Quarkbrot mit Schokostückchen – das Beste draus machen

von Mia | Küchenchaotin

“Du bist gar keine richtige KüchenCHAOTIN – dein Essen sieht immer so schick aus!”, kriege ich manchmal gesagt. Und muss dann widersprechen, denn: was ihr auf den Bildern nicht seht, ist die Küche, wenn ich fertig bin. Genau so wenig wie die vielen verunglückten Versuche, die ich eher selten fotografiere, denn wenn’s schiefgeht, dann meistens gleich richtig.
Auch ich hole in regelmäßigen Abständen einen Kuchen wahlweise verbrannt oder wabbelig aus dem Ofen, jeder zweite bis dritte Cheesecake reisst in der Oberfläche, wenn er auskühlt, meine Nudeln sind manchmal zu al dente oder zu weich, wenn ich sie auf dem Herd vergessen habe, weil das Telefon klingelte und manchmal kocht mir etwas so sehr über, dass am Ende länger schrubbe als koche.
Aber was soll’s? So ist das nun mal manchmal. Ich nehme es mit Humor und einem Stahlschwamm und lerne jedes Mal ein bisschen draus. Und: Sollte “angetrocknete Karamellkrüstchen wegschrubben” jemals eine olympische Disziplin werden, ist mir eine Medaille gewiss!

Manchmal komme ich in die glückliche Position, an der mein eigentliches Vorhaben schiefläuft und dann doch etwas Gutes dabei herauskommt. So geschehen z.B. bei meinen vegangen Schokomuffins, die ein wirklich reines Zufallsprodukt waren.
Ein weiteres Produkt aus der Kategorie “So sollte das eigentlich nicht sein – schmeckt aber trotzdem!”, habe ich euch heute mitgebracht.
Eigentlich wollte ich nämlich den hübschen Quarkstollen aus Weihnachten mit Liebe handgemacht* von meiner liebsten Tastesheriff-Clara zeigen, aber irgendwie ist mein Stollen ein bisschen aus der Form geraten, weil ich das Stapelprinzip nicht so ganz verstanden habe. Lecker ist er trotzdem. Deshalb habe ich das Beste draus gemacht, habe ihn in “Quarkbrot” umgetauft und genieße ihn seitdem zum Frühstück.

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Quarkbrot

Rezept für 3 kleine Quarkbrote

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g Zucker
2 Eier
500 g Quark
100 g Rosinen (oder Schokotropfen)
etwas Milch
etwas Puderzucker

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Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Alle Zutaten bis auf MIlch und Puderzucker zu einem Teig verkneten. So viel Milch hinzugeben, dass der Teig geschmeidig wird.
Mit feuchten Händen 3 kleine Brotlaibe formen und auf ein Backblech setzen. Die Quarkbrote mit etwas MIlch bestreichen und für ca. 20 Minten backen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Fertig!

Das Buch meine Freundin Clara* kann ich euch ürbrigens wärmstens ans Herz legen, wenn ihr noch auf der Suche nach ein bisschen Weihnachtsinspiration seid! Ich hab lauter kleine Markierungen drin und weiß jetzt schon, dass ich dringend Packpapier, Tafelfarbe und Kreide für meine Geschenkverpackungen brauche…!

Guten Appetit,
Mia

Winterliche Lebkuchen-Marmor-Gugelhupfe – der Russell Hobbs “Aura” Hand + Stand Mixer + Verlosung

von Mia | Küchenchaotin

In mir steckt ein kleiner Technik-Freak. Ich finde Technik toll! Deshalb fiel es mir auch sehr schwer, zu wiederstehen, als Russell Hobbs anfragte, ob ich ein Gerät für euch testen würde. Sogar so schwer, dass ich es letztendlich zugesagt habe.
Deshalb zog der “Aura” Hand & Stand Mixer aus dem Hause Russell Hobbs vor ein paar Wochen (vorrübergehend! Aber dazu unten mehr) ein und wurde auf Herz und Nieren getestet.

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Test-Test-Test

Ein Hand & Stand Mixer? Ich finde die Idee unfassbar praktisch und hätte mir so ein Tiel lange Zeit sehr gewünscht. Denn bei dem Gerät handelt es sich um einen normalen Handrührer mit Knet- und Rührhaken plus praktischem Standfuß. Der Vorteil ist eindeutig: Während der Handrührer auf seinem Fuß in Ruhe den Teig rührt, hat man die Hände frei für andere Sachen.
Wie genau das funktioniert, wird beim Auspacken schnell klar. Der Standfuß ist so gebaut, dass die Schüssel sich drehen kann. Der Handrührer wird oben praktisch und fest “aufgeclipt” und ein Rührer hat eine Gumminoppe am unteren Ende. Wird das Gerät in Gang gesetzt, sorgt die Gumminoppe dafür, dass die Schüssel anfängt, sich zu drehen und der ganze Teig in wird gut durchgerührt.
Das Design des Hand & Stand Mixers ist sehr ansprechend. Im Ganzen ist er eher schlicht gehalten, lediglich die Handrühreinheit leuchtet beim Einsatz an der Oberseite blau.

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Eins muss man sagen: Die Geräuschkulisse ist schon enorm. Ich bin da jedoch auch sehr verwöhnt! Aber: bei all dem Lärm macht das Gerät genau das, was es tun soll: Gut rühren und Arbeit abnehmen. Power hat es! Aber gewaltig!
Ich würde sagen: Wenn es keine große Küchenmaschine sein soll und vielleicht auch nicht so viel Platz “übrig” ist, ist das hier genau das richtige Gerät für jeden, der trotzdem stressfrei backen will. Mit nicht mal 60€ ist man übrigens dabei! Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt da meiner Meinung nach auf jeden Fall.
Das klingt ganz nach dir? Dann scroll mal ein bisschen runter!

Alle weiteren technischen Daten zum Gerät findet ihr übrigens hier.

Jetzt, wo es draussen langsam aber sicher wirklich kälter wird, kriege ich Appetit auf winterliche Schleckereien. Und weil der Hand & Stand Mixer so wunderbar Kuchenteig rührt, habe ich euch heute noch ein kleines Schmankerl mitgebracht!

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Lebkuchen-Marmorgugelhupfe

Rezept für 4 kleine Gugelhupfe mit ca. 10 cm Durchmesser

225 g Butter
275 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier (Größe L)
250 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
etwas Milch
2 TL Lebkuchengewürz
1 EL Kakaopulver

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Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen.
Nun die Eier nacheinander hinzugeben und weiterrühren, bis sie vollständig vom Teig aufgenommen würden.
Das Mehl und das Backpulver vermischen und den Teig mit etwas Milch rühren, bis er glatt ist.
Den Teig teilen. Unter eine Hälfte das Lebkuchengewürz und das Kakaopulver rühren. Den Teig nacheinander in dei Gugelhupfformen schichten und für ca. 20-30 Minuten backen, bis er gar ist.

Fertig!

Russell Hobbs - Lebkuchen-Marmor-Gugel

Verlosung-Verlosung-Verlosung

Und damit ihr auch so schön rühren könnt verlose ich den Russell Hobbs “Aura” Hand + Stand Mixer.
Was ihr dafür tun müsst, um ihn zu gewinnen?

  • Hinterlasst hier bis zum 30.11.14, 23:00 Uhr,  einen Kommentar – mit einem Vorschlag, was ihr als erstes mit ihm backen würdet
  • Hinterlasst bitte UNBEDINGT eure (korrekte) E-Mail-Adresse, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
  • Der Gewinner wird per Los ausgewählt
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?

Guten Appetit und viel Glück,
Mia

Der “Aura” Hand & Stand Mixer wurde mir von Russell Hobbs zur Verfügung gestellt – auf das, was hier so steht wurde jedoch keinerlei Einfluss genommen.

 

Blogst 2014 – mein Fazit

von Mia | Küchenchaotin

Wenn 200 Bloggerinnen und Blogger sich treffen, um sich fortzbilden und auszutauschen, dann gibt das eine ganz schöne Geräuschkulisse. Woher ich das weiß? Aus erster Hand! Den letztes Wochenende war sie, die BLOGST und während ich mich noch ein bisschen dem Blogstweh (eine “emotionale Überreaktion” durch akute Blogger-Vermissung) und dem Blogstkater (Muskelkater von den Fußgelenken aufwärts bis zu den Schulterblättern – vom Tanzen und Photoboothen) hingebe, verrate ich euch, was ich für mich mitgenommen habe.

Sei professioNETT!

Nur, weil man sich im Internet nicht in die Augen gucken kann, heisst das noch lange nicht, dass man seine guten Manieren vergessen darf. Sei professionell. Und nett. ProfessioNETT halt! Meine liebe Mel von Gourmet Guerilla hat einen wunderbaren Vortrag darüber gehalten, wie man mit seinen Kooperationen 100% glücklich wird. Ein kleiner Einblick: mache dir einen Plan, bereite dich vor, führe (sinnvolle) Listen, um den Überblick zu behalten, mach die wichtigen Dinge schriftlich und vergiss nie: Man sieht sich immer zwei mal im Leben.

Schreibe frei von der Leber weg!

…aber sei dabei nicht planlos. Schreibe aktiv und nicht passiv und packe die Hautpsachen und Hauptsätze und die Nebensachen in Nebensätze. Schweife nicht zu weit aus und schreibe deine Texte so, dass der Leser dich ernstnehmen kann. Kenne die Regeln eines guten Textes und brich sie – denn dein Blog ist kein Aufsatz und es lauert nirgens ein Lehrer mit rotem Stift. Und vor allem: Rechtschreibung ist verdammt sexy. Der Duden und die deutsche Rechtschreibung sind deine Freunde! Susanne von Texterella hat mir schöne Denkanstöße gegeben!

Habe Mut!

“Das Leben ist kein Ponyhof und mein Blog ist nicht Bullerbü”, hat die gute Anna von BerlinMitteMom in ihre Präsentation geschrieben. Recht hat sie. Es muss nicht immer alles perfekt sein und auch nicht immer alles gut. Habe keine Angst vor kleinen Fehlern und davor, mal aus dem gewohnten auszubrechen. Sei authentisch – einfach du! Das kannst du eh am Besten.

Kenne deine Rechte und Pflichten!

Und wenn du nicht durchblickst: Such dir einen, der den Durchblick hat! Z.B. Christian Solmecke, der mit seinem Beitrag zu den rechtlichen Aspekten beim Bloggen durchaus den ein oder anderen Tumult ausgelöst hat. Das ist aber auch alles kompliziert! Was ich mitnehme: Habe ein Impressum. Am besten überall (und bald auch in der Hosentasche).

Social Media ist toll!

Ganz egal, ob es darum geht, eine Plattform für sich zu entdecken oder zu verstehen – wie z.B. Pinterest, über das Anna von Pinterest referierte – oder darum, in die Tiefen von Tools und Statistiken interessante Dinge zu entdecken. Social Media Monitoring nennt sich das! Informiere dich über dein Karma 2.0 aber verliere dich nicht darin.

Mach mal Photobooth!

Tatsächlich sind die einzig “vernünftigen” Bilder, die ich von diesem Wochenende mitbringe, aus dem Photobooth. Vor lauter labern, lernen und lachen habe ich doch glatt vergessen, meine Kamera auszupacken! Man darf halt auch nicht immer alles so ernst nehmen.

Bildschirmfoto 2014-11-19 um 18.05.28

Ich danke Clara und Ricarda für die tolle Organisation, allen Speakern (auch den nicht erwähnten) für die tollen Vorträge und allen Mit-Teilnehmern für das wundervolle Wochenende. Es war so schön mit euch! Kann nicht jedes Wochenende Blogst sein? Ich möchte das bitte!

Außerdem natürlich ein Dank an alle Sponsoren, ohne die die BLOGST so wohl gar nicht möglich wäre: Dealhunter, Lindner Park Hotel Hagenbeck, Dawanda, Edelman, Pinterest, PicsaStock, roomido, IKEA, design3000.de, Wilde Blaubeeren, persönlicher Kalender, Deutsches Tiefkühlinstitut, Maisons du monde, Gottfried Friedrichs, Immowelt, Cupper Tea, alles-für-selbermacher

Alles Liebe,
Mia

Wasser und Wein – wie muss das sein? – die November-Kolumne für WeinPlaces

von Mia | Küchenchaotin

Wasser und Wein gehören zusammen – und das nicht nur, weil das Wasser Kopfweh am nächsten Tag mildert!
Doch wie genau hängt das alles zusammen? Welches Wasser schmeckt am besten zu welchem Wein?

Wasser und Wein-Seminar - WeinPlaces - Mirja Hoechst-5-2

Genau diese Fragen habe ich mir gestellt – und eine Antwort gefunden! Denn ich war auf einem Wasser und Wein-Seminar!
Hier habe ich gelernt, welches Wasser zu welchem Wein am besten passt und warum – und viel mehr!

Wasser und Wein-Seminar - WeinPlaces - Mirja Hoechst-9-2

Wollt ihr ein bisschen mehr wissen? Ich teile meine neuen Erkenntnisse natürlich gerne mit euch!
Den Bericht findet ihr wieder drüben auf der Seite von Gerolsteiner WeinPlaces!

Wasser und Wein-Seminar - WeinPlaces - Mirja Hoechst-3-2

Alles Liebe,
Mia

 

 

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