Gerösteter Rosenkohl aus dem Ofen – Rosenkohlliebe

von Mia | Küchenchaotin

Ich habe immer das Gefühl, die Menschheit teilt sich in zwei Lager: Rosenkohlfans und Rosenkohlhasser. Ich kenne jedenfalls niemanden, der Rosenkohl „ganz ok“ findet.
Pro Rosenkohl – das ist mein Lager. Roh, gekocht, in Quiches, als Beilage…. Rosenkohl ist in jeder Hinsicht mein Freund. Und wenn ich mich recht erinnere, war er das sogar schon immer, denn selbst wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, kann ich mich nicht entsinnen, jemals einen Teller Rosenkohl verschmäht zu haben.

Seit ein paar Jahren habe ich außerdem einen Tick: Ich werfe mein Gemüse gerne in den Ofen. Mit roter Bete habe ich es getan. Mit Kürbis sogar mehrfach in unterschiedlichen Varianten. Möhren sind in meinem Ofen gelandet. Und Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen sind auch meine allerliebsten.
Der Vorteil von ofengeröstetem Gemüse? Es wird kein Geschmack herausgewaschen! Ganz im Gegenteil. Im Ofen konzentrieren sich all die wunderbaren Geschmacksstoffe regelrecht. Deshalb behaupte ich: Alles Gemüse schmeckt besser aus dem Ofen! Denn mehr Aroma geht nicht – das glaube ich wirklich.

Das Rezept für den ofengerösteten Rosenkohl, den ich euch heute mitgebracht habe, habe ich bei Penne im Topf auf dem Blog gefunden und nur leicht adaptiert. Es klang einfach so verführerisch! Und ich wurde nicht enttäuscht. Ab sofort gibt es Rosenkohl nur noch so!

Ofengerösteter Rosenkohl - www.kuechenchaotin.de

Ofengerösteter Rosenkohl

1 Netz Rosenkohl
etwas Olivenöl
2 EL Honig
1 EL Chiliflocken
etwas Salz
2 Handvoll geriebener Parmesan

Ofengerösterer Rosenkohl - www.kuechenchaotin.de

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Ein Bauernfrühstück und eine Liebeserklärung an meine Heimat – mit MILRAM {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich an meine Heimat denke, dann denke ich an das „mein Meer“ – die Nord- und Ostsee. Ich denke an Deiche und steife Brisen. Daran, dass es eigentlich immer ein bisschen kälter und nasser ist als im Rest Deutschlands, aber dass das niemanden stört. Denn es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Ich denke daran, dass die Norddeutschen härter Grillen, an kreischende Möwen und das Tuten der Schiffe. Daran, dass man den ganzen Tag „Moin“ sagen kann, ohne, dass sich jemand wundert. Ich denke an den – für mich – schönsten Dialekt ganz Deutschlands.
Ich denke an die Schäfchen auf den Deichen, die wohl die glücklichsten Schäfchen der Welt sein müssen und daran, dass man die Kühe gefühlt über Kilometer hinweg das vielleicht grünste Gras aller Seiten kauen, weil das Land so platt ist und die Luft so klar. Ich denke an Salz in der Luft und Sand unter den Füßen. Ich denke daran, wie ich als Kind Rummelpott gelaufen bin und beim Ringreiten eine Medaille ergattern konnte.
Ihr merkt: Wenn ich an meine Heimat denke, dann kriege ich leuchtende Augen und mir wird warm ums Herz.

Vegetarisches Bauernfrühstück - www.kuechenchaotin.de

Die ersten 26 Jahre meines Lebens habe ich im Norden des Landes verbracht und bin stolz auf meine Heimat, mit der ich mich in jeder Hinsicht verbunden fühle. Auch kulinarisch.
Schon als Kind habe ich Rübenmus geliebt und bei der Zubereitung von Meelbüdeln geholfen.
Der Wintereinbruch riecht für mich nach Grünkohl (mit oder ohne Pinkel) und für eine gute rote Grütze tue ich fast alles. Im Spätsommer gab es schon immer traditionell mindestens ein mal „Birnen, Bohnen (und Speck)“ und Förtchen finde ich bis heute echt schnieke.

Meine Heimat Kiel - www.mirjahoechst.de

Als MILRAM mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, ein Gericht mit ihren Käseoriginalen zu machen, war sofort klar: Hier muss was typisch Norddeutsches auf den Tisch! Denn MILRAM kommt, so wie ich, aus der „Heimat der Frische“ – dem Norden.
Ein paar Tage stand ich also vorm Kühlregal und suchte zwischen den vielen unterschiedlichen Käsesorten, die alle anders schmecken, nach dem passenden für die Leckerei und Kindheitserinnerung, die ich euch heute mitgebracht habe: ein (fast) klassisches, vegetarisches Bauernfrühstück.
Ein Käse, der gut schmelzen kann, musste es sein und nicht zu mild sollte er sein – denn im Norden isst man gern kräftig und deftig. Der Müritzer von MILRAM ist da perfekt geeignet, denn er schmilzt fast wie Butter und hat dabei einen angenehm würzigen Eigengeschmack. Wenn man ein bisschen von ihm zusammen mit dem Ei in die Pfanne gibt, zieht er herrliche Fäden.

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Vegetarisches Bauernfrühstück

Rezept für 1 Portion

250 g festkochende Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
2 Eier (L)
Pfeffer und Salz
1 Scheibe Müritzer von MILRAM
1 EL Butterschmalz
1 Gewürzgurke
etwas Schnittlauch
etwas Ketchup oder Tomatensalsa

vegetarisches Bauernfruehstueck-4

Die Kartoffeln mit Schale kochen bis sie gar sind, abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden.
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
Die Eier mit Pfeffer und Salz verkleppern und den Käse in Streifen schneiden oder hacken.

In einer Pfanne den Butterschmalz auslassen und die Kartoffeln darin abraten, bis sie anfangen, goldgelb zu werden. Nun die Zwiebeln hinzugeben und alles für 2-4 Minuten weiterbraten.
Das Ei über die Kartoffeln geben und mit der Hälfte des Käses bestreuen.
Wenn das Ei beginnt zu stocken, das Bauernfrühstück auf der Hälfte vorsichtig umklappen und weiter garen, bis das Ei gar ist. Nun das Bauernfrühstück vorsichtig auf einen Teller gleiten lassen oder stürzen.

Die Gewürzgurke halbieren und gefächert aufschneiden und den Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Das Bauernfrühstück zusammen mit Gewürzgurken, Schnittlauch, dem restlichen Käse und Ketchup oder Tomatensalsa servieren.

Fertig!

Vegetarisches Bauernfrühstück - www.kuechenchaotin.de

Übrigens: Das beste Bauernfrühstück wird aus Kartoffeln vom Vortag gemacht! Es lohnt sich also vorauszuplanen und sich dabei schon mal auf die nächste Mahlzeit zu freuen!

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Was für Gerichte verbindet ihr mit dem Norden? Ich bin so gespannt!

Guten Appetit,
Mia

Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung – warum ich heute leider kein schönes Foto für euch habe

von Mia | Küchenchaotin

Stellt euch bitte folgendes vor: Es ist Sonntag, vor euch steht ein Teller voller „Nutella Stuffed Pancakes“ – mit Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung und ihr seid gerade aufgestanden und habt einen Bären-Frühstückshunger.
Was tut ihr?
Ich verrate euch, was ihr auf jeden Fall nicht tut: Ihr macht ganz sicher kein anständiges Foto davon. Ihr macht kein Styling und keinen Aufbau. Ihr guckt auch nicht, wo die Schärfe liegt, denn ihr wollt eigentlich nur eins: ganz schnell ganz viel davon essen. Sofort.

Ich habe überlegt, die Pancakes einfach noch mal zu machen. Mit vollem Magen, an einem Wochentag. Aber dann dachte ich: Ich bin auch nur ein Mensch! Und deshalb werdet ihr sicher verstehen, dass ich heute leider kein super-schönes, durchgestyltes Foto für euch habe, sondern nur zwei kleine Schnappschüsse, die erahnen lassen:
1. das klingt und riecht und sieht so lecker aus, dass es fast verboten gehört!
2. das ist eine himmlische Schweinerei!

Die Nutella Stuffed Pancakes habe ich über Pinterest (pinterestsüchtig im Sinne der Anklage) entdeckt und eines schönen Sonntagmorgens spontan mit meinem eigenen Pancakes-Teig nachgebaut. Es ist ein bisschen „Frickelkram“, aber spätestens ab dem 3. Pancake hat man den Dreh einigermaßen raus. Optisch ist noch Luft nach oben, aber ich verrate euch: Geschmacklich ist das aller oberste Sahne.

Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung - http://kuechenchaotin.de

Pancakes mit Schokladencreme-Füllung

Rezept für 2 hungrige Frühstücksesser (ca. 7 Pancakes)

14 EL Schokoladencreme
200 g Mehl
1 EL Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
250 ml Milch
2 Eier
3 EL geschmacksneutrales Öl
Butterschmalz zum Ausbacken

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Tomaten-Salsa – statt Ketchup

von Mia | Küchenchaotin

Ketchup und ich – das ist so eine Sache. Denn wenn ich es irgendwie vermeiden kann, landet niemals Ketchup auf meinem Teller. Ich bin mir selbst nicht sicher, woran es liegt, aber: Ketchup und ich – ich glaub, das wird nix mehr.
Ketchup ist  mir zu verarbeitet. Zu viel Zucker, zu viel Farbe, eine zu glatte Konsistenz. Mit Tomaten hat er für mich jedenfalls zu wenig zu tun, um ihn so richtig toll zu finden.
Dabei gibt es ein paar Gerichte, zu denen Ketchup einfach irgendwie gehört und bei denen ich ihn bisher „geduldet“ habe: Bauernfrühstück und Omelettes sind so ein Fall. „Pommes Schranke“. Oder beim Grillen. Aber so richtig heiß auf die kalte, rote Sauce bin ich nicht.

Als ich das erste Mal eine Tomaten-Salsa probiert habe, war es jedoch gleich um mich geschehen: Stückig, aromatisch, ein bisschen scharf und so tomatig, dass ich mich reinlegen könnte. Für mich war sie sofort DER Ersatz für Tomatenketchup!
Bei „Pommes Schranke“, da wird es zugegebenermaßen etwas schwierig, aber bei fast allen anderen Gerichten, zu denen eigentlich Ketchup gehört, finde ich die Tomaten-Salsa viel besser. Natürlicher und aromatischer. Sie schmeckt sogar zu Pasta!

Das Rezept für meine perfekte Tomaten-Salsa habe ich uech natürlicht mitgebracht. Sie ist fruchtig und hat eine angenehme Schärfe. Es lässt sich natürlich mit Kräutern, Gewürzen und Allerlei anderen Zutaten variieren – so kann jeder seine persönliche, perfekte Salsa kreieren.

Tomaten-Salsa - www.kuechenchaotin.de

Tomaten Salsa

Für 1 Portion

4 Tomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
2 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1 TL Honig
1 Handvoll Basilikum
Salz und Pfeffer

Tomaten-Salsa - www.kuechenchaotin.de

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