“The Stars behind the Stars” – Creme Brulée von Amelie – ein Gastbeitrag für den Backbuben

von Mia | Küchenchaotin

Kennt ihr “Die zauberhafte Welt der Amelie”? Was für eine Frage, oder? Der Film ist ein echter Klassiker und nach wie vor einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

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Als der Backbube mich fragte, ob ich ihm ein Rezept unter dem Motto “The Stars behind the Stars” schicken mag – eine Reihe auf seinem Blog, bei der es dabei geht, die schönsten Rezepte aus den schönsten Filmen und Serien ins Rampenlicht zu rücken – war ich direkt verzückt und es war gleich klar, dass es ein Rezept aus diesem Film werden muss!

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Und wer Amelie kennt, dem ist auch schnell klar, welches Rezept ich ins Rampenlicht zerren muss: Die Creme Brulée, deren Kruste Amelie so gerne knacken hört.

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Die Creme Brulée, die ich statt mit Vanille, mit Tonkabohnen* verfeinert habe, hat mich übrigens beinahe in den Wahnsinn getrieben. Aber ich will nicht zu viel verraten! Denn das Rezept und einen Bericht über meine Brulée-Odyssee, findet ihr heute nicht hier, sondern beim Backbuben!

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Worauf wartet ihr? Hier geht’s zum Rezept!

Guten Appetit,
Mia

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{Umzugshelfer} Bärlauchrisotto mit blanchierten süßen Möhrchen von Clara von Tastesheriff

von Mia | Küchenchaotin

Wir sind in der neuen Wohnung angekommen! Zwar haben wir noch kein Internet – und ihr könnt euch sicher vorstellen, was für ein Weltuntergang das für mich ist – und wir versinken noch in Kartons, aber wir haben das Schlimmste hinter uns!

Und auch meine Umzugshelfer-Beiträge machen heute eine Punktlandung, denn last but not least ist heute die liebe Claretti von Tastesheriff hier und tischt euch ein Risotto auf, für das ich heute sterben würde. Bärlauchrisotto! Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Claretti nicht groß vorstellen muss, weil ihr sie schon kennt. Denn in der deutschen Lifestyle-Blogosphäre kommt man an ihr kaum vorbei!
Umso stolzer bin ich, dass sie mir heute und hier unter die Arme greift.

Und: ich bin dann mal auf zum Bärlauch-Dealer meines Vertrauens!


Während die liebe Mia noch im Umzugschaos steckt und sich die Augen reibt, weil siezwischenzeitlich abgeschieden von der Außenwelt war, hab ich ne Kleinigkeit für sie als Vertretung vorbereitet! Ich weiss ja, das sie Bärlauch liebt!! So gibt es ein leckeres Bärlauchrisotto mir blanchierten süßen Möhrchen! In der Kombination super lecker, denn die Möhre geben dem ganzen eine spannende Note…

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Für 4 Personen benötigt man:

fürs Risotto
300 g Risottoreis
1 klein geschnittene Schalotte
1 1/2 Liter Gemüsebrühe
40 g Butter
100 ml Weißwein
50 g kalte Butter
75 g frisch geriebener Parmesan

fürs Bärlauchpesto
1 Bund Bärlauch
ca. 200 ml Olivenöl (evtl etwas mehr)
75 g Pinienkerne
75 g geriebener Parmesan

für die blanchierten süßen Möhrchen
ca. 8 Möhren
100 g Zucker
50 g Butter
Salz und Pfeffer

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In einem Kochtopf 40 g Butter schmelzen! Die Scharlotte mit hineingeben und glasig werden lassen. Den Risottoreis hinzugeben und kurz anschmelzen. Mit dem Weißwein ablöschen und unter Rühren ca. 25 min kochen! Während der Kochzeit immer wieder etwas Gemüsebrühe hinzugeben, das der Reis immer saftig bleibt! Kurz vor Ende der Garzeit die Butter und den Parmesankäse hinzugeben.

In der Zwischenzeit Bärlauch, Olivenöl, Parmesan und Pinienkerne mit einem
Pürrierstab zu einem Pesto verarbeiten.
Die Möhren schälen und der länge nach vierteln. In einer Pfanne ca. 200 ml Wasser erhitzen und die Möhren blanchieren. Die Butter und den Zucker hinzugeben und die Möhren damit leicht an karamellisieren.

Auf eine tiefen Teller erst das Risotto anrichten, dann ca ein Esslöffel Bärlauchpesto
darauf verteilen und einige Möhren drauf legen!

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Lasst es Euch schmecken! Es ist mein liebstes Frühlingsgericht…

Liebste Grüße
Eure Claretti


Liebste Claretti, ich danke dir für diesen krönenden Abschluss meiner Umzugshelfer-Serie! I love Risotto, I love Bärlauch – I love you für dieses bezaubernde Rezept! Das wird ganz schnell noch nachgemacht, solang der Bärlauch frisch ist!

Falls ihr noch nicht da wart: Hier gehts zu Clarettis Blog.

Und ab nächster Woche, gibts dann auch wieder neue, frische Rezepte von mir!

Guten Appetit,
Mia

{Umzugshelfer} Schoko-Kaffee-Cupcakes mit Kokossahne – von Markus, dem Backbuben

von Mia | Küchenchaotin

Als ich meine Umzugshelfer angeschrieben habe, war ich jedes Mal ganz aufgeregt, was ich wohl für eine Antwort bekommen würde – denn alle Blogs, die mir hier unter die Arme greifen, gehören zu meinen Lieblingen!

Während ich heute meine Wohnung übergabefertig mache (und dann ist wirklich alles fertig und ich muss nur das neue Domizil beziehen! Jippie) und den Putzteufel mime, deckt euch ein ganz besonderer Umzugshelfer mein Tischlen.

Le Büb – der Backbube ist einer der wenigen Männer da draussen, die backen und darüber schreiben. Und wie der backen kann!
Die meisten von euch werden seinen Blog kennen, denn an ihm kommt man einfach nicht vorbei, wenn man auf Törtchen, Küchlein und andere süße Schweinereien steht. Und wenn einem das alles viel zu schwer ist – was im Sommer ja mal vorkommen kann – dann könnt ihr euch an seinem Ice Tea Monday erfreuen.
Ich durfte mir auch schon mehrfach “in echt” ein Bild vom “heissen Plätzchen” Markus machen und versichere euch, dass er genau so bezaubernd ist, wie er auf seinem Blog schreibt.

Ich erfreue mich jetzt erst mal an den bezaubernden Fotos zu seinen herrlichen Schoko-Kaffee-Cupcakes mit Kokossahne.
Vorhang auf für den Backbuben!


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Als mich Mirja vor ein paar Wochen gefragt hat, ob ich Umzugshelfer auf ihrem Blog sein möchte, also einen kleinen Beitrag schreiben würde während sie in ihr neues Küchenchaotinnen-Domizil umzieht, konnte ich gar nicht anders als „Ja“ zu sagen. Schließlich bekommt man so ne Frage nicht alle Tage von einem seiner Lieblingsblogs gestellt. Mir fiel auch sofort ein leckeres Rezept ein. Denn bei einem Umzug braucht man zwei Dinge ganz dringend: Kaffee und Schokolade. Dann übersteht man den Tag am besten. Und darum hab ich genau diese beiden Zutaten zu einem kleinen Umzugssnack zusammengebacken und noch mit sommerlichem Kokos aufgepeppt.
Viel Spaß damit:

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Schoko-Kaffee-Cupcakes mit Kokossahne (24 Stück)

Zutaten:

  • 200 g Mascarpone
  • Mark einer Vanilleschote
  • 25 g Puderzucker
  • 3 Tropfen Bittermandelaroma
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 3 Eier
 (M)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Instant-Espressopulver
  • 100 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • Moccabohnen
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 1 EL Zucker
  • 100 g Kokosraspeln

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Zubereitung:

  • Ein Backblech mit Backpapier belegen und 24 Cupcake Cups (5cm Durchmesser) auf das Blech stellen. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  • Mascarpone, Vanillemark, Puderzucker und Mandelaroma verrühren und in den Kühlschrank stellen.
  • Die Zartbitterschokolade hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und unter die Mascarpone – Creme rühren.
  • Die Eier trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Die Eigelbe mit dem Zucker 5-7 Minuten cremig aufschlagen. Das Mehl mit Espressopulver, Stärke und Backpulver vermischen, zur Eimasse geben und gleichmäßig unterheben.
  • Nun die Schoko-Mascarpone-Creme dazu rühren und anschließend den Eischnee unterheben.
  • Den Teig in die Förmchen füllen (nur bis zur Hälfte, der Teig läuft sonst über) und im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen. Danach herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  • Die Sahne etwas aufschlagen, Sahnesteif mit Zucker mischen und in die Sahne einrieseln lassen. Dann die Sahne komplett steif schlagen, in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Häubchen auf die Cupcakes sprühen.
  • Die Kokosraspeln in eine Schüssel füllen, die Cupcakes kopfüber eintauchen und zum Schluss mit einer Moccabohne verzieren.

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Und schon sind sie fertig, die kleinen schokoladigen Kaffeecupcakes mit exotischer Kokosnote. Dann kann der Umzug ja kommen. Ich hoffe euch schmecken die kleinen Dinger genauso gut wie mir. Falls ihr keine Cupcake Cups mit 5cm Durchmesser habt, dann reicht das Rezept auch für 12 ganz normale Muffinförmchen.

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Möge der Schneebesen mit euch sein,
Euer Backbube


Lieber Markus, ich danke dir für diesen wundervollen Gastbeitrag! Für meinen nächsten Umzug muss ich dich wohl einfliegen lassen, damit du mich und meine anderen Umzugshelfer verpflegen kannst!

Und übrigens: Wenn ihr noch nicht da wart: Hier gehts zum Blog vom Backbuben!

Guten Appetit,
Mia

{Umzugshelfer} Rhabarber-Kokos-Kuchen – von Maja von “moey’s kitchen”

von Mia | Küchenchaotin

Während ihr heute hoffentlich an lecker gedeckten Ostertafeln gesessen und euch habt verwöhnen lassen, versinke ich gerade ein bisschen im Umzugchaos. In 1 1/2 Wochen möchte die alte Wohnung übergeben werden, sie ist zwar fertig tapeziert, aber nicht gestrichen, nicht geputzt und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass sie auch noch nicht komplett leer ist. Ich arbeite daran! Das wird schon passen!

Meine Ostertafel decke ich deshalb auch nicht selbst, sondern überlasse es der lieben Maja von moey’s kitchen, die euch ein ganz bezauberndes Küchlein mitgebracht hat.
Auch Maja und ich haben uns auf der letzten Blogst kennengelernt und sind seitdem in Kontakt geblieben. Auf Majas Blog erwarten euch ganz herlich süße und herzhafte Köstlichkeiten und auch die Fleischesser unter euch kommen hier ab und an auf ihre Kosten! Ihren Blog habe ich euch auch hier schon ein mal vorgestellt.

Aber ich will keine langen Reden schwingen, denn: Ich kann ihn förmlich riechen, den Rhabarber-Kokos-Kuchen, der euch jetzt erwartet!


Die liebe Mia Küchenchaotin zieht um und fragt nach Umzugshelfern.
Ist doch Ehrensache, dass ich da dabei bin!
Ich bin aber zugegeben nicht sonderlich gut im Umziehen… Meinen Mann und mich zieht es zwar alle paar Jahre in eine neue Wohnung und ein neues Umfeld, aber im Ausmisten, Kisten packen und Schleppen sind wir keine Helden.
Ich kann mir gut vorstellen, wie es momentan im Hause Küchenchaotin aussieht und bin froh, nur virtuell helfen zu müssen. Unsere Freunde sind vermutlich nächstes Mal alle im Urlaub, wenn wir wieder umziehen wollen – Waschmaschine, Trockner, Big Sofa und Boxspringbett müssen mühselig aus dem zweiten Stock eines Altbaus ohne Fahrstuhl runtergewuchtet werden. An sowas denke ich lieber noch gar nicht und glaube, dass wir hier noch eine Weile wohnen werden… Trotzdem spare ich vielleicht aber schon mal für ein Umzugsunternehmen.

Was ich aber ziemlich gut beim Umziehen kann ist die Verpflegung der Helfer. Ob Chili, Blechkuchen oder Schnittchen – ich sorge mit meinen Häppchen für gute Laune. Und die ist bei sowas ja immens wichtig. Und so trage ich eben meinen Teil zum Umziehen bei. Und zwar echt gut. Wird auch jeder bestätigen können, der schon mal eine Waschmaschine mit mir zusammen getragen hat…

So hab ich auch heute und zu diesem Umzug eine kleine Köstlichkeit im Gepäck: passend zur Saison und zum herrlichen Frühling gibt es einen total leckeren und saftigen Rhabarber-Kokos-Kuchen.
Für den braucht man nur noch einen angeschlossenen Herd bzw. eine Mikrowelle mit Backofenfunktion, eine simple Springform und eine Rührschüssel. Der Aufwand hält sich in Grenzen, der Kuchen hingegen ist total locker und saftig und lässt sich prima aus der Hand essen. Der perfekte Nachtisch oder Pausensnack am Umzugstag, der müde Umzugshelfer wieder munter macht.

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Rhabarber-Kokos-Kuchen

Für eine Springform mit 24-26 cm Durchmesser
400 g Rhabarber, geschält und geputzt gewogen
250 g Mehl
1 Tl (Weinstein)Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei (Größe L)
175 g Zucker
1 Tl Vanillezucker oder –extrakt
175 ml Milch
85 g Kokosöl, zerlassen
50 g Kokoschips (aus dem Reformhaus oder Biosupermarkt, keine Kokosflocken)
etwas Butter für die Form
etwas Zucker zum Bestreuen

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Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und das Ofenrost ins untere Drittel einschieben.
Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen, festklemmen und dann noch mit weicher Butter einpinseln. Etwas Mehl in die Form geben und alles gut verteilen, den Rest herausklopfen.

Den geputzten und geschälten Rhabarber in etwa 1 cm breite Ringe schneiden und beiseite stellen.

Mehl, Backpulver und Salz in einer kleinen Schüssel gut vermischen.

Das Ei zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker bzw. –extrakt und der Milch in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handmixer, der Küchenmaschine oder einem Schneebesen schaumig aufschlagen, bis sich alles gut vermischt hat und der Zucker weitgehend aufgelöst ist.

Die Mehlmischung esslöffelweise darunter mixen, zuletzt das flüssige Kokosöl untermischen.
Bis auf etwa 100 g die Rhabarberstücke in die Springform geben und den Teig darüber gießen.

Die verbliebenen Stücke darüber streuen. Die Kokoschips ebenfalls locker über den Teig rieseln lassen und zuletzt noch 1-2 El Zucker darauf verteilen.

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Die Springform in den vorgeheizten Ofen stellen und den Kuchen etwa 45-50 Minuten backen, bis er leicht gebräunt und knusprig wird.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Erst danach vorsichtig aus der Springform lösen und pur oder mit Schlagsahne servieren.
Schmeckt auch nach 1-2 Tagen im Kühlschrank noch richtig gut!

Nach einer Idee von:
http://www.coffeeandquinoa.com/2013/06/coconut-rhubarb-cake/

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Liebe Maja! Ich danke dir tausendfach für deine wunderbare Unterstützung!
Sobald im Hause Küchenchaotin wieder ein Ofen verfügbar ist (nicht mal mehr zwei Wochen! Jippie!), wird auch dieser Kuchen in meinen Ofen wandern müssen, denn ich bin grad ein bisschen verknallt!
Wer noch nicht da war: Schnell rüber zu Maja! Hier gehts lang!

Guten Appetit,
Mia

 

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