägung – ihr versteht schon!

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Als Fissler mich fragte, was für mich ein Gericht ist, dass ich unweigerlich mit meinem alten zu Hause verbinde – meine „Heimat im Topf“ – da habe ich mich gefragt: Mache ich das? Koche ich mich nach Hause? Und ich musste feststellen: Ja, das tu ich. Natürlich. Regelmäßig. Und das mit einem ganzen, kleinen Portfolio an Gerichten.
Und eins davon ist gerade im Herbst und im Winter ein Dauerbrenner. Ich sag mal nur: Kartoffelpuffer.

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Kartoffelpuffer – das sind Pfannkuchen aus Kartoffeln – nur echt mit selbstgemachtem Apfelmus aus Omas Garten. Denn die schmecken nur mit den „echten“ Zutaten aus der Heimat so, wie sie sollen und versetzen mich grad in der kühleren Jahreszeit schon beim ersten Bissen in Gedanken wieder zurück an die Küste. Kartoffeln gehen zur Not auch, wenn sie nicht aus der Heimat kommen und dafür, dass für lange, lange Zeit immer ein Glas echtes, norddeutsches Apfelmus im Haus ist, hat meine Oma gesorgt.
Die Puffer sind so wahnsinnig schnell gemacht, dass sie fast schon als Fast Food durchgehen. Alles, was man braucht, sind Kartoffeln, eine Zwiebel, Eier, etwas Mehl, etwas Salz, etwas Fett zum ausbacken und eine gescheite Pfanne. Die, die ich nutze, ist eine, die Fissler uns schon vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hat und die sich inzwischen als perfekte „Da klebt (süddeutsch: beppt) nix an und knusprig wirds trotzdem“-Pfanne bewährt.

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Kartoffelpuffer

Rezept für 2 hungrige Esser

500 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Eier
2 EL Mehl
Salz
4 EL Butterschmalz
Dazu: Apfelmus

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Die Kartoffeln schälen, gut abwaschen und trockentupfen. Die Zwiebel ebenfalls schälen. Kartoffeln und Zwiebel durch die feine Seite einer Vierkantreibe reiben und sofort vermengen, damit die Masse nicht braun wird. Ggf. ausgetrenes Wasser direkt nach dem Vermengen ein mal abschütten.
Die Eier und das Mehl gründlich unterkneten. Mit Salz würzen.
In einer Pfanne (ich habe diese hier) das Butterschmalz erhitzen. Jeweils einen großzügig gehäuften Esslöffel des Teigs in das heiße Fett geben, die Hitze leicht reduzieren und die Puffer von beiden Seiten knusprig, leicht braun ausbacken.
Die Kartoffelpuffer auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und heiß servieren.

Fertig!

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Tipp: Die Puffer sollten zu jedem Zeitpunkt leicht im heißen Fett „schwimmen“, denn ansonsten kleben sie schnell fest, egal, wie gut beschichtet die Pfanne auch sein mag. Und: Je kleiner die Kartoffelpuffer sind, desto knuspriger werden sie. Und für diejenigen mit einem süßen Zahn, die nicht so richtig auf Apfelmus stehen: Die Puffer schmecken auch mit ein bisschen Zucker bestreut. Das habt ihr allerdings nicht von mir!

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Habt ihr auch typische „Heimat im Topf“-Gerichte, die ihr untrennbar mit eurer Heimat verbindet? Verratet ihr sie mir?

Guten Appetit,
Mia

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